Ich habe vier Signale (A,B,C,D) und möchte das stärkste finden. Habe mir folgendes überlegt: Ich bräuchte 6 Komparatoren für die Vergleiche: AB,AC,AD,BC,BD,CD. Bestimmte Kombinationen an Ausgangssignalen sagen mir dann, welches das stärkste Signal ist. Gibt es evtl. einen Baustein, der das schon so kann, also vier Eingänge und vier Ausgänge quasi, wo beim stärksten Signal ein high hinten raus kommt?
k-os schrieb: > Ich habe vier Signale (A,B,C,D) und möchte das stärkste finden Was sind das für "Signale"? Audio? Gleichspannungen? Digitale Werte? Oder kurz: WAS willst du machen?
Ein 4-FSK Signal geht durch vier Bandpässe und Hüllkurvendetektoren deren Amplituden verglichen werden sollen.
k-os schrieb: > Ein 4-FSK Signal geht durch vier Bandpässe und Hüllkurvendetektoren > deren Amplituden verglichen werden sollen. Ein Baustein dafür wäre mir nicht bekannt. Wie wär's wenn du das Signal gleichrichtest und dann die daraus entstehende DC an den Komparator gibst?
Ja das macht ja der Hüllkurvendetektor. Also gehts nur mit 6 Komparatoren?
Im Prinzip brauchst du keine Komparatoren,
es tun 4 Transistoren:
+--------+--------+--------+--
| | | |
LED LED LED LED
| | | |
-R-|< -R-|< -R-|< -R-|<
|E |E |E |E
+--------+----+---+--------+
|
1k
|
GND
Der Transistor, der durchschaltet, bekam
die höchste Basisspannung.
Je nachdem, wie weit du schon bist - hast du denn die Bandpässe und Demodulatoren schon fertig? Samplen und ne TFT laufen lassen wäre mein erster Ansatz gewesen. Ansonsten müsste es mit 3 Komparatoren gehen: A<>B = X C<>D = Y X<>Y = Z aus X, Y und Z sollte sich das dekodieren lassen.
Nein ist noch alles Theorie. Hatte auch erst mit 2 Komparatoren gedacht, aber der Vergleich zwischen den Gruppen fehlt.
Wie gross ist denn die höchste Frequenz? Und wie schnell musst du das Ergebnis haben? Wie gesagt: 1 Tiefpassfilter, 1 ausreichend schneller A/D-Wandler, etwas RAM. Der Rest ist Rechnerei. Liefert dir die Frequenzen und die jeweiligen Amplituden. Mir scheint das heutzutage der einfachere Weg, fertige Routinen finden sich zu massenhaft. Wenn du allerdings noch nie was mit Mikrocontrollern zu tun hattest, dann würde ich dir doch zur analogen Lösung raten.
Gesamtdatenrate der RS232-Geräte soll so 115kBaud sein, FSK-Frequenzen irgendwas zwischen 400-1000kHz. Steht noch nicht fest.
Die Komparatorausgänge sollen an einen z.B. Attiny gehen und ausgewertet werden, den Übertragungsrahmen sammeln und dann seriell ausgeben. Ansonsten sind meine Programmierfähigkeiten da eher begrenzt ;-)
Ok, dann kannst du das mit der FFT knicken, das würde in Richtung schneller DSP laufen. Ich dachte jetzt eher so an Tonsignale mit max. 2kHz :-)
mehrstufige Sachen kannst du knicken wenn vernünftige Datenraten rauskommen sollen. AB CD AD BC sollte aber funktionieren (oder hab ich jetzt wieder nen Denkfehler drin?)
Hm ja schwer zu sagen, wie das Timingmäßig laufen würde. Die Ausgangsmatrix ist auch etwas komplexer.
crazy horse schrieb: > mehrstufige Sachen kannst du knicken wenn vernünftige Datenraten > rauskommen sollen. > > AB > CD > AD > BC > > sollte aber funktionieren (oder hab ich jetzt wieder nen Denkfehler > drin?) A < B C < D A < D B > C Was ist am größten?
Hm? Die Reihenfolgen D > B > C > A und B > D > C > A sind durch die genannten 4 Komparatoren nicht unterscheidbar, selbst ohne kaputte Komparatoren ...
Mein Vorschlag wäre: 1.) Ein Vierfach Komperator für die Signale - Ausgang auf MC. 2.) Die Vergleichsspannung der 4 Komperatoren über DA/PWM so nachregeln, dass immer nur 1 Komperator NICHT triggert.
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