Gast
#2437860
Hallo, warum brauch ich einen Bootloader für einen Atmega8, wenn ich den Chip über ISP auch mit USB ASP recht flott flashen kann ?
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Warum Bootloader ?
Gast
#2437860
Hallo, warum brauch ich einen Bootloader für einen Atmega8, wenn ich den Chip über ISP auch mit USB ASP recht flott flashen kann ?
Gast
#2437869
Offenbar brauchst DU keinen. Aber vielleicht hat man manchmal keinen USB ASP da, und der fest in ein Gerät eingebaute Mikrocontroller ist z.B. nur über einen RS232-Anschluss mit dem PC verbunden.
Gast
#2437875
Sind Bootloader immer für RS232-Programmierung ?
Gast
#2437877
Dann brauchst Du ihn auch nicht. Es gibt aber Leute, die den Kontroller über die serielle Schnittstelle flashen wollen, weil die Pins für die ISP-Schnittstelle so beschaltet sind, daß man beim Programmieren irgend- welche anderen Peripherieschaltungen aus Versehen mit ansteuern würde und das Schäden anrichten kann. MfG Paul > warum brauch ich einen Bootloader... Wenn du den SPI nutzt, kann es problematisch sein, auch den ISP einzusetzen, weil man die SPI Geräte meistens nicht trennen kann. (SPI und ISP teilen sich einige Pins, siehe Datenblatt zum MC). Drum brenne ich gerne einen bootloader auf den "nackten MC", alles weitere dann via UART, den ich ohnehin verkable (USB nach Seriell/TTL). Kurzum, ich brauche ihn, weil es für mich so sehr praktisch ist. > Sind Bootloader immer für RS232-Programmierung ? Nein, muss nicht, aber ist meistens so.
Gast
#2437895
Tom M. schrieb: >> Sind Bootloader immer für RS232-Programmierung ? > > Nein, muss nicht, aber ist meistens so. Gibt es aber auch für Speicherkarten wie SD, CAN, LIN, usw...
Gast
#2437901
Anfänger schrieb: > Sind Bootloader immer für RS232-Programmierung ? Fast immer, weil es die einfachste und praktischste Schnittstelle ist für's Programmieren von Controllern. Mittlerweile gibt es auch einige Controller, die USB eingebaut haben und sich auf ein spezielles USB-Protokoll verstehen. die steckt man zum Programmieren an den USB und der Quasi-Bootlader tut so, als wäre er ein Massenspeicher, wo man die Firmware nur draufzukopieren braucht. Nett, aber aufwendig. Viel aufwendiger als ein Bootlader, der per V24 arbeitet und deshalb nur bei "größeren" Controllern anzutreffen. W.S.
Gast
#2437915
Hi >Wenn du den SPI nutzt, kann es problematisch sein, auch den ISP >einzusetzen, weil man die SPI Geräte meistens nicht trennen kann. (SPI >und ISP teilen sich einige Pins, siehe Datenblatt zum MC). Drum brenne >ich gerne einen bootloader auf den "nackten MC", alles weitere dann via >UART, den ich ohnehin verkable (USB nach Seriell/TTL). Man kann Probleme auch herbei reden. Ausserdem ist SPI bei den meisten AVRs nicht die einzig mögliche Programmierschnittstelle. MfG Spess Habe letztens den 1wire Bootloader von Peter Dannegger für ein Projekt mit einem Tiny85 genutzt. Der Tiny wurde nachträglich in einem sehr kompakten kommerziellen Gerät verbaut um dieses mit einem passiven analogen externen Zusatzmodul zu verbinden. Es konnte nur EIN freier Pin eines bereits vorhandenen Steckverbinders für die Verbindung nach aussen genutzt werden. Firmwareänderungen wären ohne Bootloader (welcher hier die selbe Leitung nutzt) nur durch komplette Demontage des Gerätes und anschließendem auslöten / HV Programmieren möglich gewesen. GERADE DESWEGEN sind Bootloader nützlich! Antwort schreibenBitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben. |
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