Die Chinesen holen vielleicht auf, wenn es mit der Regelungstechnik was wird: http://www.youtube.com/watch?v=-dQr_CKR7Vw
Das ist wohl eher ein Oktocopter, oder zumindest ein ausgeflippter Laubbläser.
lol ein paar 0815 Mopped Motoren an ein Metallgestänge schrauben macht noch keine funktionsfähige Flugmaschine... und dafür bekommen die garantiert keinen gescheiten Regler hin selbst wenns Regeltechnik Experten wären (sie sehen aber eher nicht so aus ;-) ).
Davon gibt es mehrere und in Freiburg ist einer davon und fliegt! Muß allerdings auch sagen, das ich an einem Duo-Copter (~580kg) arbeite und auch nicht mehr als 2,5m Höhe bisher geschaft habe weil ich die Kraft nicht auf die Rotoren bringe. Allerdings verwende ich 4 BLDC Motoren mit je 2 kW und ich plane mit ein paar weiteren Personen, anstatt Zwei-Blatt Rotoren Turbinen-Design (<20 Blätter) einzusetzen. Nur hat derzeit keiner von uns das Geld, da weiterzumachen. So ein Turbinen-Rotor kostet mal rund 4-5000 Euro. Grüße Michelle
>lol ein paar 0815 Mopped Motoren an ein Metallgestänge schrauben macht >noch keine funktionsfähige Flugmaschine... Ich würde sagen, eine Quadrocoptersteuerung ( oft mit Atmega8 ) + Servos mit Metallgetriebe sollte rein aus Hardwaresicht reichen. Die Modellierung in der Software ist wiederum eine andere Sache.
Um mal zur Überschrift zu kommen: Das älteste mir bekannte Projekt von Quadrokoptern im Modellbau-Maßstab kommt von Daniel Gurdan und Klaus Doth, die es 2003 bei Jugend forscht vorstellten. 2004 kam es als X-Ufo über Silverlit auch in den Handel als Spielzeug.
> Das älteste mir bekannte Projekt von > Quadrokoptern im Modellbau-Maßstab kommt von Daniel Gurdan und Klaus > Doth, die es 2003 bei Jugend forscht vorstellten. So was ähnliches hatte ich auch im Hinterkopf. Ich wäre mir aber auch nicht sicher, ob sie die ersten waren. Man könnte den Silverlit vielleicht aber schon als Ursprung der ganze "Quadrocoptermanie" sehen. Daher also: "Jugend forscht" verändert die Welt
Ok, man kann auch einfach mal Wikipedia befragen: http://de.wikipedia.org/wiki/Quadrocopter Der erste Qudracopter von Étienne Oehmichen,1922.
1922: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/6/6e/Oemichen2.jpg http://de.wikipedia.org/wiki/Quadrocopter Die kleineren wurden erst durch die MEMS Gyros möglich.
ach mist wenn man nebenbei noch am Essen ist tippts sich langsamer ;)
>Die kleineren wurden erst durch die MEMS Gyros möglich.
Wobei sich in meinem "Silverlit" noch ein mechanischer Kreisel befindet.
Höffi schrieb: > Die kleineren wurden erst durch die MEMS Gyros möglich. Eher durch die Möglichkeiten - Mirkocontroller-Regelung - kleine Hochleistungsmotoren (Brushless) - kleine Energiespeicher hoher Dichte (Li und LiPo) Ansonsten, für das Konzept gibt bestimmt schon was bei da Vinci... ;-)
Wie währe es damit: http://christoffer.iflogg.com/http://christoffer.iflogg.com/wp-content/uploads/2010/03/scorpion.jpg :-) Auch wenn die Last, die an diesen mikrigen Rotoren hängt, um ein vielfaches zu groß ist (nach den Waffen die der Duo-Copter dabei hat, müßte er theoretisch um die 6-7 tonne wiegen), sieht er einfach nur geil aus... Meine sieht so ungefähr genauso aus, hat allerdings zwei Sitze nebeneinander und besteht nur aus eine Rohrgestänge, was dann zusammen ~580kg macht. Die Rotoeren habe eine Außendurchmesser von 250cm und habe wie auch auf dem Bild zwei gegeneienader geschraubte Motoren am Zwischengestänge. Aber wie schon gesagt, ich wir haben die 4x 2kW nicht auf die (4-, 6- und 8-Blatt) Rotoren gebracht und warten daruf das wie neues Geld bekommen um einen Turbinen Fächer zu bauen. Achja, ein Bekannter hat vorgeschlagen, die größeren 48V Motoren mit 5kW zu nehmen, nur bringt das nichts, wenn man keine Rotoren bauen kann, die den notwendigen Auftrieb liefern... Frage: Kenn jemand ein gutes Buch über Aeronautik und Rotoren-Bau? Ich meine ein richtiges Buch zum studieren. Habe zwar ein dreifaches Studium (Maschinenbau mit Schwerpunkt Luft- und Raumfahrttechnik inclusive) hinter mir, aber man baut halt nicht jeden Tag eine Rotor oder eine Tragfläche... Grüße Michelle
Michelle Konzack schrieb: > Aber wie schon gesagt, ich wir haben die 4x 2kW nicht auf die (4-, 6- > und 8-Blatt) Rotoren gebracht und warten daruf das wie neues Geld > bekommen um einen Turbinen Fächer zu bauen. Da kann man nur hoffen, daß sich kein Fachunkundiger findet, der sein Geld unnütz in dieses Projekt versenkt. Wie bei so einigen anderen Forenbeiträgen von dir läßt sich auch aus diesem deutlich erkennen, daß hinter den großen Worten nicht die Spur von Kompetenz steckt. Aber zu den Fakten, wie zum Geier kommst du (ihr) auf das schmale Brett, man könne mit 4x2kW=8kW eine Masse von 580kg senkrecht in die Luft bewegen? Selbst unter Vernachlässigung ALLER Wirkungsgrade ist dies schon rechnerisch beinahe unmöglich. Zum Vergleich, selbst waagerecht startende Motorsegler oder Gyrocopter mit ähnlicher Startmasse haben Motoren mit Leistungen über 50PS an Bord. Und das nicht ohne Grund. Turbinenfächer lösen euer Problem nicht, nur Fachwissen kann das...
Icke ®. schrieb: > Michelle Konzack schrieb: > >> Aber wie schon gesagt, ich wir haben die 4x 2kW nicht auf die (4-, 6- >> und 8-Blatt) Rotoren gebracht und warten daruf das wie neues Geld >> bekommen um einen Turbinen Fächer zu bauen. > > Da kann man nur hoffen, daß sich kein Fachunkundiger findet, der sein > Geld unnütz in dieses Projekt versenkt. Wie bei so einigen anderen > Forenbeiträgen von dir läßt sich auch aus diesem deutlich erkennen, daß > hinter den großen Worten nicht die Spur von Kompetenz steckt. Lass Michelle mal machen - das ist nur das 101. angekuendigte Projekt. Hat jemals schonmal jemand was fertiges von ihr gesehen? :D
chris schrieb: > Die Chinesen holen vielleicht auf, wenn es mit der Regelungstechnik was > wird: > http://www.youtube.com/watch?v=-dQr_CKR7Vw Na klar, zur Regelung des Oktocopters fehlt natürlich ein Optokoppler :D
@ David ... (volatile) >Hat jemals schonmal jemand was fertiges von ihr gesehen? :D Klar, ne Kiste LED-Streifen aus HongKong. Engineering par ecxellance ;-)
Icke ®. schrieb: > Aber zu > den Fakten, wie zum Geier kommst du (ihr) auf das schmale Brett, man > könne mit 4x2kW=8kW eine Masse von 580kg senkrecht in die Luft bewegen? Die Bo 105 hat bei 2,500kg auch nur 370kW und bei einem Motorwirkungsgrad von weniger als 12% sind das gerade mal 44kW Alleine mit 192kW (270WPS) hatte sie bereits einen Looping fliegen können und vor allem ist sie der erster Helicopter, welcher mit einem starren Rotor fliegen konnte. Ich habe als gut 1/5 der Leistung bei 8kW was also der Bo 105 entspricht. Die Konstruktionsunterlagen zur Bo 105 sind übrigends im Internet erhälltlich. Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Bölkow_Bo_105 Auch wenn die am Ende genannte Maschine 2x 313 kW hat, die sind zur erhöhung der Sicherheit und es wird zum normalen fliegen nur eine gebracht Anm.: Ein 40t Sattelzug hat zwar bis zu 440PS (323kW) aber wenn man die MAXIMALEN Wirkungsgrad (Labor) eine Dieselmotors von 17% nimmt fährt er bei 100km/h auch nur mit 55kW. Da bin ich mit meinem 6x6 (3,5t) und 6 2kW BLDCs ein Ferrari. Grüße Michelle
Christoph Budelmann schrieb: > Um mal zur Überschrift zu kommen: Das älteste mir bekannte Projekt von > Quadrokoptern im Modellbau-Maßstab kommt von Daniel Gurdan und Klaus > Doth, die es 2003 bei Jugend forscht vorstellten. 2004 kam es als X-Ufo > über Silverlit auch in den Handel als Spielzeug. Wir haben wohl gemeinsame Bekannte. Das Spielzeug gibt es zwar auch, aber mittlerweile betreiben die das als eigenständiges Gewerbe und rüsten Feuerwehren oder Rettungskräfte mit speziell ausgestatteten Exemplaren aus. Grüße aus dem grauen Haus mit den roten Fensterläden!
Michael H. schrieb: > Wir haben wohl gemeinsame Bekannte. Auch selber Jufo oder über andere Ecken? > Das Spielzeug gibt es zwar auch, aber mittlerweile betreiben die das als > eigenständiges Gewerbe und rüsten Feuerwehren oder Rettungskräfte mit > speziell ausgestatteten Exemplaren aus. Ja, und vor allem Luftbild-Fotografie. Die Preise sind auch etwas höher als für das X-Ufo... ;-) > Grüße aus dem grauen Haus mit den roten Fensterläden! Ich stehe gerade auf dem Schlauch... Vielleicht solltest du mir mal eine Nachricht schicken mit weiteren Hinweisen, sonst wird das für mich hier zum Rätsel-Thread... ;-)
Michelle Konzack schrieb: > Die Bo 105 hat bei 2,500kg auch nur 370kW und bei einem > Motorwirkungsgrad von weniger als 12% sind das gerade mal 44kW Was? Die Leistung wird an der Welle spezifiziert und nicht die Wärmeleistung. Da könnte ja quasi die Besatzung inkl. Beifahrer das Ding per pedes hochkurbeln. Kopfschüttelroflol.
Michelle Konzack schrieb: > Ich habe als gut 1/5 der Leistung bei 8kW was also der Bo 105 > entspricht. Warum benötigt man eigentlich eine Leistung um eine Masse im Schwerefeld der Erde anzuheben? Die Physik ist sich so ziemlich einig darüber, dass man dazu eine Energie benötigt.
Michelle Konzack schrieb: > Alleine mit 192kW (270WPS) hatte sie bereits einen Looping fliegen > können Exakte Recherchen sind nicht deine Stärke. Richtig ist, daß ein Prototyp der BO-105 mit Triebwerken vom Typ MTU-6022 ausgestattet war, die es in verschiedenenen Leistungen ab 192kW gibt. Der in der BO eingebaute Typ hatte 276kW und davon zwei Stück: http://www.bredow-web.de/Triebwerke_und_Flugzeugmotore/MTU_6022_-_Wellentriebwerk/mtu_6022_-_wellentriebwerk.html Also nicht 192 sondern 552kW. Ich halte es für ausgeschlossen, daß ein Pilot mit einem ausgefallenen Triebwerk noch einen Looping fliegt. > Ich habe als gut 1/5 der Leistung bei 8kW was also der *Bo 105* > entspricht. Wie Eddy Current schon bemerkt hat, stimmt deine Rechnung hinten und vorn nicht. Bei Verbrennungsmotoren und Turbinen bezieht sich die Leistungsangabe auf den Abtrieb, also NACH Wirkungsgrad, während bei E-Motoren i.d.R. die aufgenommene Leistung VOR Wirkungsgrad angegeben wird. Nehmen wir als Beispiel den Prototypen der BO-105 mit dem schwächeren 6022er und 276kW. Wir unterstellen, daß nur eines läuft und gehen von einem Startgewicht von 2,5 Tonnen aus. Es ergibt sich ein Leistungsgewicht von ~0,11kW/kg. Auf deine 580kg gerechnet, wären das nach Adam Riese immerhin 63,8kW. > Anm.: Ein 40t Sattelzug hat zwar bis zu 440PS (323kW) aber wenn > man die MAXIMALEN Wirkungsgrad (Labor) eine Dieselmotors > von 17% nimmt fährt er bei 100km/h auch nur mit 55kW. > Da bin ich mit meinem 6x6 (3,5t) und 6 2kW BLDCs ein Ferrari. Daß du nicht recherchieren kannst, haben wir ja schon festgestellt. Google doch bitte noch einmal, mit welchen Wirkungsgrad neuzeitliche Dieselmotoren tatsächlich arbeiten. Und von wegen Ferrari, 8kW entsprechen ungefähr der Motorleistung einer auf 80km/h gedrosselten 125er Maschine (eher weniger), die inklusive Fahrer ~200kg wiegt. Schon mal so eine Karre gefahren und die "Wahnsinns"-Beschleunigung gespürt??
Joe G. schrieb: > Warum benötigt man eigentlich eine Leistung um eine Masse im Schwerefeld > der Erde anzuheben? Die Physik ist sich so ziemlich einig darüber, dass > man dazu eine Energie benötigt. Überfordere die Arme nicht noch mit Wissenschaft. Es geht darum, daß man eine gewisse Mindest-Motorleistung benötigt, um die vorgegebene Masse mittels Rotoren auch nur ein Stück anzuheben.
> ich plane Michelles Lieblingsworte. Lol. Zeig doch mal ein Foto des Prototypen. Ich glaube Dir nicht, dass irgendwas außerhalb Deines Kopfes existiert! >6 2kW BLDCs 12 kW. Aha. Und der Akku? 4 Mignonzellen dürften da nicht lang halten.
Michelle Konzack schrieb: > Alleine mit 192kW (270WPS) hatte sie bereits einen Looping fliegen > können und vor allem ist sie der erster Helicopter, welcher mit einem > starren Rotor fliegen konnte. > Auch wenn die am Ende genannte Maschine 2x 313 kW hat, die sind zur > erhöhung der Sicherheit und es wird zum normalen fliegen nur eine > gebracht > Grüße > Michelle Der Rotor ist keineswegs starr, sondern (fast) gelenklos, er enthält nur noch das Drehgelenk zur Blattverstellung. Die sonst notwendigen Schlag- und Schwenkgelenke werden hier durch den elastischen Blattstiel realisiert. Die beiden Triebwerke sind nicht nur zur Erhöhung der Sicherheit vorhanden, sondern im Schwebeflug und bei hohem Abfluggewicht bitter nötig. Die 313kW sind kurzfristig verfügbare Startleistung. Schwebeflug bei maximalem Abfluggewicht erfordert von jedem Tw ca. 80% Drehmoment. Ach ja, bei genehmigten Loopings ist nichts in der Maschine, was nicht unbedingt drin sein muß, Kraftstoff eingeschlossen. Einen der ersten erfolgreich dokumentierten flog übrigens eine CH53. Arno
Arno H. schrieb: > Einen der ersten erfolgreich dokumentierten flog übrigens eine CH53. Und DEN wahrscheinlich ersten dokumentierten eine S-52. Der Pilot ist völlig gaga, in solcher Bodennähe: http://www.youtube.com/watch?v=xhRUGKa_ImY
Icke ®. schrieb: > Arno H. schrieb: > >> Einen der ersten erfolgreich dokumentierten flog übrigens eine CH53. > > Und DEN wahrscheinlich ersten dokumentierten eine S-52. Der Pilot ist > völlig gaga, in solcher Bodennähe: > > http://www.youtube.com/watch?v=xhRUGKa_ImY Der hatte echt Eier
Respekt vor der Leistung des Fluggeräts, der Pilot ist meines Erachtens charakterlich ungeeignet und ohne Verantwortungsbewusstsein. Auch und gerade als Testpilot gefährdet man nicht vorsätzlich das Leben Anderer. Arno
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