Hallo, ich sitze vor folgender Aufgabenstellung: Ich habe ein Gerät A, welches mir einen Rechteckpuls mit konstanter Stromstärke liefert. Nun möchte ich die Höhe dieser Stromstärke einstellen, möglichst ohne das Signal zu verändern. Dazu habe ich mir gedacht, dass ich einfach eine Digitalpotentiometer-Schaltung aufbaue und die abzuziehende Stromstärke über das Potentiometer laufen lasse. Die Steuerung des Potentiometers soll über einen LPC-2148 erfolgen. Hat jemand von euch Tipps/Anmerkungen wie ich das am besten bewerkstelligen kann? Gibt es neben der Potentiometer-Variante andere, welche ihr mir empfehlen würdet? Vielen Dank, Ehrenfest
Also erstens.. Maximilian S. schrieb: > Ich habe ein Gerät A, welches mir einen Rechteckpuls mit konstanter > Stromstärke liefert. Wie soll das gehen? In den Pausen zwischen dem Puls fliesst ja wohl unmöglich ein Strom? Und zweitens.. Maximilian S. schrieb: > Dazu habe ich mir > gedacht, dass ich einfach eine Digitalpotentiometer-Schaltung aufbaue So viel ich weiss haben Digitalpotentiometer eine sehr sehr geringe Verlustleistung.. also wird das wohl eher nichts.
Ich meine Stromstärke. Mit konstanter Stromstärke ist gemeint, dass die Pulse die gleiche Höhe haben. Wie genau das Gerät funktioniert, weiss ich nicht. Laut Hersteller-Angaben liefert das System einen Konstantstrom mit 0,05mA-5mA, bei 3 Hz mit 200µS Rechteck. Je nach Last wird vermutlich die Spannung hochgeregelt. Wie ist das mit Verlustleistung beim Digitalpotentiometer gemeint? Der Strom durch das Poti ist doch entsprechend seines Widerstandes? Wenn der vom Ursprungsstrom abgezogen wird, sollte es doch gehen?
Maximilian S. schrieb: > Laut > Hersteller-Angaben liefert das System > einen Konstantstrom mit 0,05mA-5mA, bei 3 Hz mit 200µS Rechteck. ?! Hättest du wohl ein Datenblatt für uns? Maximilian S. schrieb: > Der > Strom durch das Poti ist doch entsprechend seines Widerstandes? Wenn der > vom Ursprungsstrom abgezogen wird, sollte es doch gehen? Ich wusste nicht, dass der Strom so gering ist. Dann sollte das natürlich kein Problem darstellen.
Hallo. Ich hab die Betriebsanleitung. Kann die aber leider nciht einscannen. Ein Schaltplan ist da auch nicht dabei. Bei den technischen Daten steht auch nur noch 1.5 kV r.m.s. geerdet. Gibts etwas was ich im Hinterkopf behalten sollte oder fällt euch spontan eine bessere Lösung ein? Sonst bau ich die Schaltung einfach mal analog auf. Habe hier ein Oszi und dann kann ich ja sehen wie sich das Signal verändert.
Maximilian S. schrieb: > Laut Hersteller-Angaben liefert das System > einen Konstantstrom mit 0,05mA-5mA, Maximilian S. schrieb: > Nun möchte ich die Höhe dieser Stromstärke > einstellen Wenn das Gerät Konstantstrom liefert, ändert ein Poti als Last diesen Strom nicht. Du kannst mit einem Poti also lediglich die (prozentuale) Stromverteilung zwischen dem Poti und der Last verändern. Dazu musst Du die Last kennen und sie muss ohmsch sein. Wenn Du einen festen Strombetrag hinzufügen oder abziehen willst, braucht Du eine Konstantstrom-Quelle oder -Senke. Also: - Was meinst Du genau mit "die Höhe dieser Stromstärke einstellen"? - Wie ist die Last? Gruß Dietrich
Und sollte es sich wirklich um eine Konstantstromquelle handeln, einfach mal ein potentiometer parallel zur Quelle schalten.. im sehr kleinen ohmschen Bereich sollte das das Signal eig. dämpfen. Und mit Datenblatt meinte ich, dass du uns mal schreiben könntest, wie das "Gerät A" denn heisst, wo du es her hast und vor allem was es sein soll?
Hallo Dietrich. Das ist ja genau das Problem: Das Gerät liefert einen Konstantstrom (allerdings als Puls) und diesen möchte ich runterskalieren. Daher ein Poti parallel worüber der Differenzbetrag abfließen soll. Die Last ist im Prinzip ein variabler Widerstand. Ich umreiss das ganze nochmal etwas anhand eines Beispiels: Das Gerät liefere 5mA an einer angeschlossenen Last (1). Nun möchte ich, dass nur 2mA durch die Last fließen sollen. Das Poti soll daher parallel zur Last geschaltet werden und der Differenzstrom darüber fließen (also die 3mA). Microcontroller deswegen, da sich die Last (1) mit der Zeit ändert. Das Poti soll deshalb vom Microcontroller nachgeregelt werden. Da brauch ich natürlich noch zwei Shuntwiderstände um den Gesamtstrom sowie den Strom durch die Last zu ermitteln und dann die erfoderliche Einstellung zu ermitteln. Aber erstmal gehts um das Aufteilen des Stromes. Ich hatte auch an Stromspiegel-Schaltung gedacht, aber da war mich nicht klar, welche Auswirkungen das auf den Rechteckpuls hat. Dieser sollte natürlich möglichst nicht verändert werden. Lg
Dann sollte das im Prinzip mit einem digitalen Poti gehen. Ob das jetzt auf Grund der Daten (max. Spannung, Strom...) konkret realisierbar ist kann ich nicht sagen, da ich noch nicht damit gearbeitet habe und den Markt nicht kenne. Gruß Dietrich
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