Ich suche eine hochstromfähige Knopfzelle 15-20mA für einen RF-Transceiver. Das Problem ist, dass in Datenblätter für meiste Knopfzellen der maximale Strom nicht angegeben ist. Die Knopfzelle soll möglichst klein sein. Es soll am besten eine 3V-Knopfzelle sein oder zwei 1.5V würden auch passen. Hat schon jemand Erfahrung damit? Können die Knopfzellen überhaupt so viel Strom liefern, ohne Problemme zu verursachen? Gäbe es auch eine genau so kleine Alternative zu Knopfzellen? Danke im Voraus
Ein dickes C nach der Knopfzelle wirkt schon Wunder. Außerdem bei der Firma "Renata", Knopfzellenhersteller in der Schweiz (Swatch-Konzern) ist man recht aufgeschlossen, wenn solche Fragen auftauchen, die kennen die Möglichekiten ihrer Produkte sehr genau.
Jim-Knopf, vielen Dank für deine Antwort. >> Ein dickes C nach der Knopfzelle wirkt schon Wunder. Wäre es möglich damit den Transceiver zumindest 10-20 Minuten zu versorgen? >> Außerdem bei der Firma "Renata", Knopfzellenhersteller >> in der Schweiz Die Battarien der Firma "Renata" sind die einzige, für die die maximale Strom-Werte in den Datenblätter angegeben sind. Aber die Werte liegen normalerweise leider nur im Bereich von 1 bis 4 mA :( Kann irgend was kapput gehen, wenn ich die Knopfzellen mit kleinerem Last betreibe?
Viktor Tarasov schrieb: >>> Ein dickes C nach der Knopfzelle wirkt schon Wunder. > Wäre es möglich damit den Transceiver zumindest 10-20 Minuten zu > versorgen? Nein, eher für Sekundenbruchteile. > Die Battarien der Firma "Renata" sind die einzige, für die die maximale > Strom-Werte in den Datenblätter angegeben sind. Aber die Werte liegen > normalerweise leider nur im Bereich von 1 bis 4 mA :( Knopfzellen können wirklich nicht mehr liefern. Daher musst du wohl eine größere Batterie nehmen. > Kann irgend was kapput gehen, wenn ich die Knopfzellen > mit kleinerem Last betreibe? Nein, aber bei einer größeren Last (kleinerer Widerstand) wird die Spannung einbrechen.
Viktor Tarasov schrieb: > 15-20mA zumindest 10-20 Minuten Eine handelsübliche frische CR2032 hat nur 230mAh. Das wäre nur ein kurzes Vergnügen. Vergleiche mal die Datenblätter z.B. hier Kodak http://www.kodak.com/eknec/documents/fb/0900688a8019d7fb/KCR2032.pdf od. Varta http://www.varta-microbattery.com/en/mb_data/documents/data_sheets/DS6032.pdf Je exotischer Dein Batteriewunsch wird, desto teuer wird es meist. Daher wäre eine simple AAA od AA meine persönliche Wahl.
Ist das ein Hobby-Projekt? Wenn ja, dann einfach mal eine CR2032 mit 150 Ohm Last nachmessen. Dann siehst du ja, ob das, was dabei herauskommt deinen Anforderungen genügt. Wenn nur das Senden nur sehr kurz dauert, dann hilft - wie schon erwähnt wurde - ein dicker Elko.
Noch etwas: Viktor Tarasov schrieb: > Gäbe es auch eine genau so kleine Alternative zu Knopfzellen? Es gibt inzwischen sehr leistungsfähige Kondensatoren, die gespeicherte Ladung auch über einen langen Zeitraum hinweg speichern. Dafür finden die Hersteller auch nette Namen, mir schwirrt gerade "supercap" im Kopf herum. Einfach mal bei den Herstellern passiver Bauelemente nachsehen. Wobei 20mA für 20 Minuten am Stück natürlich schon heftig sind. Vielleicht eignet sich da schon eher eine kleine LiPo-Akkuzelle.
eine CR 2032 mit 230 mAh läuft mit 20 mA locker 10 Stunden
eine CR 2032 mit 230 mAh läuft mit 20 mA locker 10 Stunden, die werden oft in LED-Kopfleuchten eingebaut, müssen also 20-50 mA aushalten
...-. schrieb: > eine CR 2032 mit 230 mAh läuft mit 20 mA locker 10 Stunden, Die Datenblätter sprechen da eine andere Sprache. Sony gibt bei einer Last von 1000 Ω gerade noch eine Kapazität von 150 mAh an. > ... müssen also 20-50 mA aushalten Die Batterie hat laut Datenblättern ca. 10-20 Ω Innenwiderstand. Bei 50 mA ergibt das 0,5-1V. Viel bleibt da bei 3 V nicht übrig. http://www.sony.net/Products/MicroBattery/cr/cr2032.pdf
Alexander Schmidt schrieb: > Die Batterie hat laut Datenblättern ca. 10-20 Ω Innenwiderstand. Bei 50 > mA ergibt das 0,5-1V. Viel bleibt da bei 3 V nicht übrig. Deswegen meine Empfehlung, er solle sich ein(ige) Muster besorgen und einfach mal nachmessen, ob ihm das, was dabei herauskommt, reicht. Die Batteriehersteller untertreiben bei den Spezifikationen von Knopfzellen gerne, wofür es natürlich Gründe gibt. Freiwillig machen Sie ihre Produkte ja nicht schlechter, als sie sind. Aber es ist ja nicht so, dass die Batterie bei 20mA last schon tot zusammenbricht und sich einfach in Rauch auflöst. Klar, sie wird ein wenig warm und die Spannung bricht etwas ein. Aber man kann die Schaltung manchmal gutmütig genug designen. Bei LEDs interessiert's zum Beispiel eh keinen. Da bringt die Knopfzelle sogar einen gratis Vorwiderstand.
Probiers doch aus: LED (20 mA) und Vorwiderstand an 1 oder 2 CR2032, dann weisst Du, wie lange das hält. In meiner Mini-Taschenlampe erstaunlich lange, die habe ich schon 2 Jahre und sie wird oft benutzt.
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