Die C's dürften grundsätzlich das Problem im ersten Moment des
Einschaltens sein. Zusammen mit den jeweiligen 22k bilden die eine
Zeitkonstante, und da die von Dir gezeichneten C's Elkos sind, die bis
zu 50% Toleranz haben können, je nach Typ (das brauchts hier aber in der
Schaltung nicht), sind die Zeitkonstanten entsprechend unterschiedlich.
Die Seite mit der kleineren Zeitkonstante gewinnt.
Also Elkos raus - die brauchst Du doch sowieso nicht.
Und dann die eine Seite, die gewinnen Soll (also H haben soll)
niederohmig bestücken - vor allem einen der 22k niederohmiger machen.
Da aber Transistoren auch wieder recht unterschiedliche
Stromverstärkungen haben können, könnten die da wieder einen Strich
durch die Rechnung machen.
Dann könnte man der Gewinnerseite auch einen kleinen C an der Basis
spendieren, dessen Wirksamkeit hängt aber auch wieder von der
Anstiegsgeschwindigkeit der Betriebsspannung ab.
Oder aber parallel zur Basis der Gewinnerseite einen R, der mit dem R
von der Gegenseite einen Spannungsteiler bildet, und somit dafür sorgt,
daß die Gewinnerseite viel später erst wirksame Basisspannung sieht.
Ich denke, letzteres ist wohl die beste Methode, denn die sollte
unabhängig vonm Stromverstärkung, evtl. C-Lasten am Ausgang sein, und
auch die restlichen R's können auf beiden Seiten symmetrisch gleich
gestaltet werden.