Forum: Offtopic Medienverzicht?


von Marci W. (Gast)


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Hallo Leute,

durch die ständige Präsenz der europäischen Schuldenkrise, neu 
hinzugekommen die Erwartung einer weltweiten Rezession, bin es es so 
langsam leid, mir jeden Tag in den Medien die Hiobsbotschaften 
anzusehen, anzuhören oder darüber zu lesen.

Seit einige Wochen vermeide ich es deshalb, meine Tageszeitung zu lesen, 
Nachrichten im Radio zu hören oder Nachrichtensendungen und 
"themenkompatible" Polit- und Talkshows im Fernsehen zu schauen.
Mein Leben wird nicht besser, wenn ich täglich zigfach darüber 
"informiert" werde, wie schlecht es um den Euro, Europa, die 
Weltwirtschaft, unsere Jobs, das Klima, die Kernkraftwerke, die 
Energieversorgung, die Aktienbörsen, unsere Rente, das Gesundheitssystem 
etc. bestellt ist. Fast täglich prangt auf unserer Tageszeitung ein 
passendes Panikthema aus dem genannten Themenpool, und auch die 
entsprechende Auswahl in den Fernsehnachrichten und anderen Sendungen 
ist reichhaltig. Wird eine Krise besser handhab- oder berechenbar, wenn 
diese zum hundertsten Mal bei Maischberger & Co. durchgekaut wurde?
Schon allein der Wetterbericht rührt ja in den letzten Jahren kräftig 
die Paniktrommel. Da genügt es schon, bei jedem aufziehenden Gewitter 
von "Unwetter" zu sprechen. Ich kann mich nicht erinnern, dass in 
Wetterberichten vor 20 Jahren mal der Begriff "Unwetter" verwendet 
wurde.

Vielleicht bin ich ja inzwischen ein wenig zu dünnhäutig. Allerdings 
scheint mir auch, dass die Medien immer drastischere Darstellungen der 
Sachverhalte benötigen, um die erforderliche Anzahl von Kunden 
anzulocken.

Und das Schlimme: man kann sich, vor allem im Internet, kaum noch vor 
den News retten: vor kurzem prangte selbst auf der Kundenseite von 1&1, 
wo ich lediglich einige Vertragsdaten ändern wollte, eine Newsabteilung. 
Thema: Börsencrash. In Zeiten, in denen weltweite News genau einen Link 
auf einer Webseite kosten, findet eine inflationäre Verbreitung von 
Nachrichten mit einem entsprechenden subjektiven Multiplikationseffekt 
statt.

Wie gesagt, an Krisen kann ich, auch wenn vorher angekündigt, nichts 
ändern. Inzwischen bin ich sogar soweit, meine einstmals geliebte 
Tageszeitung, die wir seit dem Einzug in unsere Wohnung abonniert haben, 
zu kündigen. Seit der Finanzkrise 2009 ist es für mich entspannter, die 
Zeitung nicht aufzuschlagen.

Ich denke auch nicht, dass ich durch meinen Nachrichtenverzicht irgend 
einen Nachteil gegenüber den, ich will es mal ein wenig überzogen 
ausdrücken, Newsjunkies, habe.

Besonders nach dem mehrfachen Besuch von Seiten wie ftp, teleboerse oder 
finanzen.net etc. kann ich inzwischen nachvollziehen, dass die Leute an 
den "Märkten", die solche Medien täglich von morgends bis abends 
verfolgen, irgend wann Panikausbrüche bekommen und/oder in die Klapse 
müssen.

Mich würde mal interessieren, wie ihr mit dem Thema "Nachrichten" so 
umgeht. Einigen Threads hier zu urteilen lassen sich nicht wenige Leute 
auch hier in den Foren von der allgemeinen Panik und Resignation 
anstecken, anstatt einfach den Tag zu leben und die Dinge auf sich 
zukommen zu lassen.

von J.-u. G. (juwe)


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Klingt ja sehr resigniert. Vielleicht doch mal zur Apotheke?

http://www.sakurai-cartoons.de/actual.php5?gross=4057

:)

von Rick M. (rick-nrw)


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Ganz auf Medien zu verzichten ist falsch.
Vor 15 Jahren, las man Nachrichten, musste diese für wahr halten.

Durch das Internet kann jeder seine Meinung zu allem Kund tun, manches 
schaukelt sich auf.

Die Lebens-Kunst ist es, diese Nachrichten zu verfolgen und trotzdem das 
Leben zu geniessen. Es ist oft schwer, es ist eben eine Kunst des 
Lebens.

Ich versuche mich zu informieren, manches regt mich auf und wenn bei 
Maischberger&Co. zu X-ten Male die gleichen Politiker rumlabern, schalte 
ich ab, gehe ins Bett, trinke mir ein Bier oder schaue mir eine 
unpolitische Reportage/Film auf ARTE an.

von Marci W. (Gast)


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> Klingt ja sehr resigniert. Vielleicht doch mal zur Apotheke?

ymmd!

Dank für den Tipp! :-) Ich gehe morgen gleich in die Apotheke. Mal 
sehen, was die von dem Zeug da haben ;-)

Ich sehe das übrigens nicht als Resignation, sondern eher als Protest.

von Marci W. (Gast)


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Rick McGlenn schrieb:
> Ganz auf Medien zu verzichten ist falsch.

Warum?

> Vor 15 Jahren, las man Nachrichten, musste diese für wahr halten.
>
> Durch das Internet kann jeder seine Meinung zu allem Kund tun, manches
> schaukelt sich auf.

Manches? Was denn bitte nicht?

>
> Die Lebens-Kunst ist es, diese Nachrichten zu verfolgen und trotzdem das
> Leben zu geniessen. Es ist oft schwer, es ist eben eine Kunst des
> Lebens.

OK, dann muss ich eingestehen, dass ich diese Kunst (noch) nicht 
beherrsche.

>
> Ich versuche mich zu informieren,

Es ist extrem schwierig, noch den Wahrheitsgehalt von News 
festzustellen.
Das Internet bietet IMO nicht unbedingt ein echtes "Mehr" an 
Informationen, sondern dient vielmehr als millionenfacher Multiplikator 
einer Nachricht. Besonders deutlich sieht man das auf den im 
Eröffnungsposting genannten Finanzseiten: Die Texte der Nachrichten sind 
zumeist identisch, kommen also unbearbeitet aus derselben Quelle. Oft 
findet sich das eine Nachricht auf einer Seite im Log mehrfach, keine 
Ahnung, warum manche News mehrfach auf eine Seite gestellt werden.

Besonders problematisch für einen aktuellen Überblick ist häufig auch, 
dass aktuelle Meldungen mit solchen, die vielleicht schon ein oder zwei 
Jahre alt sind, fröhlich auf einer Seite oder unter "passend zur 
Meldung" erscheinen. Natürlich stellt man auch erst dann, wenn man eine 
Meldung anklickt, fest, dass die Meldung schon zwei Jahre alt ist (wenn 
man Glück hat, und das Erscheinungsdatum der Meldung überhaupt irgend wo 
angegeben ist). Erstaunlicherweise wird gerade der Bodensatz an 
Hiobsbotschaften immer dicker. Würde man den ganzen Ballast von diversen 
Newsseiten entfernen, bliebe nur sehr wenig übrig.

Ich war immer der Meinung, zu einem mündigen Bürger gehöre, brav die 
Tageszeitung zu lesen und die Tagesschau anzusehen. Inzwischen sehe ich 
das entspannter. Viel wichtiger für einen mündigen Bürger halte ich es, 
gelegentlich mal den eigenen Verstand einzuschalten und über die Dinge, 
die einen täglich erreichen, nachzudenken. Vieles von dem, was in den 
Medien subjektiv, überzogen und reißerisch dargestellt wird (wobei das 
auch immer mehr in den als seriös geltenden Medien zu beobachten ist), 
wird von den Menschen 1:1 geglaubt und im Gedächtnis abgespeichert.

In meiner Tageszeitung z.B. hat mich seinerzeit genervt, wie subjektiv, 
unsachlich und manipulativ zum Thema Glühlampenverbot berichtet wurde. 
Es wurde z.B. niemals geschrieben, dass nur 1%-2% des 
Endenergieverbrauchs in Deutschland für Beleuchtungszwecke verwendet 
werden. Dann wurde (und wird noch immer) der Begriff "Stromfresser" 
inflationär verwendet und fortwährend betont, wie ineffizient Glühlampen 
Licht erzeugen.

>manches regt mich auf und wenn bei
> Maischberger&Co. zu X-ten Male die gleichen Politiker rumlabern, schalte
> ich ab, gehe ins Bett, trinke mir ein Bier oder schaue mir eine
> unpolitische Reportage/Film auf ARTE an.

Hmm, na ja, ab und zu brauche ich auch mal ein wenig "leichte Kost". 
Vielleicht gehöre ich damit nicht mehr unbedingt zur sogenannten 
"Bildungsoberschicht", aber ich denke, man kann auch bei einem leichten 
Abdriften ins Proletariat durchaus ein "solides" Leben führen.

von Icke ®. (49636b65)


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Marcus Woletz schrieb:
>
> Es ist extrem schwierig, noch den Wahrheitsgehalt von News
> festzustellen.

Das trifft auf jede Art von Information zu, außer man ist zufällig 
Insider auf dem jeweiligen Gebiet.

> Viel wichtiger für einen mündigen Bürger halte ich es,
> gelegentlich mal den eigenen Verstand einzuschalten und über die Dinge,
> die einen täglich erreichen, nachzudenken.

Nicht nur gelegentlich, sondern per default. Man muß jede Information 
erstmal als Aussage betrachten, mit anderen Informationen vergleichen 
und auf Plausibilität prüfen. Nur so kommt man der "Wahrheit" näher. 
Klingt einfach, ist in der Praxis aber sehr schwierig. Manipulation 
funktioniert zu 99% über Emotionen, bspw. hat die Werbeindustrie das 
Verfahren perfektioniert. Paßt die Information in mein emotionales 
Konzept, dann tue ich mich schwer, sie nicht zu glauben. Es erfordert 
ein gerüttelt Maß an Objektivitätswillen, um TRUE von FALSE 
unterscheiden zu können. Völlige Medienabstinenz halte ich aber nicht 
für den richtigen Weg, außer man hat mit der Welt abgeschlossen und will 
als Einsiedler leben. Ohne Input keine Information und ohne Information 
keine Chance auf Wahrheitsfindung.

von Marci W. (Gast)


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>Völlige Medienabstinenz halte ich aber nicht
>für den richtigen Weg

OK, das ist vermutlich allgemeiner Konsens. Aber wo genau ist das 
Problem zu sehen? Ich stehe übrigens mit beiden Beinen mitten im Leben.
Aber es tut mir einfach nicht gut, wenn täglich Panik- Horror- und 
Katastrophenmeldungen auf mich einprasseln. Ich sehe auch keine 
praktische Notwendigkeit dafür. Nur weil es heute durch die 
elektronischen Medien (Radio, Fernsehen, Mobilfunk, Internet) möglich 
ist, Nachrichten in Millisekunden milliardenfach rund um den Globus zu 
senden, muss es noch lange nicht notwendig oder gar positiv für die 
Menschen sein, das auch mitzumachen. Ganz schlimm finde ich heute, dass 
sich in den Medien jeder noch so unbekannte, selbsternannte Experte zu 
aktuellen Themen äußern muss. Es ist doch so, die modernen Medien 
erlauben milliardenfache Inhalte, und die wollen auch gefüllt werden und 
werden gefüllt. In meinen Augen hat das inzwischen geradezu perverse 
Ausmaße angenommen. Warum muss jeder Betreiber einer Website krampfhaft 
einen Newsbereich einrichten, auch wenn die ganze Site eigentlich gar 
nichts mit Nachrichten zu tun hat?
Außerdem: dass im Internet jeder x-beliebig angebliche "Nachrichten" 
verbreiten kann, beliebige Zahlen und "Fakten", mit welchem Hintergrund 
auch immer, macht die Sache nicht einfacher.
Besonders fällt bei Themen, bei denen man gewisses Fachwissen besitzt, 
bei einer Recherche im Internet auf, wie oft völlig falsche 
Zusammenhänge dargestellt werden und z.B. in Foren oft ohne Widerspruch 
als Faktum angenommen werden.

Ich bin natürlich für Argumente offen, sich nicht dem Nachrichtenkonsum 
zu verschließen.

von Michael K. (charles_b)


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Marcus Woletz schrieb:

> Es ist extrem schwierig, noch den Wahrheitsgehalt von News
> festzustellen.

Stimmt. Und die Nachrichten sind heute viel eher Meinungen und keine 
Informationen.

Da passieren "erschütternde Unglücke". Es mag sein, dass manche Menschen 
erschüttert werden aufgrund des Unglücks. Aber das Unglück findet erst 
mal so statt. Gibt es auch Unglücke die nicht erschüttern?

Beliebt ist auch das Schaffen von Fakten mit Worten. Da ist dann schnell 
mal z. B. von einem Abhörskandal zu hören. Es wurde also jemand abgehört 
- was nicht in Ordnung sein mag. Ob es ein Skandal ist oder nicht ist 
eine Entscheidung, die der Mitbürger vielleicht gerne selber treffen 
möchte.

Man braucht nur mal Bayern 5 zu hören, die ja jetzt sogar nen Preis für 
das beste Nachrichtenmagazin erhalten haben. Ein Großteil der 
Nachrichten ist mit solchen halbseidenen Dingen durchsetzt, 
Grammatikfehler sind ebenfalls an der Tagesordnung.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Marcus Woletz schrieb:
> Aber wo genau ist das Problem zu sehen?
Im Cally Bandysymptom (inputpufferoverflow) wegen zu vieler schwer 
filterbarer sowie redundanter und/oder nutzloser Informationen.

dagegen hilft:

1.
Den Input vorab filtern, nach Menge. Dazu auf Redundanz verzichten, da 
wie du schon bemerkt hast, copy und paste zu einem Scheinnachrichtenwust 
führen. Am Besten nur ein mal pro Tag updaten. Das hält eine Menge 
Redundanz vom Inbuffer fern. Die Gelegenheit dadurch etwas Wichtiges zu 
verpassen ist gering siehe C&P-Syndrom.

2.
Lokal informieren, erspart dir das filtern für dich eh irrelvanter 
Infos.
"Wichtiges" wird dank C&P sowiso auch lokal ausposaunt.

3. unregelmäßig "Nachrichtenfasten". Stattdessen schaffen. Das bringt 
positive Bestätigung. Oder relaxen. Das bringt Erhohlung und Genuß

Das alles Zusammengenommen erlaubt mir ausreichend informiert zu 
bleiben,
und so Zufriedenheit durch selbstbestimmtes Tun zu erlangen, da ich mich 
nicht Tagein Tagaus in der Hirnwaschtromel befinden muss.


Namaste

von Michael K. (charles_b)


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Marcus Woletz schrieb:
> Hallo Leute,
>
> durch die ständige Präsenz der europäischen Schuldenkrise, neu
> hinzugekommen die Erwartung einer weltweiten Rezession, bin es es so
> langsam leid, mir jeden Tag in den Medien die Hiobsbotschaften
> anzusehen, anzuhören oder darüber zu lesen.
>
Auch hier wieder: Es ist seit Jahrzehnten bekannt, wie hoch der 
Schuldenstand ist. Doch auf einmal wird dies zur "Krise" hochstilisiert.

Und so wird das letzte Vertrauen sinnlos zerredet.

Ich will die Lage nicht beschönigen, schon vor Jahrzehnten hätte man 
umlenken müssen, das ist klar.

Aber warum auf einmal einen Begriff wie "Krise" einführen, wenn die 
aktuelle Entwicklung einfach die logische Folge der vergagenen Jahre 
ist?

Fukushima: DAS ist eine Krise, weil plötzlich ein Tsunami und plötzlich 
ein Erdbeben kam.

von Johannes O. (jojo_2)


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Komplette Nachrichtenabstinenz halte ich nicht für sinnvoll. Hab auch 
immer wieder Leute getroffen die meinten: "Nein sie lesen jetzt keine 
Zeitung mehr sie können das alles nicht mehr hören usw. usw.". Aber lang 
durchgehalten hats keiner. ;-)
Sich zu informieren ist auf jeden Fall wichtig, aber das sollte aus 
unterschiedlichen Quellen erfolgen. Wobei man sich klar sein muss, dass 
heutzutage sehr viele Medien voneinander abschreiben oder die gleichen 
Quellen benutzen.
Sehr deutlich hab ich das vor ca. 4 Jahren mal bemerkt, als ein 
klassischer Übersetzungsfehler (Noise als "Geräusch") quer durch alle 
Medien ging:
http://www.stern.de/wissen/kosmos/internationale-raumstation-geraeusch-allergie-legt-bordcomputer-lahm-591142.html
Epic Fail ;-)

Generell ist auch die Auswirkung von Terrorgefahr-Meldungen sehr 
unterschiedlich. Viele Bekannte sind da nicht gerade empfindlich und 
lassen sich dadurch nicht aus der Ruhe bringen. (richtig so!)
Aber andere Bekannte nehmen das wieder ganz anders auf: Die wollten im 
letzten Advent mit uns nichtmal auf nen etwas größeren Weihnachtsmarkt 
gehen, da ihnen das schon nicht mehr geheuer war. Man erinnere sich nur 
an die ganze Panik, Polizeipräsenz wurde erhöht usw. Und was ist 
passiert? ABSOLUT NICHTS!
War auch mal interessant anzusehen wie ein Karton eines DVD-Spielers(?), 
der am Münchener Hbf im Untergeschoß neben einem Mülleimer abgestellt 
war, von den Polizisten genau untersucht wurde. Es wurde "weiträumig" 
abgesperrt (also ca. 20 Meter aussenrum => total sinnlos falls es 
wirklich eine Bombe wäre). Dann wurde ein Hund geholt der sich aber 
überhaupt nicht für den Karton interessierte. (welch wunder..)
Dann wurde beschlossen das Ding zu öffnen. Gaaaanz vorsichtig hat einer 
der Polizisten den Karton dann geöffnet. Der war dann übrigens leer...
Viel Panik um nichts.

von Bernd G. (Gast)


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Ich habe die Tageszeitung vor 15 Jahren abbestellt, weil mir das endlose 
Politikergezänk leid wurde.
Der Fernseher wird ausschließlich von meiner besseren Hälfte benutzt, da 
mir einfach die Zeit zu schade ist, mir von den ständig gleichen 
Talkmastern die Welt erklären zu lassen.
Nachrichten: Auf der Tonlinestartseite komme ich an denenen nicht 
vorbei, reicht völlig, die zu überfliegen.
Montags lese ich als Zusammenfassung der vergangenen Woche das sattsam 
bekannte Journal mit dem roten Rahmen. Hier kommt der Quatsch wenigstens
journalistisch ansprechend verpackt daher.
Das ist für mich mehr als ausreichend.

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