Neuling schrieb:
> Die Option -S hat keine Auswirkung
Bei mingw32-make soll es sich laut www.mingw.org um das make von GNU
handeln. Laut www.gnu.org/software/make/manual/ kennt GNU make natürlich
die Option -S. Auf der Seite mingw.org habe ich keine Aussage gefunden,
ob die Option in die Windowsvariante übernommen wurde.
Allerdings steht das zu vermuten.
Dass in Deinem Fall "make -S Makefile" ohne Abbruch durchläuft, sollte
bedeuten, dass keines der von make aufgerufenen und/oder im Makefile
definierten Programme einen Fehler zurückmeldet.
Dass wundert nicht. Viele Compiler/Übersetzer arbeiten nach dem
Auftreten eines Fehlers an der nächsten Stelle im Programmtext weiter,
an der sie es können. (No bug, that's a feature.)
Das läßt sich gegenprüfen, indem im Makefile einer der Programmaufrufe
so geändert wird, der er mit Sicherheit einen schweren Fehler auslöst.
Sollte make in diesem Fall durchlaufen, bleiben folgende Möglichkeiten:
(1) Eventuell können die aufgerufenen Programme mit Parametern so
ausgestattet werden, dass sie beim ersten Fehler stoppen.
(2) Falls nicht, kann man versuchen, andere Alternativen für die
Conmpiler/Übersetzer zu finden, welche dieses Verhalten möglich machen.
(3) Andere Varianten von make einsetzen. Mir fehlt allerdings der
Glaube, dass es ein geeigneteres make als das Gnu make gibt.