Hi, wir bauen uns hier gerade eine CNC Fräse, und haben ein maximales Spiel von 0,08mm von den Linearantrieben. Jetzt ist die Frage, ist dieses Spiel "okay" wenn man damit auch noch Alu fräsen möchte? Die Konstruktion rundherum soll erstmal vernachlässigt sein. Mich interessiert im Moment nur ob das SPiel von 0,08 in x und y Richtung Probleme machen könnte. Ich kenne es nur von den Proxxonfräsen (die Manuellen), wenn der Tisch spiel hat, dann wird die Oberfläche nicht schön. Gruß Mike
Hi Mike, Mike Mike schrieb: > wir bauen uns hier gerade eine CNC Fräse, und haben ein maximales Spiel > von 0,08mm von den Linearantrieben. Jetzt ist die Frage, ist dieses > Spiel "okay" wenn man damit auch noch Alu fräsen möchte? > Die Konstruktion rundherum soll erstmal vernachlässigt sein. Mich > interessiert im Moment nur ob das SPiel von 0,08 in x und y Richtung > Probleme machen könnte. > Ich kenne es nur von den Proxxonfräsen (die Manuellen), wenn der Tisch > spiel hat, dann wird die Oberfläche nicht schön. Das kann man ohne ein Bild der Fräse so nicht beantworten. 8/100 Spiel ist aber schon "ordentlich". Saubere Flächen kann man damit wohl vergessen. Aber: Spielfreiheit hilft gar nichts, wenn die mechanische Steifigkeit der Maschine für den Allerwertesten ist. Um Alu sauber zu fräsen, muss man schon eine einigermaßen solide (und damit schwere) Konstruktion haben. Irgendwelche verschraubten Aluprofile kann man da vergessen - zumindest, wenn man mehr als 1/10 wegnehmen will. Was ist das denn für eine Fräsenart? Portal? Chris D.
Wir wissen es noch nicht richtig, wie wir es bauen werden. Die Konstruktion wird aber mit Aluprofilen gebaut, allerdings sind das 5 x 10 cm Profile, die sollten das doch einigermaßen hinbekommen, oder? Kugelumlaufspindeln kosten halt einiges an Geld, das ist das blöde :( Was ist den so ein "normales" Spiel, mit dem man Alu sauber fräsen kann? Danke
Mike Mike schrieb: > Wir wissen es noch nicht richtig, wie wir es bauen werden. Ok, also besteht noch Hoffnung ;-) > Die Konstruktion wird aber mit Aluprofilen gebaut, allerdings sind das 5 > x 10 cm Profile, die sollten das doch einigermaßen hinbekommen, oder? Schwierig zu sagen, aber meiner Erfahrung nach eher nicht. Nur durch Schraubverbindung von Hohlprofilen bekommt man keine steife Konstruktion hin. Ich würde Euch zu TTT raten: Tausend-Tonnen-Technik. Nehmt ordentliche Stahlprofile (gerne auch Reste vom Schrottplatz) und schweisst Euch daraus eine robuste Konstruktion. Doppel-T-Träger kriegt man z.B. oft hinterhergeschmissen. Die sauber sägen (lassen?) und verschweissen. Dann hat man etwas, das sich zumindest bei Alu nicht mehr verzieht und vor allem nicht so schnell in Resonanz gerät. Und preiswerter wird es meist auch noch. Sehr schön (und auch preiswert) ist dann die Methode, die meist unebenen der geschweissten Konstruktionen nicht plan zu fräsen sondern die Flächen mit Polymerbeton auszugießen. Hat man eine exakte Referenzfläche und halbwegs genaues Messinstrumentarium zur Verfügung, kann man so alle wichtigen Flächen sehr exakt ausführen - und alles zuhause :-) > Kugelumlaufspindeln kosten halt einiges an Geld, das ist das blöde :( Ja, aber da kommt man kaum drum herum. Man kann zwar Trapezmuttern verspannen, aber dauerhaft ist das keine Lösung. ebay ist Euer Freund. Da findet man öfter mal Spindeln für kleines Geld - man muss halt Geduld haben. > Was ist den so ein "normales" Spiel, mit dem man Alu sauber fräsen kann? Es gibt dabei nie zu wenig - so wenig wie möglich ;-) Es kommt aber auch immer darauf an, wie die Kraft wirkt. Wenn man richtig anfährt, kann man auch mit viel Spiel arbeiten. Einfach mal einen alten erfahrenen Dreher an seiner manuellen Maschine beobachten. Der kann auch mit noch mehr Spiel problemlos saubere Ergebnisse (<1/100) liefern. Chris D.
Chris D. schrieb: > Schwierig zu sagen, aber meiner Erfahrung nach eher nicht. Nur durch > Schraubverbindung von Hohlprofilen bekommt man keine steife Konstruktion > hin. Kommt auf die kraftschlüssige Konstruktion an. Was man da schon gesehen hat, war dann wirklich nur eine Käsefräse. > Ich würde Euch zu TTT raten: Tausend-Tonnen-Technik. > Nehmt ordentliche Stahlprofile (gerne auch Reste vom Schrottplatz) und > schweisst Euch daraus eine robuste Konstruktion. Doppel-T-Träger kriegt > man z.B. oft hinterhergeschmissen. Die sauber sägen (lassen?) und > verschweissen. Nonsens, weil Normalstahl auch elastisch ist, allerdings deutlich zäher als Alu. Problem wird da sein das richtig gerade zu bekommen und schweißen lässt das Material sich verziehen. > Dann hat man etwas, das sich zumindest bei Alu nicht mehr verzieht und > vor allem nicht so schnell in Resonanz gerät. > Und preiswerter wird es meist auch noch. Dafür ist es dann schwingungsanfällig. Maschinenbauer nehmen für so was normalerweise auch Grau- oder Graphitguss was aber unbezahlbar sein dürfte. > Sehr schön (und auch preiswert) ist dann die Methode, die meist unebenen > der geschweissten Konstruktionen nicht plan zu fräsen sondern die > Flächen mit Polymerbeton auszugießen. Hatten wir das nicht schon mal wo du das Rezept raus suchen wolltest? Nach meinem Kenntnisstand ist da von dir noch nichts rüber gekommen, damit wäre der Tipp dann für die Tonne. > Hat man eine exakte Referenzfläche > und halbwegs genaues Messinstrumentarium zur Verfügung, kann man so alle > wichtigen Flächen sehr exakt ausführen - und alles zuhause :-) Hat ja auch jeder nen kleinen Maschinenpark im Keller um sich das alles zusammen zu bauen. Planschleifen lassen ist auch nicht immer sinnvoll weil die Firmen, die so was machen mehr Murks machen als das es einem nützt(zumindest nach meiner Erfahrung). >> Kugelumlaufspindeln kosten halt einiges an Geld, das ist das blöde :( Man kann ja auch erst mal eine Trapezspindel nehmen. Da kann man das Spiel oft sogar einstellen. Man muss dann langsameren Vorschub in Kauf nehmen, aber den hat man beim Fräsen sowieso. > ebay ist Euer Freund. Da findet man öfter mal Spindeln für kleines Geld > - man muss halt Geduld haben. Klar, wenn man selbst nichts der gleichen sucht ist das immer eine Referenz. Sind ja auch noch nicht genug Mitbieter da.
Michael S. schrieb: > Weil Normalstahl auch elastisch ist Nein, wirklich? >, allerdings deutlich zäher Eben. > als Alu. Problem wird da sein das richtig gerade zu bekommen und > schweißen lässt das Material sich verziehen. >> Dann hat man etwas, das sich zumindest bei Alu nicht mehr verzieht und >> vor allem nicht so schnell in Resonanz gerät. >> Und preiswerter wird es meist auch noch. > Dafür ist es dann schwingungsanfällig. Kaum anfälliger als ein geschraubtes Alugestell. Im Gegenteil. > Maschinenbauer nehmen für > so was normalerweise auch Grau- oder Graphitguss was aber > unbezahlbar sein dürfte. Das ist lange her - heute nimmt man eher Polymerbeton. Aber das ist hier irrelevant - es fehlt ja schon das Geld für eine vernünftige Spindel. Daher der Tipp in Verbindung mit dem Polymerbeton. >> Sehr schön (und auch preiswert) ist dann die Methode, die meist unebenen >> der geschweissten Konstruktionen nicht plan zu fräsen sondern die >> Flächen mit Polymerbeton auszugießen. > Hatten wir das nicht schon mal wo du das Rezept raus suchen wolltest? > Nach meinem Kenntnisstand ist da von dir noch nichts rüber gekommen, > damit wäre der Tipp dann für die Tonne. Ganz ehrlich? Du bist erwachsen, die Jungs sind erwachsen. Man sollte nicht mehr alles vorkauen müssen. Du und sie sollten in der Lage sein, das über jede Suchmaschine selbst zu ergooglen. Im einfachsten Fall nimmst Du ein Epoxydharz und Steinpulver. Es gibt Firmen, die alle möglichen Mischungen und Schrumpfungen anbieten: anrufen, beraten lassen, kaufen - fertig. Kostet nicht die Welt und man benötigt eh nur sehr wenig (die Jungs wohl deutlich weniger als ein Kilo) - es geht ja nur um den Ausgleich. Aber wenn Dir oder das eigenständige Suchen wirklich zu schwer ist, dann maile ich meinen MaschBauIng gerne an und frage ihn, woher er seinen Polymerbeton bezieht. Aber nicht mehr dieses WE. >> Hat man eine exakte Referenzfläche >> und halbwegs genaues Messinstrumentarium zur Verfügung, kann man so alle >> wichtigen Flächen sehr exakt ausführen - und alles zuhause :-) > Hat ja auch jeder nen kleinen Maschinenpark im Keller um sich das alles > zusammen zu bauen. Genau das brauchst Du dazu eben nicht. Alles, was benötigt wird, ist eine entsprechend genaue Fläche und eine vernünftige Messuhr. Der Rest geht mit Hausmitteln. >> ebay ist Euer Freund. Da findet man öfter mal Spindeln für kleines Geld >> - man muss halt Geduld haben. > Klar, wenn man selbst nichts der gleichen sucht ist das > immer eine Referenz. Sind ja auch noch nicht genug Mitbieter da. Unsinn - ich wurde da bisher immer fündig. Aber man muss Geduld haben. Chris D.
Chris D. schrieb: > Aber man muss Geduld haben. Und die nötige Kohle. Die Leute scheinen z.Zt. da sehr viel mehr Geld zu versenken als noch vor wenigen Jahren.
Hi, danke schonmal soweit. Die Profile sind eigentlich nicht "ganz" hohl. es handelt sich um das rechte von denen : http://www.hotfrog.de/Companies/Feluba-Maschinen-und-Anlagenbau_7948802/images-pr/Aluminium-Profile-141076_thumb.jpg Schweißen können wir leider nicht, aber Kugelumlaufspindeln sind denke ich doch die bessere Wahl. Wir denken mal weiter ;) Danke soweit für alles
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