Seit H4 eingeführt wurde haben wir eine totale Gleichmacherei,wie im Sozialismus, in dieser "H4 Berufsgruppe",egal ob einer kein Schulabschluss,Berufsabschluss oder eine qualifizierte Ausbildung hat. Es wird noch nicht einmal gewertet wie weit einer schon in das Steuersäckel eingezahlt hat. Bei H4 Start habe ich immer wieder Diskusionen ,auch öffentlich angeregt, warum der H4 Satz sich nicht auch auf diese Werte zurückführen lässt. Ach müßte bewertet werden,ob ein Jugendlicher eine abgeschlossene Schulbildung,Berufsausbildung hat. Es muß schon für Kinder und Jugendliche in dieser Sogenannten Leistungsgesellschaft erkennbar sein,das dich Bildung lohnt, auch wenn danach die Arbeitslosigkeit droht,aber mit gestuften "H4 Einkommen". Wurde diese Art der "Entlohnung" schon irgendwo veröffentlicht?
Juppi J. schrieb: > Bei H4 Start habe ich immer wieder Diskusionen ,auch öffentlich > angeregt, > warum der H4 Satz sich nicht auch auf diese Werte zurückführen lässt. H4 ist Existenzminimum. Nach Deinen Vorstellungen müssen dann doch recht viele mehr bekommen. Woher soll das Geld kommen? Dann folgt doch nur noch mehr H4 Bashing...
Der Mhh schrieb: > H4 ist Existenzminimum. > Nach Deinen Vorstellungen müssen dann doch recht > viele mehr bekommen. Bürgergeld war ja auch schon in der Diskussion. > Woher soll das Geld kommen? Na, vom Steuerzahler, woher sonst? Zur Zeit sind in der Hinsicht ja wahre Rekordeinnahmen zu verzeichnen. H4 gründet sich auf dem von der EU verlangten Gleichbehandlungsgrundsatz und dem Lohnabstandsgebot. Die Höhe und Berechnung ist, auch von Seiten der höchstrichterlichen Justiz, immer noch nicht zufriedenstellend geklärt, soviel ich weiß. Dafür ist mit der Einführung von H4 eine Umverteilung eingeführt worden die auch ehemaligen arbeitsfähigen Sozialhilfeempfängern, Selbständigen die von ihrer Arbeit nicht leben können, Menschen mit extrem niedrigem Lohn, die dann durch Aufstockung gleich gestellt werden und von Arbeitslosen sowieso die sonst keine Einkünfte zum Leben haben, zugute gekommen. In dieser Breite war das früher nicht so. Man könnte es zwar staffeln, das würde aber dem Gleichheitsgrundsatz entgegen stehen.
Juppi J. schrieb: > Seit H4 eingeführt wurde haben wir eine totale Gleichmacherei,wie im > Sozialismus, in > dieser "H4 Berufsgruppe",egal ob einer kein > Schulabschluss,Berufsabschluss > oder eine qualifizierte Ausbildung hat. > Es wird noch nicht einmal gewertet wie weit einer schon in das > Steuersäckel eingezahlt hat. > > Bei H4 Start habe ich immer wieder Diskusionen ,auch öffentlich > angeregt, > warum der H4 Satz sich nicht auch auf diese Werte zurückführen lässt. Dann würe ja ein Student garnix bekommen. Der Staat hat ja schon die Ausbildung finanziert. Ich finde es schon richtig das jeder das gleiche bekommt alles andere würde im Klagenchaos x 500 enden. Außerem bekommt ja jeder entsprechend seiner eingezahlten Leistungen ALG 1. Ändern könnte man aber die Betreung der H4'ler bzw. diese mal effizient gestalten.
Anton Hirtmann schrieb im Beitrag #2408607:
> Mein Chef sagt immer, die meisten Arbeitslosen sind viel zu dick.
Gut, dass wir darüber geredet haben, was dein Chef so sagt. Angenommen
die Aussage wäre nicht pauschalisierend und qualitativ völlig wertfrei -
und man würde davon ausgehen, dass diese zutrifft: vergleich' mal, was
ausgewogene Ernährung kostet und was die fetttriefende Pizza im Aldi
kostet. Weiter ist auch so gut wie jeder Sport mit finanziellen
Aufwendungen verbunden. Heute ist es bei uns eher teurer dünn als zu
dick zu sein.
Sni Ti schrieb: > vergleich' mal, was > ausgewogene Ernährung kostet und was die fetttriefende Pizza im Aldi > kostet. Sorry aber das ist ziemlicher Unsinn. Ich bin selbst Student und achte peinlichst drauf, wie viel ich für mein Essen ausgebe, und eine Fertigpizza ist teurer als selbst etwas zu kochen. Das ist eigentlich bei allen Fertiggerichten so, weil man dort auch die Zubereitung mitbezahlt. Kommt natürlich auch auf die genaue Produktauswahl an, wenn man sich jeden Tag ein "Real American Steak" für 5€ die 100g holt, dann darf man sich nicht wundern, wieso am Ende des Monats kein Geld übrig ist. Zum urprünglichen Thema: IMHO finde ich es richtig, dass jeder die gleiche Menge an H4 bekommt. Wenn jemand früher mal einen Abschluss gemacht hat, soll er diesen doch zur Suche einer neuen Arbeitsstellen einsetzen. Wieso sollte das Nichtstun eines Dr.-Ings mehr Wert sein, als das von jemandem ohne solche Bildung? Die "Entlohnung", von der die Rede ist, wurde doch bereits mit dem Gehalt erledigt. Und wenn man seinen Job verliert, bekommt man vorher doch sowieso erstmal Arbeitslosengeld, das von dem früheren Gehalt abhängt oder nicht? Also das ist natürlich nur meine eigene Meinung, kann sein, dass ich da etwas gewaltig übersehe. MfG Mark
Mark .. schrieb: > Wieso sollte das > Nichtstun eines Dr.-Ings mehr Wert sein, als das von jemandem ohne > solche Bildung? Die "Entlohnung", von der die Rede ist, wurde doch > bereits mit dem Gehalt erledigt. Und wenn man seinen Job verliert, > bekommt man vorher doch sowieso erstmal Arbeitslosengeld, das von dem > früheren Gehalt abhängt oder nicht? Ja, das ist teils richtig. Aber wenn du arbeitslos warst, dann ist das etwa so, als wenn du 3 Etagen die Kellertreppe herab gefallen bist. Du bekommst noch nicht mal Lohnangebote wie ein frischer Absolvent. Noch schlimmer, wenn du auch schon 50 geworden bist. Dann bist du der letzte Müll, die Ersatzreserve für den schlimmsten Notfall. Es gibt dann für manche nur noch die Personaldienstleistungskarriere, wenn überhaupt. Man kann ja seine Arbeitslosigkeit auch nicht vertuschen, denn die Bewerbungsdokumente geben ja alles wieder, wenn man sie nicht fälscht. Ich persönlich kenne promovierte Menschen, die in ihrem Leben nie mehr einen Fuß in den Arbeitsmarkt bekommen werden, allenfalls als Straßenfeger. Kann sein, daß mir das auch blüht. Es liegt an den AG, die Hemmschwelle vor etwas gescheiterten Menschen mal abzulegen. Sonst geht nichts mehr.
Mark .. schrieb: > bekommt man vorher doch sowieso erstmal Arbeitslosengeld, das von dem > früheren Gehalt abhängt oder nicht? Richtig, wenn du die 360 Arbeitstage Anwartschaft schaffst, was bei gebildeten Arbeitnehmern in jungen Jahren meist kein Problem ist. Probleme kommen dann mit zunehmenden Alter, mit längerer Arbeits- losigkeit usw. M. S. schrieb: > Ändern könnte man aber die Betreung der H4'ler bzw. diese mal effizient > gestalten. Ja, so wie es ursprünglich gedacht war, moderne Dienstleistungen und nicht moderne Foltermethoden, aber die Politik und Verwaltung hat vor der Macht der Wirtschaft schon lange kapituliert. In anderen Ländern läuft das nämlich ganz anders, vor allem besser und effizienter, aber hier bekommen die Sachbearbeiter im Amt ja den A..ch nicht hoch. Fordern und Foltern, das hat doch was. Mark .. schrieb: > IMHO finde ich es richtig, dass jeder die gleiche Menge an H4 bekommt. Ja, aber es müssten ca, 70 Euro im Monat mehr sein, was die paritätische Wohlfahrt ausgerechnet hat.
...interessantes Thema! Also meine Ansicht dazu ist, dass die jetzige Gleichmaerei in Punkto H4 absolut richtig ist, allerdings lange nicht weit genug geht. Ich sehe beispielsweise überhaupt absolut garkeinen nicht-protektionistisch erklärten Grund darin, unterschiedlich hohe Renten/Pensionen zu bezahlen. Jeder Zahlungsempfänger sollte genau die gleiche Summe erhalten, schließlich ist die aktuelle Leistung nunmal bei allen Rentnern gleichwertig, und obendrein in jeder Hinsicht einem Pensionär gleichgestellt. Das was ein Mensch früher einmal tolles gemacht hat, sollte keinerlei Berücksichtigung in der Zukunft mehr finden. Ob die Vergangenheit einer Person als Bundeskanzler, Bundespräsident oder eben als Ali vom Gemüseladen erlebt wurde, macht gelinde gesagt in der Gegenwart keinerlei Unterschied. Warum also sollte die Allgemeinheit diesen Menschen unterschliedlich schöne Lebensabende finanzieren? Das was man im Erwerbsleben verdient hat, kann ja gerne den persönlichen Lebensabend versüßen, aber die Kumulation von immer größer wachsenden und die Zukunft nachhaltig belastenden Verpflichtungen und weitergabe an nachfolgende Generationen ist schlichtweg eine Sauerei. Im Grunde genommen ist aus Bevölkerungsentwicklung der vergangenen 30 Jahre(!) heraus vollkommen bekannt, dass es keinerlei realistische Möglichkeit gibt, noch länger am Generationenvertrag in seiner jetzigen Form festzuhalten, jedenfalls nicht, wenn die vergangenen Leistungen der Alten den jüngeren Generationen Fußfesseln anlegen! Das was viele Rentner heute erhalten, verdienen manche im Monat nicht. Für mich gibt es daher nur zwei denkbare Lösungen, am Generationenvertrag noch länger fest zu halten: Lösung 1: Radikale Abkehr von unterschiedlich hohen Versorgungsgeldern, ganz gleich ob Rente, Pensionär oder Hartz 4, wie oben beschrieben. Lösung 2: Einführung von Preisstaffeln zu Ungunsten von Rentnern. Dann kostet der Bus für Rentner eben 10% mehr. Diese Lösung ist natürlich die politisch inkorrekte, allerdings ist sie die Natürliche Lösung, wenn man das Problem mal in einem technischen Zusammenhang betrachten möchte. Ich gehe davon aus, dass der Markt es im Zweifel so oder vergleichbar löst, daher die Begriffswahl.
Wilhelm Ferkes schrieb: > Es liegt an den AG, die Hemmschwelle vor etwas gescheiterten Menschen > mal abzulegen. Sonst geht nichts mehr. Ich würde das nicht als Hemmschwelle, sondern schon als fast kriminelle Auslebung der eigenen Macht im Wirtschaftsleben beschreiben. Denn gegen geltendes Recht ist das allemal.
Wenn dein Chef mit ner Fresse aus grauer Kinderknete rum läuft, wundert mich diese schon fast krankhafte Borniertheit kein bisschen. Hör bloß auf, auf deinen Chef zu hören, sonst kommen bald mal die Jungs mit der Jacke wo die Ärmel auf dem Rücken verbunden sind.
Großes Fragezeichen schrieb: > Großes Fragezeichen (112) Ich hoffe das ist nicht ernst gemeint.;-) Wenn ja, dann sind recht gute Aspekte Vorhanden. Gleichbehandlung aller Rentner und Pensionäre ist recht gut, dann würde ich die 10 % mehr Fahrtkosten gerne tragen. Viele hier finden Gleichmacherei als richtig. Wenn ,dann sollen auch die hohen Gehälter abgeschafft werden und sozial Anwendung finden Diese Gleichmacherei Korrekt durchgeführt,kann nur zum Sozialismus führen, natürlich einen Besseren. Bei H4 ist aber nur Gleichheit bei Mittellosen. Wird ein Vermögender H4 er , hat er erst einmal sein freies Vermögen ,welches er in 30J gespart hat,auszugeben. Er bezahlt also erst einmal Alle,welche noch nie gearbeitet oder auch nichts zurückgelegt hatten. Hier greift der Solidarpakt noch. Ein wichtigen Punkt wollte ich noch damit aufzeigen. Durch die Staffelung des "H4 Lohns" der Jugendlichen Spass H4 er Würden vielleicht Viele doch Ihre Ausbildungen beenden. ..oder ist es doch so gewollt,verblöden und ruhigstellen, Das Geld wird sowieso Versoffen,verrauch,verkifft..verbumst.;--) ..deswegen bezahlt diese Gruppe die meisten Steuern. ..den Rest bekommt auch der Staat ,über Lebensmittel und Anderes. Ich war leider nie ein Roter,aber ich sehe es war ein Fehler-Vielleicht.
Juppi J. schrieb: > ..oder ist es doch so gewollt,verblöden und ruhigstellen, Brot & Spiele... Juppi J. schrieb: > Ich war leider nie ein Roter,aber ich sehe es war ein Fehler-Vielleicht. Es war nicht alles schlecht, aber verdammt Vieles hätte man besser machen können/müssen. ...
Michael S. schrieb: > Wilhelm Ferkes schrieb: >> Es liegt an den AG, die Hemmschwelle vor etwas gescheiterten Menschen >> mal abzulegen. Sonst geht nichts mehr. > > Ich würde das nicht als Hemmschwelle, sondern schon als fast > kriminelle Auslebung der eigenen Macht im Wirtschaftsleben beschreiben. > Denn gegen geltendes Recht ist das allemal. So ist es. Als ich noch TV hatte, amüsierte ich mich immer köstlich über die Hartz-TV-Sendungen, wenn ein Bewerber im Vorstellungsgespräch gezeigt wurde, der nicht 3 Zahlen über Grundrechenarten ausrechnen kann. Nun, ich könnte dem sogar was integrieren, Dreifachintegrale, aber in solchen Jobs werde ich gar nicht erst genommen. Es ist himmelschreiend, der Fachkräftemangel, und nur meine Gutmütigkeit bewahrte mich bisher davor, die Glotze nicht aus dem Fenster zu werfen!!! Und wenn, dann würde ich die aus dem Fenster werfen, wenn es den richtigen trifft. Herrn Biedermann. Anton Hirtmann schrieb im Beitrag #2408757: > Mein Chef sagt immer, warum soll er für ein Auto, das einen Kratzer hat, > einen Haufen Geld bezahlen. Dann kauft er doch lieber ein Neues, das > frisch lackiert ist und überhaupt keinen Kratzer hat. Das würde ich auch so machen, wenn ich noch den Sack voller Kohle hätte.
Wilhelm Ferkes schrieb: > wenn ich noch den Sack voller Kohle hätte. Da warst du wohl zu optimistisch, hast einen Fehler gemacht und dir evtl. jede zukünftige Wahlmöglichkeit kaputt gemacht.
Michael S. schrieb: > Wilhelm Ferkes schrieb:> >> wenn ich noch den Sack voller Kohle hätte. > > Da warst du wohl zu optimistisch, hast einen Fehler gemacht > und dir evtl. jede zukünftige Wahlmöglichkeit kaputt gemacht. Nein, es geht nicht um mich. Da haben wir wohl aneinander vorbei geredet.
Großes Fragezeichen schrieb: > Das was man im Erwerbsleben verdient hat, kann ja gerne den persönlichen > Lebensabend versüßen, aber die Kumulation von immer größer wachsenden > und die Zukunft nachhaltig belastenden Verpflichtungen und weitergabe an > nachfolgende Generationen ist schlichtweg eine Sauerei. Naja da muss man ehrlich sagen das H4 nicht wirklich viel kostet. Außerdem hilft es den Menschen. Die könnten ruhig etwas mehr bekommen... Großes Fragezeichen schrieb: > Im Grunde genommen ist aus Bevölkerungsentwicklung der vergangenen 30 > Jahre(!) heraus vollkommen bekannt, dass es keinerlei realistische > Möglichkeit gibt, noch länger am Generationenvertrag in seiner jetzigen > Form festzuhalten, jedenfalls nicht, wenn die vergangenen Leistungen der > Alten den jüngeren Generationen Fußfesseln anlegen! Das was viele > Rentner heute erhalten, verdienen manche im Monat nicht. Der Generationenvertrag ist eine tolle Sache. Viel läuft nicht ganz rund es muss viel korrigiert werden z.B. Beamte sollten in die Rentenkassen einzahlen etc... Großes Fragezeichen schrieb: > Lösung 1: > Radikale Abkehr von unterschiedlich hohen Versorgungsgeldern, ganz > gleich ob Rente, Pensionär oder Hartz 4, wie oben beschrieben. Das ist keine Lösung sondern der Anfang ganz neuer und schwerwiegender Probleme. Renter haben alleine schon ganz unterschiedliche Verpflichtungen.z.B. wenn dein Druchlauferhitzer kaputt geht oder das Dach undicht wird. Evtl. hast du dir in deinem Arbeitsleben einen guten Mittelklassewagen gekauft der ganz andere laufende Kosten hat als ein Kleinwagen. Wenn jetzt jeder das gleiche an Rente bekommen würde hätte es zufolge das es clever wäre im Arbeitsleben nicht viel zu investieren. Leider verdient dann der Dachdecker, Baufirma etc.. nicht mehr. Hier glaube ich regelt sich der freie Markt am besten selbst. Oder alle würden im Rentenalter ganz viel bekommen also müßte man keine Liestung mehr bringen man wüßte ja man ist besser denje abgesichert. > Lösung 2: > Einführung von Preisstaffeln zu Ungunsten von Rentnern. Dann kostet der > Bus für Rentner eben 10% mehr. Diese Lösung ist natürlich die politisch > inkorrekte, allerdings ist sie die Natürliche Lösung, wenn man das > Problem mal in einem technischen Zusammenhang betrachten möchte. Ich > gehe davon aus, dass der Markt es im Zweifel so oder vergleichbar löst, > daher die Begriffswahl. Tolle idee leider hätte der Staat nix davon sondern nur die Busunternehmen. Außerdem müssen gerade alte Leute mobil sein oder sollen die 90 Jährigen alle Auto fahren !?!?!?!
M. S. schrieb: > Hier glaube ich regelt sich der freie Markt am besten selbst. Ja, mit Nebenwirkungen die dir kein Apotheker oder Arzt erklären kann. M. S. schrieb: > oder sollen > die 90 Jährigen alle Auto fahren !?!?!?! In dem Alter dürften die längst Pflegestufe 1 erreicht haben und auf Hilfe angewiesen sein. Glück hat wer dann jemanden aus der Familie hat oder soviel Kohle, sich jemanden zu leisten der die Aufgabe übernimmt.
Michael S. schrieb: >> oder sollen >> die 90 Jährigen alle Auto fahren !?!?!?! > > In dem Alter dürften die längst Pflegestufe 1 erreicht haben > und auf Hilfe angewiesen sein. Glück hat wer dann jemanden aus der > Familie hat oder soviel Kohle, sich jemanden zu leisten der > die Aufgabe übernimmt. achso aber für 10% mehr Busfhren können die dann noch dem ganzen tag ????
man man man, das war ein Beispiel mit dem Bus... und darüber hinaus halte ich es nicht für weit hergeholt, sondern für heute bereits stattfindende Realität. Natürlich kann sich kaum ein Unternehmen leisten, direkt höhere Gebühren für Senioren zu verlangen, Tatsache ist aber, dass sie dafür anderswo verdeckt über den Tisch gezogen werden. Gibt bestimmt einige Omas mit DSL-Anschluss ohne Computer, und die Kaffeefahrten sind wohl auch jedem ein Begriff. Das ist heute bereits Realität und keine Fiktion!
Großes Fragezeichen schrieb: > Kaffeefahrten sind wohl auch jedem ein Begriff. Idee: Virtuelle Kaffeefahrten ohne das Heim verlassen zu müssen. Rheumadecken kann man sich auch online aufschwatzen lassen. Wenigstens kann man einfach abschalten wenn man kein Lust mehr hat was zu kaufen.
Großes Fragezeichen schrieb: > man man man, das war ein Beispiel mit dem Bus... und darüber hinaus > halte ich es nicht für weit hergeholt, sondern für heute bereits > stattfindende Realität. Natürlich kann sich kaum ein Unternehmen > leisten, direkt höhere Gebühren für Senioren zu verlangen, Tatsache ist > aber, dass sie dafür anderswo verdeckt über den Tisch gezogen werden. > > Gibt bestimmt einige Omas mit DSL-Anschluss ohne Computer, und die > Kaffeefahrten sind wohl auch jedem ein Begriff. Das ist heute bereits > Realität und keine Fiktion! Meiner Tante mit 95 haben sie bei der Deutschen Bank nen Immobilienfond angedreht. Alles Hinreden ist aber sinnlos, da sie sich "gut beraten" fühlt... und was sie mit ihrem Geld macht muss ich ihr schon selber überlassen. (Die Dame lebt allein, besorgt aber ihren Haushalt selbst, ist also noch recht fit!)
Anton Hirtmann schrieb im Beitrag #2410132:
> Nein, ein Techno...
Wow, was für ein Fortschritt, du fängst an eine eigene Meinung zu haben.
Das lässt hoffen.
>Wenn dein Chef mit ner Fresse aus grauer Kinderknete rum läuft, wundert mich diese schon fast krankhafte Borniertheit kein bisschen. Hör bloß auf, auf deinen Chef zu hören, sonst kommen bald mal die Jungs mit der Jacke wo die Ärmel auf dem Rücken verbunden sind. >Ich würde das nicht als Hemmschwelle, sondern schon als fast kriminelle Auslebung der eigenen Macht im Wirtschaftsleben beschreiben. Denn gegen geltendes Recht ist das allemal. Der Chef hat schlichtweg die Auswahl (er ist kein böser Mensch) - ein Blick auf die Arbeitslosenzahlen hilft dessen Situation zu verstehen... ...und nicht zu vergessen er muss seine Einstellung auch seinem Chef rechtfertigen können. >Bei H4 ist aber nur Gleichheit bei Mittellosen. Wird ein Vermögender H4 er , hat er erst einmal sein freies Vermögen ,welches er in 30J gespart hat,auszugeben. Er wird damit quasi bestraft das er nicht sofort sein ganzes Geld ausgegeben hat. Hartz4 ist -wie schon von mir in anderen Threads erwähnt- quatsch.
S. F. schrieb: > Er wird damit quasi bestraft das er nicht sofort sein ganzes Geld > ausgegeben hat. Das ist richtig. Aber was will man machen? Als Angestellter hat man nun mal 20 Jahre was gespart, um sich vielleicht später mal was zu leisten. Eine Eigentumswohnung beispielsweise, um mietfrei zu werden. Bekannte bezeichneten mich mal für dumm, weil ich noch was gespart hatte. Sie meinten, ich bekäme doch sowieso sofort Hartz, und die Ersparnisse gehen sowieso darüber fliegen. Wofür andere schon Urlaubsvergnügen hatten. Oder meinetwegen gerne alles im Puff umsetzten. Das kann ich immer noch. Ist aber selbstzerstörerisch. Vielleicht, wenn ich mal krank werde, und weiß, daß ich nicht mehr lange habe. Ja, dann miete ich mir ein Zimmer im Puff. Sie haben nur zum Teil Recht. Denn erstens weiß niemand, was zu einer Zeit mal kommt, und zweitens, wer weiß, was ich noch aus eigener Kraft mal veranstalte, was das Hartz-Amt mir keinesfalls leistet? Nicht in Malle-Urlauben und teuren Autos und im prallen Leben verprasstes Geld sehe ich nicht als Nachteil. Das ist alles vergänglich wie eine Seifenblase, und nicht nachhaltig. Ich machte auch mal auf eigene Kosten ein Studium. Ja, so dumme Menschen gibt es. Das hat für mich persönlich mehr Wert, als jedes Auto oder Malle-Urlaube, auch wenn es für mich kein Urlaub war, sondern richtig anstengend Maloche. Die Diplom-Urkunde könnte noch mal verbrennen, aber ich bin stolz darauf, sowas mal geschafft zu haben.
> Richtig, aber warum? - bestraft "Sparer" - verursacht sinkende Löhne - Bürokratiemonster - schwächt die (freie) Wirtschaft (Subventionen) - baut für die Durchschnitts-Arbeitslosen der Mittelschicht (die sieht man nicht in der Boulevard-Presse) eine Drohkullisse auf natürlich gibts auch Positives: - Flexibilisierung des Arbeitsmarktes - Zusammenlegung von Behörden (ALG1, ALG2, Sozialhilfe) > Das ist richtig. Aber was will man machen? Mehr selber Denken und weniger "das war schon immer so" akzeptieren und "alle anderen sagen das ist so und dann muss das so sein" (=die Erde ist eine Scheibe) nachplappern.
S. F. schrieb: > "alle anderen sagen das ist so und dann muss das so sein" (=die Erde ist > > eine Scheibe) nachplappern. Jo leider. Habe ich im Leben immer wieder erlebt,aber ich habe es akzeptiert. Leider sind diese Personen,welche immer erst warten dass Andere etwas tun, die besten und schnellsten Trittbrettfahrer. Leider ist das bei dem Großteil der "H4" auch so,sie warten das Andere etwas ändern. Sie wundern sich noch nicht mal, wenn die Fütterung und die Artgerechte Haltung angepasst wird.
Juppi J. schrieb: > Jo leider. > Habe ich im Leben immer wieder erlebt,aber ich habe es akzeptiert. > Leider sind diese Personen,welche immer erst warten dass Andere etwas > tun, die besten und schnellsten Trittbrettfahrer. Wenn die Trittbrettfahrwer durch die "anderen" dazu verdammt sind ist dagegen nichts zu sagen. Auf den Menschen die auf der untersten Stufe des Sozialsystems sitzen, rum zu hacken, ist sicherlich nicht angebracht. Da muss erst mal einer kommen und muss dieser Klientel Angebote machen. Macht bloß keiner. > Leider ist das bei dem Großteil der "H4" auch so,sie warten das Andere > etwas ändern. Sind ja sonst auch machtlos. > Sie wundern sich noch nicht mal, wenn die Fütterung und die Artgerechte > Haltung angepasst wird. Das haben die schon gemerkt, aber die Montags-Demonstrationen sind ja irgendwann eingestellt worden, weil sich nichts gebessert hat. Die paar Reförmchen die die Regierung bei H4 gemacht hat sind allenfalls Ablenkungsmanöver und Leistungsanpassungen verpuffen im Konsumterror durch die Preissteigerungen.
...manchmal passiert es einem und man denkt man nicht selber lang genug. Also das z.b. ein Bericht über Arno Dübel in der Bild Zeitung abgedruckt wird hat damit etwas zu tun das die Bild Zeitung ihre Auflage und damit ihren Gewinn steigern will. Ein Bericht über Klaus Mustermann 49, Elektroingenieur seit 3 Monaten auf Jobsuche interessiert eben niemand. Selbiges gilt für alle Berichte über "assoziale faule H4 Schmarotzer" in alle Boulevardmedien. Die Häufigkeit der Berichte oder die "interessanten" Gespräche am Politikstammtisch steht in keiner Relation der wirklich faulen Bürger. Das lässt sich anhand objektiver Zahlen der Agentur für Arbeit tatsächlich bestimmen. Von 80 Millionen Deutschen sind dort ca. 5 Millionen "H4" und von diesen werden ca. 300000 sanktioniert. Nimmt man eine Dunkelziffer obendrauf sind nicht mal 1% der Bürger tatsächlich faul. Ferner ergibt sich dann auch das die Bürokratiekosten für 70000 Mitarbeiter (nur ALG2) unnötige Belastung für den Steuerzahler darstellen - nur um die faulen 1% irgendwie versuchen zur Arbeit zu zwingen. Selber denken zahlt sich also tatsächlich im eigenen Geldbeutel aus.
Michael S. schrieb: > Sind ja sonst auch machtlos. Mann kann mit vielen kleinen Aktionen schon etwas erreichen. Muß natürlich am Anfang selbst etwas Nachteile in Kauf nehmen. Will aber keiner,die Anderen sollen das machen.
Juppi J. schrieb: > Mann kann mit vielen kleinen Aktionen schon etwas erreichen. > Muß natürlich am Anfang selbst etwas Nachteile in Kauf nehmen. > > Will aber keiner,die Anderen sollen das machen. Was sollen das denn für Aktionen sein? Welche "Anderen" meinst du?
...sich um einen Job kümmern wahrscheinlich. Zur Faulheit der Mitmenschen habe ich objektive Zahlen geliefert. Jobs entstehen bei ungesättiger Nachfrage also z.b. nach einem Krieg wenn alles zerstört ist (das nennt sich dann "Wirtschaftswunder") - (entgegen der Meinung das alle Unternehmer ihr Firmen nur gegründet haben um tüchtige Arbeiter in Lohn und Brot zu bringen). Mittlerweile sind alle Märkte aber gesättigt deshalb gibts auch immer weniger Jobs.
Michael S. schrieb: > Was sollen das denn für Aktionen sein? > > Welche "Anderen" meinst du? Zusätzliche Besuche bei der ARGE. Jede Frage schriftlich stellen und Antwort dazu(schriftlich) Jede Berechnung anzweifeln und gründlich nachprüfen. Nach "Oben" wenden. Nicht erwarten das von "Oben" geklärt wird,diese verweisen zurück. Schon ist wieder Arbeit auf den Tisch. Wenn sie dich durch nach solchen Aktionen als Billigarbeiter loswerden wollen,da gibt es wieder viele Möglichkeiten. ..Nach 1 /2 Jahren haben sie mit dir die Schnauze Voll und du hast eine durchschnittliche Arbeit oder besser. Vor 20 Jahren hat man das schon als Spinnerei abgetan,jetzt nicht mehr. Von mir getestet,im Arbeitsleben und danach. Die Anderen sind die,welche bei Erfolg alles nachmachen wollen!
Juppi J. schrieb: > ..Nach 1 /2 Jahren haben sie mit dir die Schnauze Voll und du hast eine > > durchschnittliche Arbeit oder besser. ..sollte 1-2 Jahre sein!
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