Hallo, ich wollte fragen, ab eine Schottky-Diode in der VUSB-Leitung ein wirksames und sinnvolles Mittel ist, den PC vor rücklaufendem Strom über den USB-Port zu schützen? Ich habe hier ein bus-powered Gerät, bei dem sich der PC ab und an ausschaltet (Fehlermeldung: current detected on USB o.ä.) und das ist natürlich garnicht gut. Gruß Gerd
Die Meldung kommt sicherlich eher von einer Stromüberschreitung. Manchmal sind diese Meldungen etwas sehr abstrakt. Wahrscheinlich von Verkäufern verfasst. Bei Windows gibts auch schon mal eine Stromspannung von 500mA. Offenbar ist das Gerät schlampig gebaut, zieht mehr als die 500mA und der Host is ausnahmsweise mal nach Spezifikation programmiert und meldet das dem Betriebssystem.
Hallo Christian R., das kann durchaus sein, da ich im Descriptor nur 100mA angegeben habe, aber das Gerät vermutlich etwas mehr zieht. Ich stell das mal um und teste es. Vielen Dank! Gruß Gerd
Ich habe das jetzt mal 4 Stunden laufen lassen und der Fehler ist nicht mehr aufgetreten. Erstaunlich, da ich immer dachte, dass die Vorgaben bzgl. mA sowieso nur theoretischer Natur seien (solange sie 500 mA nicht überschreiten). Da hat sich tatsächlich was geändert. Gruß Gerd
1) Ich benutzte eine aktiven USB Hub in der Hoffung, dass es im Fehlerfall das bevorzugte Opfer ist. Ohne Beweis... nur der Glaube der zählt. 2) Wenn deine Platine es erlaubt USB galvanisch trennen.
Hallo Coder, galvanisch ist zu aufwändig (High-Speed). Auch wenn der Fehler offenbar nicht mehr auftritt, denke ich immer noch über die Diode nach. Also noch einmal die Frage vom Anfang: Ist eine Schottky-Diode in der VUSB-Leitung ein wirksames und sinnvolles Mittel den PC vor rücklaufendem Strom über den USB-Port zu schützen? Gruß Gerd
Hallo Mini Float, VUSB = Spannungsführende Leitung vom USB (dazu noch GND,D+,D-). Gruß Gerd
Gerd schrieb: > Da hat sich tatsächlich was geändert. Eher umgekehrt, die Tatsache, dass massenhaft Geräte auf den Markt geworfen werden, die den Vorgaben des USB-Standards nicht folgen, ist eher ein Phänomen der letzten Jahre.
Gerd schrieb: > galvanisch ist zu aufwändig Es wäre allerdings ein recht großer Aufwand, die Stromversorgung des USB-Gerätes galavanisch zu trennen. > Auch wenn der Fehler offenbar nicht mehr auftritt, denke ich immer noch > über die Diode nach. Also noch einmal die Frage vom Anfang: > > Ist eine Schottky-Diode in der VUSB-Leitung ein wirksames und sinnvolles > Mittel den PC vor rücklaufendem Strom über den USB-Port zu schützen? Ich sehe nicht so wirklich den Sinn. Warum sollte da denn Strom zurücklaufen? gaast schrieb: > Gerd schrieb: >> Da hat sich tatsächlich was geändert. > > Eher umgekehrt, die Tatsache, dass massenhaft Geräte auf den Markt > geworfen werden, die den Vorgaben des USB-Standards nicht folgen, ist > eher ein Phänomen der letzten Jahre. Die Rechner, die das erkennen und dann abschalten aber auch.
Bei einem bus-powered Gerät kann ja eigentlich nichts zurükfließen, es sei denn, du hast einen Step-Up Wandler drauf, der eine höhere Spannung als die VBUS erzeugt. Daher ist so eine Diode sinnlos. Bei einem Self-Powerd Gerät dienst VBUS eh nur der Detektion, ob das Kabel eingesteckt wurde, auch da brauchts keine Diode. Hab ich auch noch nirgends gesehen. Die VBUS ist eh schon manchmal recht niedrig, da noch mal 0,3V abzwacken muss ja nicht sein.
Schottky-Diode in VUSB: Macht TI beim 5529-Eval Bord, gibt es sogar EAGLE-dateien.
Gibt es nicht diese selbstrückstellenden Sicherungen (Multifuse resettable fuses), sind träge aber es müßte hinhauen! gruß der kranke Andi
>Es wäre allerdings ein recht großer Aufwand, die Stromversorgung des >USB-Gerätes galavanisch zu trennen. Gedankenfehler - ich habe das auf D+, D- bezogen. >Ich sehe nicht so wirklich den Sinn. Warum sollte da denn Strom >zurücklaufen? Das Gerät hängt über SPI noch an einer anderen Schaltung mit eigener Spannungsversorgung. Stichwort Potentialunterschied - kann da nichts zurückfliesen? >Gibt es nicht diese selbstrückstellenden Sicherungen. Das etwas am PC kaputt geht glaub ich eigentlich nicht, aber er schaltet sich eben ab bei 'falschen' Spannungen/Strömen. Das macht keinen guten Eindruck und soll verhindert werden.
>Schottky-Diode in VUSB: Macht TI beim 5529-Eval Bord, gibt es sogar >EAGLE-dateien. So ungefähr hab ich mir das vorgsetellt: zwischen USB und Spannungsregler noch eine Schottky-Diode einfügen. >Die VBUS ist eh schon manchmal recht niedrig, da noch >mal 0,3V abzwacken muss ja nicht sein. Laut Spezifikation und allen möglichen Worst-Cases müssen trotzdem ca. 4 Volt am USB anliegen, womit man dann bei 3.7 V liegt. Das reicht für einen LDO.
Hab hier Ext. gespeistes Logitec HUB das schisst mir auch zurück in den PC.
K. J. schrieb: > Hab hier Ext. gespeistes Logitec HUB das schisst mir auch zurück in den > PC. Das machen manch interne auch. Trenne Plus im Hub vom Anschlußkabel Richtung PC und gut ist.
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