Hallo zusammen: Ich bin grad an einer Schaltung für meine Fahrrad LED's und baue die Stromversorgung auf Li-Io Akkus um. Dabei hat dann auch der Atmega8 einzug gehalten und ich wollte die Akkuspannung per Analogeingang überwachen. Die angehängte Schaltung habe ich mir ausgedacht. Könntet ihr kurz drüber schauen ob das alles stimmig ist oder ob ich dor einen groben schnitzer reingehauen habe. Man kann ja nie wissen. Kurz beschrieben: Die HighPower LED wird mit der vollen Akkuspannung betrieben, die Einzelzellen werden per Spannungsteiler überwacht. Die kleinen einzel LED's zur Akkuspannungsanzeige werden an die Zelle 1 angeschlossen umd die Verlustleistung zu minimieren. Der 5V Spannungsregler kommt an die 11,1V auch um Verlustleistung zu minimieren. Hier könnte man bestimmt auch einen LDO nehmen und an 7,4 anschließen, habe jetzt aber keinen Namen zur Hand, evtl. Vorschläge? Danke im Vorraus für eure Bemühungen! Tino
Schließ an den Masse-Fuß deiner Spannungsteiler doch noch einen n-FET an. Dann wird da nur Strom verbraucht, wenn auch gemessen wird. Display-Anschluss und ISP-Schnittstelle sollten sich doch auf einem Steckverbinder unterbringen lassen, oder? Wenn du etwas zeitgemäßeres als den 7805 verwendest, vermeidest du satte ~10mA Ruhestrom. Wo liegt der sinn darin, die LEDs nur über die erste Zelle zu versorgen? Dass die auch sicher schneller leer ist als der Rest? ^^ Was passiert mit deiner Schaltung, wenn die LED-Kette mal einen Wackelkontakt hat, oder nicht angeschlossen ist? Richtig, sie geht sehr wahrscheinlich komplett drauf. Sieh doch über deinen LEDs einen Überspannungsschutz vor.
Michael H. schrieb: > Wo liegt der sinn darin, die LEDs nur über die erste Zelle zu versorgen? > Dass die auch sicher schneller leer ist als der Rest? ^^ Ich seh da auch keinen Vorteil. Die Akkulaufzeit verlängert sich dadurch nicht, aber die Zellen werden ungleichmäßiger belastet.
Die Li-Ionen Zellen ungleichmäßig zu entladen ist ein bißchen dirty und schöpft nicht die volle kapazität des Akkus aus. Beim Laden verwendest du hoffentlich eine Blancer!? Eleganter wäre der Einsatz eines DC-Wandlers,den könntest du mit dem Atmega tackten. Den Atmega würde ich direkt mit 3.7 V Akku betreiben. Die 100k widerstände werden wahrscheinlich noch angepasst?
> Schließ an den Masse-Fuß deiner Spannungsteiler doch noch einen n-FET > an. Dann wird da nur Strom verbraucht, wenn auch gemessen wird. Guter Hinweis, es fließt aber aufgrund der 100K Widerstände doch nur 1mA in Summe und das ist sicherlich verkraftbar. > > Display-Anschluss und ISP-Schnittstelle sollten sich doch auf einem > Steckverbinder unterbringen lassen, oder? Das ist auch ein guter Hinweis. Habe ich garnicht dran gedacht, aber da ich genug Platz auf dem Board habe laß ich es der Übersicht halber... > > Wenn du etwas zeitgemäßeres als den 7805 verwendest, vermeidest du satte > ~10mA Ruhestrom. Den suche ich dann noch raus. > > Wo liegt der sinn darin, die LEDs nur über die erste Zelle zu versorgen? > Dass die auch sicher schneller leer ist als der Rest? Wenn ich die LED's per VCC versorge brennen 4x5mA+10mA = 60mA mit einer Ausgangsspannung von 18.5V was eine Verlustleistung in Summe von 1,11W bedeutet nur damit alle Zellen gleichmäßig entladen werden. Wenn eine Zelle am werkeln ist, dann sind es 0,22 W aber richtig erkannt nur an einer Zelle. Hmm... Ich habe einen HighPower LED Strom von 1A und 10W damit würden dann 10% nur für die Anzeigen LED's drauf gehen. Gibt es dort eine elegantere Lösung? > > Was passiert mit deiner Schaltung, wenn die LED-Kette mal einen > Wackelkontakt hat, oder nicht angeschlossen ist? Richtig, sie geht sehr > wahrscheinlich komplett drauf. > Sieh doch über deinen LEDs einen Überspannungsschutz vor. Wieso dies? Ich versteh das leider nicht... Danke vielmals!
> Beim Laden verwendest du hoffentlich eine Blancer!? Ja natürlich. Frage hier noch: Kann man die Akkus laden und die Schaltung angeschlossen lassen? > Die 100k widerstände werden wahrscheinlich noch angepasst? ne, die sind doch der spannungsteiler für die Spannungsüberwachung
Tino Kühn schrieb: >> >> Wo liegt der sinn darin, die LEDs nur über die erste Zelle zu versorgen? >> Dass die auch sicher schneller leer ist als der Rest? > Wenn ich die LED's per VCC versorge brennen 4x5mA+10mA = 60mA mit einer > Ausgangsspannung von 18.5V was eine Verlustleistung in Summe von 1,11W > bedeutet nur damit alle Zellen gleichmäßig entladen werden. Wenn eine > Zelle am werkeln ist, dann sind es 0,22 W aber richtig erkannt nur an > einer Zelle. Formulieren wir es mal anders: Es sind in jedem Fall 60 mA, die fließen. Ob nun auf einer Zelle oder auf allen, spielt für die Akkulaufzeit keine Rolle. Wenn eine Zelle die Entladeschlußspannung erreicht hat, mußt du abschalten, auch wenn die anderen noch nicht leer sind. > Hmm... Ich habe einen HighPower LED Strom von 1A und 10W > damit würden dann 10% nur für die Anzeigen LED's drauf gehen. Gibt es > dort eine elegantere Lösung? Die 5V für den µC mit einem Step-down-Converter erzeugen und damit dann auch gleich die LEDs betreiben. Dann kannst du dir auch die ganzen FETs sparen.
So, ich habe den Schaltplan überarbeitet und starte einen neuen Versuch. Wäre diese Schaltung so OK?
So, dann mal mein Senf dazu: 1. Gibt es einen Grund, wieso du 3,7V über einen Spannungsteiler misst? Wäre für mich nur sinnvoll, wenn du nicht die 5V als Referenzspannung nehmen willst. 2. Für meinen Geschmack sind es noch zu wenige Stützkondensatoren für den µC (ein 10µF Elko oder Tantal pro VCC-Pin wird hier nicht die Welt kosten ;) ). Oder aber du baust die Schaltung wirklich klein auf und setzt den 100µF von dem Spannungsregler nahe an den µC. 3. Für die Anzeige-LEDs würde ich Low-Power Typen einsetzten. Leuchten ein wenig schwächer brauchen dafür aber nur 1mA. Kannst du mal bei einem Versuchsaufbau testen, ob dir die Helligkeit passen würde. Ansonsten, hast du dir die Schaltung für den MIC3202 durchgerechnet? An deiner Stelle würde ich mir die Zeit nehmen und schauen, ob alle Werte passen. Das erspart einem einige böse Überraschungen (wie eine zu niedrige Schaltfrequenz). Beim Routen dann auch die Empfehlungen des Datenblattes befolgen. gruß Laszlo
> 1. Gibt es einen Grund, wieso du 3,7V über einen Spannungsteiler misst? > Wäre für mich nur sinnvoll, wenn du nicht die 5V als Referenzspannung > nehmen willst. Ich nehme die 2,56V interne Referenzspannung. Die ist deutlich genauer. Hoffe ich. > 2. Für meinen Geschmack sind es noch zu wenige Stützkondensatoren für > den µC (ein 10µF Elko oder Tantal pro VCC-Pin wird hier nicht die Welt > kosten ;) ). Oder aber du baust die Schaltung wirklich klein auf und > setzt den 100µF von dem Spannungsregler nahe an den µC. Jep, der kommt so dicht wie möglich an den µC... Bisher hat dieser Aufbau aber keine Probleme gemacht... > 3. Für die Anzeige-LEDs würde ich Low-Power Typen einsetzten. Leuchten > ein wenig schwächer brauchen dafür aber nur 1mA. Kannst du mal bei einem > Versuchsaufbau testen, ob dir die Helligkeit passen würde. guter Hinweis, danke! > Ansonsten, hast du dir die Schaltung für den MIC3202 durchgerechnet? An > deiner Stelle würde ich mir die Zeit nehmen und schauen, ob alle Werte > passen. Das erspart einem einige böse Überraschungen (wie eine zu > niedrige Schaltfrequenz). Beim Routen dann auch die Empfehlungen des > Datenblattes befolgen. Die Berechnung ging über das Tool von led-treiber.de da gab es auch garnicht so viele Möglichkeiten. Der Betrieb ist so auf ca. 500kHz ausgerechnet... danke vielmals!
Bitte melde dich an um einen Beitrag zu schreiben. Anmeldung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.
Bestehender Account
Schon ein Account bei Google/GoogleMail? Keine Anmeldung erforderlich!
Mit Google-Account einloggen
Mit Google-Account einloggen
Noch kein Account? Hier anmelden.

