BC548 im Grenzbereich ?

Gast #2434205
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Kurze Frage, für ein kleines Puppenhausprojekt sollte ich folgendes 
aufbauen.

ich brauche aufjeden Fall 16 LEDs. Die Ansteuerung macht ein NE555, 
alles soweit klar...

Pro LED Strang bei 9 V messe ich nun 22 mA, laut Datenblatt, wenn ich es 
richtig gelesen habe, kann der BC540 100mA ab. / Ic

Würde der Transistor früher oder später sterben ???

Stärkere Trasistor klar aber BC548 habe hunderte in der 
Bastelkiste...))))
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#2434216
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Bastler schrieb:
> Kurze Frage, für ein kleines Puppenhausprojekt sollte ich folgendes
> aufbauen.
>
> ich brauche aufjeden Fall 16 LEDs. Die Ansteuerung macht ein NE555,
> alles soweit klar...
>
> Pro LED Strang bei 9 V messe ich nun 22 mA, laut Datenblatt, wenn ich es
> richtig gelesen habe, kann der BC540 100mA ab. / Ic
>
> Würde der Transistor früher oder später sterben ???

Der Ic ist eigentlich sowieso keine feste Grenze, viel wichtiger ist
es, die entstehende Verlustleistung abzuführen.

> aber BC548 habe hunderte in der Bastelkiste...))))

Wo ist dann das Problem? Es könnte höchstens sinnvoll sein,
Fassungen für die Transistoren zu montieren. :-)
Gruss
Harald
Gast #2434228
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hinz schrieb:
> Kommt ganz auf den Hersteller und das Herstellungsdatum an.

Wie erkenne ich das ?

der NE555 wird auch mit 9V versorgt, also am Ausgang habe ich dann rund 
9 V

Laut Datenblatt ist  der maximale Ueb 6 V und ca ein Hfe 250.

mit einem Basis R ca 1 K wäre alles soweit ok...???
Gast #2434234
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Hallo,

nun wenn im Datenblatt 0,1 A steht dann sollten 0,088A doch kein Problem 
sein.

Ich gehe mal davon aus das in Datenblättern nicht "gelogen" wird.

Das wird nur gerne bei Massenprodukten gemacht  bzw. erst im 
Kleingedruckten klargestellt das die beworbenen 100W "Leistung" 
tatsächlich nur 0,5W Sinusleistung sind ;-),

Aber warum sind wir hier Bastler ?

Aufbauen, ausprobieren und sehen  (fühlen) was passiert, ein BC 548 
Transistor ist schnell und einfach ausgetauscht.

Oder einfach mal auf einen Steckbrett aufbauen - dafür gibt es diese 
"Dinger".

mfg

     "Bastler"
#2434244
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Bastler schrieb:
> hinz schrieb:
>> Kommt ganz auf den Hersteller und das Herstellungsdatum an.
>
> Wie erkenne ich das ?

Ist doch egal; Du hast sowieso nur 88mA und das ist <100mA.

> Laut Datenblatt ist  der maximale Ueb 6 V

Ueb gilt in Rückwärtsrichtung mit Pegeln unter 0V.

> und ca ein Hfe 250.

Im Schalterbetrieb gilt ein kleinerer Wert von typisch 30.
Sonst ist die Uce-Spannung zu hoch, und der Transistor wird heiss.
Gruss
Harald
Gast #2434265
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A. K. schrieb:
> Als ob das hier irgendwie von Belang wäre. Muss nur wesentlich niedriger
> sein als Pmax.

Richtig, aber warum mit einem bipolarem Transistor schalten, der 
deutlich höhere Verluste macht als einen MOSFET, wenn er sowieso 
irgendwelche MOSFETs in der Kiste hat?



Knut
#2434272
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Knut schrieb:

> Richtig, aber warum mit einem bipolarem Transistor schalten, der
> deutlich höhere Verluste macht als einen MOSFET, wenn er sowieso
> irgendwelche MOSFETs in der Kiste hat?

Der Gesamtverlust ist bei gleichem Strom völlig unabhängig von der Wahl 
des Transistors, weil festgelegt durch VCC*I(LED). Was gewinnt er also 
durch einen MOSFET?
Gast #2434310
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Was sind das für LEDs (Vorwärtsspannung)?
Wenn eh so viele Transistoren verfügbar sind, würde ich zwei nehmen und 
die LED-Stränge entsprechend aufteilen.
Aber der Serienwiderstand für die LEDs ist sehr niedrig dimensioniert, 
da sehe ich ein Risiko, falls die Netzteilspannung nicht absolut 
konstant ist oder die Vorwärtsspannung der LEDs schwankt bzw. nicht 
präzise bestimmt.
Gast #2434738
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Ok. Wenn durch Erwärmung oder Alterung die Vorwärtsspannung der LEDs 
jeweils um 0,1 V sinkt, steigt der Strom je Strang auf ca. 28 mA an.
Ich würde die Widerstände auf 10...15 mA Normalstrom einstellen und den 
BC548 nehmen, fertig. Ist immer noch hell genug, braucht weniger Strom, 
lässt die Bauteile kalt und den Transistor im sicheren Bereich arbeiten.
Voraussetzung für alle Überlegungen ist eine stabile 
Versorgungsspannung. Ist diese nicht gegeben, ist die Schaltung ganz 
anders zu konzipieren.

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