Hilfe bei Wunschliste - Reflow-Verbrauchsmaterial

OP #2429205
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Hallo zusammen,

ich habe gestern einen gebrauchten Backofen in Used-Optik gebuchtet. Nun 
soll das Gerät möglichst schnell zum Reflow-Ofen werden (nach der 
Anleitung von Thomas Pfeiffer).
Um an das Material für den Mod zu kommen wird eine Bestellung beim R 
nötig. An diese würde ich gerne das ganze Verbrauchsmaterial, das ich 
brauchen werde, anhängen. Was fällt da alles an?


- Erstmal Lötpaste: Ich habe hier einen Rest Fittinglötpaste gefunden, 
aber das ist wohl etwas anderes, oder? R. scheint keine derartigen 
Döschen zu haben.
- Einen Rakel (oder wie auch immer das Teil zum Verstreichen heißt) habe 
ich da.
- Da auch mal Platinen ohne Stencil gemacht werden müssen, brauche ich 
eine Spritze mit Paste, richtig? Welche Größen sind für die Dosiernadeln 
sinnvoll? R. bietet da verschiedene an.
- Habe ich noch etwas vergessen? Nur zur Sicherheit: Flussmittel brauche 
ich keines, wenn ich No-Clean-Paste vewende, oder?

wie sieht's bleitechnisch im Hobbybereich aus? Spricht noch etwas gegen 
bleifreies Reflowen?


dank euch!
rava
Persönliche Seite #2429212
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Fittingslötpaste ist definitiv das flasche.

Größe der Dosiernadel kommt eben drauf an was du Löten willst, DPAK2 
Leistungsmosfets? LQFP144? Für letzteres empfehlen sich kleine Stencils 
die nur das eine Footprint enthalten. Sonst: Durchmesser ca Pad-Größe.

Flussmittel ist immer dann gut zu haben, wenn man manuell 
nachbearbeitet, für reine Löten mit Paste brauchst du es eigentlich 
nicht, ist trotzdem gut was da zu haben.

Zu Bleifrei löten: Bei mir funktionierts prima, eine LQFP100/LGA20 und 
ähnlich kleinen/Aufwändigen gehäusen hat sofort prima geklappt, du musst 
mit der Temperatur eben ein kleines stück höher.
Gast #2429375
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Hallo,

kauf von der (teuren) Lötpaste nicht zuviel auf Vorrat.
Leider hat die ein Verfalldatum und ist je nach Lagerungsbedingungen 
danach tatsächlich nicht mehr brauchbar zu nutzten (wird hart und 
krümmelig).

mfg

   Bastler
Gast #2429496
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gut, da könnte man jetzt auch ein Tupperdöschen entweihen und die Paste 
in den normalen Kühlschrank tun, meint ihr nicht? ^^
Der Tipp ist auf jeden Fall schonmal super! Danke.

ich werde dann wohl nur mit der Spritze arbeiten und die auch für 
Stencils her nehmen.

rava
#2429523
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Sepp Obermair schrieb:
> Lötpaste im Kühlschrank lagern - hilft ungemein.
> (Achtung, natürlich in dem Kühlschrank nur Lötpaste lagern:)

Meinst Du, man könnte die mit Sardellenpaste verwechseln? :-)
Gruss
Harald
PS: Falls man einen Kühlschrank nur für Laborbedarf braucht, könnten
sich aus Preis- und Platzgründen sog. Kühlboxen für KFZ eignen. Man
braucht dann nur noch ein 12V-Netzteil.

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