Frequenzanzeige fuer Roehrenradio

OP #2377135
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Hallo,

Ich stehe vor folgendem Problem. Ich waere dankbar fuer ein bisschen 
Input.
Ich hab ein Rohrenradio gebaut, funktioniert super. Alles ist Analog. 
Nun moechte ich aber eine Digitale Frequenz Anzeige bauen.
ich hab mir folgende gedanken gemacht. Am Drehkondensator gegenueber hab 
ich ein 1M OHM Potentiometer an der gleichen Achse montiert. (Siehe Bild 
im Anhang) Mit dem Wert von diesem Poti wuerde ich gerne ein kleines 
Mikrokontrollerchen ansteuern welches mir die Frequenz im Format xx.x 
bis xxx.x anzeigt. also z.B. 88.0 bis 108.0
Der Trick dabei ist dass die gesammte Frequenzbreite ueber etwa die 
haelfte des drehbereichs des Potis liegt. Dieser bereich auf seite des 
drehkondensators ist fix und kann nicht mehr gespreizt werden. Ich muss 
also flexibel sein beim Potentiometer. Ich hab mir nun ueberlegt dass 
ich das natuerlich irgendwie kalibrieren muss im oberen bereich sowie im 
unteren.
Also wenn das Radio auf 88.0 ist muss ich mitels eines trimpotis das 
display von sagen wir mal 85.0 bis 100.0 fuer den unteren bereich 
einstelen und dann das ganze von oben herab mit einem trimpoti im oberen 
bereich von sagen wir mal 110.0 nach 90.0 runter? was dann bedeuten 
wuerde dass wenn ich das radio im unteren bereich kaiibriert hab dann 
eine radiostation im hohen bereich einstelle z.B. bei 106.0Mhz und dann 
mittels des oberen trimpotis das display auf diese zahl runterdruecke. 
Somit wuerde dann das potentiometer in der mitte (das auf dem foto) den 
zwischenbereich exakt anzeigen?

Oder wie wuerded Ihr dieses Problem angehen?

Ich brauch dann leider auch Hilfe beim bau des kontrollers da ich in 
sachen mikrokontroller ein totaler anfaenger bin. hab blos ein bisschen 
mit Arduino rumgespielt...

Vielen Dank
Randy


Video vom Roehrenradio: http://www.youtube.com/watch?v=5g8yf6qVrKE
Angehängte Dateien:
Gast #2377140
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Wie wärs mit nem richtigen Frequenzzähler am LO, der dann einfach noch 
10,7 MHz abzieht/dazurechnet?

Wär erstens genauer und zweitens vermutlich nicht mal mehr Aufwand als 
deine Lösung.
#2377149
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Kenn ich nicht.
Aber wenn schon Röhren, dann auch ne handgemalte Skale, oder?
Falls doch Digital-Anzeige: nimm ein paar Punkte auf 
(Empfangsfrequenz->Potispannung) und verwandele das mittels PC in eine 
Polynomgleichung oder eine Tabelle. Dieses programmierst du dann in 
einen MC und der macht dann brav aus der Spannung jede gewünschte 
Anzeige.
Eine direkte Wandlung der Spannung in eine Anzeige dürfte problematisch 
bis kompliziert werden, geht aber letzten Endes auch.
Gast #2377181
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Randy Tomlinson schrieb:

> Nun moechte ich aber eine Digitale Frequenz Anzeige bauen.
> ich hab mir folgende gedanken gemacht. Am Drehkondensator gegenueber hab
> ich ein 1M OHM Potentiometer an der gleichen Achse montiert. (Siehe Bild
> im Anhang) Mit dem Wert von diesem Poti wuerde ich gerne ein kleines
> Mikrokontrollerchen ansteuern welches mir die Frequenz im Format xx.x
> bis xxx.x anzeigt. also z.B. 88.0 bis 108.0

Dir ist aber schon klar, das ein solches Standard-Poti einen Lineari-
tätsfehler von typisch 10% hat?
Gruss
Harald
Gast #2377193
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Harald Wilhelms schrieb:
> Dir ist aber schon klar, das ein solches Standard-Poti einen Lineari-
> tätsfehler von typisch 10% hat?

Mal abgesehen vom nicht perfekten Poti, sieht das für den Drehko 
wahrscheinlich auch nicht anders aus.
Welcher funktionale Zusammenhang besteht denn zwischen 
Kondensatorstellung und Frequenz (theoretisch bzw. real)?
Gast #2377200
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Im Prinzip handelt es sich wohl um einen spezielleren 
Geradeausempfänger, wo man nicht die Oszillatorfrequenz messen und -10,7 
rechnen kann.

Da habe ich nur 2 Ideen als Notbehelf:
1.Die klapprige Poti-Lösung: Spannung messen und einmal mit richtigem 
Radio vergleichen. Dann rechnerisch korrigieren vor der digitalen 
Anzeige.

2.Ein zusätzliches Drehkopaket für einen Oszillator mißbrauchen und wie 
beim Superhet den Oszillaror 10,7 MHz höher schwingen lassen FALLS die 
den Empfang nicht wesentlich stört. Dann könnte man wie beim Superhet 
f-10,7MHz die Frequenz etwa anzeigen. Vorteil wäre, daß der gleiche 
Drehko etwa die gleiche Linearität auf Grund des gleichen 
Plattenschnitts aufweisen KÖNNTE. Ungenauigkeiten sind aber trotzdem zu 
erwarten. Ein kalibrieren mit einem genauen Empfänger wird man nicht 
vermeiden können. Ob die Temperaturstabilität ausreicht wäre die nächste 
Frage!
Gast #2377207
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>Genauigkeit
Nicht jeder Oszillator heißt Quarzoszillator. Bei einfachen 
LC-Oszillatoren wäre der TK schon interessant (schon weil Röhren Hitze 
erzeugen).

3. Wenn es nicht genau werden muß, dann reicht auch das obige Poti und 
ein riesiges Drehspul-Voltmeter, was eine neue Skale mit Strichen von 
87-108 MHz bekommt. Die Kunst ist dann die volle Skalenlänge linear zu 
bekommen.

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