Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Lantronix XPort - Darstellung im Netzwerk?


von 1234567890 (Gast)


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Hallo an alle.

Hat jemand erfahrungen mit den XPort Modulen von Lantronix?
Ich habe die Teile heute entdeckt, bin aber noch nicht ganz schlau 
geworden, wie sich diese einem anderen Netzwerkteilnehmer gegenüber 
darstellen.

Brauch das Teil einen Driver auf dem PC und wird das ganze dann als 
"echter" COM Port angesprochen? oder werden alle über Ethernet 
ankommenden Daten einfach auf der Seriellen Schnittstelle wieder 
ausgegeben?

Ich danke euch schon mal für euere Hilfe.
von Läubi .. (laeubi) Benutzerseite


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Das "Teil" stellt für den PC oder andere Geräte über den Ethernetport 
ein TCP/IP Gerät dar, auf der Seriellen Schnittstelle kommen die Daten 
einfach als Strom von bytes an. Einen Treiber braucht man dafür jedoch 
nicht.
von fddgddg (Gast)


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wenn ich mich recht entsinne gab es da einen treiber für den PC um einen 
Virtuellen COM bereitzustellen

bzw war das sogar ein ganzes Tool was nach den  LAN ports gesucht hat


die dinger an sich haben auch ein webinterface

ganz ohne treiber gehts nicht .. woher soll der PC wissen das da jetz 
nen COM is ??
von Läubi .. (laeubi) Benutzerseite


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fddgddg schrieb:
> ganz ohne treiber gehts nicht .. woher soll der PC wissen das da jetz
> nen COM is ??

Garnicht. Das Teil stellt einfach für Serielle Geräte ein (mehr oder 
weniger Transparentes) Netzwerkinterface zur Verfügung.

Man kann das als Virtuellen Comport nutzen indem man mit COM2TCP und 
COM2COM sich ein entsprechendes Setup schafft, das ist aber nicht die 
primäre Funktion des Gerätes.
von 1234567890 (Gast)


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Bedeutet also, der XPort sieht dem PC und anderen Netzwerkteilnehmern 
gegenüber wie ein Ethernet Gerät aus.
Dass dahinter dann beispielsweise ein µC mit Serieller Schnittstelle 
steckt, bleibt verborgen.
von STK500-Besitzer (Gast)


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1234567890 schrieb:
> Bedeutet also, der XPort sieht dem PC und anderen Netzwerkteilnehmern
> gegenüber wie ein Ethernet Gerät aus.
> Dass dahinter dann beispielsweise ein µC mit Serieller Schnittstelle
> steckt, bleibt verborgen.

Ja
von 1234567890 (Gast)


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Danke euch.
von Reinhard Kern (Gast)


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Hallo,

alles barer Unsinn. Es werden Treiber mitgeliefert um am PC ein 
virtuelles Com-Port einzurichten, was man darüber sendet, kommt an der 
seriellen Schnittstelle des XPort raus und umgekehrt. Natürlich braucht 
XPort eine TCP/IP-Adresse wie jedes Gerät im Netz, die stellt man 
übereinstimmend am Treiber und am XPort selbst ein. Das hat den Vorteil, 
dass man PC-Software, die über eine serielle Schnittstelle läuft, 
garnicht ändern muss und das angesteuerte Gerät auch nicht, weil der 
Transport über TCP/IP transparent vor sich geht.

Alternativ sind auch Treiber verfügbar zur direkten Kommunikation ohne 
Einrichtung einer virtuellen Schnittstelle. Zur Konfiguration des XPort 
gibt es verschiedene Möglichkeiten, die bequemste ist die mitgelieferte 
Windowssoftware, die angschlossene XPorts von selbst findet.

Gruss Reinhard
von Läubi .. (laeubi) Benutzerseite


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Reinhard Kern schrieb:
> alles barer Unsinn
Dieses Argument ist natürlich kaum zu wiederlegen...

Reinhard Kern schrieb:
> Es werden Treiber mitgeliefert um am PC ein
> virtuelles Com-Port einzurichten, was man darüber sendet, kommt an der
> seriellen Schnittstelle des XPort raus und umgekehrt.
Mal abgesehen davon das es nicht nur "den" XPORT gibt, hab ich doch 
geschrieben, dass es diese Möglichkeit gibt, dieser "Treiber" ist aber 
halt nix anderes als ein redirector von COM auf TCP.
( siehe 
http://www.lantronix.com/device-networking/utilities-tools/com-port-redirector.html 
)

Reinhard Kern schrieb:
> Alternativ sind auch Treiber verfügbar zur direkten Kommunikation ohne
> Einrichtung einer virtuellen Schnittstelle.

Für Standard TCP/IP ist kein Treiber nötig. Man kann mit jedem 
beliebigem Programm einfach eine TCP Verbindung aufmachen (z.B. Telnet).
von STK500-Besitzer (Gast)


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Naja, in erster Linie ist der XPORT ein Ethernet-Gerät.
Was mit Hilfe der Daten übertragen wird, entscheidet ja der Mensch, der 
sich das Ding ausgedacht hat.
Die Übersetzung der Daten übernimmt dann auf der PC-Seite ein Treiber. 
Da kann man dann auch eine virtuelle serielle Schnittstelle draus 
machen.
Man kann den XPORT aber auch ohne den Treiber benutzen und muss sich 
dann selber um das Protokoll kümmern.
Der XPORT reicht an seiner seriellen Schnittstelle auch einfach die 
Daten durch, die in ihn geschikt wurden.
So kann man das Ding auch als Webserver benutzen.
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