Ploppen bei Einschalten von Geräten, OP-Amp

Gast #2396239
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Hi Leute,
folgende Situation:
Ich habe einen Vorverstärker für meine PA Endstufe, die meinen subwoofer 
antreibt, gebaut.

(Ringkerntrafo, Lineare Spannungsregler, Glättung, OP-Amp Schaltung,...)

Erde ist in keinerweiße angeschlossen.

Jedes mal wenn ein Gerät im Haus an- und ausgeschaltet wird, plopt der 
Subwoofer...

Das NERVT!!
Was kann ich dagegen machen?
Bzw. was ist der Ursprung des Problems?

Mit freundlichen Grüßen
Gast #2396253
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Also in Anlagen ist ja meist der Ton nach dem Einschalten verzögert. Es 
werden die Boxenausgänge halt über ein Relay verzögert eingeschaltet.

Jetzt nicht direkt töten:
Ich meine es liegt darin, dass erstmal alles Eingeschwungen sein muss. 
Also Kondensatoren geladen etc.
Gast #2396266
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Glaskugel sagt es sind "Umladevorgänge".

1.Wenn man systematisch von hinten vorgeht und die Vorstufen Stück für 
Stück abklemmt könnte man evtl. herausfinden ab wann der Fehler nicht 
auftritt?

2.Masseprobleme?

3.Aufbau oder Schirm-Probleme?
Gast #2396267
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Wenn bei einem Einschalten von einem Gerät im Haus (selber stromkreis 
imho) "plopt" heißt es doch eigentlich das iwo deine spannung kurz 
zusammenrbicht ?!

da müsste man halt dafür sorgen wenn nicht mehr verfügbar ist das halt 
dauerhaft eine reserve zur verfügung steht


btw: ich bin anfänger und so :)
Gast #2396283
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die verstärkerschaltung ist wohl nicht ganz symmetrisch aufgebaut und 
der elko für die virktuelle masse lädt sich über den lautsprecher auf. 
Zu verhindern, indem man den Sub erst später über ein relay dazuschaltet 
und vorher den Elko mittels widerstand statt dem lautsprecher auf das 
entsprechende potential zu bringen. mit den vorverstärkern hat das 
meistens nichs zu tun, solange die symmetrisch und nicht genauso 
unsymmetrisch mit elko am ausgang aufgebaut sind.
Gast #2396337
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Also, wenn der Vorverstärker aus ist, ploppt er genauso, wenn ich 
allerdings dass eingangssignal entferne, dann ploppt nichts mehr.

Hat das vielleicht was mit der nicht angeschlossenen Masse am 
Vorverstärker zu tun?
mfg
#2397792
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>Also, wenn der Vorverstärker aus ist, ploppt er genauso, wenn ich
>allerdings dass eingangssignal entferne, dann ploppt nichts mehr.

>Hat das vielleicht was mit der nicht angeschlossenen Masse am
>Vorverstärker zu tun?

Dann ist also irgenwas nicht ganz symmetrisch und ein kondensator lädt 
sich über den eingangsbereich des verstärkers. schließe mal den eingang 
des Verstärkers kurz (also ohne vorverstärker). Wenns dann noch ploppt 
ist es logischerweise der verstärker.je nach der eingangsimpedanz des 
verstärkers lässt sich das ploppen duch einen widerstand in der 
signalleitung etwas dämpfen, der dämpft aber auch dein nutzsignal! 
Andere lösung: 50Ohm widerstand paralell über den ausgang fest einbauen 
und den Lautsprecher Über ein Relais, das erst nach ein paar sekunden 
anzieht einschalten.
Gast #2397798
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Hmm, also der 50 Ohm Widerstand soll das Ploppen "dämpfen"

Aber was soll ich mit einem Relais?
Das Problem besteht darin, dass nicht wenn ich etwas an und ausschalte 
es ploppt, sondern wenn ich EIN ANDERES GERÄT (Lampe, pc. etc.) an und 
ausschalte dann ploppt es..

Das mit dem Kurzschließen werde ich morgen probieren, und die Lösung mit 
dem Widerstand hört sich auch recht logisch an..

Viel vom Signal dürfte mir ja nicht abgehen, da die Eingangsimpedanz des 
Verstärkers weit über 1kOhm ist.
mfg
Gast #2397843
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Hmm netzfilter, ist das vielleicht ein Teil, das bei älteren Netzteilen 
verbaut ist?

Also das, wo der Kaltgerätestecker reingesteckt wird?

So eins hab ich nämlich schon verbaut, auf den Rat eines Elektrikers..
mfg
Gast #2400914
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Wenn ich den Vorverstärker weglasse, dann ploppt nichts.

Das Eingangssignal das Vom Receiver in den Vorverstärker geht.

Es handelt sich hierbei um das LFE Signal des Verstärkers, dass 
üblicherweiße an aktiv-Subwoofer angeschlossen wird.
Gast #2403415
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So, ich habe nun etwas Zeit gefunden, den obigen Vorschlag umzusetzen, 
und kann nun sicher sagen: Es liegt nicht an der Stromversorgung!!

Auch wenn ich den Vorverstärker durch eine unabhängige Stromquelle 
versorge, ploppt es noch genauso stark
mfg
Gast #2406825
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Verbinde Schutzleiter mit der Analogmasse.auf Deinen Platinen.
Ich würde Dir ein sternförmiges Massekonzept vorschlagen.

Ein dicken Kupferblock in die Mitte.

Dann ein Groundlift switch.

Mit Deiner Verkabelung holst Du Dir selber die Probleme ins Haus.
Vermutlich auch Dein Design auf dem PCB. Ein Foto mal von Unten wäre 
interessant.
Gast #2406837
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Hm.. ich hab zu Hause ein Logitech Z5500 und das selbe Problem, wenn ich 
mein Licht ein- und ausschalte.
Also nicht im ganzen Haus, sondern nur in meinem Zimmer.
Da das z5500 kein Eigenbau ist, befürchte ich fast, dass es nicht am 
Gerät selbst liegt sondern an der Vernetzung deines Hauses.
Gast #2407859
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Hmm, ok heute werde ich mal probieren, was passiert wenn ich die 
Signalmasse mit der Erdung verbinde.

Also an Stromversorgung liegt es ja nicht, da mit zwei 9V Blocks genau 
die gleichen Probleme auftreten, deswegen schließe ich Probleme mit den 
Reglern aus.

Der Fehler soll in der Hausverkabelung liegen?

Hmm.. vielleicht meinst du ja folgendes: Alle Geräte in meinem Zimmer 
sind an EINE Steckdose angeschlossen, mittels mehrerer 
Steckdosenleisten.

Mfg
Gast #2407863
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Die Gleichrichtung ist etwas "ungewöhnlich" aufgebaut. Ein Gleichrichter 
ist normalerweise überflüssig, wenn man die beiden Trafowicklungen mit 
den 15V (phasenrichtig) in Reihe schaltet. Der Mittelanschluß kommt an 
Gnd und die Enden an die Gleichrichterbrücke. "+" und "-" gehen dann 
über die Cs an die Reglereingänge
Gast #2408211
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>Hat den keiner mehr ne Idee?

Also, dein Aufbau ist leider völlig katastrophal!

Eingangs- und Ausgangsleitungen müssen gegeneinander abgeschirmt werden 
und einen großen Abstand zueinander haben. Dein Drahtverhau ist das 
genaue Gegenteil! Wundert mich, daß das Teil nicht munter schwingt.

Außerdem fangen deine unabgeschirmten Leitungen jede Menge Dreck ein. So 
kannst du eine verstärkende Audioschaltung unmöglich aufbauen. Ein 
Metallgehäuse ist ja wohl das mindeste hier...

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