Quadratur mit nur einem Kollektor ?

OP #2357694
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Hallo Forum.

Nachdem ich bei meinem neuen Hobby zum Anatomen geworden bin, fiel mir 
vor Kurzem eine arglose USB Maus [Modell Logitech RX 250] in die Finger, 
die ich sogleich sezierte.
Zunächst gelang es mir, nach Entfernen des ursprünglichen µCs den 
optischen Sensor der Maus [ein ADNS 5020] mit einem ATmega8 erfolgreich 
zu verbinden und auszulesen.

Also habe ich mich daran gemacht, auch das Mausrad auszulesen - und 
musste stutzen.
Irgendwie scheint das Schätzchen in dieser Maus so gar nicht so 
angeschlossen zu sein, wie man es von einem optischen Radencoder mit 
Quadratur erwarten würde - vom Kollektor geht nur ein Signal ab, die 
anderen beiden Pins sind gegen Masse und Spannung geschaltet, dafür wird 
der Emitter auf der Gegenseite auch an den µC angeschlossen ? [siehe 
Anhang]

Ich bin ein wenig überrascht und ratlos.

Kann mir jemand verraten, wie die Rotation und deren Richtung bei diesem 
Aufbau detektiert wird - und noch viel interessanter: Wie man sowas 
sinnvoll in den eigenen µC einliest ?


Gruss,

der_Nachbauer
Angehängte Dateien:
#2357764
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Martin Schröer schrieb:

> Kann mir jemand verraten, wie die Rotation und deren Richtung bei diesem
> Aufbau detektiert wird - und noch viel interessanter: Wie man sowas
> sinnvoll in den eigenen µC einliest ?

Ein paar Möglichkeiten fallen mir da schon ein. So würde das induktiv 
problemlos funktionieren.

Da Mausräder oft rastend arbeiten wäre das auch optisch mit nur einem 
Sensor kein Problem. Wenn die rastende Stellung mitten zwischen hell und 
dunkel liegt, dann definiert sich durch "wird heller" vs. "wird dunkler" 
die beginnende Drehrichtung.

Ausserdem kann es sein, dass der Sensor Eigenintelligenz besitzt und 
codierte Information liefert.

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