Hallo Forum, es ist soweit - ich brauche eine neue Digitalkamera! Leider kenne ich mich aber mit der Fotographie nicht so gut aus und weiß auch nicht so recht welche kleine Digicam ich kaufen soll. Folgende Ansprüche habe ich: - kompakt - auch im Labor zu gebrauchen (für Nahaufnahmen) - halbwegs tauglich um meine Urlaubsfotos zu machen - 100 bis max 150 € Vielleicht könnt ihr mir ein geeigneter Foto empfehlen ... Danke!
Es ist schwer was zu empfehlen. Aber als Auswahlhilfe ist diese Seite gut: http://www.heise.de/foto/ Da kannst du auch eigene Vergleichstabellen erstellen. Einfach deine Kandidaten zum Vergleich aussuchen. Hat mit auch geholfen, die Preisklasse war aber eine andere ;) Hans L
Ich steh auf Canon, weiss aber nicht, was da aktuell brauchbar ist. Ich hab öfter mal die Casio Exilims zur Reperatur aus dem Freundeskreis da. Gute Optik, hohe Auflösung, schön klein, aber sehr empfindliche Zoom-Objektive, die sich gern mit Staub zusetzen und dann verklemmen.
Ich habe auch letzten 2 Digicams gekauft, meine erfahrung: 100€ Klasse --> unbrauchbar 200€ Klasse --> gut Ist dann eine Canon Ixus220 geworden, mit der bin ich sehr zufrieden. Wenn Du Macro Aufnahmen machen willst probier das unbedingt vorher im Laden aus. Meine Tests haben ergeben unter ~200€ sind Macro Aufnahmen nicht möglich.
Canon-Kompaktknipsen haben den Vorteil, dass sie mit CHDK mit normalerweise 'Profikameras' vorbehaltenen Funktionen ausgestattet werden können.
Wirf mal einen Blick hier rein http://www.chip.de/bestenlisten/Bestenliste-Digitalkameras--index/index/id/996/ Für einen Vergleich schau dir in den Testberichten die Fotostrecke und darin jeweils die Testaufnahme mit dem Kunstkopf und vor allem den Nummernzettel im Hintergrund im Vollbildmodus an. Da ergeben sich teils erhebliche Unterschiede zwischen den Kompaktknipsen. Die Testaufnahmen sind aussagekräftiger als der eigentliche Testbericht, der teilweise nicht mit den Aufnahmen (so meine Erfahrung) in Einklang zu bringen ist. Lesen kann man ihn dennoch immer. Wenn man möglichst wenig Geld ausgeben aber dennoch eine ganz gute Bildqualität bekommen möchte wäre vielleicht die Ixus 115 HS die Wahl. Es gibt Cams die kosten mehr und liefern sichtbar schlechtere Bilder. Die Knöpfe an dem Teil sind allerdings nichts für Leute mit zu kräftigen Fingern. ;)
ich bin bei meiner zweiten Lumix. die Erste war eine TZ7 mit 10 Megapixel und 12 fach optischem Zoom, und 4 fach digital zoom, dh die gesammte Brennweite bei 4 fach zoom geht gegen normal-600mm. Sie hatte um die 450 Euro gekostet vor drei Jahren oder so. Kaputt ging sie ... was auch immer. Ich hab sie mit wahrscheinlich 20000-30000 Bildern amortisiert. Die Jetztige ist eine Lumix TZ10. Die hat 16 fach optisches Zoom und 12 Megapixel. Gekostet hat sie noch die Haelfte. Die Lumix hat die Elektronik von Panasonic und die Optik von Leica. Die Optik ist aus Plastik, und die haben diese Technologie im Griff.
Noch ein Praxis Tipp: die Sony Knipsen lassen sich auch über den USB Anschluss aufladen. das ist z.B. im Urlaub ein nicht zu verachtender Pluspunkt.
Lukas K. schrieb: > Canon-Kompaktknipsen haben den Vorteil, dass sie mit CHDK mit > normalerweise 'Profikameras' vorbehaltenen Funktionen ausgestattet > werden können. Eine tolle Sache, Zeinraffer, eigene Display-Gitterlinien, Aufnahmehistogramm, Fernsteuerung ueber USB-Buchse, Zebraueberlagerung, Displayanzeige komplett konfigurierbar (z.B. freier Speicher als Zahl, Akkuspannung in Millivolt) uvm... Das war fuer mich neulich DAS Kriterium fuer Canon, es ist ne SX230HS geworden ;o)) Man kann selber Scripte fuer die Kamera schreiben, wenn man es kann und will (ein Basic Dialekt). Wenn ich es recht ueberblicke machen die *HS-Kameras bei Canon alle auch Zeitlupe (640x480pixel mit 120 Frames pro sekunde und 320x240 mit 240 Frames). Eine nette Spielerei ;o))) bye uwe
Mega Oschi schrieb: > 12 fach optischem Zoom, und 4 fach digital zoom "Digital-Zoom" ist Blödsinn und sollte nicht als Vergleichskriterium herangezogen werden. Eine nachträgliche Ausschnittsvergrößerung ist nichts anderes. Ansonsten ist die TZ-7 nicht schlecht, sie hat halt wie alle anderen Kompaktknipsen keinen Sucher. Ärgerlich ist bei der TZ-7 die "verdongelung" der Akkus, die einem bei Ersatzakkus Probleme bereiten kann.
Chr. Messener schrieb: > Ist dann eine Canon Ixus220 geworden, mit der bin ich sehr zufrieden. Die haben wir auch und sind sehr zufrieden. Gibt's gerade bei Mediamarkt für 149€.
Rufus Τ. Firefly schrieb: > sie hat halt wie > alle anderen Kompaktknipsen keinen Sucher Meine hat noch einen Sucher - und bis auf paar Mal am Anfang hab ich den dann nie wieder benutzt. Dabei hat die noch ein Briefmarkendisplay... Also Sucher = nix Kriterium.
>Ärgerlich ist bei der TZ-7 die "verdongelung" der Akkus, die einem bei
Ersatzakkus Probleme bereiten kann.
Zumindest haben die Lumix TZ7 und die Lumix TZ10 denselben Akku.
Rufus Τ. Firefly schrieb: > Ärgerlich ist bei der TZ-7 die "verdongelung" der Akkus, die einem bei > Ersatzakkus Probleme bereiten kann. Für mich kommen Kameras mit fest eingebauten Akkus nicht in Frage. Die sind immer leer, wenn man sie am nötigsten braucht und keine Lademöglichkeit in der Nähe ist. Leider gibt es nur noch wenige Modelle mit austauschbaren Standardakkus, z.B. die Canon SX130, die auch im angepeilten Preissegment liegt.
Icke ®. schrieb: > Für mich kommen Kameras mit fest eingebauten Akkus nicht in Frage. Fest eingebaut sind die Akkus natürlich nicht; "Verdongelung" bedeutet, daß die Kamerafirmware prüft, ob es der "richtige" Akku ist. Bei der TZ-7 glücklicherweise erst ab einer bestimmten Firmwareversion, hat man die ältere, sollte man vom Update Abstand nehmen, denn dessen einzige "Verbesserung" ist die Akkuverdongelung. Allerdings ist das kein Standardakku, sondern ein recht lächerlich dimensionierter LiIon-Akku, der als "Original"-Teil um die 50 EUR kostet ... das Preisgefüge erinnert immer mehr an Tintenstrahldrucker. Die nicht-dongle-kompatiblen Ersatzakkus sind für unter 10 EUR zu bekommen. Glücklicherweise sind andere Kamerahersteller nicht auf diesen "Verdongelungs"-Zug aufgesprungen, zwar verwenden sie auch gerne LiIon-Akkus, aber für die gibt es i.d.R. auch kostengünstige Zweitanbieter. Daher bin ich vom hehren Pfad der Tugend abgekommen, meine erste DSLR verwendete auch noch NiMh-AA-Akkus, aber meine jetzige dann halt doch einen LiIon-Klotz. Dafür ist das Ladegerät kompakter als mein AA-Akku-Lader, und ein Satz guter NiMh-Akkus kostet etwa genausoviel wie ein LiIon-Ersatzakku. Timm Thaler schrieb: > Also Sucher = nix Kriterium. Hängt davon ab, was man mit der Kamera machen will, und wie man photographieren gelernt hat. Wer schon seit über dreißig Jahren durch Sucher blickt, sieht das sicherlich anders, als jemand, der mit der "Handy-Cam" aufgewachsen ist.
Rufus Τ. Firefly schrieb: > Fest eingebaut sind die Akkus natürlich nicht; "Verdongelung" bedeutet, > daß die Kamerafirmware prüft, ob es der "richtige" Akku ist. OK, ich hab mich wohl mißverständlich ausgedrückt. Ich meine Kameras, deren Akkus nicht unterwegs auswechselbar sind. Ideal finde ich Modelle, die mit AA-Zellen arbeiten. Da kann man zur Not auch mal an der Tanke einen Satz Primärzellen kaufen.
Rufus Τ. Firefly schrieb: > Timm Thaler schrieb: >> Also Sucher = nix Kriterium. > Hängt davon ab, was man mit der Kamera machen will, und wie man > photographieren gelernt hat. Wer schon seit über dreißig Jahren durch > Sucher blickt, sieht das sicherlich anders, als jemand, der mit der > "Handy-Cam" aufgewachsen ist. Ein Sucher hat vor noch eine ganz andere Funktion außer der Gewohnheit des Knipsers zu frönen ;). Er ersetzt das Display dort, wo man aufgrund zu starker Helligkeit (Sonneneinstrahlung) einfach nichts mehr sieht auf dem Display. Gute Sucher sind allerdings elektronisch mit eigenem Display und nicht nur ein Guckfenster. Die sind aber (als Zubehör) entsprechend teuer und deshalb vornehmlich bei den Systemkameras und DSLR Cams zu finden. > Fest eingebaut sind die Akkus natürlich nicht; "Verdongelung" bedeutet, > daß die Kamerafirmware prüft, ob es der "richtige" Akku ist. Es reicht doch wenn die Tintenstritzer verdongelte Patronen haben, das muss ich mir nicht auch noch bei der Cam oder beim Handy antun. Wenn es keine günstigen Ersatzakkus gibt, dann ist das für mich ein KO-Kriterium. Es gibt genügend Alternativen.
Chr. Messener schrieb: > Ich habe auch letzten 2 Digicams gekauft, meine erfahrung: > 100€ Klasse --> unbrauchbar > 200€ Klasse --> gut > > Ist dann eine Canon Ixus220 geworden, mit der bin ich sehr zufrieden. > > Wenn Du Macro Aufnahmen machen willst probier das unbedingt vorher im > Laden aus. > Meine Tests haben ergeben unter ~200€ sind Macro Aufnahmen nicht > möglich. Das kann man so pauschal nicht sagen. Ich hab hier eine Kodak EasyShare M530. Kaufpreis ca 70,-€. Die überzeugt auch in der Makrofotografie. Das Foto ist bildfüllend, ohne digitales Zoom.
Icke ®. schrieb: > Ich meine Kameras, deren Akkus nicht unterwegs auswechselbar sind. Wenn Du ein iPhone als Kamera benutzt, dann hast Du diesen Effekt, aber gibt es das bei sonst irgendeiner Kamera?
Ich habe eine TZ4. Wenn die nicht noch gut wäre, wäre ich schon längst auf die TZ22 umgestiegen.
schau mal ob du bei ebay oder ähnlichem eine gebrauchte canon powershot a720 bekommst. die ist schon etwas älter, sollte daher in der gewünschten preisklasse liegen. ich habe mittlerweile eine sx230 (hatte vorher eine 720), ist meiner meinung nach auch empfehlenswert. (das budget reicht dafür nicht, aber) wenn das ganze in richtung dslr gehen soll, dann würde ich mich bei sony umsehen
Wenns ein wenig mehr kosten darf, dann sind die S90, S95 und seit neustem die S100 von Canon super Teile: http://de.canon.ch/About_Us/Press_Centre/Press_Releases/Consumer_News/Cameras_Accessories/PowerShot_S100.aspx Die meisten Leute bei DPreview sind auch ganz begeistert. ;-)
Wenn ich noch meinen Senf dazugeben darf: Wer etwas mehr investieren kann oder will, der sollte sich die Lumix DMC-LX5 von Panasonic unbedingt ansehen, z.B. hier beim Hersteller: http://www.panasonic.de/html/de_DE/Produkte/Lumix+Digitalkameras/Stylish+Weitwinkel+FX-FS-FP/DMC-LX5/%C3%9Cbersicht/5434740/index.html Bis dato habe ich so ein Gerät noch nicht erlebt: Großes Display, gutes Objektiv, gute voreingestellte Aufnahmeprogramme aber auf Wunsch auch völlige Freiheit bei den Einstellungen. Dazu noch eine gute Menüführung und einen wirklich krassen Weitwinkel für diese Klasse! Sie speichert sogar im RAW-Format. Einziges Manko für meinen Geschmack: Der Akku muß zum laden in ein eigenes Ladegerät. Pluspunkt: Die Uhrzeit und alle Einstellungen bleiben bei entferntem Akku erhalten. Die Kamera kann durchaus mit mancher Spiegelreflex mithalten! Bisher hatte ich bei den Kompaktkameras immer viel auf Fuji-Technik gehalten, die im Grunde ziemlich gut ist. Deshalb habe ich schon zwei verschiedene FinePix von diesem Hersteller. Die Lumix stellt das aber wirklich alles in den Schatten! Ich habe mir bei Gelegenheit auch noch eine billige Fuji 50,- EUR A-Serie Kamera für dienstliche schnelle Schnappschüsse zu Dokuzwecken zugelegt. Die taugt aber nur bedingt selbst zu diesem Zweck. In der Dämmerung oder gar Dunkelheit ist damit praktisch nichts machbar. Schon der Fokus braucht da eine Ewigkeit. Meine besseren Fujis sind da schon sehr gut. Die Lumix: Superschnell und absolut scharfes Bild! Die Gelegenheit eines Vergleichs der Lumix mit einer Canon PowerShot A3000 mit annähernd gleichen Rahmendaten ließ die Canon schon sehr alt aussehen. Natürlich zeigt das auch der mittlerweile heftige Preisunterschied, der nicht zu verachten ist! Aber: Wer eine wirklich hochwertige Kompaktkamera will, sollte dieses Modell der Lumix ernsthaft in Betracht ziehen. Ich kann nur sagen: Sie ist ihr Geld auf jeden Fall wert!
Ron W. schrieb: > Die Gelegenheit eines Vergleichs der Lumix mit einer Canon PowerShot > A3000 mit annähernd gleichen Rahmendaten ließ die Canon schon sehr alt > aussehen. Natürlich zeigt das auch der mittlerweile heftige > Preisunterschied, der nicht zu verachten ist! Die Lumix kostet viermal so viel wie die A3000, das sind ganz verschiedene Klassen. Ein Vergleich würde eher mit der Powershot SX30/SX40 Sinn machen.
Hallo Forum, danke für die lebendige Diskussion. Nach langem hin und her habe ich mich nun aus dem Bauch heraus für eine Panasonic Lumix DMC-FS35 für 128€ inkl. Versand entschieden... ... ob das wohl eine gute Wahl war?
Ron W. schrieb: > Einziges Manko für meinen Geschmack: Der Akku muß > zum laden in ein eigenes Ladegerät. Das ist alles andere als ein Manko. Stell' Dir mal vor, Du hättest einen Zweitakku - wo würdest Du den laden wollen?
Ron W. schrieb: > Wer etwas mehr investieren kann oder will, der sollte sich die Lumix > DMC-LX5 von Panasonic unbedingt ansehen Habe ich gerade getan. Was mich stört ist, dass sie definitiv nicht mehr Hosentaschentauglich ist, also für eine kompakte definitiv zu gross und zu schwer. Dann ist da die veraltete Technik mit dem CCD Bildsensor. Weiter ist der Prozessor wohl auch nicht mehr auf dem Stand der Technik, da keine FullHD Videos aufgezeichnet werden können, sondern lediglich 1280x720 und Mono Ton. Unbestritten kann man mit dieser Kamera bestimmt tolle Bilder machen, andererseits ist auch unbestritten, dass sie nicht mehr dem Stand der Technik entspricht.
Rufus schrieb: > Das ist alles andere als ein Manko. Stell' Dir mal vor, Du hättest einen > Zweitakku - wo würdest Du den laden wollen? Das ist schon der Sinn der Sache, aber "mal eben" am USB laden geht leider bei der Kamera nicht. Man ist immer auf die Mitnahme des Ladegerätes resp. Zweitakkus angewiesen. Johnny B. schrieb: > Was mich stört ist, dass sie definitiv nicht mehr > Hosentaschentauglich ist, also für eine kompakte definitiv zu gross und > zu schwer. In die Hosentasche würde ich jegliche hochwertigere Kamera schon aus Haltbarkeitsgründen nicht stecken wollen. Was kostet gleich nochmal ein Display-Ersatz oder ein neues Objektiv?? In die Jackentasche paßt sie aber durchaus locker. > Dann ist da die veraltete Technik mit dem CCD Bildsensor. Nicht jedes neuere Gerät ist auch gleichzeitig ein großer technischer Wurf, oder ist das beim neuen iPhone anders? > ...da keine FullHD Videos aufgezeichnet werden können, sondern lediglich > 1280x720 und Mono Ton. Hmm, dafür ist die Kamera aber in erster Linie nicht gemacht. Kannst du auch gleich das neueste Multimediahandy nehmen, um bessere Videos zu drehen. Bessere Bilder wirst du damit aber definitiv nicht bekommen. > Unbestritten kann man mit dieser Kamera bestimmt tolle Bilder machen, So ist es. > andererseits ist auch unbestritten, dass sie nicht mehr dem Stand der > Technik entspricht. Dafür hat der Marktpreis aber entsprechend ca. 1/4 nachgegeben. Icke schrieb: > Die Lumix kostet viermal so viel wie die A3000, das sind ganz > verschiedene Klassen. Ein Vergleich würde eher mit der Powershot > SX30/SX40 Sinn machen. Das leuchtet mir schon ein. Nur habe ich die nicht zur Hand! Da mußt du schon auf einschlägige Testportale ausweichen (und deren Aussagen vertrauen!), um einen direkten Vergleich mit den von dir genannten Modellen zu bekommen. Mein Vergleich war eher an den technischen Rahmendaten orientiert, die bei beiden ungefähr gleich sind (Auflösung, Zoom, Display). Mit der billigeren Canon bekommst du auch sehr viel weniger Leistung, trotz augenscheinlicher (technischer) Vergleichbarkeit. Auf den Preisunterschied habe ich hingewiesen! ...you get what you pay for... Wer sich eine Taschengurke kauft, bekommt auch nur deren Leistung. Um dich zufriedenzustellen: Habe noch die Möglichkeit gehabt, eine Fujifilm FinePix HS10 zu testen (und habe das im letzten Post unterschlagen :) Das ist eine (Bridge-)Systemkamera, näher zur Spiegelreflex, mit 30-fach Zoomobjektiv und eben eine ähnliche Preiskategorie mit wesentlich mehr Ausstattung und Finessen. Die kann Full-HD, hat einen CMOS-Chip (@ Johnny B.!) und alles, was man sich so von einem teureren Modell wünschen kann. Mein Fazit: Sie kann der Lumix LX5 keinesfalls das Wasser reichen! Verwaschene, unscharfe und und blasse Bilder (ich war erschrocken!), komplizierte Menüführung und 3 mal schwerer als die Lumix. Das gleich große Display hat nur die halbe Auflösung (wie bei der A3000) dessen der Lumix. Der Korrektheit halber: Es gibt mittlerweile ein Firmwareupdate, das mir dato nicht zur Verfügung stand. Deshalb kann ich über das aktuelle Verhältnis leider nichts sagen. Und, ist das jetzt ein würdigerer Vergleich für dich, Icke?? Um es nochmal klarzustellen: Ich will hier keinesfalls jemanden irgendwie tieferstellen, der sich eine "normale" Kompaktkamera (nicht gerade von Feinkost Albrecht ;) kauft. Diese Geräte haben durchaus ihren Sinn und sind auch gut zu gebrauchen. Ich selbst habe eine "Taschengurke" für zwischendurch in die Hosentasche, um die es mir nicht schade ist, wenn sie die Hufe reißt. Wer aber wirklich gute Bilder will, gepaart mit sehr guter Benutzbarkeit, Handlichkeit und lange Freude an einem guten Kauf, der sollte die Lumix LX5 in die engere Wahl ziehen. Und ja, sie ist sehr viel teurer als die "normalen" Kameras. Sie ist es aber wert. Selbst wenn man kein "Fotofreak", sondern ganz normaler Kameranutzer ist, so wie ich, wird man seine helle Freude an dem Gerät haben. Und wer das nicht glaubt: Einfach mal selber testen und wieder auf eine "normale" Digicam "zurücksteigen". Der Unterschied ist immens und kann durchaus zur Kaufentscheidung führen... ;-)
Virus 744 schrieb: > Nach langem hin und her habe ich mich nun aus dem Bauch heraus für eine > Panasonic Lumix DMC-FS35 für 128€ inkl. Versand entschieden... > ... ob das wohl eine gute Wahl war? Das wirst du uns ja bald berichten können ;-) Ich bitte darum. Auf den ersten Blick fällt mir nur der Bildsensor mit 16 MegaPixel auf einer insgesamt kleineren Fläche als bei meiner LX5 mit nur 10 MegaPixel auf. Das könnte sich in erhöhtem Bildrauschen äußern. Johnny B. würde wieder einwenden: "...veraltete Technik mit dem CCD Bildsensor..." und "...keine FullHD Videos..." Würde mich aber keinesfalls stören. Ansonsten hat sie nichts, was andere nicht auch haben. Kann also nur gleich gut sein, bestenfalls besser ;-) Für den Preis scheint sie ganz in Ordnung zu sein. Letztendlich mußt du selbst mit dem Gerät zufrieden sein. Mach ggf. Vergleiche mit anderen Modellen, sofern du die Möglichkeit hast (Freunde). Sieh dir auf jeden Fall die Bilder am PC genauestens an! Und wenn du nicht zufrieden bist, gibt's ja zum Glück das Widerrufsrecht im Fernabsatzgesetz, von dem ich dann gerne Gebrauch mache ;-) Ich wünsche dir viel Spaß und beste Ergebnisse mit deiner neuen Anschaffung!
Ron W. schrieb: > Johnny B. schrieb: >> Was mich stört ist, dass sie definitiv nicht mehr >> Hosentaschentauglich ist, also für eine kompakte definitiv zu gross und >> zu schwer. > In die Hosentasche würde ich jegliche hochwertigere Kamera schon aus > Haltbarkeitsgründen nicht stecken wollen. Was kostet gleich nochmal ein > Display-Ersatz oder ein neues Objektiv?? In die Jackentasche paßt sie > aber durchaus locker. Also bei mir muss das eine Kompaktkamera definitiv aushalten können, zumindest für 2 Jahre, bis ich mir wieder eine neue kaufe. Wichtig ist halt, dass man nebst der Kamera sonst keine Gegenstände in der Hosentasche mit sich führt. Schlüssel, Feuerzeuge, Münzen oder ähnliches sind zwar nicht der Tod, aber werden bereits nach sehr kurzer Zeit ihre hässlichen Kratzspuren hinterlassen. Fusselnde Taschentücher sind auch nicht so ideal. Bei mir gabs höchstens mal Probleme mit Abrieb der Beschichtung auf dem Display. Dem beuge ich aber nun immer mit einer Displayschutzfolie vor, die gleich vor dem ersten gebrauch aufgebracht wird und vielleicht nach einem Jahr mal ersetzt. Seither keine Probleme mehr mit dem Display und die Gehäuse sehen auch nach 2 Jahren, wenn ich die Kamera durch eine neue ersetze, fast noch wie neu aus.
Virus 744 schrieb: > Hallo Forum, > > danke für die lebendige Diskussion. > Nach langem hin und her habe ich mich nun aus dem Bauch heraus für eine > Panasonic Lumix DMC-FS35 für 128€ inkl. Versand entschieden... > ... ob das wohl eine gute Wahl war? Hallo, hier der erste Praxisbericht: Die Lumix macht Bilder die aller erste Sahne sind - auch die ganzen Auto-Funktionen sind super gelungen. Das Gehäuse wirkt sehr plastisch aber das ist mir recht egal. Von der Größe her ist die Kamera genau das was ich wollte.... Einziger mir bekannter und sehr großer Nachteil den ich erst im Nachhinein herausgefunden habe ist, dass man auf die SD-Karte nur LESE-Zugriff hat, und somit keine Bilder per PC löschen und ausschneiden kann....! Gruß
Virus 744 schrieb: > Das Gehäuse wirkt sehr plastisch aber das ist mir recht egal. Wie sollte das Gehäuse sonst wirken? Das ist ein dreidimensionaler Gegenstand, der kann gar nicht anders als plastisch wirken. Oder meinst Du, daß das Material sehr plastikhaft wirkt? > Einziger mir bekannter und sehr großer Nachteil Das ist kein Nachteil. Man sollte prinzipiell nie einzelne Bilder auf so einer Speicherkarte löschen, sondern immer alle und das Ding wieder von vorne vollschreiben. Nach dem Übertragen aller Bilder auf den PC sollte die Karte in der Kamera formatiert werden. Grund: Wenn die Kamera sich verheddern (kommt viel zu oft vor) und das Dateisystem auf der Speicherkarte zerstören sollte, liegen die Bilder alle schön hintereinander auf der Speicherkarte und können leicht rekonstruiert werden. Da reicht ein per dd erzeugtes Image und ein Hexeditor, mit dem nach den JPEG-Signaturen gesucht wird. Bei einer teilweise gelöschten und wieder überschriebenen Karte kann das alles sehr ... unstrukturiert werden.
Rufus Τ. Firefly schrieb: > Nach dem Übertragen aller Bilder auf den PC sollte die Karte in der > Kamera formatiert werden. Man kann es auch übertreiben. > Grund: Wenn die Kamera sich verheddern (kommt viel zu oft vor) und das Habe ich jetzt im gesamten Umfeld genau einmal erlebt, und das Umfeld umfasst sicher 100 Kameras. > Dateisystem auf der Speicherkarte zerstören sollte, liegen die Bilder > alle schön hintereinander auf der Speicherkarte und können leicht > rekonstruiert werden. Da reicht ein per dd erzeugtes Image und ein > Hexeditor, mit dem nach den JPEG-Signaturen gesucht wird. Da nimmt man photorec (http://www.cgsecurity.org/wiki/PhotoRec) aus dem testdisk-Bundle, damit geht das völlig automatisch... > Bei einer teilweise gelöschten und wieder überschriebenen Karte kann das > alles sehr ... unstrukturiert werden. ... auch bei den "etwas unstrukturierten" Karten.
Johannes S. schrieb: > Man kann es auch übertreiben. Mag sein. Ich bin da halt vorsichtig, und es ist nicht so, daß die Vorgehensweise einen Mehraufwand bedeuten würde. Es ist nur eine andere Arbeitsweise. > Habe ich jetzt im gesamten Umfeld genau einmal erlebt, und das Umfeld > umfasst sicher 100 Kameras. Wenn dieser eine Fall wichtige Bilder enthielt, ist das einer zu viel. Mir hat mal einer der ersten USB-Kartenleser eine (aus heutiger Sicht lächerlich kleine) SmartMedia-Speicherkarte geplättet, mit einem Image und einem Hexeditor konnte ich die Bilder wiederherstellen. > Da nimmt man photorec Das gab es damals noch nicht.
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