Starterkit zusammensetzen.

#2424457
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Hallo,

ich bin neu in der Mircocontroller-Welt und habe mir folgenden 
Starterkit gekauft:

http://shop.embedded-projects.net/index.php?module=artikel&action=artikel&id=1138

Das Board kommt genau auf diese Weise her:

http://shop.embedded-projects.net/index.php?module=artikel&action=datei&file=26274&ext=.jpg

Mal eine Dummyfrage:

Wie befestige ich am Besten die Sockel, die einzelnen Pins, den 
Stromstecker, etc. an die Platine?

Die Platine selbst hat entsprechende Löcher, wo man die Pins (kurzes 
Ende) durchschieben kann. Wie befestige ich sie aber hinter der Platine?

Welches Werkzeug (bitte genauer) brauche ich und welches Material?

Zu meiner Person: Ich möchte absichtlich alles einmal selber 
ausprobieren und scheue auch nicht davor zu löten. Ich habe es zwar noch 
nie gemacht - und natürlich übe ich nicht gleich mit dem gekauften Board 
-, aber zwei linke Hände habe ich auch nicht. Ich brauche nur euren Rat 
und los gehts :)

Danke im voraus für eure Hilfe..!
#2424462
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Ali A. D. schrieb:

> Das Board kommt genau auf diese Weise her:
>
> 
http://shop.embedded-projects.net/index.php?module=artikel&action=datei&file=26274&ext=.jpg

Also als Bausatz

>
> Mal eine Dummyfrage:
>
> Wie befeste ich am Besten die Sockel, die einzelnen Pins, den
> Stromstecker, etc. an die Platine?

Durch löten

> Welches Werkzeug (bitte genauer) brauche ich und welches Material?

Lötkolben, Lötzinn (Elektronik Lot)

> nie gemacht - und natürlich übe ich nicht gleich mit dem gekauften Board

Eine weise Entscheidung. Es ist zwar nicht schwer, dauert aber ein paar 
Lötungen bis man den Bogen raus hat.
#2424465
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Karl Heinz Buchegger schrieb:
>> Wie befeste ich am Besten die Sockel, die einzelnen Pins, den
>> Stromstecker, etc. an die Platine?
>
> Durch löten
>
>> Welches Werkzeug (bitte genauer) brauche ich und welches Material?
>
> Lötkolben, Lötzinn
>

Dummyfrage:
Z.B. sind auf dem Board einige Pins eng benachbart. Muss ich beim Löten 
hinter dem Board darauf achten, dass die Pins nicht miteinander in 
Kontakt kommen? Quasi darf jedes Pin mit seiner Lötstelle hinten an der 
Platine nur "eine Insel" bilden, so mal als Metapher..

Vermutlich ja... oder irre ich mich?
#2424467
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Ali A. D. schrieb:


> Z.B. sind auf dem Board einige Pins eng benachbart. Muss ich beim Löten
> hinter dem Board darauf achten, dass die Pins nicht miteinander in
> Kontakt kommen?

Ja.

Aber die Platine hat Lötstopplack. Das Zinn rinnt schon nicht da rüber.

(Ich finde auf Youtube grade kein Video für bedrahtete Bauteile. Alles 
nur über SMD löten. Kennt wer ein dementsprechendes Video?)
#2424470
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mos6502 schrieb:
> Warum ausgerechnet dieses Board? Mit einem AVR Dragon + Steckbrett wärst
> du preislich fast gleich, hättest die Löterei gespart und könntest auch
> noch debuggen.

Ja, das stimmt. Ich wollte eigentlich ersteinmal nur etwas Fertiges 
haben, um gleich einzusteigen, ohne, dass ich mir anfangs viel Wissen 
anlesen muss.

Ich plane einfach nur einige Ports von der Platine auf ein Steckbrett zu 
führen, um dort ein paar LEDs zu steuern. Dies sind eigentlich meine 
ersten Ziele.
#2424478
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Ein sehr guter Überblick. Danke dir.

Ich habe mich schon ein wenig bez. des Lötens und Lötkolben 
schlaugemacht:
- Generell wird empfohlen Dauerlötspitzen zu kaufen
- Lötkolben ~120 Euro
- Möglichst großes Angebot an Spitzen, die man tauschen kann
- Temperaturregelung (macht es einfacher)

Eine kleine Frage:
- Welche Spitze brauche ich denn genau?

Dem Video und anderen Tutorials konnte ich entnehmen, dass man mit 
30-50W vorheizen muss, um gezeigte Arbeiten zu erledigen. Welche 
Lötspitze man braucht, weiß ich aber nicht.

Und anders gefragt:
- Welche Spitzen braucht man am meisten als Einsteiger? Was meint ihr?
Gast #2424552
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Und wenn Du schon bei Pollin bist ein paar der günstigen Bausätze 
ordern.
BlinkLed für 0,95€ z.B.

Also Lötübung mit Erfolgskontrolle ideal bevor das Board im Eimer ist...

Mit der ZD-931 gibts da auch eine geregelte Lötstation wenn es schon 
sowas sein muss. Wobei ich eher erst den günstigen Kolben nehmen würde 
und später eine ordentliche Lötstation.
#2424853
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Bausätze schrieb:

> Also Lötübung mit Erfolgskontrolle ideal bevor das Board im Eimer ist...

Für diesen Zweck würde ich auch Platinen aus älteren (defekten)
Radios o.ä. empfehlen. Da kann man dann zuerst das Auslöten und
danach das wiedereilöten üben. :-)

> Mit der ZD-931 gibts da auch eine geregelte Lötstation wenn es schon
> sowas sein muss. Wobei ich eher erst den günstigen Kolben nehmen würde
> und später eine ordentliche Lötstation.

Ich würde als besten Kompromiss auch so eine geregelte Nieder-
spannungsstation für <40EUR ansehen. Soviel sollte einem das
Hobby wert sein und wenn man später häufiger lötet, kann man
immer noch auf eine teurere Profistation umsteigen. Ich würde
als Anfänger auch bleihaltiges Lot verwenden. Man sollte dann
natürlich sene Platine nicht einfach in den Müll werfen, sondern
bei der nächsten Elektroschrott-Sammelstelle abgeben.
Gruss
Harald
#2424982
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Hallo Leute,

danke für die vielen Tipps. Bei mir auf der Arbeit habe ich auch 
zusätzlich jede Menge Tipps bekommen und alles zusammengefasst habe ich 
da schon eine beachtliche Tipp-Sammlung, um loszulegen ;)

mos6502 schrieb:
> Warum ausgerechnet dieses Board? Mit einem AVR Dragon + Steckbrett wärst
> du preislich fast gleich, hättest die Löterei gespart und könntest auch
> noch debuggen.

Nocheinmal zum Board. Es ist ein AVR ISP mk2 eingebaut.
Demnach läuft es mit dem Debugger und ich spare sogar 40 Euro. : )
Nur als Info für andere Interessenten am Board.

http://shop.embedded-projects.net/index.php?module=artikel&action=artikel&id=1138

http://wiki.embedded-projects.net/index.php?title=USBprog-STK#Downloads
#2425021
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Über eines muss man sich im klaren sein:

DAS ideale Experimentierboard gibt es nicht.

Steckbrett hat halt wieder seine eigenen Gesetze.
Was an 'deinem' Board gut ist, ist das alles auf dem Board beisammen 
ist. Die Wahrscheinlichkeit, dass alles auf Anhieb läuft ist gross. Was 
bei einem Steckbrett wieder nicht so ist, weil du Aufbaufehler machen 
kannst bzw. etwas improvisieren musst (wie machst du den Anschluss eines 
Flachbandkabels an ein Steckrett. normale Stiftleisten passen nicht bzw. 
ruinieren die entsprechenden Steckbrettpins. Da muss also ein Adapter 
her)

Dafür kannst du dann aber auf einem Steckbrett Zusatzschaltungen einfach 
zusammenstecken, ohne wie auf diesem Board löten zu müssen.

Letzten Endes bleibt es meistens sowieso nicht bei einem Board bzw. 
einem Programmer.

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