Hi,
sascha schrieb:
> Ihr könnt Euch sicher sein, ich darf auf diesen Frequenzen senden und
> herumspielen.
>
> Also, nun zu dem Projekt...
> ... d.h. dieser soll bspw. auf 87.5 MHZ
Und ich bin mir Sicher das du das DEFINITIV NICHT darfst...
87,5 ist Zuteilungsmäßig eine der Nutzergruppe "Radio" zugeteilte
Rundfunkfrequenz. Wobei, da es sich genau um die Bandgrenze handelt,
diese nicht als Mittenfrequnz zulässig ist.
Dort darf NIEMAND innerhalb Europas mit einem HFG einfach mal rumsenden.
Das gibt der Frequenzzuteilungsplan gar nicht her!
Und das eine zeitlich kurzu befristete Versuchsfunkzuteilung vorliegt
wage ich für dieses Projekt und bei diesem Hintergrundwissen aber mal
ganz arg zu bezweifeln...
Etwas darunter auf den alten Eurosignal Kanälen befinden sich ein paar
Kanäle für dne Reportagefunk. Dieser ist ebenfalls nicht für HFG
vorgesehen. Und erst darunter kommt das 4m BOS BAND, wo es zwar möglich
währe das du aufgrund exponierter Funktion in einer Organisation über
einen personengebundenen Rufnamen verbunden mit der Genehmigung verfügst
ein Persöhnliches BOS GErät auch ausserhalb des konkreten dienstlichen
Auftrages mitzuführen und im Bedarfsfall jederzeit in Betrieb zu nehmen,
Aber "spielen" ist da GANZ SICHER nicht erlaubt. Das ist mittlerweile
zwar deutlich einfcher geworden um es durchzubekommen, aber trotzdem ist
es immer noch eine Ausnahme. (Ich weis noch was es früher für ein
Theater war und was man alles an Papieren mitführen musste)
Aber sei es drum, wenn es nur ums "Empfangen" geht sehe ich das auch
beim BOS Funk gelassen - auch wenn ich das aufgrund dienstlciher
Stellung anders sehen müsste. Aber in Zeiten wo der 5Euro Scanner
ausreicht weil die HErren mit Verweis auf den bald funktionsfähigen
Digitalfunk vor mehr als 20Jahren beschlossen haben das die damals
technisch ohne weiteres über Zwischenstecker mögliche "SICHERE"
Verschlüsselung unnötig ist, dann kann es nicht so dringend sein...
Für deinen Zweck brauchst du nur einen Empfänger mit einem Ausgang für
ein Trägerkriterium. Z.B. einen Scanner der dies bietet. Evtl. auch ein
GErät das mit einer Leuchtdiode anzeigt wann ein signal Empfangen wird
und wann nicht. Mit dieser Schaltspannung steuerst du einen Transistor
der ein Relais steuert. Oder anstelle eines Transistors mit Relais einen
µC wenn de rAblauf etwas komplizierter sein soll.
Leigt deine Frequenz im Bereich 66 - 88MHz kommt dafür fast jedes
Handelsübliche hochwertige Digitalfunkgerät in Frage. Oder hochwertige
Scanner. (Billigzeugs verfügt nicht über einen einfach abgreifbaren
Trägerindikator)
Alternativ geht es aber auch mit jedem Gerät was irgendwie über eine
Squelch/Rauschsperre verfügt. Das wird auf die Frequenz eingestellt.
Kommt kein Träger kommt keine Spannung am LSP Ausgang an. Sobald ein
Träger empfangen wird schaltet die NF Endstufe ein und gibt ein Signal
aus. Dieses musst du mittels Gleichrichtung und OPs aufbereiten und als
Schaltkriterium nehmen.
Aber das Schalten nur über einen Träger halte ich für recht unsinnig
-ausser es geht um ein Mitschneiden des Funkverkehrs.
Jedes vorbeifahrende ältere Auto mit schlechter Funkentstöreung oder der
Waschmaschinenmotor mit abgenutzten Schleifkohlen könnte ein Schalten
auslösen. Zielführender um einen Fernsteuerempfänger zu betrieben ist da
die Nutzung von Tonruf - Entweder als TRI oder TR II wie z.B. bei jedem
BOS Funkgerät vorhanden. Oder besser noch als Fünftonfolge falls es sich
um Betriebs- oder Amateurfunkgeräte handelt.
Als Empfänger nimmt man soetwas wie ein ASCOM SE550 (Woebi man darauf
achten muss das die richtigen Dekoder bestückt sind. oftmals fehlen die
- und der Frequenzbereich muss natürlich passen) Da wird das dann
Programmiert und wenn das richtige Signal empfangen wird gibt es ein
Schaltsignal am Geräteanschluss.
Mit diesen Geräten habe ich schon so einige Torsteuerungen aufgebaut.
Gruß
Carsten