DC-Stromkompensation

Gast #2363564
Lesenswert?

Hallo,

es wird folgendes Problem auf mich zukommen und ich stehe da schon jetzt 
ziemlich auf dem Schlauch.

Ich messe ein Signal, welches zu einem sehr großen Teil aus einer 
DC-Komponente besteht und darüber hinaus aus einer sehr kleinen 
AC-Komponente.

Nun möchte ich die AC Komponente ermitteln und im Grunde genommen würde 
es genügen, nur diese aufzunehmen.

Wenn ich die AC-Amplitude in einen Bereich durch einen Mikrocontroller 
sinnvoll messbaren Bereich verstärken möchte, dann wird die DC-Amplitude 
natürlich um Dimensionen größer. Weiteres Problem ist, dass die 
DC-Komponente keineswegs konstant wäre. Sie ist von Testsituation zu 
Testsituation Schwankungen von geschätzt 50% unterlegen...

Welche Möglichkeiten bieten sich, um die DC-Komponente nicht weiter zu 
berücksichtigen?


mfg
Gast #2363581
Lesenswert?

daran hab ich auch schon gedacht, Problem sehe ich, dass mein AC-Signal 
bis zu 4 Sekunden Periode hat. Da müsst ealso ein ziemlich dicker 
Kondensator hinter, damit er langsamer ist als das Pulssignal
Gast #2363854
Lesenswert?

...naja gut, vielleicht sind es nicht 4 Sekunden.
Aber ca. 1 Sekunde haben die AC Anteile sicherlich, wobei der eigentiche 
Puls ca. 1 Sek dauert, sich dann aber erst nach drei Sekunden 
wiederholt.
Gast #2363910
Lesenswert?

Dann gib über einen DAC einen DC Wert aus, den du von deinem Signal 
abziehst. Die Differenz kannst du dann verstärken und mit dem µC 
auswerten. Der µC merkt, wenn der DC-Anteil vom Signal sich verändert 
und kann entsprechend kompensieren.

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren