Hallo, ich bin neu in der Mircocontroller-Welt und habe mir folgenden Starterkit gekauft: http://shop.embedded-projects.net/index.php?module=artikel&action=artikel&id=1138 Das Board kommt genau auf diese Weise her: http://shop.embedded-projects.net/index.php?module=artikel&action=datei&file=26274&ext=.jpg Mal eine Dummyfrage: Wie befestige ich am Besten die Sockel, die einzelnen Pins, den Stromstecker, etc. an die Platine? Die Platine selbst hat entsprechende Löcher, wo man die Pins (kurzes Ende) durchschieben kann. Wie befestige ich sie aber hinter der Platine? Welches Werkzeug (bitte genauer) brauche ich und welches Material? Zu meiner Person: Ich möchte absichtlich alles einmal selber ausprobieren und scheue auch nicht davor zu löten. Ich habe es zwar noch nie gemacht - und natürlich übe ich nicht gleich mit dem gekauften Board -, aber zwei linke Hände habe ich auch nicht. Ich brauche nur euren Rat und los gehts :) Danke im voraus für eure Hilfe..!
Ali A. D. schrieb: > Das Board kommt genau auf diese Weise her: > > http://shop.embedded-projects.net/index.php?module=artikel&action=datei&file=26274&ext=.jpg Also als Bausatz > > Mal eine Dummyfrage: > > Wie befeste ich am Besten die Sockel, die einzelnen Pins, den > Stromstecker, etc. an die Platine? Durch löten > Welches Werkzeug (bitte genauer) brauche ich und welches Material? Lötkolben, Lötzinn (Elektronik Lot) > nie gemacht - und natürlich übe ich nicht gleich mit dem gekauften Board Eine weise Entscheidung. Es ist zwar nicht schwer, dauert aber ein paar Lötungen bis man den Bogen raus hat.
Warum ausgerechnet dieses Board? Mit einem AVR Dragon + Steckbrett wärst du preislich fast gleich, hättest die Löterei gespart und könntest auch noch debuggen.
Karl Heinz Buchegger schrieb: >> Wie befeste ich am Besten die Sockel, die einzelnen Pins, den >> Stromstecker, etc. an die Platine? > > Durch löten > >> Welches Werkzeug (bitte genauer) brauche ich und welches Material? > > Lötkolben, Lötzinn > Dummyfrage: Z.B. sind auf dem Board einige Pins eng benachbart. Muss ich beim Löten hinter dem Board darauf achten, dass die Pins nicht miteinander in Kontakt kommen? Quasi darf jedes Pin mit seiner Lötstelle hinten an der Platine nur "eine Insel" bilden, so mal als Metapher.. Vermutlich ja... oder irre ich mich?
Ali A. D. schrieb: > Z.B. sind auf dem Board einige Pins eng benachbart. Muss ich beim Löten > hinter dem Board darauf achten, dass die Pins nicht miteinander in > Kontakt kommen? Ja. Aber die Platine hat Lötstopplack. Das Zinn rinnt schon nicht da rüber. (Ich finde auf Youtube grade kein Video für bedrahtete Bauteile. Alles nur über SMD löten. Kennt wer ein dementsprechendes Video?)
mos6502 schrieb: > Warum ausgerechnet dieses Board? Mit einem AVR Dragon + Steckbrett wärst > du preislich fast gleich, hättest die Löterei gespart und könntest auch > noch debuggen. Ja, das stimmt. Ich wollte eigentlich ersteinmal nur etwas Fertiges haben, um gleich einzusteigen, ohne, dass ich mir anfangs viel Wissen anlesen muss. Ich plane einfach nur einige Ports von der Platine auf ein Steckbrett zu führen, um dort ein paar LEDs zu steuern. Dies sind eigentlich meine ersten Ziele.
Ein sehr guter Überblick. Danke dir. Ich habe mich schon ein wenig bez. des Lötens und Lötkolben schlaugemacht: - Generell wird empfohlen Dauerlötspitzen zu kaufen - Lötkolben ~120 Euro - Möglichst großes Angebot an Spitzen, die man tauschen kann - Temperaturregelung (macht es einfacher) Eine kleine Frage: - Welche Spitze brauche ich denn genau? Dem Video und anderen Tutorials konnte ich entnehmen, dass man mit 30-50W vorheizen muss, um gezeigte Arbeiten zu erledigen. Welche Lötspitze man braucht, weiß ich aber nicht. Und anders gefragt: - Welche Spitzen braucht man am meisten als Einsteiger? Was meint ihr?
http://www.pollin.de/shop/dt/MDU4OTk0OTk-/Werkstatt/Loettechnik/Loetgeraete/Loetset.html das brauchst du, und keinen Lötkolben für 120 Tacken!!!
Und wenn Du schon bei Pollin bist ein paar der günstigen Bausätze ordern. BlinkLed für 0,95€ z.B. Also Lötübung mit Erfolgskontrolle ideal bevor das Board im Eimer ist... Mit der ZD-931 gibts da auch eine geregelte Lötstation wenn es schon sowas sein muss. Wobei ich eher erst den günstigen Kolben nehmen würde und später eine ordentliche Lötstation.
Bausätze schrieb: > Also Lötübung mit Erfolgskontrolle ideal bevor das Board im Eimer ist... Für diesen Zweck würde ich auch Platinen aus älteren (defekten) Radios o.ä. empfehlen. Da kann man dann zuerst das Auslöten und danach das wiedereilöten üben. :-) > Mit der ZD-931 gibts da auch eine geregelte Lötstation wenn es schon > sowas sein muss. Wobei ich eher erst den günstigen Kolben nehmen würde > und später eine ordentliche Lötstation. Ich würde als besten Kompromiss auch so eine geregelte Nieder- spannungsstation für <40EUR ansehen. Soviel sollte einem das Hobby wert sein und wenn man später häufiger lötet, kann man immer noch auf eine teurere Profistation umsteigen. Ich würde als Anfänger auch bleihaltiges Lot verwenden. Man sollte dann natürlich sene Platine nicht einfach in den Müll werfen, sondern bei der nächsten Elektroschrott-Sammelstelle abgeben. Gruss Harald
Hallo Leute, danke für die vielen Tipps. Bei mir auf der Arbeit habe ich auch zusätzlich jede Menge Tipps bekommen und alles zusammengefasst habe ich da schon eine beachtliche Tipp-Sammlung, um loszulegen ;) mos6502 schrieb: > Warum ausgerechnet dieses Board? Mit einem AVR Dragon + Steckbrett wärst > du preislich fast gleich, hättest die Löterei gespart und könntest auch > noch debuggen. Nocheinmal zum Board. Es ist ein AVR ISP mk2 eingebaut. Demnach läuft es mit dem Debugger und ich spare sogar 40 Euro. : ) Nur als Info für andere Interessenten am Board. http://shop.embedded-projects.net/index.php?module=artikel&action=artikel&id=1138 http://wiki.embedded-projects.net/index.php?title=USBprog-STK#Downloads
Über eines muss man sich im klaren sein: DAS ideale Experimentierboard gibt es nicht. Steckbrett hat halt wieder seine eigenen Gesetze. Was an 'deinem' Board gut ist, ist das alles auf dem Board beisammen ist. Die Wahrscheinlichkeit, dass alles auf Anhieb läuft ist gross. Was bei einem Steckbrett wieder nicht so ist, weil du Aufbaufehler machen kannst bzw. etwas improvisieren musst (wie machst du den Anschluss eines Flachbandkabels an ein Steckrett. normale Stiftleisten passen nicht bzw. ruinieren die entsprechenden Steckbrettpins. Da muss also ein Adapter her) Dafür kannst du dann aber auf einem Steckbrett Zusatzschaltungen einfach zusammenstecken, ohne wie auf diesem Board löten zu müssen. Letzten Endes bleibt es meistens sowieso nicht bei einem Board bzw. einem Programmer.
Das stimmt. Ich bin zufrieden mit dem, was ich mir momentan gekauft habe. Ich denke, dass sich damit sehr viele Aufgaben erledigen lassen. Wenn man den Debugger brauchen sollte, kann man ihn eigentlich später dazukaufen?
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