Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik RS485 Pegelüberwachen mit uC


von Sebastian R. (Gast)


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Hi!

Ich würde gerne mit einer Schaltung die Pegel auf auf den beiden Adern 
einer RS485 Leitung mit einem Mikrocontroller monitoren.
Um es deutlich zu sagen: Die Übertragenen Daten sind mir dabei egal, 
dafür gibt es jede Menge passende Käfer.

Konkret fehlt mir eine Idee wie ich elegant von z.B. der A-Leitung mit 
ihrem Pegel von -7 bis +12 auf einen A/D-Wandler komme, möglichst ohne 
OpAmps mit symmetrischer Spannungsversorgung (mit galvanischer Trennung 
bräuchte das doch einiges an Platinenfläche ;-).

Würde mich über Anregungen freuen, gerne auch nur Schlagwörter oder 
Links zu Bauteilen.

Danke

von Reinhard Kern (Gast)


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Sebastian R. schrieb:
> Konkret fehlt mir eine Idee wie ich elegant von z.B. der A-Leitung mit
> ihrem Pegel von -7 bis +12 auf einen A/D-Wandler komme

Hallo,

du kannst ja eine virtuelle Masse von VCC/2 verwenden, also z.B. +2,5V, 
und einen Spannungsteiler 10:1 vorschalten. Dann wird aus +12V -> 2,5 + 
1,2V = 3,7V. Ist natürlich nicht besonders genau.

Gruss Reinhard

von Kurt (Gast)


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Was soll denn ge-monitort werden? PEGEL kann viel bedeuten.

Wenn es nicht um die Daten geht, die eventuell viel zu
schnell für einen µC kommen, sondern nur um den mittleren
Gleich-Spannungspegel, dann ist ein Spannungsteiler am Eingang
des ADC für die Verschiebung ins Positive ratsam, dazu ein
Vorwiderstand, der den Hub begrenzt, damit weder +Ub des µC
überschritten, noch das Gnd-Potential unterschritten wird.

Wozu kann man diesen mittleren Pegel brauchen???

Ist die Abtastfrequenz nicht synchron zum Eingangssignal,
könnte man damit aber auch irgendwann den min- und max-Pegel
erfassen. Und rückwärts unter Berücksichtigung der
Außenbeschaltung deren Spannungswert berechnen.

von Sebastian R. (Gast)


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Hi!

Spannungsteiler ist das einzige, das ich dann auch noch fand und in 
Frage kommen würde.

Reiner Mittelwert der Spannungen hat natürlich keine sinnige Aussage. 
Eher geht es darum zu prüfen, ob:
1. unterschiedliche Spannungen sowohl für "low" als auch "high" 
vorhanden sind, ergo nicht Leitung A oder B einfach auf GND liegen oder 
unverbunden sind.
2. in einem Bus die Verkabelung komisch ist (z.B. niedrige Spannungen 
wegen zu hoher Kabelwiderstände, ...).

Die Messung soll schon so erfolgen, dass pro Bit wenigstens zwei 
Messwerte (Shannon lässt grüßen und 10 Werte wären besser) erfasst 
werden.
Die Signalflanken zu beurteilen (-> Wellenwiderstand) ist nicht das 
Ziel.

Grüße und Danke soweit.

von uwe (Gast)


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Was für ne Datenrate ?

von Sebastian R. (Gast)


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Hi!

Max. 250kbit/s, wie für DMX verwendet.
Minimal 9600bit/s.

Sebastian

von Reinhard Kern (Gast)


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Sebastian R. schrieb:
> Max. 250kbit/s

Hallo,

da kommst du locker in den Bereich Megasamples / Sekunde - ADCs schaffen 
das, aber du müsstest ja aus diesen Werten z.B. einen gleitenden 
Mittelwert bilden, das würde einen Mikroprozessor überfordern. Ev. mit 
bestmöglicher manueller Optimierung der Rechenschritte.

Um ganz ehrlich zu sein, der bisherige Thread hört sich nicht so an als 
ob du das könntest.

Gruss Reinhard

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