Ich weiß,
blöder Titel, mir ist aber nichts besseres eingefallen.
Es geht um den Punkt, der auf der Zeichnung markiert ist. Warum messe
ich hier 12 Volt, selbst wenn beide Schalter offen sind?
Wäre schön wenn mir jemand das mal erklären könnte :)
Was hängt noch rechts an diesem Knoten dran?
Ansonsten: Wie sind die Simulationsparameter dieser Schalter? Ich
vermute, beide werden mit nicht-unendlichem Widerstand im geöffneten
Fall simuliert?
-> Da ist die Erklärung.
Wäre dir 0V oder 24V lieber?
Spannungsteiler: 2$V*unendlich/(unendlich+unendlich)=12V
Nachtrag;
Habe gerade die Antwort von Partrick gelesen.
Das mit dem Roff hatte ich vergessen.
Spannungsteiler: 2$V*Roff/(Roff+Roff)=12V
Links steht doch: MYSW(Roff=1Meg..). Deshalb hast Du einen einfachen
Spannungsteiler aus Ri_s1, Ri_s2 und R7. Falls jetzt rechts vom Bildrand
keine Last dranhängt, sollten bei offenen Schaltern knapp 12 Volt
anliegen.
So ich habe das Ganz jetzt mal in der Realität aufgebaut und tatsächlich
lässt sich das Gleiche Verhalten beobachten, obwohl Roff wohl eher 1GOhm
sind. Woher kommt der Strom um das Potential zu erhöhen?
Verstehe das nicht so richtig...
MCEmilio schrieb:> Woher kommt der Strom um das Potential zu erhöhen?
Der fließt durch deine Schalter (die im offenen Zustand sehr hochohmig
sind, aber immer noch eine gewisse Leitfähigkeit haben)...
(Aber wie misst du die Spannung eigentlich? Mit üblichen Voltmetern
würde man quasi Null Volt messen, da ihr Innenwiderstand deutlich
kleiner als der Widerstand der Schalter ist)
>(Aber wie misst du die Spannung eigentlich? Mit üblichen Voltmetern>würde man quasi Null Volt messen, da ihr Innenwiderstand deutlich>kleiner als der Widerstand der Schalter ist)
Vielleicht haben die OPamps Schutzdioden über den Eingängen??
Hallo Leute,
tolle Erklärungsversuche, nur leider alle Falsch.
In einer Schaltung in der kein Strom fließt, kann es
auch keinen Spannungsabfall geben, ergo wird dort
immer Betriebsspannung gemessen.
Hier ist alles Murks, die absichtliche ausgelegte extreme Hochohmigkeit
an den "+" Eingangen der OPamps, wenn beide Schalter aus sind, der
Simulationsversuch, weil er die (ungleichen!) Off-Widerstände nicht
richtig modelliert und jeder Meßversuch, weil die Messung alles
beeinflußt. Auch geht der TE mit keinem einzigen Wort auf die
beabsichtigte Funktion der Schaltung ein. Ein Thread für die Tonne...
>Messen kann ich das auch nicht, aber der OP schaltet...
Kein Wunder. Bei einem freien Eingang wird dieser immer richtung plus
oder minus gezogen durch die Eingangs-Biasströme des OPV. Da nur der
+Eingang unbeschaltet ist, der andere nicht, bestimmt der +Eingang,
wohin die Reise geht - in deinem Fall wohl nach oben. Zumal Deine OPVs
Verstärkung nahe 10 arbeitet, reichen somit schon recht kleine
Biasströme, und damit kleine Eingangsspannungen aus, um den OPV
"durchzuschalten".
Deswegen der Rat weiter oben, Eingänge grundsätzlioch mit einem mehr
oder weniger hochohmigen R zu beschalten, um für definierte Verhältnisse
zu sorgen, wenn beide Schalter keinen Durchgang haben.