Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Welche NiMH Akkus für Digitalcameras?


von Woodo (Gast)


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Hallo Leute,

ich suche in der Bauform AAA 2 Akkus für die Digitalcamera.
Welche Anforderungen an die Akkus sind zu stellen?
Ich meine mich zu erinnern, dass der Innenwiderstand klein sein sollte,
wegen pulsartigen "Stromziehen" beim Aufladen des Blitzkondensators.
Ist das schon alles?
Wie schlagen sich hier die "neuen" Eneloop Akkus?

Gruß
von Batterie (Gast)


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Bei tiefen Temperaturen sind NiMH-Akkus nicht so geeignet. Da sind 
Alkali-Mangang-Batterien von Vorteil.
von Parser (Gast)


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Woodo schrieb:
> Wie schlagen sich hier die "neuen" Eneloop Akkus?

Ich kann sie sehr empfehlen. Für Geräte wie die Digicam, die man ja oft 
längere Zeit nicht verwendet, sind die super. Immer aufgeladen wenn man 
sie einmal spontan benötigt. Nicht wie die normalen Akkus, die immer 
leer sind.
von Woodo (Gast)


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Parser schrieb:
> Nicht wie die normalen Akkus, die immer
> leer sind.

die Erfahrung mache ich bzw meine Frau auch ständig.
Das ist der Grund wieso sie dann gerne zu den Alkali greifen will.

Kennt jemand LiPo in AAA? Oder wird das nicht gemacht,
weil die Zellenspannung nicht passt?
von --- (Gast)


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Nein, gibt es nicht.
Außerdem gibt ein Lipo bei Kälte noch schneller auf als ein NiMH.

Ich würde auch zu Eneloop raten. Eventuell auch die neueren EneloopXX - 
selbige habe ich allerdings selbst nicht getestet.

Welche Kamera ist das mit 2xAAA? ich kenne sonst nur 2xAA oder Lipo.
von oszi40 (Gast)


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Die guten
>"neuen" Eneloop Akkus
kann man nicht mit den billigen anderen vergleichen. Das ist wie 
Bundesliga gegen 3. Oberliga. Auch bei niedrigen Temperaturen waren die 
eneloop besser als die Aldi-Akkus. Es reicht nicht teuer Akkus zu 
kaufen. Man braucht auch ein richtiges, intelligentes Ladegerät dazu! 
Das BC700 z.B. ist bei ELV zu finden.
von Christian R. (supachris)


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Genau aus dem Grund hab ich mir eine neue (gebrauchte) Cam mit LiIon 
Akku gekauft. Die kann man auch mal 3 Wochen liegen lassen, ohne dass 
der Akkufüllstand runter geht.
von Harald W. (wilhelms)


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Christian R. schrieb:
> Genau aus dem Grund hab ich mir eine neue (gebrauchte) Cam mit LiIon
> Akku gekauft. Die kann man auch mal 3 Wochen liegen lassen, ohne dass
> der Akkufüllstand runter geht.

Dafür haben Li-Akkus unabhängig vom Gebrauch nur eine begrenzte
Lebensdauer. Und der Preis für neue Akkus ist oft so, das man die
Kamera dann besser wegschmeisst.
Gruss
Harald
von Christoph Z. (rayelec)


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> Dafür haben Li-Akkus unabhängig vom Gebrauch nur eine begrenzte
> Lebensdauer.

Das halte ich für ein Gerücht. Mein Li-Ion Akku in meinem Rasierer tut 
nun seit ca. 10 Jahren seinen Dienst ohne markanten Kapazitätsverlust. 
In (Thinkpad) Notebooks und teureren Digicams sind meine Erfahrungen 
fast ebenso gut. Aus meiner Sicht hängt die Lebensdauer bei 
vorschriftsmässigem Gebrauch einzig von der Qualität der Zellen und des 
Ladesystems ab. Andersrum gesagt, gute Zellen halten bei guter 
Behandlung seeeehr lange (meist länger als das Gerät). Schlechte 
Behandlung (immer warm, bis an die Grenzen geladen, unterdimensioniert 
oder billige China-zellen) sterben manchmal schon nach 1-2 Jahren.

NiMH haben heute trotz allem kaum mehr eine Daseinsberechtigung. Die 
Nachteile gegenüber Lithium-Akkus sind einfach zu deutlich.

Gruss
Christoph
von Rufus Τ. F. (rufus) Benutzerseite


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oszi40 schrieb:
> Auch bei niedrigen Temperaturen waren die
> eneloop besser als die Aldi-Akkus.

Aldi hat auch noch nie Akkus aus der "ready-to-use"-Kategorie verkauft. 
Es gibt aber zu eneloops durchaus kostengünstigere Alternativen 
verschiedener Hersteller.

AAA: http://www.reichelt.de/index.html?ARTICLE=89784
AA:  http://www.reichelt.de/index.html?ARTICLE=89783

Der Hinweis mit dem anständigen Ladegerät ist allerdings wichtig. Der 
typische Akkukocher, in dem man die Dinger halt für 14 Stunden oder so 
aufbewahrt, der gehört in den Müll.
von Christian R. (supachris)


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Harald Wilhelms schrieb:

> Dafür haben Li-Akkus unabhängig vom Gebrauch nur eine begrenzte
> Lebensdauer.

Bei ordentlicher Ladung/Entladung halten die sehr sehr lange.

> Und der Preis für neue Akkus ist oft so, das man die
> Kamera dann besser wegschmeisst.

Naja, wenn man das völlig überteuerte Orifinal vom Hersteller kauft 
vielleicht. Aber es gibt ja auch die Zubehör-Akkus für 5...10€.
von gk (Gast)


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von Icke ®. (49636b65)


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gk schrieb:
> Als Alternative zu Eneloop gäbe es noch diese hier:
>
> 
http://www.reichelt.de/NiMh-Standardzellen/NH-2X2650-EN/index.html?ACTION=3&GROUPID=4208&ARTICLE=72261&SHOW=1&START=0&OFFSET=500&;PROVID=2402

Werden nicht passen, wenn er AAA braucht.

Einmal Eneloop -> immer Eneloop. Was anderes tu ich mir nicht mehr an.
von Rufus Τ. F. (rufus) Benutzerseite


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gk schrieb:
> Als Alternative zu Eneloop gäbe es noch diese hier:
>
> http://www.reichelt.de/NiMh-Standardzellen/NH-2X26...

Die sind keine Alternative, da sie nicht über die geringe 
Selbstentladung der "ready-to-use"-Akkus (eneloop & co) verfügen. So 
etwas sollte man nicht mehr kaufen.

Icke ®. schrieb:
> Einmal Eneloop -> immer Eneloop. Was anderes tu ich mir nicht mehr an.

Die von mir verlinkten Akkus sind wie Eneloops auch 
"ready-to-use"-NiMh-Akkus und stellen so tatsächlich eine Alternative 
dar.
von gk (Gast)


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Icke ®. schrieb:
> Werden nicht passen, wenn er AAA braucht.

Dann nimmt er halt diese:

http://www.reichelt.de/NiMh-Standardzellen/NH-4X1000-EN/index.html?ACTION=3&GROUPID=4208&ARTICLE=67891&SHOW=1&START=0&OFFSET=16&;PROVID=2402

oder als Lithium:

http://alfafox.info/lithium-batterien.htm

Rufus Τ. Firefly schrieb:
> Die sind keine Alternative, da sie nicht über die geringe
> Selbstentladung der "ready-to-use"-Akkus (eneloop & co) verfügen.

Wo steht das ?

Laut Wikipedia sind das NimH's mit geringer Selbstentladung, wenn es 
denn stimmt. Es gibt nicht nur eneloop, die ich auch besitze und in der 
Regel auch empfehle.

gk
von Rufus Τ. F. (rufus) Benutzerseite


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gk schrieb:
> Wo steht das ?

Exakt was? Die von Dir angepriesenen "Energizer" zeigen keines der für 
"ready-to-use"-Akkus typischen Merkmale (Kapazität ist zu groß, 
nirgendwo steht was davon, daß sie bereits geladen verkauft werden).
von gk (Gast)


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Rufus Τ. Firefly schrieb:
> Exakt was?:

da sie nicht über die geringe Selbstentladung der "ready-to-use"-Akkus 
verfügen.

gk
von oszi40 (Gast)


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> NimH's mit geringer Selbstentladung
Nicht JEDER NiMH-Typ hat eine geringe Selbstentladung. 3 Wochen Urlaub 
können reichen um den Unterschied schmerzlich festzustellen. Sanyo 
eneloop und Panasonic Infinium sind jedoch nach 3 Wochen noch brauchbar.
von Icke ®. (49636b65)


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Rufus Τ. Firefly schrieb:

> Die von mir verlinkten Akkus sind wie Eneloops auch
> "ready-to-use"-NiMh-Akkus und stellen so tatsächlich eine Alternative
> dar.

Ich habe (vor allem im RC-Bereich) ausschließlich positive Erfahrungen 
mit Akkus von Sanyo. Daher kaufe ich persönlich nix anderes mehr. Das 
heißt natürlich nicht, daß es jenseits von Sanyo keine guten Zellen gibt 
;-)
von Rufus Τ. F. (rufus) Benutzerseite


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gk schrieb:
> da sie nicht über die geringe Selbstentladung der "ready-to-use"-Akkus
> verfügen.

Wenn sie die haben, werden sie als solche beworben.

Damit einher geht eine etwas geringere Kapazität (die "ur"-eneloops 
liegen wie so ziemlich die gesamte Konkurrenz bei etwa 2 Ah, die 
deutlich teureren eneloops zweiter Generation bei 2.5 Ah).

Die Dinger hier aber haben 2.65 Ah, werden weder als "ready-to-use" noch 
mit einem anderen vergleichbaren Begriff bezeichnet und auch nicht 
bereits geladen verkauft -- ergo: es sind keine.
von gk (Gast)


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Rufus Τ. Firefly schrieb:

Sorry aber "ready-to-use" würde ich erstmal mit Nichtwisssen als 
Werbeslogan interpretieren.  Und ob die Akkus nun vor dem 1.Einsatz noch 
laden muss ist wohl auch kein ernsthaftes Kriterium. Was bleibt ist die 
Selbstentladung und das auch nach mehreren Zyklen.

Der TO hatte nach Empfehlungen für eine Digitalkamera gefragt und nicht 
nach Ready to use. Wenn er viele Fotos am Stück machen will ist er unter 
Umständen mit einem Akku mit höherer Kapazität eventuell sogar besser 
bedient. Wobei die von mir empfohlenen Akkus angeblich auch eine geringe 
Selbstentladung haben. Jedenfalls hab ich die in meiner Digiknipse, die 
ich auch nur alle paar Wochen mal benutze und bis jetzt funktionierten 
Sie immer.

Hauptsache Ready to use würde ich daher nicht unterschreiben wollen.

gk
von Rufus Τ. F. (rufus) Benutzerseite


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gk schrieb:
> Und ob die Akkus nun vor dem 1.Einsatz noch
> laden muss ist wohl auch kein ernsthaftes Kriterium.

Doch, genau das ist das Kriterium, an dem man die Akkus aus der 
"eneloop" und Co. -Reihe (herstellerübergreifend "ready-to-use") 
erkennen kann.

Denn das geht nur, wenn die Akkus eine gegenüber der traditionellen 
NiMh-Technik drastisch reduzierte Selbstentladung haben, nämlich eine, 
die so gering ist, daß der Akku auch nach einem Jahr herumliegen immer 
noch 70..80% der ursprünglichen Ladung hat.

Im übrigen ist die Entladekurve der "ready-to-use"-Akkus etwas flacher 
als die herkömmlicher NiMh-Akkus, was den Nachteil der etwas geringeren 
Kapazität durchaus kompensieren kann.
von Icke ®. (49636b65)


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Und dann ist noch die Frage, ob wirklich soviel Kapazität drin ist, wie 
drauf steht. Ich hatte schon AAA-Zellen (Tecxus), die mit 950 mAh 
bedruckt waren, aber in Wirklichkeit nur knapp über 600 mAh abgeben 
konnten.
von gk (Gast)


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Rufus Τ. Firefly schrieb:
> Doch, genau das ist das Kriterium, an dem man die Akkus aus der
> "eneloop" und Co. -Reihe (herstellerübergreifend "ready-to-use")
> erkennen kann.


Das mag ja sein, aber es ist für mich kein Kriterium, dass der Akku 
schon vorgeladen ist oder nicht und so hab ich das auch geschrieben. 
Bezüglich Selbstenladung siehe oben.

gk
von Rufus Τ. F. (rufus) Benutzerseite


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Ich gebs auf. Wände.
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