LSS und FI von Siemens?

Gast #2378260
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Eigentlich kosten alle B16 so um 1.65 EUR,
und alle 40A Fi so um 29 EUR. Du hast also
irgendwelche merkwürdigen Quellen.

Die alten Siemens H16A waren bekannt dafür,
daß sie im Laufe der Zeit immer empfindlicher
wurden und vorzeitig auslösten,

bestimmte ABB FI waren bekannt dafür daß sie zu
spät auslösen und wurden von ABB umgetauscht,
manche ABB Sicherungen sind dafür bekannt daß sie,
obwohl eingeschaltet, keinen Kontakt haben.

Niemald weiß also, was wirklich qualitätsvoll
ist, daher nimmt man das billigste was man bekommen
kann, wenn es Stromzuführungskämme auf Normhöhe
(30 mm über Hutschiebne) akzeptiert und meidet
das Zeugs, bei dem die Hersteller einen durch
Inkompatibilität auf die eigenen Produkte zwingen
wollen.
#2411862
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Vielleicht hilft dem TE ein bisserl Bericht aus der Praxis:

Kopp ist sowohl für gute als auch für weniger gute Produkte ins Gerede 
gekommen.
Es scheint so, als ob es da mehrere Serien gibt - eine für den low end 
Bereich, eine für Profis.
Allerdings lies sich hier nie wirklich an der Optik erkennen, was was 
ist. Tatsache ist, das hier etliche Kopp LSS und RCD seit Jahrzehnten 
gut funktionierne. Und einige aus anderen Kopp-Serien nach kurzer Zeit 
ausgetauscht werden mußten.

ABB wurde ja schon gesagt, ist hier erst bei mir einmal in RCD 
aufgetreten und wurde anstandslos getauscht.

Siemens H-LSS gibt es sicher kaum neu .-)
Aber Siemens B, C und D LSS sowie RCD von 25 bis 63A: alle tadellos 
bisher hier.

Hager, AEG (jetzt als AEG GE wieder Neuware), MerlinGerin, Moeller: Alle 
zu empfehlen.

Wenn es nicht so "trist grau" im Sicherungskasten aussehen soll: Moeller 
finde ich persönlich gut, dass die unterschiedlichen Auslöseströme durch 
den farbigen Kipphebel leicht zuzuordnen sind. Und weil auch bei Moeller 
die Zuführung sowohl von oben als auch von unten problemlos möglich ist, 
sowohl per Phasenschiene als auch per Aderleitung.

Preisunterschiede: Achte beim Kauf auf den angegebenen 
Kurzschlußprüfstrom 10kA (erkennbar durch 10000 auf dem Gehäuse) sollte 
heute Standard sein. 6kA war früher mal (6000 im Symbol auf dem LSS), 
oft als Restposten billiger zu haben - ist heute aber IMHO nicht mehr 
zulässig und sollte man auch aus gutem Grund nicht mehr im Verteiler 
verbauen.
Gast #2411997
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Neulich hatte ich etwa 15 Jahre (oder mehr) alte Telemecanique LS in 
einem Industrie-Schaltschrank, da waren offensichtlich die Kontakte 
verschweißt. Die konnte man so oft ausschalten wie man wollte, der 
Stromkreis war immer an...

Toller Schutz... grusel
Gast #2412217
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Hab mir inzwischen ein paar LSS angesehen.

> Kopp ist sowohl für gute als auch für weniger gute Produkte ins Gerede
> gekommen.

Ich mag da lieber gleichmäßige Qualität.

> ABB wurde ja schon gesagt, ist hier erst bei mir einmal in RCD
> aufgetreten und wurde anstandslos getauscht.

Die ABB gefallen mir von den Schrauklemmen und Phasenschienen eher 
weniger.

> Siemens H-LSS gibt es sicher kaum neu .-)
> Aber Siemens B, C und D LSS sowie RCD von 25 bis 63A: alle tadellos
> bisher hier.
>
> Hager, AEG (jetzt als AEG GE wieder Neuware), MerlinGerin, Moeller: Alle
> zu empfehlen.

Gut, AEG bekommt man sogar im Baumarkt.

> Preisunterschiede: Achte beim Kauf auf den angegebenen
> Kurzschlußprüfstrom 10kA (erkennbar durch 10000 auf dem Gehäuse) sollte
> heute Standard sein. 6kA war früher mal (6000 im Symbol auf dem LSS),
> oft als Restposten billiger zu haben - ist heute aber IMHO nicht mehr
> zulässig und sollte man auch aus gutem Grund nicht mehr im Verteiler
> verbauen.

Hast du da nähere Infos. Die QC LSS von Hager und deren FIs haben nur 
6kA.
Als Vorsicherung ist noch eine 63A NEOZED mit 50kA vorgesehen.

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