Gast
#2432835
Hallo, Ich bin gerade in der Ausbildung zum EGS und habe ein Verständnis Probleme mit dem Wechselstrom Ersatzschaltbild und mein Lehrer konnte mir da auch nicht wirklich helfen. Ich hab mal die Schaltpläne angehangen, welche wir von unserem Lehrer bekommen haben. Es geht darum, das die Betriebsspannung (DC) nach Masse Kurzgeschlossen ist. Mein Lehrer begründet es damit das in dem Netzteil für die Schaltung ein Kondensator enthalten ist, welcher für Wechselspannung einen Kurzschluss darstellt. Nun frag ich mich wie dort überhaupt eine Wechselspannung hinkommen kann, welche der Kondensator kurzschließen könnte. Ich würde mir das so vorstellen, das sich bei ändernden Eingangssignal nur der Spannungsabfall und der Stromfluss über R1 und R2 verändert, die Spannung von UB nach Masse aber konstant bleibt. Oder liege ich da falsch? Mein Ausbilder meinte zu dem ganzen, das es sich dabei um irgendwelche Hochgegriffenen Modelle handelt, die mit der Realität nichts zu tun haben. Und im Internet hab ich irgendwo gelesen, das im Wechselstrom Ersatzschaltbild einfache alle Gleichspannungen auf Masse gesetzt werden, weil man sie nicht betrachten möchte. Für mich hört sich letzteres noch am warscheinlichsten an, bloß wenn das stimmt, warum kann man die Gleichspannungen ganz einfach so "unter den Tisch fallen lassen"? Ich hoffe, das ihr mich da ein wenig aufklären könnt.

