Hallo, Ich stehe vor folgendem Problem. Ich waere dankbar fuer ein bisschen Input. Ich hab ein Rohrenradio gebaut, funktioniert super. Alles ist Analog. Nun moechte ich aber eine Digitale Frequenz Anzeige bauen. ich hab mir folgende gedanken gemacht. Am Drehkondensator gegenueber hab ich ein 1M OHM Potentiometer an der gleichen Achse montiert. (Siehe Bild im Anhang) Mit dem Wert von diesem Poti wuerde ich gerne ein kleines Mikrokontrollerchen ansteuern welches mir die Frequenz im Format xx.x bis xxx.x anzeigt. also z.B. 88.0 bis 108.0 Der Trick dabei ist dass die gesammte Frequenzbreite ueber etwa die haelfte des drehbereichs des Potis liegt. Dieser bereich auf seite des drehkondensators ist fix und kann nicht mehr gespreizt werden. Ich muss also flexibel sein beim Potentiometer. Ich hab mir nun ueberlegt dass ich das natuerlich irgendwie kalibrieren muss im oberen bereich sowie im unteren. Also wenn das Radio auf 88.0 ist muss ich mitels eines trimpotis das display von sagen wir mal 85.0 bis 100.0 fuer den unteren bereich einstelen und dann das ganze von oben herab mit einem trimpoti im oberen bereich von sagen wir mal 110.0 nach 90.0 runter? was dann bedeuten wuerde dass wenn ich das radio im unteren bereich kaiibriert hab dann eine radiostation im hohen bereich einstelle z.B. bei 106.0Mhz und dann mittels des oberen trimpotis das display auf diese zahl runterdruecke. Somit wuerde dann das potentiometer in der mitte (das auf dem foto) den zwischenbereich exakt anzeigen? Oder wie wuerded Ihr dieses Problem angehen? Ich brauch dann leider auch Hilfe beim bau des kontrollers da ich in sachen mikrokontroller ein totaler anfaenger bin. hab blos ein bisschen mit Arduino rumgespielt... Vielen Dank Randy Video vom Roehrenradio: http://www.youtube.com/watch?v=5g8yf6qVrKE
Wie wärs mit nem richtigen Frequenzzähler am LO, der dann einfach noch 10,7 MHz abzieht/dazurechnet? Wär erstens genauer und zweitens vermutlich nicht mal mehr Aufwand als deine Lösung.
H.joachim Seifert schrieb: > Was für ein Radio hast du gebaut? Geradeaus oder Superhet? hallo joachim, weder noch :D das radio basiert auf dem "pulse counting" prinzip. (die filter sind mit roehren gebaut) http://a7.sphotos.ak.fbcdn.net/hphotos-ak-ash4/310834_275342569150742_100000250035577_1124038_1116481813_n.jpg liebe gruesse peroja
Kenn ich nicht. Aber wenn schon Röhren, dann auch ne handgemalte Skale, oder? Falls doch Digital-Anzeige: nimm ein paar Punkte auf (Empfangsfrequenz->Potispannung) und verwandele das mittels PC in eine Polynomgleichung oder eine Tabelle. Dieses programmierst du dann in einen MC und der macht dann brav aus der Spannung jede gewünschte Anzeige. Eine direkte Wandlung der Spannung in eine Anzeige dürfte problematisch bis kompliziert werden, geht aber letzten Endes auch.
Randy Tomlinson schrieb: > das radio basiert auf dem "pulse counting" prinzip Rein aus Interesse, wie soll das funktionieren ? Wenn das Funktionsprinzip klar ist, hat vielleicht jemand noch einen zusaetzlichen Tip, wie man die Frequenz messen kann.
Randy Tomlinson schrieb: > Nun moechte ich aber eine Digitale Frequenz Anzeige bauen. > ich hab mir folgende gedanken gemacht. Am Drehkondensator gegenueber hab > ich ein 1M OHM Potentiometer an der gleichen Achse montiert. (Siehe Bild > im Anhang) Mit dem Wert von diesem Poti wuerde ich gerne ein kleines > Mikrokontrollerchen ansteuern welches mir die Frequenz im Format xx.x > bis xxx.x anzeigt. also z.B. 88.0 bis 108.0 Dir ist aber schon klar, das ein solches Standard-Poti einen Lineari- tätsfehler von typisch 10% hat? Gruss Harald
Harald Wilhelms schrieb: > Dir ist aber schon klar, das ein solches Standard-Poti einen Lineari- > tätsfehler von typisch 10% hat? Mal abgesehen vom nicht perfekten Poti, sieht das für den Drehko wahrscheinlich auch nicht anders aus. Welcher funktionale Zusammenhang besteht denn zwischen Kondensatorstellung und Frequenz (theoretisch bzw. real)?
Im Prinzip handelt es sich wohl um einen spezielleren Geradeausempfänger, wo man nicht die Oszillatorfrequenz messen und -10,7 rechnen kann. Da habe ich nur 2 Ideen als Notbehelf: 1.Die klapprige Poti-Lösung: Spannung messen und einmal mit richtigem Radio vergleichen. Dann rechnerisch korrigieren vor der digitalen Anzeige. 2.Ein zusätzliches Drehkopaket für einen Oszillator mißbrauchen und wie beim Superhet den Oszillaror 10,7 MHz höher schwingen lassen FALLS die den Empfang nicht wesentlich stört. Dann könnte man wie beim Superhet f-10,7MHz die Frequenz etwa anzeigen. Vorteil wäre, daß der gleiche Drehko etwa die gleiche Linearität auf Grund des gleichen Plattenschnitts aufweisen KÖNNTE. Ungenauigkeiten sind aber trotzdem zu erwarten. Ein kalibrieren mit einem genauen Empfänger wird man nicht vermeiden können. Ob die Temperaturstabilität ausreicht wäre die nächste Frage!
oszi40 schrieb: > Ob die Temperaturstabilität ausreicht wäre die nächste Frage! Bei der Kanalbreite vom FM Rundfunk sollte mit 1% Anzeigegenauigkeit schon gut geholfen sein. Es handelt sich ja nicht um Schmalbandübertragung.
>Genauigkeit
Nicht jeder Oszillator heißt Quarzoszillator. Bei einfachen
LC-Oszillatoren wäre der TK schon interessant (schon weil Röhren Hitze
erzeugen).
3. Wenn es nicht genau werden muß, dann reicht auch das obige Poti und
ein riesiges Drehspul-Voltmeter, was eine neue Skale mit Strichen von
87-108 MHz bekommt. Die Kunst ist dann die volle Skalenlänge linear zu
bekommen.
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