Hallo Leute,
ich suche in der Bauform AAA 2 Akkus für die Digitalcamera.
Welche Anforderungen an die Akkus sind zu stellen?
Ich meine mich zu erinnern, dass der Innenwiderstand klein sein sollte,
wegen pulsartigen "Stromziehen" beim Aufladen des Blitzkondensators.
Ist das schon alles?
Wie schlagen sich hier die "neuen" Eneloop Akkus?
Gruß
Woodo schrieb:> Wie schlagen sich hier die "neuen" Eneloop Akkus?
Ich kann sie sehr empfehlen. Für Geräte wie die Digicam, die man ja oft
längere Zeit nicht verwendet, sind die super. Immer aufgeladen wenn man
sie einmal spontan benötigt. Nicht wie die normalen Akkus, die immer
leer sind.
Parser schrieb:> Nicht wie die normalen Akkus, die immer> leer sind.
die Erfahrung mache ich bzw meine Frau auch ständig.
Das ist der Grund wieso sie dann gerne zu den Alkali greifen will.
Kennt jemand LiPo in AAA? Oder wird das nicht gemacht,
weil die Zellenspannung nicht passt?
Nein, gibt es nicht.
Außerdem gibt ein Lipo bei Kälte noch schneller auf als ein NiMH.
Ich würde auch zu Eneloop raten. Eventuell auch die neueren EneloopXX -
selbige habe ich allerdings selbst nicht getestet.
Welche Kamera ist das mit 2xAAA? ich kenne sonst nur 2xAA oder Lipo.
Die guten
>"neuen" Eneloop Akkus
kann man nicht mit den billigen anderen vergleichen. Das ist wie
Bundesliga gegen 3. Oberliga. Auch bei niedrigen Temperaturen waren die
eneloop besser als die Aldi-Akkus. Es reicht nicht teuer Akkus zu
kaufen. Man braucht auch ein richtiges, intelligentes Ladegerät dazu!
Das BC700 z.B. ist bei ELV zu finden.
Genau aus dem Grund hab ich mir eine neue (gebrauchte) Cam mit LiIon
Akku gekauft. Die kann man auch mal 3 Wochen liegen lassen, ohne dass
der Akkufüllstand runter geht.
Christian R. schrieb:> Genau aus dem Grund hab ich mir eine neue (gebrauchte) Cam mit LiIon> Akku gekauft. Die kann man auch mal 3 Wochen liegen lassen, ohne dass> der Akkufüllstand runter geht.
Dafür haben Li-Akkus unabhängig vom Gebrauch nur eine begrenzte
Lebensdauer. Und der Preis für neue Akkus ist oft so, das man die
Kamera dann besser wegschmeisst.
Gruss
Harald
> Dafür haben Li-Akkus unabhängig vom Gebrauch nur eine begrenzte> Lebensdauer.
Das halte ich für ein Gerücht. Mein Li-Ion Akku in meinem Rasierer tut
nun seit ca. 10 Jahren seinen Dienst ohne markanten Kapazitätsverlust.
In (Thinkpad) Notebooks und teureren Digicams sind meine Erfahrungen
fast ebenso gut. Aus meiner Sicht hängt die Lebensdauer bei
vorschriftsmässigem Gebrauch einzig von der Qualität der Zellen und des
Ladesystems ab. Andersrum gesagt, gute Zellen halten bei guter
Behandlung seeeehr lange (meist länger als das Gerät). Schlechte
Behandlung (immer warm, bis an die Grenzen geladen, unterdimensioniert
oder billige China-zellen) sterben manchmal schon nach 1-2 Jahren.
NiMH haben heute trotz allem kaum mehr eine Daseinsberechtigung. Die
Nachteile gegenüber Lithium-Akkus sind einfach zu deutlich.
Gruss
Christoph
oszi40 schrieb:> Auch bei niedrigen Temperaturen waren die> eneloop besser als die Aldi-Akkus.
Aldi hat auch noch nie Akkus aus der "ready-to-use"-Kategorie verkauft.
Es gibt aber zu eneloops durchaus kostengünstigere Alternativen
verschiedener Hersteller.
AAA: http://www.reichelt.de/index.html?ARTICLE=89784
AA: http://www.reichelt.de/index.html?ARTICLE=89783
Der Hinweis mit dem anständigen Ladegerät ist allerdings wichtig. Der
typische Akkukocher, in dem man die Dinger halt für 14 Stunden oder so
aufbewahrt, der gehört in den Müll.
Harald Wilhelms schrieb:> Dafür haben Li-Akkus unabhängig vom Gebrauch nur eine begrenzte> Lebensdauer.
Bei ordentlicher Ladung/Entladung halten die sehr sehr lange.
> Und der Preis für neue Akkus ist oft so, das man die> Kamera dann besser wegschmeisst.
Naja, wenn man das völlig überteuerte Orifinal vom Hersteller kauft
vielleicht. Aber es gibt ja auch die Zubehör-Akkus für 5...10€.
gk schrieb:> Als Alternative zu Eneloop gäbe es noch diese hier:>> http://www.reichelt.de/NiMh-Standardzellen/NH-2X26...
Die sind keine Alternative, da sie nicht über die geringe
Selbstentladung der "ready-to-use"-Akkus (eneloop & co) verfügen. So
etwas sollte man nicht mehr kaufen.
Icke ®. schrieb:> Einmal Eneloop -> immer Eneloop. Was anderes tu ich mir nicht mehr an.
Die von mir verlinkten Akkus sind wie Eneloops auch
"ready-to-use"-NiMh-Akkus und stellen so tatsächlich eine Alternative
dar.
gk schrieb:> Wo steht das ?
Exakt was? Die von Dir angepriesenen "Energizer" zeigen keines der für
"ready-to-use"-Akkus typischen Merkmale (Kapazität ist zu groß,
nirgendwo steht was davon, daß sie bereits geladen verkauft werden).
> NimH's mit geringer Selbstentladung
Nicht JEDER NiMH-Typ hat eine geringe Selbstentladung. 3 Wochen Urlaub
können reichen um den Unterschied schmerzlich festzustellen. Sanyo
eneloop und Panasonic Infinium sind jedoch nach 3 Wochen noch brauchbar.
Rufus Τ. Firefly schrieb:> Die von mir verlinkten Akkus sind wie Eneloops auch> "ready-to-use"-NiMh-Akkus und stellen so tatsächlich eine Alternative> dar.
Ich habe (vor allem im RC-Bereich) ausschließlich positive Erfahrungen
mit Akkus von Sanyo. Daher kaufe ich persönlich nix anderes mehr. Das
heißt natürlich nicht, daß es jenseits von Sanyo keine guten Zellen gibt
;-)
gk schrieb:> da sie nicht über die geringe Selbstentladung der "ready-to-use"-Akkus> verfügen.
Wenn sie die haben, werden sie als solche beworben.
Damit einher geht eine etwas geringere Kapazität (die "ur"-eneloops
liegen wie so ziemlich die gesamte Konkurrenz bei etwa 2 Ah, die
deutlich teureren eneloops zweiter Generation bei 2.5 Ah).
Die Dinger hier aber haben 2.65 Ah, werden weder als "ready-to-use" noch
mit einem anderen vergleichbaren Begriff bezeichnet und auch nicht
bereits geladen verkauft -- ergo: es sind keine.
Rufus Τ. Firefly schrieb:
Sorry aber "ready-to-use" würde ich erstmal mit Nichtwisssen als
Werbeslogan interpretieren. Und ob die Akkus nun vor dem 1.Einsatz noch
laden muss ist wohl auch kein ernsthaftes Kriterium. Was bleibt ist die
Selbstentladung und das auch nach mehreren Zyklen.
Der TO hatte nach Empfehlungen für eine Digitalkamera gefragt und nicht
nach Ready to use. Wenn er viele Fotos am Stück machen will ist er unter
Umständen mit einem Akku mit höherer Kapazität eventuell sogar besser
bedient. Wobei die von mir empfohlenen Akkus angeblich auch eine geringe
Selbstentladung haben. Jedenfalls hab ich die in meiner Digiknipse, die
ich auch nur alle paar Wochen mal benutze und bis jetzt funktionierten
Sie immer.
Hauptsache Ready to use würde ich daher nicht unterschreiben wollen.
gk
gk schrieb:> Und ob die Akkus nun vor dem 1.Einsatz noch> laden muss ist wohl auch kein ernsthaftes Kriterium.Doch, genau das ist das Kriterium, an dem man die Akkus aus der
"eneloop" und Co. -Reihe (herstellerübergreifend "ready-to-use")
erkennen kann.
Denn das geht nur, wenn die Akkus eine gegenüber der traditionellen
NiMh-Technik drastisch reduzierte Selbstentladung haben, nämlich eine,
die so gering ist, daß der Akku auch nach einem Jahr herumliegen immer
noch 70..80% der ursprünglichen Ladung hat.
Im übrigen ist die Entladekurve der "ready-to-use"-Akkus etwas flacher
als die herkömmlicher NiMh-Akkus, was den Nachteil der etwas geringeren
Kapazität durchaus kompensieren kann.
Und dann ist noch die Frage, ob wirklich soviel Kapazität drin ist, wie
drauf steht. Ich hatte schon AAA-Zellen (Tecxus), die mit 950 mAh
bedruckt waren, aber in Wirklichkeit nur knapp über 600 mAh abgeben
konnten.
Rufus Τ. Firefly schrieb:> Doch, genau das ist das Kriterium, an dem man die Akkus aus der> "eneloop" und Co. -Reihe (herstellerübergreifend "ready-to-use")> erkennen kann.
Das mag ja sein, aber es ist für mich kein Kriterium, dass der Akku
schon vorgeladen ist oder nicht und so hab ich das auch geschrieben.
Bezüglich Selbstenladung siehe oben.
gk