Hallo Leute! Ich hab mir da dummerweise so ein Projektchen in den Kopf gesetzt: ein Gerät um Kulis oder andere zylindrische Objekte rundum per Laser zu gravieren. im Prinzip wie eine CNC Drehbank, nur das die Achse nicht schnell rotiert sondern präzise gesteppt wird. Habe soweit zusammen: - Stepmotor an drehender Achse - Schlittenmechanik aus CD-Laufwerk mit Lasermodul als lineare Achse - Treiber + Controller mit Allegro IC offene Fragen: - wie das "Material" drehbar befestigen... 3 Backen Einspannung in DIY? - Ansteuerung vom PC aus. hab Laptop also kein LPT Port. kenne ansonsten nur den Arduino GCode Interpreter. "Designen" wollte ich mit Corel Draw... Gibts zufällig schon ein ähnliches Projekt hier in der Riege? Weiß nicht so wirklich nach was ich da googeln könnte. der EggBot ist vergleichbar, aber sonst... Rundplotter gibts nicht und CNC Drehbänke sind nicht das was ich suche. any advice??
T. C. schrieb: > Rundplotter gibts nicht Wieso nicht ? Jeder Plotter arbeitet doch im Prinzip so. Angenommen Du legst das Papier nicht so ein das es hin und her laeuft, sondern direkt um die Trommel, dann hast Du doch genau was Du suchst. Ich wuerde das Werkstueck versuchen laengs einzuspannen, aehnlich wie bei einem Schraubstock. Vielleicht mit Gummibacken und Zentrierloch. user schrieb: > also zum Einspannen kann man ein Bohrfutter verwenden Hast Du mal versucht einen Kugelschreiber in ein Bohrfutter zu stecken ? Erstens wirst Du den zerdruecken und zweitens bekommst Du den niemals so gerade rein das er nicht eiert. Erst recht nicht wenn sich die Form auch noch aendert, also statt Kuli mal ein Bleistift oder Fueller oder... Bei der Drehmaschine kann es ruhig etwas eiern egal, da wird ja Material abgetragen, aber beim Lasern geht das nicht mehr. Es sei denn man misst auch noch kontinuierlich den Abstand.
> Gibts zufällig schon ein ähnliches Projekt hier in der Riege?
Es gibt zumindest 2 Varianten:
Kontinuierlich drehen und dabei langsam den Laser längs verschieben,
das IST eine Drehbank mit Zugspindel, die Gravur wird dann wie bei einem
Röhrenfernseher durch ein- und ausschalten bei einem ansonsten
zylindrischer Linie als Matrix gebildet, jeder Stift braucht gleich
lange.
oder eben hin und herdrehen können und den Laser damit auf einer Linie
führen wie eine CNC Fräse, bloss daß dabei die X-Achse nicht
linearisiert wird sondern rotierend bleibt, das Lasern braucht so lange
wie Linien zu malen sind.
Ohne viel gelesen zu haben will ich nur mal kurz diesen link hier in die runde werfen: http://egg-bot.com/
Jo, Bohrfutter dachte ich auch schon, aber da braucht man zwei auf jeder Seite. und das müssen schon recht große Köpfe sein damit ein Kuli reinpasst. damit auch mehr Masse die der Stepper bewältigen muss. mhh...
Du musst ja da keine riesigen Kräfte übertragen... Wie wäre es mit zwei Endstücken, die federnd auf der Achse gelagert sind und innen konisch gedreht? Dann müsste man nur die Endstücke auseinanderziehen, den Stift einlegen und dann wieder loslassen. Damit werden auch leicht verschiedene Stiftlängen oder Formen an den Enden erfasst. Das Material innen müsste einigermaßen glatt sein, damit der Stift auch genau ins Zentrum rutscht, aber noch so viel packen, dass der Stift sicher mitdreht. Störend könnten sich hierbei natürlich auswirken, wenn der Stift am Ende so eine "in-die Hemdtasche-steck-Klammer" hat... LG, Björn
MaWin schrieb: > Kontinuierlich drehen und dabei langsam den Laser längs verschieben, > das IST eine Drehbank mit Zugspindel, die Gravur wird dann wie bei einem > Röhrenfernseher durch ein- und ausschalten bei einem ansonsten > zylindrischer Linie als Matrix gebildet, jeder Stift braucht gleich > lange. Kugelschreiber haben an einer Spitze ja eine Zentrierkugel :) oder man schraubt sie auseinander, dann reicht eine Zentrierspitze. Auf der Anderen Seite würde ich einen Teller aus Platinenmaterial auf die Motorachse setzen, 6 Muttern M3 oder M4 auf den Umfang verteilt anlöten und das Zentrieren per Schrauben wie beim Tannenbaum machen. Dazu könnte über eine (Laser) Lichtschranke den Abstand nachgeführt werden, so das auch nicht rotationssymetrische (oder nicht optimal gespannte) Stifte gelasert werden können und der Fokus des Laserstrahls nicht reicht. Drehzahl muss/soll ja nicht hoch sein. Es müsste auch ein Motor aus einem Kassetenrecorder (oder dem Schubladenantrieb) gehen. Über Lichtschranke einen Sync für das An/Aus des Lasers. Schönes Projekt :) Und Bitte nicht vergessen, dass die Oberfläche eine Stiftes den Laserstrahl auch mal an eine beliebige Stellen deiner Netzhaut werfen kann. Das tut zwar nicht weh, aber kann/wird irreversible Gravuren in Deiner Netzhaut hinterlassen.
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