Hallo an alle. Hat jemand erfahrungen mit den XPort Modulen von Lantronix? Ich habe die Teile heute entdeckt, bin aber noch nicht ganz schlau geworden, wie sich diese einem anderen Netzwerkteilnehmer gegenüber darstellen. Brauch das Teil einen Driver auf dem PC und wird das ganze dann als "echter" COM Port angesprochen? oder werden alle über Ethernet ankommenden Daten einfach auf der Seriellen Schnittstelle wieder ausgegeben? Ich danke euch schon mal für euere Hilfe.
Das "Teil" stellt für den PC oder andere Geräte über den Ethernetport ein TCP/IP Gerät dar, auf der Seriellen Schnittstelle kommen die Daten einfach als Strom von bytes an. Einen Treiber braucht man dafür jedoch nicht.
wenn ich mich recht entsinne gab es da einen treiber für den PC um einen Virtuellen COM bereitzustellen bzw war das sogar ein ganzes Tool was nach den LAN ports gesucht hat die dinger an sich haben auch ein webinterface ganz ohne treiber gehts nicht .. woher soll der PC wissen das da jetz nen COM is ??
fddgddg schrieb: > ganz ohne treiber gehts nicht .. woher soll der PC wissen das da jetz > nen COM is ?? Garnicht. Das Teil stellt einfach für Serielle Geräte ein (mehr oder weniger Transparentes) Netzwerkinterface zur Verfügung. Man kann das als Virtuellen Comport nutzen indem man mit COM2TCP und COM2COM sich ein entsprechendes Setup schafft, das ist aber nicht die primäre Funktion des Gerätes.
Bedeutet also, der XPort sieht dem PC und anderen Netzwerkteilnehmern gegenüber wie ein Ethernet Gerät aus. Dass dahinter dann beispielsweise ein µC mit Serieller Schnittstelle steckt, bleibt verborgen.
1234567890 schrieb: > Bedeutet also, der XPort sieht dem PC und anderen Netzwerkteilnehmern > gegenüber wie ein Ethernet Gerät aus. > Dass dahinter dann beispielsweise ein µC mit Serieller Schnittstelle > steckt, bleibt verborgen. Ja
Hallo, alles barer Unsinn. Es werden Treiber mitgeliefert um am PC ein virtuelles Com-Port einzurichten, was man darüber sendet, kommt an der seriellen Schnittstelle des XPort raus und umgekehrt. Natürlich braucht XPort eine TCP/IP-Adresse wie jedes Gerät im Netz, die stellt man übereinstimmend am Treiber und am XPort selbst ein. Das hat den Vorteil, dass man PC-Software, die über eine serielle Schnittstelle läuft, garnicht ändern muss und das angesteuerte Gerät auch nicht, weil der Transport über TCP/IP transparent vor sich geht. Alternativ sind auch Treiber verfügbar zur direkten Kommunikation ohne Einrichtung einer virtuellen Schnittstelle. Zur Konfiguration des XPort gibt es verschiedene Möglichkeiten, die bequemste ist die mitgelieferte Windowssoftware, die angschlossene XPorts von selbst findet. Gruss Reinhard
Reinhard Kern schrieb: > alles barer Unsinn Dieses Argument ist natürlich kaum zu wiederlegen... Reinhard Kern schrieb: > Es werden Treiber mitgeliefert um am PC ein > virtuelles Com-Port einzurichten, was man darüber sendet, kommt an der > seriellen Schnittstelle des XPort raus und umgekehrt. Mal abgesehen davon das es nicht nur "den" XPORT gibt, hab ich doch geschrieben, dass es diese Möglichkeit gibt, dieser "Treiber" ist aber halt nix anderes als ein redirector von COM auf TCP. ( siehe http://www.lantronix.com/device-networking/utilities-tools/com-port-redirector.html ) Reinhard Kern schrieb: > Alternativ sind auch Treiber verfügbar zur direkten Kommunikation ohne > Einrichtung einer virtuellen Schnittstelle. Für Standard TCP/IP ist kein Treiber nötig. Man kann mit jedem beliebigem Programm einfach eine TCP Verbindung aufmachen (z.B. Telnet).
Naja, in erster Linie ist der XPORT ein Ethernet-Gerät. Was mit Hilfe der Daten übertragen wird, entscheidet ja der Mensch, der sich das Ding ausgedacht hat. Die Übersetzung der Daten übernimmt dann auf der PC-Seite ein Treiber. Da kann man dann auch eine virtuelle serielle Schnittstelle draus machen. Man kann den XPORT aber auch ohne den Treiber benutzen und muss sich dann selber um das Protokoll kümmern. Der XPORT reicht an seiner seriellen Schnittstelle auch einfach die Daten durch, die in ihn geschikt wurden. So kann man das Ding auch als Webserver benutzen.
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