Wusel schrieb:
> Danke für die Antwort Carsten,
>
> als ich bei Reichelt PICkit3 plus Board gesehen hatte, hab ich mir
> gedacht, warum mehr Zahlen für ein Board, dass später eh nur im Schrank
> liegt.
ICh nutze es durchaus heute noch mal dann und wann... ICh habe es mit
Stiftleisten versehen und wenn ich ganz schnell was testen will oder
einfach nur soetwas wie einen SPI/UART/USART Sender o.ä. brauche.
Aber du hast natürlich recht, der MEhrwert rechnet sich für jemanden mit
technischer vorerfahrung nicht wenn man die "regulären" Bezugspreise in
Relation setzt.
Wenn man mit den Beispielen als Einstieg anfangen will kann man sich für
unter 5 Euro das Board abe rauch selber aufbauen. Schaltplan ist simpel
und im Netz zu finden.
> Eine Niederlassung zu kontaktieren ist 'ne spitzen Idee. Ich werde
> morgen dort mal anrufen und schauen, was mir dort gesagt wird.
Wie gesagt, ich vom Bauchgefühl würde ich es als erstes übe rPforzheim
probieren. Da lief der offizielle Kontakt im Namen der Hochschule von
mir auch immer drüber.
> Mit der Beschaffung meines AVRISP mkII hatte ich derart wenig Probleme
> (hab sogar ordentlichen Studentenrabatt bekommen), dass ich mir die
> Beschaffung vom PICkit ähnlich simpel vorgestellt hatte. Aber mal
> schauen was mir morgen die Leute aus der Niederlassung sagen.
Naja, genaugenommen ist die normale Beschaffung des PK3 ja nicht
wirklich kompliziert. Das einzige was Ärgerlich ist, das ist die
Tatsache das keiner der in Deutschland an Hobbyisten liefernde Händler
es für nötig hält das PK3 Solo ins Programm aufzunehmen und man so
genötigt ist entweder mehr an Versandkosten zu bezahlen als nötig ist -
oder aber die über 20 Euro mehrkosten für die Übungsplatine drauflegen
muss.
Atmel hat da den Vorteil das ein privater Händler sich bereiterklärt den
mehraufwand mit dem STudentenprogramm zu treiben und so den Bezug von
vergünstigten Atmel produkten regulär anbietet. Wobei da hier im Forum
aber auch schon öfter von Wartezeiten nach Bestellung im Monatsbereich
die Rede war. Vielleicht ist das aber mittlerweile deutlich besser
geworden.
Eine solche Möglichkeit fehlt da bei Microchip noch. MC Direkt ist zwar
ganz nett - auch gibt es da immer wieder Aktionen wo Studenten es
regulär vergünstigt bekommen, aber die 14Euro VK nach DL sind dann immer
wieder etwas unschön.
Wobei ich aber ganz deutlich sagen muss das alles was irgendwie "aus der
Reihe" fällt bei Microchip wesentlich besser klappt als bei Atmel.
Aber dank der Info von Klaus ist ja nun klar das -wenn die direkte
Anfrage nichts hilft- der Ausweg über die Bestellung der China-Clones
ein Ausweg ist. Die Einschränkungen die man generell über "third party
Programmer" macht treffen dann hier glücklicherweise nicht zu da man die
anscheinen wie das ORiginal einstufen kann. Zumindest hinscihtlich
Funktionsumfang, handling und Zukunfstsicherheit. Wie es Qualität
aussieht kann ich aber nicht sagen.
Gruß
Carsten