Hallo,
um zwei Relais zu schalten suche ich einen DC/DC Wandler, der eine
variable (aber nicht schnell variierende) Eingangsspannung von 8 bis 32V
(zur Not auch 12V oder 16V bis 32V) auf 12V wandelt. Als maximale
Leistung sollten 6 bis 12W drin sein. Habe schon die Forensuche
angeschmissen, aber bin bisher nicht fündig geworden. Kennt jemand ein
passendes Bauteil oder kann mir jemand sagen, auf welche Sachen man noch
achten muss?
Vielen Dank
Hallo Valentin,
in der Größe gibt es schon passende Wandler. Allerdings kosten die so um
die 100€. Konkret fällt mir da ein Wandler von Gaia ein.
Nennt sich MGDS-10-H-E
http://www.gaia-converter.com/products/products_spec.php?id=2
Eingangsspannungsbereich von 9-36V und 12V Ausgangsspannung bei 0.8A
(10W). Von dem hab ich hier sogar noch welche rumliegen. Wenn du
wirklich den Weg mit den DCDC Wandlern gehen willst, meld dich. Kann dir
gern ein paar Wandler abtreten. Aber es gibt sicher auch einfacherer und
kostengünstigere Möglichkeiten um zwei Relais zu schalten.
Gruß Sven
Ab 12V Eingangsspannung würden auch schon Schaltregler funktionieren.
Der LM2675 würde ab 12,3V stabile 12V Ausgangsspannung bei 1A liefern,
darunter Vin - 0,3V. Für Relais sollte das kein Problem sein.
Sven schrieb:> Allerdings kosten die so um die 100€.
oh
m.n. schrieb:> Ab 12V Eingangsspannung würden auch schon Schaltregler funktionieren.> Der LM2675 würde ab 12,3V stabile 12V Ausgangsspannung bei 1A liefern,> darunter Vin - 0,3V. Für Relais sollte das kein Problem sein.
Vielen Dank euch allen für die schnelle Antworten. Dann versuch ich mich
zuerst doch lieber an dem LM2675.
Valentin schrieb:>> Der LM2675 würde ab 12,3V stabile 12V Ausgangsspannung bei 1A liefern,>> darunter Vin - 0,3V. Für Relais sollte das kein Problem sein.> Vielen Dank euch allen für die schnelle Antworten. Dann versuch ich mich> zuerst doch lieber an dem LM2675.
Also 12.3V bis 30V mit dem LM2675 bei 12V am Ausgang sehe ich da sehr
schwarz. Und auch die National Semiconductor Webbench sagt "Design
cannot be created with this device. Please press OK and select a
different device from the list"...
http://www.national.com/pf/LM/LM2675.html
... schrieb:> Auch die wandeln nicht von 9V auf 12V sondern brauchen eine> Eingangsspannung die mindestens über der gewünschten Ausgangsspannung> liegt.
Das solltest du dir aber noch mal ansehen... :-o
... schrieb:> Auch die wandeln nicht von 9V auf 12V sondern brauchen eine>> Eingangsspannung die mindestens über der gewünschten Ausgangsspannung>> liegt.
Wo genau soll das im Datenblatt stehen?
Also bei den Gaia DCDC Wandlern gibts sogar ein Diagramm, welches zeigt,
dass bei 9V input und 12V output bei 5W Belastung hat der Wandler einen
Wirkungsgrad von 85%. Bei 10W Last sinds dann nurnoch 81% aber das liegt
vermutlich an den hohen Eingangsströmen.
Also ich wüßte nicht, was dagegen sprechen soll den Wandler mit 9V zu
betreiben.
... schrieb:> Auch die wandeln nicht von 9V auf 12V
Wie schon erwähnt: das tun sie. Und zudem sorgen diese Dinger auch noch
für eine Potentialtrennung. Da ist also ein richtiger Trafo drin, nicht
nur eine Spule. Wer das nicht braucht, der kann die beiden Massen aber
auch verbinden...
Ich erwarte also, dass unabhängig von der Eingangsspannung und der
Belastung die Ausgangsspannung im Bereich von 12V+-2% ist.
Diese Werte tauchen ähnlich auch in den anderen Datenblättern auf.
... schrieb:> ja, ok, das ist aber auch schon der einzige Hinweis darauf.
Das reicht prinzipiell aus. Und es gibt auch KEINERLEI Hinweis darauf,
dass es anders sein könnte...
Ob uns Valentin mal verraten könnte bei welcher Spannung seine Relais
anziehen? Eine dicke Z-Diode und ein Widerstand sind evtl. etwas
billiger als ein DC-Wandler??
Lothar Miller schrieb:> Also 12.3V bis 30V mit dem LM2675 bei 12V am Ausgang sehe ich da sehr> schwarz.
Das mußt Du nicht :-)
Der typ. Widerstand des schaltenden FET liegt bei 0,25Ohm und das
maximale Tastverhältnis bei 95%. Nimmt an eine Dickdrahtdrossel, ist der
Spannungsabfall nicht zu groß.
Es geht hier um Relais und keine Präzisionsspannungsquelle!
oszi40 schrieb:> Ob uns Valentin mal verraten könnte bei welcher Spannung seine Relais> anziehen? Eine dicke Z-Diode und ein Widerstand sind evtl. etwas> billiger als ein DC-Wandler??
Ich möchte ein Batteriepack mit zwei Relais komplett vom restlichen
Stromkreis isolieren können, das aus 8 Zellen mit jeweils einer
Nominalspannung von 3,2V besteht. Im Extremfall können die Zellen aber
auch - für sehr kurze Zeit - auf 1V bzw. 1,5V fallen und auch bis ~ 3,8V
geladen werden. Daher die 8 bzw 12V bis 32V.
Ich habe zwei sehr ähnliche Relais im Sinn, entweder zwei parallel
geschaltete EV200 oder GX14
Kilovac EV200 http://relays.tycoelectronics.com/datasheets/ev200.pdf
Gigavac GX14 http://www.gigavac.com/pdf/gx14.pdf
Laut Datenblatt schließt das GX14 bei 7.5V und hält bei 5V, das EV200
schließt bei 9V und hält bei 7.5V.
Also eine Präzisionsspannungsquelle brauche ich nicht (die 12V sollen
nur die Relais treiben), wäre schön wenn es nicht all zu teuer wird.
Valentin F. schrieb:> wäre schön wenn es nicht all zu teuer wird.
Bei Einzelhandelspreisen kommt man auf ca. 5 Euro. Bei R bekommt man den
LM2675 jetzt auch; der stärke LM2676 kostet ein paar Cent weniger. Das
Ein-/Aussignal kann direkt an den Schaltregler gelegt werden.
Das EV200 arbeitet wohl direkt mit 9-36V; aber zwei Stück davon sind
vermutlich teurer, als ein GX14 + Spannungsregler. Eine
Parallelschaltung könnte zudem bei hohen Strömen problematisch sein, da
das schneller schaltende Relais seine Kontakte höher belastet.
Valentin F. schrieb:> ein Batteriepack mit zwei Relais komplett vom restlichen> Stromkreis isolieren können
1.Kräftig sieht das Relais EV200 ja aus (wenn wir auch nicht wissen wie
hoch Deine Akkuströme sind).
2.Überlegen würde ich jedoch woher konkret die ganze Zeit der Strom für
die dicken Relais kommt und ob Deine Relais zum Schalten zur RECHTEN
ZEIT schon ausreichend Spannung bekommen (da sie sonst schleichend
schließen könnTen).
3. Lies auch Beitrag "LM2576 - adj"
Manche Wandler brauchen immer eine Last.