Forum: Offtopic Über den Zufall in der Elektronik


von Niklas S. (niklas_s)


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Warum ist Elektronik so exakt - wie kann man die Natur so exakt 
beherrschen, daß man µm-Toleranzen erreichen kann?

Was ich meine ist folgendes:

Computer werden von Software gesteuert. Viele Befehle, die Strom durch 
jeweils unterschiedliche Bahnen fließen lassen. Warum gibt es nicht viel 
häufiger Fehler? Ich meine, ein Programm stürzt ab, wenn nur einmal 
statt einem a ein b steht, da dadurch der Hash-Code verändert wird.

In der Qualitätskontrolle werden 99,9999% Fehlerfreiheit garantiert.

In solchen Zusammenhängen verstehe ich die Aussage nicht, daß alles 
Zufall sei oder besser: Warum es uns interessieren sollte, daß in 
Dimensionen die wir mit unseren Sinnen nicht mehr wahrnehmen können, 
Prozesse zufällig ablaufen.

Denn oft wird von Technikfeinden aber auch Physikern vom Zufall in der 
Technik gesprochen, und daß dieser so relevant sei oder wer besonders 
angeben will integriert noch schnell die Unschärferelation.

In anderen Worten, von welchem Zufall und welcher Bedeutung reden die 
Menschen, wenn ich täglich Wunder, ja Wunder sehe was möglich ist. Und 
zwar immer noch. Wenn ich meine mit Microcontroller ausgestatteten 
Geräte, die ich selbst entworfen habe ansehe, dann sind sie in meinem 
Leben eine Konstante geworden, die sich nicht verändert. Hat man sie 
erstmal dimensioniert, funktionieren komplexe Befehlsabläufe ohne 
merkbaren Fehler über Jahre hinweg täglich ohne merkbare Abweichung.

von Knut B. (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite


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Niklas Schulze schrieb:
> 99,9999% Fehlerfreiheit

Das gibt es nicht. Ein Produkt ist entweder 100% fehlerfrei oder 
fehlerbehaftet.

Niklas Schulze schrieb:
> Ich meine, ein Programm stürzt ab, wenn nur einmal
> statt einem a ein b steht

Muss nicht sein, aber es macht einfach etwas anderes.

Niklas Schulze schrieb:
> In solchen Zusammenhängen verstehe ich die Aussage nicht, daß alles
> Zufall sei

Das ist kein Zufall, sondern Physik. Der Strom nimmt den Weg des 
geringsten Widerstandes.

Niklas Schulze schrieb:
> Wenn ich meine mit Microcontroller ausgestatteten
> Geräte, die ich selbst entworfen habe ansehe,

Niklas Schulze schrieb:
> Hat man sie
> erstmal dimensioniert, funktionieren komplexe Befehlsabläufe ohne
> merkbaren Fehler über Jahre hinweg täglich ohne merkbare Abweichung.

Das liegt einerseits an der verglichen einfachen Struktur des 
Mikrocontrollers gegenüber von Computer-CPUs und deren Pripherie, 
andererseits in den einfachen und - wahrscheinlich - gut geschriebenen 
Programmen. Aber lass nur mal zum Beispiel die Abblockkondensatoren an 
Deinem Controller weg oder schließe lange Leitungen an die Portpins an, 
was meinst Du, wie "zufällig" Dein Gerät dann darauf reagiert. Es gibt 
einfach bestimmte Regeln, nach denen Dinge funktionieren. Werden diese 
nicht eingehalten oder gestört, kann kein Gerät oder keine Anlage 
dauerhaft funktionieren.

von Purzel H. (hacky)


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Halbleiter-Elektronik ist extrem weit entwickelt. Dies weil beliebig 
viel Geld dahintersteht, weil fast Beliebiges moeglich ist. Vor 60 
Jahren war die Mechanik auch so weit. Alle Maschinen waren schliesslich 
mechanisch, teilweise mit unheimlich genialen Details. Wenn man Mechanik 
gegen Elektronik ausspielt muss man immer Kosten gegen Zuverlaessigkeit& 
Lebensdauer abwaegen. Die Elektronik ist in der Regel weniger 
zuverlaessig wie die Mechanik. Eine E-Lok mit 60 Jahren ist noch gut im 
Schuss. Mit Halbleiter-Elektronik ist bei 20 Jahren Lebensdauer langsam 
Schluss.

von Niklas S. (niklas_s)


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Wir reden aneinander vorbei.

von Markus M. (Firma: EleLa - www.elela.de) (mmvisual)


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In meinen Computer hab ich eine Glaskugel eingebaut, nun weiß der ganz 
genau was ich will und macht immer das was ich will.

von Johnny B. (johnnyb)


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Zweieinhalb Oschi schrieb:
> Die Elektronik ist in der Regel weniger
> zuverlaessig wie die Mechanik. Eine E-Lok mit 60 Jahren ist noch gut im
> Schuss. Mit Halbleiter-Elektronik ist bei 20 Jahren Lebensdauer langsam
> Schluss.

Den Faden weiter gespinnt heisst das (vielleicht), dass in 40 Jahren die 
Elektronik auch nur noch ein alter Schuh ist und durch etwas neues 
"abgelöst" wird. Bin schon sehr gespannt was das sein wird. 
Wahrscheinlich werden einige unter uns das noch im hohen Alter erleben 
können.

von Markus M. (Firma: EleLa - www.elela.de) (mmvisual)


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... der licht gesteuerte Prozessor. Oder Photonenprozessor.

von Wilhelm F. (Gast)


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Knut Ballhause schrieb:

> Niklas Schulze schrieb:
>> 99,9999% Fehlerfreiheit
>
> Das gibt es nicht. Ein Produkt ist entweder 100% fehlerfrei oder
> fehlerbehaftet.

Nicht so ganz. Nur im Augenblick, an dem es getestet wurde.

Ich selbst, der mit Elektronik viel zu tun hat, staune immer über die 
Chips mit Millionen Transistorfunktionen in meinem Auto. Das ist bei mir 
nicht vergangen, und sicher auch gut so. Wenn da eine einzige 
Transistorfunktion ausfällt, steht man vielleicht irgendwo in der 
Pampas, und muß den Abschleppwagen rufen. Ein teueres Steuergerät (ABS) 
wurde auch tatsächlich schon ersetzt.

Bei elektronischen Bauteilen hat man ja die berühmte Badewannenkurve 
für die Ausfallratenbetrachtung. 100% der Lebensdauer erreichen nicht 
alle Bauteile. Wenn nicht im Datenblatt, aber bei den Herstellern erhält 
man Daten zu Ausfallraten eines Bauteils, wenn man seriöse Entwicklung 
betreibt. Gelegentlich möchte ein Kunde mal die Ausfallrate einer 
Geräteserie wissen. Jetzt eher auf die reine Hardware bezogen. Und dann 
berechnet man sie eben. Da kommt dann z.B. sowas heraus, daß man dem 
Kunden sagen kann: Im Schnitt fällt bei dir alle 3,5 Jahre ein Gerät 
aus. Und nicht, weil man es selbst schlecht entwickelt hat. Das ist das 
Ergebnis der Betrachtung der einzelnen Ausfallraten aller Bauteile im 
Gerät.

Bei der Software ist es durchaus möglich, daß mal ein Zeichen "A" zum 
"B" wird, indem ein einzelnes bit kippt.

von (prx) A. K. (prx)


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Digitale Technik ist ein Weg, den Zufall in der Elektronik loszuwerden. 
Analog kriegt man Rauschen rein, das - einmal im Signalweg drin - nicht 
wieder verlustfrei rauszukriegen ist. Digital hingegen stört Rauschen 
erst auf hohem Niveau und lässt sich dann auch noch über entsprechende 
Codierung verlustfrei korrigieren.

von Johnny B. (johnnyb)


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A. K. schrieb:
> Analog kriegt man Rauschen rein, das - einmal im Signalweg drin - nicht
> wieder verlustfrei rauszukriegen ist

Das ist so nicht ganz richtig. Manchmal braucht es sogar ein gewisses 
Rauschen, damit z.B. eine AD-Wandlung richtig funktioniert. 
(Stichwörter: Oversampling, Dithering)

von Niklas S. (niklas_s)


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Elektronik ist der beste Beweis, daß die Aussage beständig sei nur der 
Wandel falsch ist.

von Frank B. (f-baer)


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Wilhelm Ferkes schrieb:
> Knut Ballhause schrieb:
>
>> Niklas Schulze schrieb:
>>> 99,9999% Fehlerfreiheit
>>
>> Das gibt es nicht. Ein Produkt ist entweder 100% fehlerfrei oder
>> fehlerbehaftet.
>
> Nicht so ganz. Nur im Augenblick, an dem es getestet wurde.

Und nur in der Testumgebung. Externe Einflüsse lassen sich durch keinen 
Test der Welt ausschliessen. Außerdem ist gerade bei komplexen 
Schaltungen und Programmen immer die Verkettung von ungünstigen 
Umständen möglich, so dass das "fehlerfreie" Produkt plötzlich massive 
Probleme macht.
Wenn im Feld Fehler auftreten, die im Labor plötzlich weg sind, wenn 
Geräte wegen Fehlern reklamiert werden, die nicht durch simple 
Fehlbedienung ausgelöst werden können, diese Fehler dann aber beim Test 
einfach nicht mehr auftreten, dann ist da immernoch ein Haufen Zufall 
dabei, der im einfachsten Fall als solcher abgetan werden kann. Im 
schlimmsten Fall verliert der Kunde das Vertrauen in das Produkt und du 
bist einen Käufer los.

Der Zufall sitzt immer mit im Boot, je nachdem, wie massiv die 
Auswirkungen sind, kann man das ignorieren oder hat ein echtes Problem.

von Robert L. (lrlr)


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Zufall = Wahrscheinlichkeit(srechnung)

es wird "einfach" alles so konstruiert dass es z.b. "nur" alle paar 
jahre einmal ein fehler auftritt


diese Wahrscheinlichkeit lässt sich ganz einfach durch 
zeit/geld/material/spannung/takt usw. höher oder niedriger schrauben 
(siehe z.b.  SATA vs. (echte) SAS festplatten)



ist aber in der mechanik nix anderes ..
Kugellager ist auch so ein "Wunder"

trotzdem hat es nur eine WAHRSCHEINLICHE lebensdauer (normalverteilt, 
nehme ich mal an) kann also theoretisch auch nach 1 woche schon hinüber 
sein..


edit: @Niklas Schulze: das was du nimmst möcht ich auch haben ;-)

von Niklas S. (niklas_s)


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Robert L. schrieb:
> edit: @Niklas Schulze: das was du nimmst möcht ich auch haben ;-)

Willst du damit sagen, daß du dich nur unter Drogeneinfluß über etwas 
freuen kannst? Dann tust du mir leid.

von (prx) A. K. (prx)


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Johnny B. schrieb:

> Das ist so nicht ganz richtig. Manchmal braucht es sogar ein gewisses
> Rauschen, damit z.B. eine AD-Wandlung richtig funktioniert.
> (Stichwörter: Oversampling, Dithering)

Ist A/D-Wandlung mit seiner Quantisierung wirklich ein gutes Beispiel 
für konsequent analoge Elektronik? ;-)

von Yalu X. (yalu) (Moderator)


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Niklas Schulze schrieb:
> Robert L. schrieb:
>> edit: @Niklas Schulze: das was du nimmst möcht ich auch haben ;-)
>
> Willst du damit sagen, daß du dich nur unter Drogeneinfluß über etwas
> freuen kannst? Dann tust du mir leid.

Was, du stehst unter Drogen? Behalte das lieber für dich, sonst wirst du
hier noch zum schlechten Vorbild für andere Jugendliche :)

Btw: Wie ist denn nun deine Antwort auf Roberts Frage, welches Lötzinn
zu nimmst, um die 99,9999% Fehlerfreiheit in deinen Schaltungen zu
garantieren? ;-)

von Bernd G. (Gast)


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> Eine E-Lok mit 60 Jahren ist noch gut im
> Schuss. Mit Halbleiter-Elektronik ist bei 20 Jahren Lebensdauer langsam
> Schluss.

Totaler Stuss. Du vergisst, dass deine E-Lok aller naselang ins 
Betriebswerk muss, um alle nur denkbaren Teile und Betriebsflüssigkeiten 
zu erneuern. Elektronik läuft dagegen größtenteils wartungsfrei.

Bei der Elektronik handelt es sich größtenteils um moralischen 
Verschleiß - es gibt dann eben nach 20 Jahren Geräte, die besser, 
leiser, kleiner
sind.

von Niklas S. (niklas_s)


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Yalu X. schrieb:
> Was, du stehst unter Drogen? Behalte das lieber für dich, sonst wirst du
> hier noch zum schlechten Vorbild für andere Jugendliche :)

Bist du noch ganz sauber?

von Purzel H. (hacky)


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>> Eine E-Lok mit 60 Jahren ist noch gut im
>> Schuss. Mit Halbleiter-Elektronik ist bei 20 Jahren Lebensdauer langsam
>> Schluss.

>Totaler Stuss. Du vergisst, dass deine E-Lok aller naselang ins
>Betriebswerk muss, um alle nur denkbaren Teile und Betriebsflüssigkeiten
>zu erneuern. Elektronik läuft dagegen größtenteils wartungsfrei.


Leider auch totaler Stuss. Klar muss eine Lok alle paar Millionen 
Kilometer revdiert werden. Sie kann aber auch revidiert werden. Was man 
von Elektronik nicht sagen kann. Ein Kollege von mir macht Elektronik 
Maintenance. Ja. Elektronik is groesstenteils wartungsfrei. Nach 10-15 
Jahren muss man die Elkos ersetzen. Wenn aber nur ein Halbleiter in 
dieser zeit kaputt ging, wird es schwierig, denn moeglicherweise ist er 
nicht mehr erhaeltlich. Einen Transistor kann man ersetzen. Bei 
Controllern wird es schwierig.

von Wilhelm F. (Gast)


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Robert L. schrieb:

> ist aber in der mechanik nix anderes ..
> Kugellager ist auch so ein "Wunder"

Z.B. ein Radlager im Auto. Mal ist es nach 20.000km hin, und ein anderes 
mal bei 200.000km. Wobei da sicherlich die Umgangsweise durch den 
Besitzer auch mit spielt.

> trotzdem hat es nur eine WAHRSCHEINLICHE lebensdauer (normalverteilt,
> nehme ich mal an) kann also theoretisch auch nach 1 woche schon hinüber
> sein..

Bei der Badewannenkurve hat man links den Frühausfall, den man noch mal 
gesondert betrachten muß. Das sind dann die Garantiesachen, eben frühe 
Ausfälle. Für besonders ausfallsichere Geräte, z.B. für teuere 
Satelliten, wo man zur Reparatur nie mehr dran käme, gibt es da den so 
genannten Burn-In, bei dem die Bauteile im Wärmeschrank künstlich 
vorgealtert werden. Man eliminiert damit den Frühausfallteil links in 
der Badewannenkurve, und ein Gerät beginnt bei normaler Alterung zu 
laufen. Über den langen geraden Teil, den Badewannenboden, hat man dann 
ungefähr sowas wie eine konstante Verteilung. Der rechte Teil der 
Badewannenkurve gibt wiederum das Lebensende wieder, bzw. die 
Verschleißgrenze.

Zur Badewannenkurve fand ich noch mal folgendes:

http://de.wikipedia.org/wiki/Badewannenkurve

Das Thema hatte ich im Fach "Elektronische Bauelemente", welches bei den 
Klausuren wiederum sehr hohe Ausfallraten hatte. ;-)

Bei Halbleitern hatte ich übrigens mal die Lebensdauer 10^9 Stunden im 
Kopf. Das ist schon Jahre her, und bezog sich, glaube ich, auf einfache 
Gatterbausteine, z.B. 7400 oder 4000. Oder auf einen einfachen 
Universal-Kleintransistor. Das wäre schon beachtlich, aber vorstellbar. 
Es kommt da wohl auch auf die Komplexität des Halbleiters an.

Zu den warm werdenden Prozessoren in PCs diskutierte ich mal mit meinem 
Halbleiter-Prof. zur Lebensdauer, wie Integrationsdichte und hohe 
Temperatur zusammen spielen. Über die Dotierungsprofile kamen wir auf 
das Thema Ausdiffundieren der Zonen zu sprechen. Die eindeutige Meinung 
war: Nach 10 Jahren interessiert das Teil doch keine Sau mehr. ;-) Da 
hat er Recht. Und ich verfüge ja hier selbst über Halbleiter oberhalb 
der Verschleißgrenze, noch nicht mal allzu komplex, Spannungsregler 
L7818, hab das also leibhaftig gesehen.

von Hagen R. (hagen)


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Niklas Schulze schrieb:
> Menschen, wenn ich täglich Wunder, ja Wunder sehe was möglich ist.

Das ist sehr einfach zu erklären: Dir fehlt ne ganze Latte an Wissen, so 
wie zB. ein Mensch aus dem 15. Jahrhundert der nun unsere Zeit erleben 
dürfte. Das ist so wie die Wunder in den Religionen, die Menschen können 
sie sich nicht erklären und machen daraus Wunder.

So. Wie du siehst reagieren die meisten Leute hier ziemlich relaxt auf 
deine wunderliche Frage, weil sie das nötige Hintergrundwissen haben ;)

Man kann nicht alles wissen, unbestritten, und auch die Experten hier 
wissen mit Sicherheit nicht alles. Aber sie glauben nicht an Wunder, 
sondern an Erkenntnisse, und das ist das erste was du an dir ändern 
musst.

Es gibt zwei Arten von Zufall in der Informationstheorie:

1.) Ereignisse (Punkte auf der Raumzeit-Koordinate) deren Kausalität für 
uns physikalisch nicht erkennbar ist. Das äußert sich zB. in 
elektronischen Schaltungen als themisches Rauschen. Man könnte dies als 
echten Zufall bezeichnen.

2.) Den Pseudozufall. Dieser wird durch math. Algorithmen erzeugt und 
ist deterministisch, also kausal 100% erklärbar. Dieser Zufall wird 
benutzt um bestimmte Prozesse pseudozufällig zu machen. ZB. wie oben 
schon geschrieben kann man künstliches Rauschen (Pseudozufall) in die 
Signalverarbeitung einbauen um die Auflösung des Systemes zu erhöhen.

Ein Beispiel bei dem beide Arten bewusst zu Anwendung kommen ist die 
Kryptographie/Kryptologie.

Jeder Techniker, jeder Bastler hier, wird mit Sicherheit mit Zufall, 
dessen Bedeutung und Anwendungen in seiner Arbeit/Hobby konfrontiert 
werden. Insofern ist deine Frage eine sehr gute.

Gruß Hagen

von Hagen R. (hagen)


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A. K. schrieb:
> Johnny B. schrieb:
>
>> Das ist so nicht ganz richtig. Manchmal braucht es sogar ein gewisses
>> Rauschen, damit z.B. eine AD-Wandlung richtig funktioniert.
>> (Stichwörter: Oversampling, Dithering)
>
> Ist A/D-Wandlung mit seiner Quantisierung wirklich ein gutes Beispiel
> für konsequent analoge Elektronik? ;-)

Ja denke ich schon. Man nutzt konsequent die Mathematik aus. Denn erst 
wenn man das Gesamtsystem, bis zu den digitalen Bits nach dem ADC und 
was man daraus digital berechnet, betrachtet kann man erkennen das es 
sinnvoll sein kann schon ganz am Anfang in der analogen 
Signalverarbeitung (dem Präprozessing der Signale) zusätzliches Rauschen 
einzubauen. Ergo: um auf diese Idee zu kommen muß der Ingeneur das 
Wissen um das Gesamtsytem besitzen und ausreichend Wissen über die 
äußere Umwelt in dem sein System laufen soll. Ansonsten kann man nicht 
darauf kommen das man absichtlich Zufall beimischt und sich das 
Gesamtsystem verbessert.

Übrigens gibt es auch in dieser digital/analogen Welt echten Zufall. 
Betreibt man diese Geräte immer weiter ausserhalb iherer 
Spezifikationen, zB. bei extremen Temperaturen, dann wird dieses System 
immer mehr aus unserer Sicht ungewollt zufällig reagieren. Berachtet man 
den Moment an dem dieses System dann funktionsunfähig wird wird man 
feststellen das es ein Zufallsereignis war das dieses System kollabieren 
ließ.

Bsp: komplett digitale CPU kackt einfach ab -> nötiges Ereignis war 
durch externe radioaktive Strahlung die Zerstörung einer Speicherstelle.

Gruß Hagen

von Simon H. (simi)


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Man könnte jetzt theoretisch argumentieren, dass jede elektronische 
Schaltung auf Zufallsprinzipien basiert. Denn warum fliesst bei einem 
Volt ein Ampere durch ein Ohm? Weil sich halt in einer Sekunde 1 Coulomb 
Elektronen durch das Teil zwängen können, ohne sich die Rübe zu stossen 
(ok, das ist jetzt sehr sehr vereinfacht formuliert). Letztendlich sind 
das doch alles quantenphysikalische Effekte, oder? Nur: Die 
Wahrscheinlichkeit, dass mal plötzlich eine Sekunde lang nur ein halbes 
Ampere fliesst, ist sooooooooooooooooooooooooooo fürchterlich klein, 
dass das nie nie nie nie eitreten wird.

Gilt nicht nur für Elektronik, sondern für viele andere physikalische 
Effekte.

... Aber ich denke, das ist schon seeeehr philosophisch. :-))

von Hagen R. (hagen)


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Simon Huwyler schrieb:
> Man könnte jetzt theoretisch argumentieren, dass jede elektronische
> Schaltung auf Zufallsprinzipien basiert.

Ja aus quantenmechanischer Sicht muß man sogar so argumentieren. Aber 
was viele (sogar Profs./Dr. der Kreationisten) nicht verstehen 
wollen/können ist das beim Übergang dieser quantenmechanischen 
Ereignisse zum Makrokosmos sich dieser "Zufall" ändert hin zu einer 
Ordnung.

Das ist ganz einfach zu erklären: Betrachten wir ein Quantum alleine so 
ist das zufällig, wie jedes andere Quantum selber. Aber diese exitieren 
als rießiger Haufen von Quanten an einem Ort im Makrokosmos an dem 
physikalische Gesetze herrschen. Nun kommt die Statistik und 
Wahrscheinlichkeitsrechnung ins Spiel. Denn aus Sicht des Makrokosmos 
verhält sich dieser große Haufen aus unzähligen Quanten nicht mehr 
zufällig sondern geordnet.

Gleiches Prinzip Evolution: Man behauptet unsere Evolution basiere auf 
Zufallsereignissen. Das stimmt die Mutationsrate mutiert ca. 2.3% unsere 
Gene zufällig. Wie kann dann bei einem iterativen Prozess, wie die 
Evolution, bei sich akkummulierenden Zufallsereignissen die Ergebnisse 
der Evolution nicht zufällig sein ? Ganz einfach weil es ein 
Ordnungskriterium gibt: die Selektion und diese ist die eigentliche 
Triebkraft der Evolution. Der Zufall bei den Genmutationen ist das 
Gleiche wie wenn man beim ADC vorher leichtes Quantisierungsrauschen 
hinzufügt.

Und so ist es auch beim Übergang von Quanten-Kosmos zum nächst höheren 
Makrokosmos.

Wichtig ist zu wissen das dabei der Zufall nicht verschwindet, aber auf 
Grund der Statistik/Wahrscheinlichkeiten der goßen Zahlen (hier 
unabzählbar viele Quanten die dann erst unsere Atome bilden) wird dieser 
Zufall quasi glatt gebügelt und es entsteht Ordnung.

Zufall ist also NICHT das Gegenteil von Ordnung, und das ist das was 
sogar Akademiker manchesmal vergessen.

Gruß Hagen

von Hagen R. (hagen)


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anderes Beispiel: du hast drei Eimer gefüllt mit roten, grünen und 
blauen Kugeln gleicher Größe. Der Eimer mit Blau hat nur halb soviele 
wie der mit rot und grün. Nun mischen wir diese drei Eimer, schütten das 
auf dem Boden aus und betrachten das Resulat von Weitem. Wir sehen ein 
schönen glattes Gelb. Aus dem "Nichts heraus" entsteht oh Wunder aus 
zufällig verteilten bunten Kugeln eine Farbe.

Nun das Ordnungskriterium: Du musst beim Mischen jede zweite rote und 
grüne Kugel entfernen, das nennt sich dann Selektion. Und schwups 
entsteht bei Betrachtung aus der Ferne ein schönes Weiß.

Wichtig ist: die Menge der roten, blauen, grünen Kugeln ist eben nicht 
zufällig sondern mit einer statistischen Wahrscheinlichkeit 
gleichverteilt. Je größer diese Mengen werden desto mehr werden lokale 
Zufallsunterschiede (kleinere zufällige Anhäufungen mit gleichfarbigen 
Kugeln) eleminiert, sie gehen in der großen An-Zahl unter -> Gesetz der 
großen Zahlen.

Viele gleichartige Zufallsereignsse sind eben immer gleichverteilter je 
größer die betrachtet Stichprobe wird. Damit ist Zufall auch Ordnung.

Gruß Hagen

von Simon H. (simi)


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Hagen Re schrieb:
> Wichtig ist: die Menge der roten, blauen, grünen Kugeln ist eben nicht
> zufällig sondern mit einer statistischen Wahrscheinlichkeit
> gleichverteilt. Je größer diese Mengen werden desto mehr werden lokale
> Zufallsunterschiede (kleinere zufällige Anhäufungen mit gleichfarbigen
> Kugeln) eleminiert, sie gehen in der großen An-Zahl unter -> Gesetz der
> großen Zahlen.

Genau das meinte ich mit

Simon Huwyler schrieb:
> Nur: Die
> Wahrscheinlichkeit, dass mal plötzlich eine Sekunde lang nur ein halbes
> Ampere fliesst, ist sooooooooooooooooooooooooooo fürchterlich klein,
> dass das nie nie nie nie eitreten wird.

und

Simon Huwyler schrieb:
> ... Aber ich denke, das ist schon seeeehr philosophisch. :-))


:-))

von Hagen R. (hagen)


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Simon Huwyler schrieb:
> Simon Huwyler schrieb:
>> ... Aber ich denke, das ist schon seeeehr philosophisch. :-))

nee eben nicht, wenn es was gibt womit ich nichts anfangen kann dann ist 
es Theologie und Philosophie.

Wir brauchen diese Wissenschaften nicht um uns das zu erklären. Physik 
und Mathematik sind eigentlich ausreichend.

Also nichts gegen Theologie und Philosophie, aber diese beschäftigen 
sich hauptsächlich mit Allem was aus dem menschlichen Geist heraus 
erschaffbar ist. Die Mathematik über den Umweg der Physik beschäftigt 
sich direkt mit unserer Umwelt und versucht diese erkennbar, begreifbar 
zu machen. Dabei muß die Physik mit Experimenten ihre Postulate 
verifizieren (eigentlich eher Falsifizieren) und das Experiment muß 
reproduzierbar sein.

Nun ich habe noch nie ein theologisches oder philosophisches Experiment 
gesehen das nach dieser Methodik durchgeführt wurde. Wär ja schon 
lustig: wir schaffen eine künstliche Poupulation mit künstlicher 
Evolution und schauen mal ob die ersten Lebensformen die so langsam ein 
Bewusstsein entwickeln ebenfalls wie wir Menschen auf die Idee einens 
Gottes kommen, ja Gott existiert ich weiß das, kann ihn sogar 
quantifizieren und lokalisieren ;)

Jetzt wirds OT, sorry.

Gruß Hagen

von Wilhelm F. (Gast)


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Hagen Re schrieb:

> Also nichts gegen Theologie und Philosophie,

Mir sind im Internet schon mal Theologen begegnet, die Amateurfunker 
sind, und zwar richtig gut auf Ingenieursniveau. Habs mir aber nicht 
gemerkt bzw. notiert oder gespeichert. Keine Ahnung, was die sich 
denken, für ein Weltbild haben. Vielleicht sind sie von ihrer Sache 
überzeugt, und suchen irgend einen "Draht nach oben", in ein uns fremdes 
Medium.

von Hagen R. (hagen)


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Schau, ich möchte das machen was mich interessiert ergo respektiere ich 
das was Andere meinen denken zu müssen. Letzendlich ist mir Vielfalt im 
Denken und Meinungen viel viel wichtiger. Dh. aber eben nicht das ich 
eine solche Meinung für mich akzeptieren muß.

Es ist also keinesfalls "herabsetzend" zu verstehen, nur meine, nur eine 
Meinung dazu ;)

Gruß Hagen

von Hagen R. (hagen)


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Wilhelm Ferkes schrieb:
> Vielleicht sind sie von ihrer Sache
> überzeugt, und suchen irgend einen "Draht nach oben", in ein uns fremdes
> Medium.

Mit Sicherheit ist dem so, was wären wir wenn wir nicht ebenso von 
unseren eigenen Prinzipien überzeugt wären ?

Gruß Hagen

von Stefanie B. (sbs)


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Hagen Re schrieb:
> anderes Beispiel: du hast drei Eimer gefüllt mit roten, grünen und
> blauen Kugeln gleicher Größe. Der Eimer mit Blau hat nur halb soviele
> wie der mit rot und grün. Nun mischen wir diese drei Eimer, schütten das
> auf dem Boden aus und betrachten das Resulat von Weitem. Wir sehen ein
> schönen glattes Gelb. Aus dem "Nichts heraus" entsteht oh Wunder aus
> zufällig verteilten bunten Kugeln eine Farbe.

nimm lieber ewigleuchtende LEDs ;)

(Du gehst von dem additivem Farbkreis(Physiker) aus, nicht von dem 
subtraktiven(Künstler))

von Wilhelm F. (Gast)


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Hagen Re schrieb:

> Mit Sicherheit ist dem so, was wären wir wenn wir nicht ebenso von
> unseren eigenen Prinzipien überzeugt wären ?

Leider ist es bei mir so, ich stelle fest, je mehr ich weiß, desto mehr 
bekomme ich das Gefühl, daß ich immer weniger weiß. Bzw. sehe immer 
mehr, was ich noch nicht weiß. Denn auf dem Marsch durch die 
Wissenschaften gehen immer mehr neue Baustellen auf. Inzwischen mache 
ich mir da so überhaupt gar nichts mehr draus, es ist wohl ganz normal.

Leute, die sogar mal promoviert haben, oder gar Arzt oder Chefarzt sind, 
Uni-Professor, müßten das eigentlich auch wissen.

Immerhin weiß ich besser als 90% andere Mitbürger, wie die Welt und die 
Technik funktioniert. Das ist doch schon was. Und keine Angeberei, wenn 
man mal E-Technik studiert hat, und in Entwicklungen arbeitete.

Das Wissen auf der Welt verdoppelt sich zur Zeit wohl auch alle 5 Jahre. 
25 Jahre zuvor war noch die Rede von 15 Jahren. Da kann wohl niemand 
mithalten. Wenigstens haben wir Internet. Mit riesigen Wandschränken an 
Hausbibliothek aus dem Spätmittelalter ist heute niemand mehr so gut 
beraten.

von Hagen R. (hagen)


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Wilhelm Ferkes schrieb:
> Leider ist es bei mir so, ich stelle fest, je mehr ich weiß, desto mehr
> bekomme ich das Gefühl, daß ich immer weniger weiß. Bzw. sehe immer
> mehr, was ich noch nicht weiß. Denn auf dem Marsch durch die
> Wissenschaften gehen immer mehr neue Baustellen auf. Inzwischen mache
> ich mir da so überhaupt gar nichts mehr draus, es ist wohl ganz normal.

Das gleiche Empfinden habe ich auch, aber bei meinen Grund-Prinzipien 
führt es zum Gegenteil. Diese festigen sich immer weiter, auch einfach 
weil sie immer wieder von der Realität, bzw. meiner Umwelt, bestätigt 
werden.

Es ist also eher so das sich mit wachsendem Wissen immer weitere neue 
interessante Wissensgebiete auftun, die aber nicht mit meinem 
Zeitkontigent vereinbar sind ;)

Gruß Hagen

PS: ließ mal http://de.wikipedia.org/wiki/Dunning-Kruger-Effekt

von Hans H. (loetkolben)


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Hagen Re schrieb:
> Wär ja schon
> lustig: wir schaffen eine künstliche Poupulation mit künstlicher
> Evolution und schauen mal ob die ersten Lebensformen die so langsam ein
> Bewusstsein entwickeln ebenfalls wie wir Menschen auf die Idee einens
> Gottes kommen, ja Gott existiert ich weiß das, kann ihn sogar
> quantifizieren und lokalisieren ;)

Haben doch die Mäuse gemacht, näheres im Anhalter ;-)

von Hagen R. (hagen)


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Hans H. schrieb:
> Hagen Re schrieb:
>> Wär ja schon
>> lustig: wir schaffen eine künstliche Poupulation mit künstlicher
>> Evolution und schauen mal ob die ersten Lebensformen die so langsam ein
>> Bewusstsein entwickeln ebenfalls wie wir Menschen auf die Idee einens
>> Gottes kommen, ja Gott existiert ich weiß das, kann ihn sogar
>> quantifizieren und lokalisieren ;)
>
> Haben doch die Mäuse gemacht, näheres im Anhalter ;-)

;) und das beste was den Autoren einfallen konnte ist die Antwort: 42

von Niklas S. (niklas_s)


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Hagen Re schrieb:
> Niklas Schulze schrieb:
>> Menschen, wenn ich täglich Wunder, ja Wunder sehe was möglich ist.
>
> Das ist sehr einfach zu erklären: Dir fehlt ne ganze Latte an Wissen
Ganz im Gegenteil mein Lieber. Du hast den Text nicht verstanden; wir 
sind schon lange nicht mehr auf der Ebene Wunder, die ein Ureinwohner 
wie du als Wunder bezeichnet.

von Michael H. (michael_h45)


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nur mal so, damit man sich einen eindruck von herrn nicklas wunderknabe 
machen kann: Beitrag "Gute App-Programmierer"
er is schon ein toller!

von Niklas S. (niklas_s)


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Michael H. schrieb:
> nur mal so, damit man sich einen eindruck von herrn nicklas wunderknabe
> machen kann: Beitrag "Gute App-Programmierer"
> er is schon ein toller!

Beitrag "Re: Gute App-Programmierer" faßt menschen wie 
dich perfekt zusammen

von Michael H. (michael_h45)


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was denn, was denn? so ein übermensch wie du wird sich doch von sowas 
nicht angegangen fühlen?

zu dem verlinkten post, in dem ich mich wiederfinden soll: 160€/h sind 
zur zeit noch ein bisschen zu viel.
aber danke für die wertschätzung.

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