Die Firma ist im Westen. Der Workflow sah damals so aus, dass der MA
nach drei Monaten von der Leihfirma-Eigenschaft erfährt und dann
verliehen wird.
Der erste FALSCH-TESET war innerhalb der ING-Firma. Software durfte ich
keine entwickeln. Das "Schmieren" bestand darin, dass meine berufliche
Rolle in der Firma überhaupt nicht festgelegt war. Sie schwankte immer
zwischen Leiharbeit und interner Arbeit. Aber auch dieser Glücksfall der
internen Arbeit dauerte nur 3 Monate, weil der Auftraggeber (ein
Automobil-Zulieferer) die Sache als Wettbewerb mehrfach ausgeschrieben
hatte und sich nun für jemand anders entschied.
Ich hatte auch noch einen zweiten kurzen TEST-Einsatz (2 Monate)
innerhalb eines Entleiher-Konzerns. Die Anforderungsdokumentation war
lückenhaft. Um die Lücken zu füllen holten sie einen ostdeutschen
Kollegen aus meiner Leihfirma, der das Programm selbst mit implementiert
hatte. Er bog das Testdokument gerade und schickte mich Kaffee-Kochen.
"Dass du bloß nicht Freitags nach 8 Stunden so einfach nach Hause gehst!
Das Projekt ist dringend..." Ich: "Wie sieht es aus nach 10 Stunden mit
dem Arbeitsschutz, was sagst du dem Staatsanwalt?" K: "Na und, der ist
bestechlich."