Hi,
ich hab schon relativ viele Platinen mit µC, sowohl Atmel als auch PICs
gebaut. Jetzt wollte ich für meinen Betrieb zur Lösung eines Problems
eine Platine mit irgendeinem µC, am Besten einen den ich eh schon mal
verwendet hab, mit ein bisschen äußerer Beschaltung, also RS232
Transceiver und ähnliches bauen.
Ich weiß, dass ich den Schaltplan, das Layout in 20 Stunden fertig
kriege, hab ja auch schon Erfahrung damit :-)
Glaubt ihr, die IHK nimmt sowas an?
Es geht mir nur um die Hardware, die Software soll nicht im
betrieblichen Auftrag enthalten sein.
Bin schon gespannt auf eure Meinungen
Betrieblicher Auftrag für die Abschlussprüfung, Facharbeiterprüfung, jep
Wie gesagt, ich weiß, dass ichs in 20 Stunden schaffe, wär nicht das
erste Mal, dass ich nur so wenig Zeit hab
fastGeschafft schrieb:> dass ichs in 20 Stunden schaffe
Reicht denn das reiche Layout als Prüfungsleistung? Würde eher davon
ausgehen, dass die eine funktionsfähige Baugruppe wollen. Dann kommt
noch Zeit drauf für (externe?) Leiterplattenfertigung, Bestückung,
Inbetriebnahme, Test, etc. Einfach mal nachfragen beim
Prüfungsausschuss.
Werd ich machen,
selber ätzen kann ichs sowieso nicht :-(
Ich müsste die zu Conrad geben, das können die einem doch dann net mehr
anhängen als Zeit oder?
Hi,
Ich nimm mal an, dass du EGS lernst. Normal sollte das Projekt machbar
sein. Auch wenn du etwas langer brauchst, dann verschluck einfach 1 oder
zwei Stunden.
Fakt ist, dass du eine bestimmte Zeit dokumentieren musst. Also wenn
dein Projekt länger braucht, dann dokumentier nur interessantes und
vergib den Rest "fremd". Bei dir könnte es so aussehen. Thema ist
Entwicklung deiner Platine und Funktionstest (immer testen oder
messen... Kommt bei den Prüfern gut an). In deinem Antrag und der
Beschreibung gibst du an, dass du die Platine entwickelst und testest,
aber, dass sie von einer Fremdfirma gefertigt wird. (kannst auch du
sein, der sie fertigt, aber du schreibst es nicht rein... Hat uns ein
Ausbilder, der auch im Prüfungsausschuss sitzt so erzählt.)
JUP, bin EGSler.
Inbetriebnahme und Funktionstest, kommen auch noch rein.
http://www.muenchen.ihk.de/mike/ihk_geschaeftsfelder/bildung/Ausbildungspruefungen/Pruefung-in-technischen-Berufen/Elektroberufe.html
Das ist ja das Schreiben der IHK.
Was verstehen die eigentlich unter Ausgangszustand und den
Rahmenbedingungen?
Bei mir ist ja im Augenblick nur mein Tool zum Erstellen der Platine
vorhanden.
Mit Rahmenbedingungen ist dann gemeint, dass man damit arbeitet?
Bei uns im Betrieb gibts für das Projekt kein Lastenheft, normalerweiße
hätte ich unter dem Punkt "Information und Auftragsplanung"
hingeschrieben, dass ich praktisch ein Pflichtenheft erstelle oder halt
die einzelnen Bauteile auswähle.
Sorry für die blöden Fragen :-(
Das wichtigteste, wenn es dir nur um die Note geht das deine Doku
einigermaßen die Rahmenbedingugen erfüllt,
Wenn du alle Fragen deiner Prüfer beantworten kannst, interessiert es
keinen, ob du wirklich alles so gemacht hast, was du beschrieben hast.
Gruß
Hi,
mit Ausgangszustand ist gemeint, dass du den aktuellen Zustand
beschreibst.
z.B. Im Moment schaut der Messplatz so und so aus. Die Firma braucht
aber das und das, also muss das und das gemacht werden.
Rahmenbedingungen bedeutet, dass du beschreibst unter welchen
Bedingungen das ganze Herstellen musst. z.B. Zeitdruck, Platinen müssen
extern gefertigt werden. Teile sind alle vorhanden oder du musst sie
selber raussuchen und bestellen....
Hoffe, dass ich dir helfen konnte.
Gruß Simone
PS: Es gibt keine dummen Fragen. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen,
dass es verwirrend sein kann, was jetzt wie für den Betrieblichen
Auftrag zu erledigen ist.
Kann man da kein Muster einsehen wie man sich das bei der IHK gedacht
hat und es dann den "Rahmenbedingungen" anpasst?
Schon der Ausdruck "betrieblicher Auftrag" scheint etwas geschwollen.
Ich nenne es einfach "Projekt" und das besteht nun mal aus vielen
kleinen Bausteinen (ich meinte keine Chips oder Bauteile) und da
ist die Platine nur eine Komponente.