Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik E Ink Displays wirklich so empfindlich?


von Sebastian R. (sebr)


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Es gabt ja in der Bucht oft eReader mit defektem Display aber ohne 
äußerlich sichtbare Beschädigung. Daher frage ich mich ob diese wirklich 
so druckempfindlich sind? die gute Ablesbarkeit dieser Displays liegt 
wohl auch daran, dass die "Zellen" mit den Flüssigkeiten direkt unter 
der Oberfläche liegen. "platzen" die bei Druck auf das Display oder was 
passiert genau bei den durch Druck verursachten Ausfällen von E Ink 
Diplays? Die Fehler sind ja auch teilweise sehr unterschiedlich: 
manchmal ausgefallene Zeilen und/oder Spalten oder auch einfach nur ein 
abgegerenzter Bereich und der Rest ist OK.
von SvenPWM (Gast)


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Ich besitze seit März dieses Jahr den Kindle DX von Amazon und habe 
diesen jeden Tag bei der Arbeit dabei. Ich schütze ihn zwar mit einer 
Hülle, aber hin und wieder kommt man schon mal an das Display ran. Bis 
heute habe ich weder Pixelfehler noch sonstige Probleme damit gehabt - 
kann die Diskussion als nicht ganz nachvollziehen :)
von Simon H. (simi)


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Ich besitze einen Kindle DX und einen Kindle 3. Der DX ist mir noch nie 
kaputt gegangen, der 3er schon zweimal.

Aber dazu muss ich sagen, dass ich wirklich nicht sehr zimperlich damit 
umgegangen bin. Der erste starb vermutlich, als ich eine schwere Tasche 
draufgelegt hatte, und der zweite, als ich am Flughafen aufgrund 
Gewichtsobergrenze einige Kg Wäsche in mein Handgepäckstück würgen 
musste, in dem auch der Kindle war. Dabei gab es wohl eine Torsion des 
Gehäuses.

Mein dritter 3er bekommt jetzt ein Case spendiert. :-)

Dazu muss man aber sagen, dass Amazon extrem kulant ist. Ein Anruf nach 
Amerika genügt, und man bekommt einen neuen Kindle. Beim zweiten Mal 
habe ich sogar extra darauf hingewiesen, dass es diesmal wirklich meine 
Schuld war, und ich nur erfahren möchte, wie ich am günstigsten einen 
Ersatz KAUFEN könnte. Darauf ging die Frau am Telefon gar nicht ein und 
meinte nur, der Ersatz werde heute auf die Post gebracht.

Den ersten kaputten Kindle musste ich nicht mal zurückschicken. Also 
habe ich ihn seziert. Das Display ist schon recht fragil. Es ist halt 
wie eine dünne Glasscheibe. Druck an sich ist wohl nicht so gefährlich, 
aber Torsion. Das Display ist natürlich von hinten abgestützt, also kann 
man voll draufdrücken. Bis der Finger schmerzt. Aber durchgebogen zu 
werden mag er gar nicht.


--> Neeeein, das Gerät ist nicht soooo empfindlich. Aber es macht einen 
extrem soliden Eindruck, der leicht dazu verleitet, ihn wie ein olles 
Taschenbuch zu behandeln. Und das mag er dann halt doch nicht.


Gruäss
Simon
von Simon H. (simi)


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Sebastian R. schrieb:
> Die Fehler sind ja auch teilweise sehr unterschiedlich:
> manchmal ausgefallene Zeilen und/oder Spalten oder auch einfach nur ein
> abgegerenzter Bereich und der Rest ist OK.

Ach ja, das Fehlerbild: Nach meiner Erfahrung geht so ein Display 
wirklich nur durch Bruch kaputt. Das sieht dann so aus, dass im Bereich 
der Bruchkante horizontale Linien erscheinen, einige vertikale, und er 
abgetrennte Bereich das Bild nicht mehr/nur noch teilweise/mit vielen 
Streifen darstellt.
von Hagen R. (hagen)


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ich habe meiner Frau einen Oyo geschenkt. Gestern kam sie nach Hause und 
meinte das Display wäre gerissen. Und tatsächlich ist da ein Riß, exakt 
im Winkel von 45 Grad, ca. 6cm lang von der rechten Kante ausgehend. 
Zuerst denkt man, ja klar mit einem spitzen Gegenstnd die Oberfläche 
angekratzt. Aber als ich mit der Lupe und Gegenlicht mir die Oberfläche 
angeschaut habe erkennt man das diese eben nicht beschädigt ist. Dh. der 
Riß befindet sich innerhalb des Displays. Mal schauen was die von Thalia 
zur Garantie sagen.

Gruß hagen
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