Hallo,
ich möchte gerne ein Jahr im Ausland verbringen, um meine Englisch
Kenntnisse zu verbessern und weil ich gerne etwas von der Welt sehen
möchte. Ich dachte da z.B. an Australien.
Ich möchte euch kurz etwas zu meiner jetzigen Situation und meinen
späteren Plänen erzählen:
Zurzeit mache ich eine Ausbildung zum Mechatroniker, welche ich im
Januar nächsten Jahres beenden werde. Ich werde auch übernommen, und
habe in meinem jetzigen Betrieb eigentlich auch ganz gute
Zukunftsperspektiven. Im Anschluss möchte ich noch gerne die
Fachhochschulreife erlangen (dauert ein Jahr) oder den Techniker machen,
welcher die Fachhochschulreife beinhaltet (dauert 2 Jahre). Danach
möchte ich gerne Elektrotechnik an einer Fachhochschule studieren.
So, jetzt meine eigentliche Frage: Wo könnte man da ein Jahr im Ausland
zwischen schieben (Ich habe vor in dem Jahr etwas fachfremdes zu machen,
halt Backpacker)? Habt ihr irgendwelche Erfahrungen in dem Gebiet?
Mario F. schrieb:> Hallo,> ich möchte gerne ein Jahr im Ausland verbringen, um meine Englisch> Kenntnisse zu verbessern und weil ich gerne etwas von der Welt sehen> möchte. Ich dachte da z.B. an Australien.> Ich möchte euch kurz etwas zu meiner jetzigen Situation und meinen> späteren Plänen erzählen:> Zurzeit mache ich eine Ausbildung zum Mechatroniker, welche ich im> Januar nächsten Jahres beenden werde. Ich werde auch übernommen, und> habe in meinem jetzigen Betrieb eigentlich auch ganz gute> Zukunftsperspektiven. Im Anschluss möchte ich noch gerne die> Fachhochschulreife erlangen (dauert ein Jahr) oder den Techniker machen,> welcher die Fachhochschulreife beinhaltet (dauert 2 Jahre). Danach> möchte ich gerne Elektrotechnik an einer Fachhochschule studieren.> So, jetzt meine eigentliche Frage: Wo könnte man da ein Jahr im Ausland> zwischen schieben (Ich habe vor in dem Jahr etwas fachfremdes zu machen,> halt Backpacker)? Habt ihr irgendwelche Erfahrungen in dem Gebiet?
Beim Auslandsaufenthalt kann man eigentlich nur 2 Fehler machen:
1. Man geht nicht hin.
2. Man kommt wieder.
Wenn du dich jetzt mit dem Gedanken beschäftigst: Mach es jetzt. D.h. ab
Januar, mit dem Mechatroniker in der Tasche. Bau Kontakte zu Firmen in
Australien auf, die dich z. B. als Pratikant nehmen, wo also eine
Spitzenbezahlung nicht im Vordergrund steht. So kommst du nicht aus dem
Thema raus, aber doch aus dem Land.
P.S. Ich war ein Jahr in den USA. Dann: Fehler 2!
Fuer Australien muss man flexibel sein. Der Chef kann dir am Freitag
sagen, er brauche dich am Montag nicht mehr. Und du kannst dasselbe.
Wenn der Shop quer ueber die Strasse besser bezahlt, wird das so
gemacht. Der Lohn wird woechentlich ausbezahlt. Die Miete wird auch
woechentlich bezahlt.
Ein Arbeitgeber kann nur einen Auslaender ohne bisheriges Arbeitsvisum
einstellen, wenn er keinen Inlaender findet. Das macht es fuer marginal
qualifizierte schwierig. Das wuere heissen, nach dem Master schaut's
besser aus.
Alternativ ... als Schwarzarbeiter kann man immer Fruechte ernten. Da
man sich als Australier nicht ausweisen muss, geht das sofern man den
richtigen Akzent hervorbringen kann. Dann kann man immer von John Smith
aus Adelaide, stottern.
Milli Oschi schrieb:> Alternativ ... als Schwarzarbeiter kann man immer Fruechte ernten. Da> man sich als Australier nicht ausweisen muss, geht das sofern man den> richtigen Akzent hervorbringen kann. Dann kann man immer von John Smith> aus Adelaide, stottern.
Du meinst das Früchte ernten wörtlich, oder? ;-)
Mario F. schrieb:> (Ich habe vor in dem Jahr etwas fachfremdes zu machen,>> halt Backpacker)? Habt ihr irgendwelche Erfahrungen in dem Gebiet?Beitrag
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Wenn es dir nicht um die Kohle geht, mach ein freiwilliges soziales Jahr
im Ausland.
Frage, willste die FOS machen oder gleich die BOS?
Die Alternative wäre über die Meisterprüfung ( IHK-Meister-kurse gibts
schon mit 2 Tage die Woche auf 7 Monate nebenberuflich!) die
Hochschulzugangsberechtig sich zu holen und dann vor dem Studium noch
einen Aufbaukurs Mathe zu machen (sonst kommste unter die Räder)
Mit den Meister kannste auch in die Entwicklungshilfe gehen. Oder wenn
deine Firma es zuläßt dich auch für eine Jahr ins Ausland.
Ach wg. der Berufspraxis beim Meister, die Prüfung kannste schon machen,
der Meister wird dir dann erst nach der nachgewiesenen Berufspraxis
zuerkannt. Nur zur Info.
>> Alternativ ... als Schwarzarbeiter kann man immer Fruechte ernten.>>>Du meinst das Früchte ernten wörtlich, oder? ;-)
Hier schon. Australien ist ein Landwirtschaftsland mit viel Technik. Zum
Ernten der Fruechte, (Mango, Zitrus, Trauben, ..) braucht's jeweils
ganze Herden von Wanderarbeitern. Das sind dann ueblicherweise Junge,
die ein paar Tage pfluecken, dann sich wieder an den Strand zum Surfen
zurueckziehen. Um die Arbeitslosenunterstuetzung zu beziehen muss man
hin und wieder guten Willen zeigen ...
Die Fleissigen mit einem Ziel koennen zusammen mit der Jahreszeit die
Kueste hoch und runter ziehen, und so das ganze Jahr rum irgendwo was
ernten. Im Winter im Norden, im Sommer im Sueden. Die nord-sued Kueste
ist um die 2000km lang, leben tut man jeweils am Strand, resp daneben,
mit einem Zelt. Der Zeltplatz, mit Infrastruktur, kostet ein paar Dollar
die Woche. Da bleibt noch was uebrig. Fuer hin und wieder ein neues
Surfbrett. Die Autos sind alt. 20 Jahre sind keine Seltenheit, Kein
Winter, kein Salz, kein Rost. Und so eine Karre gibt's fuer 500$. Da
muss man das Oel nachfuellen und das Benzin pruefen...
Das hört sich ja schon mal so an, als würdet ihr eher empfehlen, das
durchzuziehen. War von euch denn schon jemand in Australien? Könnt ihr
das empfehlen?
Mario F. schrieb:> War von euch denn schon jemand in Australien? Könnt ihr>> das empfehlen?
Naja, besser als Schwarzafrika oder Pakistan ist es auf jeden Fall.
Hi,
ein guter Freund von mir war ein Jahr in Australien. Das war irgendwie
sowas wie "Work-and-Travel". Auf jeden Fall kam er nach einem Jahr nach
Deutschland zurueck, hat seine Auslands-Krankenversicherung verlaengert
und ist gleich nochmals ein Jahr weggewesen.
Scheint also nicht so schlecht gewesen zu sein.
Er ist Informatiker und hat in der Zeit dort relativ viele Praktika bei
unterschiedlichen Firmen gemacht.
Gruesse,
TommyS
Marx W. schrieb:> Mario F. schrieb:>> War von euch denn schon jemand in Australien? Könnt ihr>>>> das empfehlen?>> Naja, besser als Schwarzafrika oder Pakistan ist es auf jeden Fall.
Kommt darauf an, wo in Schwarzafrika man arbeitet.
Ein Bekannter hatte in Dar ein tolles Jahr - danach konnte er nicht nur
Englisch sondern auch Swahili. Und da das nicht viele können, leitet er
in seiner jetzigen Firme die Abteilung für Ostafrika/Kenia/Tansania.
Dazu kommen natürlich die vielen, vielen Eindrücke.
Australien wäre mir "zu europäisch".
Mach das Jahr auf jeden Fall (egal wo) - so etwas prägt für das gesamte
Leben.
Chris D.
Chris D. schrieb:> Und da das nicht viele können, leitet er> in seiner jetzigen Firme die Abteilung für Ostafrika/Kenia/Tansania.
Mag sein, nur wie viele Firmen haben überhaupt so eine Abteilung? ;-)
Mark Brandis schrieb:> Chris D. schrieb:>> Und da das nicht viele können, leitet er>> in seiner jetzigen Firme die Abteilung für Ostafrika/Kenia/Tansania.>> Mag sein, nur wie viele Firmen haben überhaupt so eine Abteilung? ;-)
Frag halt mal nach!