Gast
#2378754
Hier läuft es so: Code ändern, Kompilieren, Testen, etc. etc. Versionsnummern werden manuell vergeben, teils ändern sich Module, die dann auch wieder eine neue Version bekommen, da sonst andere Programme nicht damit klarkommen (eine Basishardware, einige Varianten). Das Ziel ist natürlich, dass alle Programme die beste Version eines Moduls nutzen, aber vorher schleppt man viel redundanten Code mit sich herum und Verbesserungen müssten manuell an vielen Stellen eingepflegt werden. Ein anderes Problem ist dringender: Diese Konstellation der Quelltexte anhand der Versionsnummer des Programmes nachzuvollziehen ist schwierig, noch schwieriger, wenn die Nummer nicht verändert wurde. Um das ganze zumindest nachvollziehbar zu machen, wird jetzt ein SCM (SVN, GIT etc) eingeführt, und die Versionsnummernvergabe soll automatisiert werden. Die Frage ist nun, welchen Workflow man durchsetzt, der menschliches Versagen (z.B. ständiges 'committen') minimiert, aber andererseits nicht zu mehr Unübersichtlichkeit führt. Wenn man im obigen Zyklus jedesmal vor dem Kompilieren eine (Build-) Nummer hochzählt, einen commit in die Versionsverwaltung macht, dann Kompiliert, Testet - das kostet Zeit und Platz und macht es nicht übersichtlicher. Wer kennt da einen guten Ansatz?