Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik IPhone Ladeadapter


von Sven (Gast)


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Hallo,

ich habe aus dem Tutorial den IPhone Ladeadapter nachbauen wollen:
http://www.mikrocontroller.net/articles/IPod_Ladeger%C3%A4t

Anstelle der 4x22K Widerstände habe ich 4x33K genommen (22K waren gerade 
nicht in der Krabbelkiste).
Sonst 1:1 nachgebaut, Spannungsversorgung aus 12V Steckernetzteil.

Leider versetzt die Schaltung mein IPhone (und auch mein IPod) nicht in 
den Ladezustand.
Kann das an den 33K liegen?

Spannungen am USB liegen an wie folgt (gemessen):
Pin1: ~4.8V
Pin2: ~2.36V
Pin3: ~2.36V
Pin4: 0V GND

Wo könnte das Problem sein?

von Sven (Gast)


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Keiner eine Idee?

von Digi Tal (Gast)


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Jobs antwortet aus dem Paradies:

Du sollst Aepfel KAUFEN nicht nachbauen !

von Heiko (Gast)


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Pin 1 und 4 vertauscht?

von Martin (Gast)


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Moin,

guck doch mal ob du noch 68k da hast und löte die parallel zu den 33k, 
dann hast du den richtigen Wert. Normal sollten 33k auch gehen, aber wer 
weis wie sensibel das ganze ist ;)


Gruß Martin

von schorschi (Gast)


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Hi,

die Widerstände passen soweit. Die sind nur da um den passenden Pegel an 
den Datenleitungen zu erzeugen.

Wie hast du denn alles verdrahtet?
Ist die Widerstandsbeschaltung auch am iPod stecker angeschlossen?
Denn sonst weis er ja nichts von den Pegeln und geht auch nicht in 
Ladezustand.

Gruß,
Schorschi.

von [Frank] (Gast)


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So einfach ist das bei neuren Geräten nicht mehr, siehe
http://www.ladyada.net/make/mintyboost/icharge.html

von Sven (Gast)


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schorschi schrieb:
> Hi,
>
> die Widerstände passen soweit. Die sind nur da um den passenden Pegel an
> den Datenleitungen zu erzeugen.
>
> Wie hast du denn alles verdrahtet?
> Ist die Widerstandsbeschaltung auch am iPod stecker angeschlossen?
> Denn sonst weis er ja nichts von den Pegeln und geht auch nicht in
> Ladezustand.
>
> Gruß,
> Schorschi.

Also ich habe alles auf einer Lochrasterplatine aufgebaut, d.h. 12V 
Netzteil am Eingang, dann den 100uF Elko, 100nF Kerko, 7805 mit 4148 
Diode, dann Kerko.
Das liefert mir die 5V und GND. Die Widerstände habe ich dann 
entsprechend verschaltet und einen USB Stecker angelötet an die 
jeweilige Leitung, siehe oben.
Von dort geh ich dann mit dem IPhone Ladestecker an den USB und stecke 
das andere Ende in das IPhone.

@Frank:
Die Änderung dort ist bei den neueren Geräten, sowie ich das in dem Link 
sehe nur, dass an BEIDEN Datenleitungen ein Pegel anliegen muss und das 
tut es ja bei mir. Die andere Beschaltung mit den IC's ist ja nur da, um 
aus den 3 AA-Batterien entsprechend die Stromstärke zu bekommen.

Wie gesagt, an den 4 Leitungen liegen auch die obigen Spannungen an 
(habe ich ja gemessen).

von Rufus Τ. F. (rufus) Benutzerseite


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Sven schrieb:
> Also ich habe alles auf einer Lochrasterplatine aufgebaut, d.h. 12V
> Netzteil am Eingang, dann den 100uF Elko, 100nF Kerko, 7805 mit 4148
> Diode, dann Kerko.

Du verheizt also mal eben 7 V am 7805. Bei 500 mA Ladestrom seitens des 
iPhone wären das immerhin schon mal 3.5 Watt. Da brauchst Du schon einen 
ganz ordentlichen Kühlkörper.

Außerdem kann das iPhone mehr als 500 mA aufnehmen (wenn es ein 
entsprechendes Netzteil erkennt), dann steigt die Verlustleistung an 
Deinem Spannungsbräter noch weiter.

Warum um alles in der Welt tust Du Dir das an? Entsprechende geeignete 
USB-Netzteile sind für wenige EUR als Fertiggerät zu bekommen
(http://www.reichelt.de/index.html?ARTICLE=86289, um nur ein 
willkürliches Beispiel zu nennen, die üblichen eBay-Verkäufer 
unterbieten so etwas deutlich).

von Walter (Gast)


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ich habe einen USB-Ladeadapter fürs Fahrrad gebaut,
zwischen den Datenleitungen 100 Ohm,
damit lädt das Iphone (und anderes) einwandfrei.
Du solltest aber den Strom begrenzen, z.B. auf 500 mA

von Sven (Gast)


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Mit der Verlustleistung hast du natürlich recht.
Aber ich wollte die Schaltung für unterwegs mit einem 9V Block 
versorgen, falls der Akku mal versagt ich geladen werden muss. Daher 
betreibe ich eigentlich den Aufwand.
Die Verlustleistung ist dann im Betriebsfall auch nur bei 4V*500mA=2W

Zu Hause habe ich natürlich ein 230V Ladegerät original.

von Rufus Τ. F. (rufus) Benutzerseite


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Sven schrieb:
> Aber ich wollte die Schaltung für unterwegs mit einem 9V Block
> versorgen

Auch das ist ... sehr ungeschickt. 9V-Blöcke sind eine der 
ineffektivsten Batterieformen überhaupt.

Sieh Dir besser den von Frank um halb zwölf geposteten Link an, das ist 
ein Aufwärtswandler, der aus zwei AA- oder AAA-Zellen die erforderliche 
Spannung erzeugt und nicht fast die Hälfte der in der Batterie 
gespeicherten Energie in Form von Abwärme "wegwirft" -- wie es Deine 
9V-Block-Lösung unweigerlich täte.

von Sven (Gast)


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Ok, danke. Dann werde ich das einmal nachbauen.
Allerdings habe ich noch keine Erklärung, wieso meine derzeitige 
Schaltung nicht funktioniert, denn die Datenleitungen sind ja beschaltet 
und 5V liegt an Pin1 des USB, sowie Pin4 an GND...

von Rufus Τ. F. (rufus) Benutzerseite


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Zeig doch mal ein Bild Deines Aufbaus und auch einen Schaltplan -- wo 
hast Du die Diode untergebracht?

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