Hallo zusammen, bei einem alten Stereo-Receiver würde ich gerne eine Senderauswahl über IR FB vornehmen. Dazu würde ich per Schrittmotor das Frequenzwahlrad bewegen und auf die Frequenz am UKW Oszi regeln wollen. Isdt das realistisch? Wie wertet man am sinnvollsten mit einem 20MHz Atmel bis 108MHz aus? f/U Folger + ADC? Oder gibt es noch andere Tricks? Der Verstärker soll nicht umgebaut / elektrisch geändert werden. Die Bedienung des Frequenzwahlrades und die echte Bewegung des Zeigers sind zudem wünschenswert...fraglich ist nur, wie man da am zuverlässigsten auf zB 90.3 MHz kommt, wenn man an der FB auf "Station 1" drückt. Danke & gruß, Klaus.
Wie alt ist es denn? Drehko- bzw. induktive Abstimmung? Oder schon mittels Gleichspannung und Kapazitätsdioden?
Wenn kein Eingriff am Receiver erfolgt, wo kommt dann die "gemessene" (?) Oszillatorfrequenz her? An der Antenne abgegriffen? Ansonsten Drehknopf durch Schrittmotor bewegen, gibt es bis etwa 200 Schritte pro Umdrehung. Vielleicht ist das ja feinfühlig genug. Dann kann man auch definierte Positionen anfahren, ohne die Frequenz zu kennen.
...ja gut, die frequenz zapf ich halt schon ab. ist noch mit drehko. positionsstellung nicht möglich, da es handbedienbar (rutschkupplung) bleiben soll. und jedes mal eine referenzierfahrt ist auch mist, aber die idee hatte ich auch schon. Klaus.
Klaus2 schrieb: > Wie wertet man am sinnvollsten mit einem 20MHz Atmel bis > 108MHz aus? Man sollte es nicht glauben, aber Fequenzen kann man messen! Sind sie zu hoch für einen 20MHz AVR, dann nimmt man einen Vorteiler, und ist ein Offset (10,7MHz) vorhanden, zieht man diesen Wert vom Messergebnis ab :-)
Eher "easy": - Frequenzmessung mit Vorteiler (10...25 kHz Auflösung reichen bei UKW aus) - Offset zwischen Oszillator- und Empfangsfrequenz - Regelung auf gewünschte Frequenz Herausforderung: - Drehung des Abstimmrads (vielleicht das Skalen- seil bewegen?) - Elektr. Aufbau, der keinen HF-Schmutz in den Receiver bringt.
Kurt schrieb: > - Drehung des Abstimmrads (vielleicht das Skalen- > seil bewegen?) Quatsch. Gummiritzel an die Schwungmasse.
Ok, danke. Vorteiler war eigentlich klar, aber ob das genau genug würde nicht. Ich kann ja die feldstärkeanzeige + stereolämpchen mal dazunehmen für tests...mal sehn. Hat jmd einen tip zu dem "wie" des hochimpedanten (?) Frequenzvorteilers? Danke! Klaus
Klaus2 schrieb: > positionsstellung nicht möglich, da es handbedienbar (rutschkupplung) > bleiben soll. und jedes mal eine referenzierfahrt ist auch mist Hallo, das ist für eine Positionierung ein unauflöslicher Widerspruch. Ein Schrittmotor weiss nicht mal, wo er selber steht, ohne gegen einen Anschlag zu fahren oder eine andere Art von Referenz. Und da unbekannt ist, ob eine Handverstimmung vorgenommen wurde, müsste die Referenz bei JEDEM Vorgang angefahren werden. Bleibt nur, die Frequenz zu messen und so lange links oder rechts zu fahren, bis die gewünschte erreicht ist. Dazu braucht man aber auch keinen Schrittmotor. Es genügt, wenn der Motor rechts, links und halt kann. Gruss Reinhard PS wir haben eine Grundig-Musiktruhe aus den 50iger Jahren mit magischem Auge und so, da ist das genauso eingebaut: drückt man eine Taste oder startet den Suchlauf, läuft der Zeiger motorgetrieben über die Skala (mit Sendern wie Beromünster oder Königswusterhausen).
Kleiner Scherz: Das Projekt sollte abgeschlossen sein, noch bevor die analoge Ausbreitung von Radio vollständig durch die digitale ersetzt wird. ;-) Also eigentlich sollte die Realisierung nicht so schwierig sein. Der Vorteiler zur Frequenzmessung kann z.B. ein schneller Zähler in CMOS Technologie sein, wessen Eingang dann auch sehr hochohmig ist. Dann ein uC für die Regelung und ein kleiner Motorentreiber (z.B. den pflegeleichten Allegro A3950) oder diskreter Ausbau einer Vollbrücke mit MOSFET's. Schliesslich noch die Mechanik, sollte aber mit Zeug aus dem Modellbau auch zu machen sein.
...gut, ich schaue mir mal an, wie weit ich die freq runterteilen kann um trotzdem noch ein per uC messbares ergebnis zu erhalten, welches noch sicher einen sender einstellbar macht. schrittmotor wäre afaik einfach zu regeln inkl softlauf auf die angestrebte position und nahezu vollkommen ohne überschwingen (wenn man einmal weiß, wieviel Hz ein microschritt entspricht). Klaus.
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