Hallo! Es soll optisch eine "Verstopfung" von einem kleinen Sieb gemessen werden. Das Sieb ist dabei ca 3x3mm Groß und hat Öffnungen von einigen µm Größe. (filtert Luft) Nach einigen Stunden ist das Sieb sozusagen verstopft. Hierbei soll optisch erfasst werden, dass das Sieb voll ist. Wir gehen erst mal davon aus, dass sich die Farbe des Siebes ausreichend ändert. hell->dunkel. Umgekehrt wäre ja auch egal, sollte keine Rolle spielen. Wir gehen weiterhin auch erst mal davon aus, dass die Helligkeitsänderung der Sieb-Oberfläche trotzdem nicht sehr stark ist. Also weiß-> Schwarz natürlich nicht, aber vllt von Hellgrau nach grau. Wie realistisch ist es, mit einem einfachen LDR und einer LED als Beleuchtung die Unterschiede in der Helligkeit festzustellen? ggf lohnt ein Test? Gibt es andere Methoden?(Die nicht gerade Zig. oder gar Hunderte von Euros kosten?) z.B. Kameraauswertung? Wenn ja, nach welchem Prinzip, mit welchem Aufwand umzusetzen? Danke für Antwort/Beteiligung am Thema Besten Gruß
Den Versuch mit der LED und LDR bzw. Fototransistor würde ich durchaus in Erwägung ziehen. Unterschied in der Amplitude sollten erkennbar sein, wenn das Sieb dunkler wurde. Der Ansatz mit der Kamera ist natürlich auch ne elegante Lösung, ein einfaches Histogramm sollte den gewünschten Effekt bzw. die Information liefern, dass das Sieb zu ist.
Ein LDR ist sicher nicht mehr Stand der Technik, er enthält RoHS probematisches Cadmium drin und ist nicht besonders temperaturstabil. Aber eine Photodiode kann man mit einer LED schon verwenden. Doch altern gerade ultraviolette und weisse LEDs, je nach benötigter Farbe kann es also sinnvoll sein, nur die DIFFERENZ zwischen direktem LED-Licht und reflektiertem LED-Licht zu messen. Dann lösen sich auch alle Schwankungen nach Temperatur und Alterung. Dunkel sollte es am Abstastort natürlich sein, sonst müsste man das LED-Licht modulieren um es vom Sonnenlicht unterscheiden zu können.
Muss es unbedingt eine optische Erkennung sein? Normalerweise wird so was mit der Druckdifferenz auf beiden Seiten des Filters bewertet. Dabei spielen Ablagerungen auf den "Stegen" keine Rolle. Volker
Warum misst du nicht einfach den Differenzdruck zwischen vor und nach dem Sieb um festzustellen, dass der Filter dicht ist?
Markus Oberle schrieb: > [...] > Der Ansatz mit der Kamera ist natürlich auch ne elegante Lösung, ein > einfaches Histogramm sollte den gewünschten Effekt bzw. die Information > liefern, dass das Sieb zu ist. Von der Kamera-Idee kann ich nur abraten. Die allermeisten (vor allem die guenstigen und trotzdem leicht verwendbaren) Module haben einen automatischen Weissabgleich und eine automatische Verstaerkung (Gain Control) an Bord und vermiesen Dir so jedes "Messergebnis". Teilweise sind diese "Features" nicht mal dokumentiert und man wundert sich anschliessend... Volker
Wenn der Filter verstopft wird auch die Lichtdurchlässigkeit weniger, sollte sich gut mit IR LED + Diode messen lassen. Wird auch bei einigen Beamern angewendet um den Zustand des Luftfilters zu messen.
Warum macht IR-Licht im Gegensatz zur normalen LED mehr Sinn? Dann wird auch eine IR-Empfängerdiode notwendig, richtig?
Timo P schrieb: > Warum macht IR-Licht im Gegensatz zur normalen LED mehr Sinn? Dann wird > auch eine IR-Empfängerdiode notwendig, richtig? Normale Fotodioden beginnen im Infraroten, nur bei Laserdioden mit noch längerer Wellenlänge als bei IR-LED's sind Sonderausführungen notwendig. Man bekommt solch eine Kombination IR-LED - passender Fototransistor als Gabellichtschranke oder als Reflexlichtschranke für wenige Euro oder bei Pollin auch für wenige -zig Cent
Timo P schrieb: > Warum macht IR-Licht im Gegensatz zur normalen LED mehr Sinn? Dann wird > auch eine IR-Empfängerdiode notwendig, richtig? Ich wuesste auch nicht warum das IR Spektrum mehr Sinn machen sollte. IR-Dioden erlauben manchmal angenehm hohe Peakstroeme, die man nutzen koennte. Bei Fotodioden und -transistoren sollte im Datenblatt eigentlich der Wellenlaengen-Bereich stehen, in dem sie zuverlaessig arbeiten... Volker
Auch eine alte Computermaus hat wunderschöne, zueinander passende Fototransistoren und IREDs in ihrem Innern.
Verschmutzung die von Staub kommt, zu detektieren ist mit Optik nicht zuverlaessig hinzubekommen. Die Optik verstaubt auch und damit ist kein Verlass auf die Messergebnisse. Differenzdruck waere mein Ansatz. citb
Die IR LEDs sind schon lange recht effizient, und auch die Fotodioden haben oft bei etwa 800 nm-900 nm die maximale Empfindlichkeit. Deshalb nimmt man für Lichtschranken gern IR LEDs (880-950 nm). Dazu kommt noch das es günstige Fototransistoren / Dioden mit Filter gibt. Die Druckmessung ist zuverlässiger, weil halt direkt und nicht einmal um die Ecke.
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