Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Hochstromfähige Knopfzelle 20mA für RF-Transceiver


von Alex T. (mikro_step)


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Ich suche eine hochstromfähige Knopfzelle 15-20mA für einen 
RF-Transceiver. Das Problem ist, dass in Datenblätter für meiste 
Knopfzellen der maximale Strom nicht angegeben ist. Die Knopfzelle soll 
möglichst klein sein. Es soll am besten eine 3V-Knopfzelle sein oder 
zwei 1.5V würden auch passen.

Hat schon jemand Erfahrung damit? Können die Knopfzellen überhaupt so 
viel Strom liefern, ohne Problemme zu verursachen?

Gäbe es auch eine genau so kleine Alternative zu Knopfzellen?

Danke im Voraus
von Jim-Knopf (Gast)


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Ein dickes C nach der Knopfzelle wirkt schon Wunder.
Außerdem bei der Firma "Renata", Knopfzellenhersteller
in der Schweiz (Swatch-Konzern) ist man recht aufgeschlossen,
wenn solche Fragen auftauchen, die kennen die Möglichekiten
ihrer Produkte sehr genau.
von Alex T. (mikro_step)


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Jim-Knopf, vielen Dank für deine Antwort.

>> Ein dickes C nach der Knopfzelle wirkt schon Wunder.

Wäre es möglich damit den Transceiver zumindest 10-20 Minuten zu 
versorgen?

>> Außerdem bei der Firma "Renata", Knopfzellenhersteller
>> in der Schweiz

Die Battarien der Firma "Renata" sind die einzige, für die die maximale 
Strom-Werte in den Datenblätter angegeben sind. Aber die Werte liegen 
normalerweise leider nur im Bereich von 1 bis 4 mA :(  Kann irgend was 
kapput gehen, wenn ich die Knopfzellen mit kleinerem Last betreibe?
von Alexander S. (esko) Benutzerseite


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Viktor Tarasov schrieb:
>>> Ein dickes C nach der Knopfzelle wirkt schon Wunder.
> Wäre es möglich damit den Transceiver zumindest 10-20 Minuten zu
> versorgen?
Nein, eher für Sekundenbruchteile.

> Die Battarien der Firma "Renata" sind die einzige, für die die maximale
> Strom-Werte in den Datenblätter angegeben sind. Aber die Werte liegen
> normalerweise leider nur im Bereich von 1 bis 4 mA :(
Knopfzellen können wirklich nicht mehr liefern. Daher musst du wohl eine 
größere Batterie nehmen.

> Kann irgend was kapput gehen, wenn ich die Knopfzellen
> mit kleinerem Last betreibe?
Nein, aber bei einer größeren Last (kleinerer Widerstand) wird die 
Spannung einbrechen.
von oszi40 (Gast)


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Viktor Tarasov schrieb:
> 15-20mA zumindest 10-20 Minuten

Eine handelsübliche frische CR2032 hat nur 230mAh. Das wäre nur ein 
kurzes Vergnügen. Vergleiche mal die Datenblätter z.B. hier Kodak 
http://www.kodak.com/eknec/documents/fb/0900688a8019d7fb/KCR2032.pdf 
od. Varta 
http://www.varta-microbattery.com/en/mb_data/documents/data_sheets/DS6032.pdf

Je exotischer Dein Batteriewunsch wird, desto teuer wird es meist. Daher 
wäre eine simple AAA od AA meine persönliche Wahl.
von Daniel (Gast)


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Ist das ein Hobby-Projekt? Wenn ja, dann einfach mal eine CR2032 mit 150 
Ohm Last nachmessen. Dann siehst du ja, ob das, was dabei herauskommt 
deinen Anforderungen genügt. Wenn nur das Senden nur sehr kurz dauert, 
dann hilft - wie schon erwähnt wurde - ein dicker Elko.
von Daniel (Gast)


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Noch etwas:

Viktor Tarasov schrieb:
> Gäbe es auch eine genau so kleine Alternative zu Knopfzellen?

Es gibt inzwischen sehr leistungsfähige Kondensatoren, die gespeicherte 
Ladung auch über einen langen Zeitraum hinweg speichern. Dafür finden 
die Hersteller auch nette Namen, mir schwirrt gerade "supercap" im Kopf 
herum. Einfach mal bei den Herstellern passiver Bauelemente nachsehen. 
Wobei 20mA für 20 Minuten am Stück natürlich schon heftig sind. 
Vielleicht eignet sich da schon eher eine kleine LiPo-Akkuzelle.
von ...-. (Gast)


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eine CR 2032 mit 230 mAh läuft mit 20 mA locker 10 Stunden
von ...-. (Gast)


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eine CR 2032 mit 230 mAh läuft mit 20 mA locker 10 Stunden,
die werden oft in LED-Kopfleuchten eingebaut, müssen also 20-50 mA 
aushalten
von Alexander S. (esko) Benutzerseite


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...-. schrieb:
> eine CR 2032 mit 230 mAh läuft mit 20 mA locker 10 Stunden,

Die Datenblätter sprechen da eine andere Sprache. Sony gibt bei einer 
Last von 1000 Ω gerade noch eine Kapazität von 150 mAh an.

> ... müssen also 20-50 mA aushalten

Die Batterie hat laut Datenblättern ca. 10-20 Ω Innenwiderstand. Bei 50 
mA ergibt das 0,5-1V. Viel bleibt da bei 3 V nicht übrig.

http://www.sony.net/Products/MicroBattery/cr/cr2032.pdf
von Daniel (Gast)


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Alexander Schmidt schrieb:
> Die Batterie hat laut Datenblättern ca. 10-20 Ω Innenwiderstand. Bei 50
> mA ergibt das 0,5-1V. Viel bleibt da bei 3 V nicht übrig.

Deswegen meine Empfehlung, er solle sich ein(ige) Muster besorgen und 
einfach mal nachmessen, ob ihm das, was dabei herauskommt, reicht.

Die Batteriehersteller untertreiben bei den Spezifikationen von 
Knopfzellen gerne, wofür es natürlich Gründe gibt. Freiwillig machen Sie 
ihre Produkte ja nicht schlechter, als sie sind. Aber es ist ja nicht 
so, dass die Batterie bei 20mA last schon tot zusammenbricht und sich 
einfach in Rauch auflöst. Klar, sie wird ein wenig warm und die Spannung 
bricht etwas ein. Aber man kann die Schaltung manchmal gutmütig genug 
designen.

Bei LEDs interessiert's zum Beispiel eh keinen. Da bringt die Knopfzelle 
sogar einen gratis Vorwiderstand.
von ...-. (Gast)


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Probiers doch aus: LED (20 mA) und Vorwiderstand an 1 oder 2 CR2032, 
dann weisst Du, wie lange das hält. In meiner Mini-Taschenlampe 
erstaunlich lange, die habe ich schon 2 Jahre und sie wird oft benutzt.
von Alex T. (mikro_step)


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Na gut, vielen Dank! Werde ausprobieren.
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