Such dir ein Tischgerät, wenns geht. Ich weiß ja nicht, was "mobil" für
dich genau bedeutet, aber so ein Tischgerät lässt sich auch leicht
tragen und überall betreiben, wo es eine Steckdose gibt. Dafür bekommt
man bei denen viel mehr geboten fürs Geld.
Fürs Weitergehende empfehle ich die Suchfunktion, hier gibt es hunderte
Threads zum Thema.
Schon wieder so ein Thema, such dich durch das Forum, dieses Thema
taucht dreimal die Woche auf, es gibt hier sogar einen Artikel, der
helfen soll.
Sobald du weisst, was du willst, schau ob du mobil sein willst (und nen
Haufen Geld ausgeben willst) oder du ein günstigeres Tischoszi holst.
Günstig ist bei einem Oszilloskop sowieso relativ... Ein Bastler-Budget
ist da schnell ausgeschöpft, wenn man neue kauft.
Um nicht nur negativ zu klingen, statt dem mobilen UNI-T holst dir eher
noch ein (Billigteil, aber trotzdem noch um einiges besser) Owon SDS.
Ich hab hier das SDS6062 für ~350€ neu. 60Mhz statt den 25 und selbst
die 60Mhz machen sich ab und zu negativ bemerkbar, auch bei
Hobbybasteleien. Du wirst sehen, sobald du die Möglichkeit hast, willst
du dich auch an mehr als ein paar kHz versuchen.
Hat USB-Host, USB-Client, 800x480 Display auf dem alle Pixel genutzt
werden (nicht /2 wie bei vielen anderen!).
Die 500MS machen sich auch immer wieder bemerkbar, sogar bei "lahmen"
Controllerschaltungen, gerade wenn man mit PWM herumbastelt oder Störer
sucht.
Dafür kostet es weniger, mehr als das Doppelte möglich, 125MS sind sehr
mickrig und einen Akku gibt es für das Owon auch.
Schwer ist es nicht und mit einem Alukoffer aus dem Baumarkt für ein
paar Euro ist man damit auch mobil.
Das 6062 ist auch nur das kleinste aus der SDS Reihe. Soweit ich weiss
ist "Messgeräte Chemnitz" der einzige Händler in D, der die hat, dort am
besten mal umsehen.
Das mit VGA Out ist etwas verwirrend, das 6062 hat keinen.
Das Wichtigste ist, du solltest wissen was du brauchst, dabei wird dir
hier wohl keiner mehr wirklich helfen (wollen), da dieses Thema so oft
auftaucht.
Hallo Peter,
mein Rat wenn es für ein Hobby ist geht zu den Funkamateuren zum
Flohmarkt am Samstag in Dortmund. http://www.dat-ev.de/ Dort gibt es
genügned Geräte in allen Preisklassen und wenn du dort nichts findest
findest du es nirgends. Wirklich schau dir die Geräte an und teste und
hol dir bei den Leuten die auf der Messe sind Rat. Da sind so viele
Funkamateure die Zeit und langjährige Erfahrung haben jung und alt und
die wissen was ab geht.
Peter schrieb:> Sorry mit Hobby wars auf Gut und GÜNSTIG bezogen,
Das gibt es leider nicht.
Es gibt nur gut und ausreichend preiswert, aber sowas ist fernab von
günstig.
> wo ich aber vll auf> Tips von Leuten die schon mit welchen arbeiten Wert lege.
Da wäre dann der hiesige Standard Tip das DU mal beschreibst WAS Du
eignetlich benötigst (z.B. NF, HF, , von... biss..),
Welcher Art Deine geplanten zukünftigen Messugnen sind.
Etc.
Also das, was wir hier jede Woche bei solchen Fragen im Forum den
trolligen Leutz raten.
Galenus ein Reisender schrieb:> Hallo Peter,> mein Rat wenn es für ein Hobby ist geht zu den Funkamateuren zum> Flohmarkt am Samstag in Dortmund.
Insbesondere wenn man Scopesucher aus Kiel, Berlin, Magdeburg, München,
Passau,.. ist das bestimmt ein super Tip von Dir.
Da würde ich ein klassisches, analoges Oszilloskop nehmen.
Da machst nicht viel falsch und musst dich auch kaum mit der
Interpretation von den Messungen auskennen, Aliasing usw. ist da ein
Fremdwort. ;)
Wenn es mobil sein soll, dann würde ich zu der neuen Owon Reihe greifen,
die kostet zwar gut 1,5x mehr als dieses Gerät, aber diese Serie hat
sehr viel verbaut. Wer noch mehr will, der sollte sich dann gleich etwas
aus der 2000er Reihe von Agilent holen, dank update Funktion sicherlich
sehr interessant. Aber da sind wir dann auch wieder über 1200€ und das
ist dann etwas viel.
-> Analoges Gerät für 50-100€ bis du siehst, was du brauchst.
MFG Johannes
Christoph B. schrieb:> kann das Hantek DSO5102B empfehlen. 100Mhz für 390€.> Lässt sich sogar auf 200Mhz freischalten
den gibts jetzt auch als handheld version mit DMM, habe eins hier zum
testen, hackbar auf 200MHz bw genau so wie desk version.
Was noch schöner ist, LAN ist schon integriert, sogar serial über
BT möglich (falls man zwei solche module hat ebay 190527209620)
Lötet man grosseres SRAM funktionieren auch 2Mpoint.
Akku laufzeit fast 4 stunden (mit display auf max, 2 ch. full
speed gesammpled, power management aus).
DMM ist echtes CAT III (sicherungen, design - muss mal irgendwann
paar bilder davon machen) - allerdings 1% genaugkeit(FS9922-DMM4).
Es gibt sogar eine CAT III scope version (mit isolierten channels)
Such nach DSO1062B, oder isoliert nach DSO1062S, einige china
händler haben es schon (achtung - nicht DSO1060!)
Hallo,
Ich habe einen EO213 übrig, robust und solide, hübsch anzusehen
und für alle Schandtaten zu gebrauchen, sehr sauber und ordentlich,
alle Untelagen dabei, fast unbenutztes Reservergerät aber keine
klapprigen Schalter oder muchtigen Regler da jährlich gewartet.
Kein üblicher Ebay-Müll ohne Blende u.s.w.
Wenn Du mehr wissen willst dann Mail an:
tillk ät arcor.de
Peter schrieb:> Hat jemand noch einen Vorschlag?
Ja. Laß die Finger von so einem Mist. Wir hatte früher mal so ein
Handheld-Oszi in der Firma (Wenn mal jemand auf Service wegfahren
muß...), bis wir es dann irgendwann mal weggeschmissen haben.
Der Vorschlag mit dem 25 Jahre alten DDR-Oszi EO213 ist da um Längen
besser. Da hat man (wenn das Teil nicht vergammelt ist) was gut
Benutzbares für ne Menge Bastlerangelegenheiten. Für ausgesprochene
HF-Zwecke würde ich allerdings nen gebrauchten Tektronix mit 200..400
MHz Bandbreite empfehlen, sowas rangiert m.W. um 300..400 Euro.
W.S.
Hi,
Peter schrieb:> Jemand Erfahrung mit diesem hier?>> http://www.conrad.de/ce/de/product/122412/Voltcraft-632-FG-An-Oszilloskop>> Finde ich relativ interessant da Analog und es einen Frequenzgenerator> hat. Weiß aber nicht wie ich Voltcraft einordnen soll.
Gerade wenn es um µC geht würde ich definitiv KEINE normales Analoges
Oszilloskop nehmen! ICh verstehe ehrlich gesagt überhaupt nicht wie dir
jemand diesen Rat geben kann. (Wobei ich jetzt Analog im Sinne von Ohne
Speiche rmeine, ein Digitales- oder Combiskope mit Röhre ist durchaus OK
WENN DER PREIS STIMMT)
Ein Analoges Skope ist gut wenn man mit Dingen wie NF oder oder HF
arbeiten will. Also alles wo man periodische Signale hat, hat man ein
gutes Skope hat man oft auch noch Rauschwerte die selbst moderne DSO nur
im oberen PReissegment erreichen.
Aber beim µC ist der Nutzwert doch eher GEring!
Du kannst damit feststellen ob der externe OSzillator schwingt oder
meinetwegen auch noch ob sich auf einem Portpin etwas tut. Aber viel
mehr geht nicht. Mal eine Datenübertragung oder ähnliches mitschneiden
geht einfach nicht. Und selbst Dinge wie eine PWM bekommt man nicht
immer sauber dargestellt. Von Einmaligen Dingen (Steuerimpuls) mal ganz
abgesehen.
Aber gerade die Dinge wo auch heute noch die Analogen Skopes auftrumpfen
sind im µC bereich bzw. in der ganzen "einfachen" Digitaltechnik eher
uninteressant. Frequenzen bzw. Frequenzgemische Wo Aliasingeffekte
auftreten können (bzw. werden) hast du da so gut wie gar nicht.
Auch Rauschen ist eher uninteressant.
Meist hat man da doch Binärsignale, evtl. will man noch den ungefähren
Spannungsbereich wissen. Aber auf 10mV bei einem 10V Signal kommt es da
absolut nicht an.
Deshalb: FÜR µC solltest du dir ein DSO zulegen wenn es von den Finanzen
her passt. Das kann z.b. für einenEinsteiger ein HAMEG HM205 bzw. 305
sein wenn man es denn GÜNSTIG bekommt (unter 100 Euro). Das vereint die
Vorteile des Analogskopes mit denen eines Einfachen Speicherskopes.
Wobei der Speicherbereich nur eine Bildschirmbreite ist. Leider sind die
aber oft teurer gehandelt, dann lohnt es sich nicht mehr, da würde ich
eher etwas höher Einsteigen.
Es gibt hier im Forum zwei verschiedene Auffassungen zu "günstigen"
Skopes. Die ienen sind der Meinung das nur Geräte mit der Aufschrift
Tektronix, HP/Agilent oder LeCroy überhaut in Betracht kommen dürfen und
selbst beim selben PReis, egal für welche Anwendung, IMMER das 30 Jahre
Markengerät anstelle des neuen Chinagerätes gekauft werden muss.
Andere -zu denen ich auch gehöre- sind dagenen der Meinung das es sehr
vom Anwendungszweck abhängt. Will man recht genau periodische Analoge
Signale qualitativ beurteilen so sind alte MArkengeräte durchaus
interessant und das Mittel der Wahl. Da muss man bei modernen Geräten
eine Menge GEld auf den Tisch legen um überhaupt qualitativ in die Nähe
der Qualität zu kommen.
Aber alles was mit Digitaltechnik zusammenhängt, INSBESONDERE für
einfache µC Versuche und durchschnittliche Analogtechnik sind aber
günstige Chinageräte, wenn man denn die "richtigen" nimmt, eine DEUTLICH
bessere Wahl. ODer man nimmt ein solches günstiges DSO und ergänzt das
dann durch ein gebracuhtes Analogskope. Dann hat man alle Möglichkeiten.
Hier im Forum sind insbesondere DREI Chinaskopes getestet und
vorgestellt. Zum einen ein hier öfter genanntes Rigol (komme geradenicht
auf die Modellnummer) Das kann man als 50Mhz Gerät kaufen und auf 100Mhz
per Software "aufwerten". Einen Ausführlichen Testthread kenne ich hier
nicht, aber mehrere Anwender haben berichtet das es durchaus Einsetzbar
ist. Zudem gibt es eine Ausführliche Vorstellung und Diskussion bei
http://www.eevblog.com/
Ich meine zu Zeit kostet das um die 300 Euro.
Zu dem Oben genannten Hantek DSO5062B/5102B (Wird auch als Tekway DST
verkauft) haben wir einen ausführlichen Thread mit einigen
Messergebnissen wo ich aucheiniges zu geschrieben habe. Dieses Gerät ist
auf 200Mhz per "SW - Hack" aufwertbar... (NAchgemessen sind es ca.
180Mhz Bandbreite wenn man nur die SW verändert. Aber trotzdem gut ;-))
Dieses Skope besitze ich -neben diversen Analogskopes von HAmeg und
TEktronix- auch. Und es ist mittlerweile mein Standartgerät. Das iche
ines der alten GEräte anwerfe, obwohl die direkt am Arbeitsplatz stehen,
ist mittlerweile eine echte Ausnahme.
NAch Anfänglich kritischen Meinungen haben sich doch einige andere
Forennutzer auch diese GEräte besorgt, von denen die meisten damit
zufrieden sind. Neben der höheren Bandbreite bietet es auch eine
wesentlich höhere Displayauflösung und eine "Annehmbare" wfrm/s Rate.
Dieses GErät ist z.B. als Direktimport für die oben genannten 390 Euro
als Direktimport aus China zu bekommen.
Wobei dies wohl der PReis OHNE EUSt ist. Es gehört also etwas Glück dazu
das es auch beim Zoll glatt durchgeht. Wird es vom Zoll überrüft könnte
es gut assieren das man die 19% noch zahlen muss. Also besser die ca.
70Euro Steuern mit Einplanen und freuen wenn man Glück hat und es
durchrutscht ohne das man die Abdrücken muss. (Wobei viele schreiben das
gerade diese Geräte OFT ohne Forderung durchgehen)
Aktuell gibt es jetzt auch einen Testbericht zu einem OWON Gerät, den
habe ich aber nur mal überflogen. Den könntest du dir aber auch mal
ansehen.
Gruß
Carsten
P.S.: Das o.G. Skope von Conrad würde ich mir wohl definitiv nicht mehr
holen. Für 480 Euro bekommst du ein gebrauchtes Analoges MARKENGERÄT,
Hameg oder gar Tektronix mit deutlich besseren Werten UND ein
brauchbares neues DSO zusammen. Mit etwas Glück z.B. ein gebrauchtes
Tektronix 2215 mit 60Mhz Bandbreite auf einem AFU Flohmarkt UND ein
NEUES HANTEK DSO5102B das auf 200Mhz erweiterbar ist via Ebay.
Oder du holst dir ein Hameg 205/305 für 70-150 Euro gebraucht und einen
PC Logikanalyzer wie z.B. von Zeroplus der auch noch Erweiterbar ist
(zumindest Speicherlänge) für ca. 100 Euro (neu) und hast einen
vielfachen Nutzen und nur die Hälfte ausgegeben! Für das gesparte GEld
kannst du dir dann noch einen externen Funktionsgenerator von 0- 2/5Mhz
mit besseren Daten und Frequenzzähler bis in den GHz Bereich holen. -Und
trotzdem ist noch genug für ein schönes Abendessen mit Freundin übrig!
Peter schrieb:> Jemand Erfahrung mit diesem hier?>>>> http://www.conrad.de/ce/de/product/122412/Voltcraf...>>>> Finde ich relativ interessant da Analog und es einen Frequenzgenerator>> hat.>> Weiß aber nicht wie ich Voltcraft einordnen soll.
Voltcraft ist seit mehr als 10 Jahren eine der C*-Hausmarken.
Kannst du unbesorgt kaufen. Ist zuverlässig, preiswert, vielseitig
nutzbar.
Ideal für Dein hobby.
Und für alle Basisarbeiten am uC einwandfrei nutzbar.
Hallo Gast-Peter,
nun will ich auch mal meinen "Senf" dazugeben. Ich hatte mir vor einiger
Zeit das DSO8060 von Hantek zugelegt. Ein Handheld-Scope bis 60MHz mit
arbitrary Funktionsgenerator bis 25MHz und DMM mit allen üblichen
Funktionen.
Und ich bin äusserst zufrieden mit dem Teil. Techn. Einzelheiten will
ich hier nicht alle aufzählen, wenn Du willst kannst Du Dir diese unter
http://hantek.com/english/produce_list.asp?unid=80
selbst angucken und wenn gewünscht auch gleich das Manual runterladen.
Das Teil hatte ich direkt von einem chin. Händler per Paypal geordert
und es wurde per DHL-Express und Trackingverfolgung innerhalb von nur
ca. fünf Tagen geliefert.
Gezahlt hatte ich ungefähr 350-360€ inkl. EUSt. Ganz genau weiss ich
jetzt die Summe nicht mehr. Die Sendung wurde zollrechtlich behandelt,
wobei sich der chin. Händler offenbar in der dem Paket beiliegenden
Rechnung beim Kaufpreis ordentlich nach unten "vertan" haben muss.
Übrigens verlangt der deutsche Importeur für diese Teil >1000€, na ja,
ok., der muss auch Gewährleistung und Kundendienst bieten.
KLar, das ist kein LeCroy, Tek, oder sonstiges Edelteil. Die Dinger
bekommt man aber auch nicht für den von mir gezahlten Preis! Also
RollsRoyce mit 'nem Smart zu vergleichen bringt nichts.
Wenn Du näher interessiert bist, gebe ich Dir gerne die URL meines
Chinahändlers.
Tschüss
Piefke
Hallo,
mein TEK 2464A ist vor Jahren noch super gelaufen, ist mir aber jetzt zu
groß. Preis: Verhandlung, unter Euro 400.
Ich ziehe Selbstabholung (Raum München / FFB) vor, mit Test bei
Übergabe, um Ärger zu vermeiden. Diverses Zubehör (Sofortbild-Kamera,
Tastköpfe, Instruction).
Grüße, Diestelfritz
Diestelfritz schrieb:> Hallo,>> mein TEK 2464A
======
Denke mal, dass dies Gerät niemals von Tektronix gebaut wurde .-)
Dagegen Tektronix 2246A schon, und liegt zur Zeit so zw. 150 und 250
Euro.
Also was ich jetzt hier so gelesen habe habe ich drei Stück die mich
sehr interessieren:
Hantek DSO5102B
OWON SDS6062
DSO8060
Wobei das DSO8060 schon sehr interessant für mich wäre wegen dem
Frequenzgenerator und da es so Mobil ist.
Wolf Trescher schrieb:> Wenn Du näher interessiert bist, gebe ich Dir gerne die URL meines> Chinahändlers.
Also wäre an der URL interessiert.
lg Peter
Hau das Hantek raus, das ist schon fast Spielzeug im Gegensatz zu dem
neuen Owon. VGA Ausgang ist halt eine Ansage. ;)
owon sds7102
PS: Ich hab das Hantek Gerät, hätte aber lieber das Owon oder ein
anderes Gerät mit Röhre, wobei das Hantek in div. Anwendungen besser ist
als das Gerät von Owon.
MFG Johannes
Wolf Trescher schrieb:> Peter schrieb:>> Also wäre an der URL interessiert.>> Kannste haben. Nur, soll ich die in den Himmel schreiben?
schreib die doch hier rein, meine Güte!
Hi,
Johannes R. schrieb:> Hau das Hantek raus, das ist schon fast Spielzeug im Gegensatz zu dem> neuen Owon. VGA Ausgang ist halt eine Ansage. ;)> owon sds7102> PS: Ich hab das Hantek Gerät, hätte aber lieber das Owon oder ein> anderes Gerät mit Röhre, wobei das Hantek in div. Anwendungen besser ist> als das Gerät von Owon.
Eine Begründung dazu wäre interessant...
Was gefällt dir am Hntek, was gefällt dir nicht. Was erwartest du von
einem Röhrengerät mehr.
Und zum Owon: Hast du damit eigene Erfahrungen oder ist das nur eine
Meinung anhand der Werbeaussagen.
Das OWON hat doch auch einige Schwachstellen, wobei das HAntek leider
auch nicht perfekt ist, die Fehler nehmen beim Hantek hier aber dank
kontinuierlicher öffentlicher Updates ab. Owon hat in der Vergangenheit
hingegen nur eine sehr mäßige Updatewilligkeit bewiesen. Kann sich
natürlich zukünftig anders verhalten.
Vorteile die ich beim OWON sehe (Anhand der WErbeaussagen) sind ganz
klar das noch etwas größere Display udn der größere Speicher. Wobei die
NUR 25 wfrm/s ein RIESEN Nachteil sind.
VGA Ausgang hingegen klingt Nett, aber realistisch sehe ich ausser für
die Ausbildung (beameranschluss) da keinen Zusatznutzen mehr. Die
Displays beim Owon (aber auch Hantek) sind schon groß genug um da genug
zu erkennen - da lohnt sich der Aufwand eines Zweitmonitors nicht.
Wie gesagt, das ist eine ehrliche Interessierte Frage um Informationen
und Erfahrungen zusammenzutragen!
Gruß
Carsten
Peter schrieb:> Das Oszi soll für die Programmierung von Mikrocontroller dienen, bzw was> dieser raus gibt, Frequenz.....Johannes R. schrieb:> Da würde ich ein klassisches, analoges Oszilloskop nehmen.
So ein Quatsch!
Schon mal hier im Forum nach Rigol DS1052E gesucht? Ist scheinbar sehr
beliebt bei Hobby-Bastlern.
Da gibt es auf YouTube auch super Präsentations-Videos.
Carsten Sch. schrieb:> VGA Ausgang hingegen klingt Nett, aber realistisch sehe ich ausser für> die Ausbildung (beameranschluss) da keinen Zusatznutzen mehr. Die> Displays beim Owon (aber auch Hantek) sind schon groß genug um da genug> zu erkennen - da lohnt sich der Aufwand eines Zweitmonitors nicht.>
VGA-out ist keine hexerei, hier mein Tekway/Hantek mit DIY VGA-out.
Die 800x480 lassen sich wunderbar als 800x600 anzeigen, klar mit
schwarzen balken oben/unten aber das ist eh egal.
Skalierung habe auch versucht, sah aber besch* aus.
Owon, abgesehen von dem 10mpoint speicher (Achtung - nur beim max 1GSs)
hat noch zwei andere vorteile:
- ADC - da es nur ein dual ADC ist mit integrierten interleave ist
die waveform distortion kleiner als beim multi-ADC geräten wie
HanTekway/Rigol/UNI-T/Instek usw.
- Frontend mit LMH6518 - was evt. mit ein paar umbauten mehr bandbreite
erlauben wird als Owon es implementiert hat.
Das grosste nachteil beim Owon ist die firmware: die nicht-linux
basirende
firmware ist nicht wirklich durchdacht/benutzerfreundlich, nutzt auch
nicht im ansatz die SoC möglichkeiten (grafik) und dazu hat weniger
funktionen im vergleich zur konkurenz.
Wer also mit weniger funktionen/langsammen firmware dafür aber
weniger distortion und mehr speicher arbeiten möchte ist mit Owon
gut bediennt.
Die akku-option ist zwar nett, wer aber wirklich tragbares gerät braucht
hollt sich direkt ein handheld - wo die gehäuse auch dafür ausgelegt
ist rumgeschmissen zu sein und am besten noch isolierten kanälen.
Carsten Sch. schrieb:> Eine Begründung dazu wäre interessant...
Naja, ich bin mehr so die Haptik eines Hameg 1507-3 gewohnt, daher
möchte ich für manches lieber eine direkte Taste anstatt eines Menüs,
zudem finde ich das Scrollen beim Hameg über den Art Wipptaster besser
gelöst als über den Drehimpulsgeber beim Tekway.
Was mich auch stört, ist die geringe Trägheit beim Erfassen eines
Signals. Ich hab alles mögliche in den Einstellungen probiert, bekomm es
aber nicht weg, die Messwertbildung aus mehreren Messwerten ist aus,
aber das könnte natürlich nur ein Firmwarebug sein. Genauso sind die
Triggerfunktionen nicht das Optimale. Irgendwie bin ich blind und find
die Einstellung nicht, damit ich die Triggerposition einfach wie beim
Hameg um 0-25-50-100 verschieben kann oder ich kann bei dem Tekway
wirklich nur über eine horizontale Verstellung der Zeitachse arbeiten,
das geht zwar, ist aber nicht so schnell wie diese Stufung, denn man
kann das Signal zwar feiner ausrichten, aber man braucht länger als wenn
man einfach wie beim Hameg 3x die Taste drückt und das Signal dann an
der richtigen Position hat.
So ist es recht toll, aber die Erweiterungen ala Ethernet oder auch
Touchscreen lassen auf sich warten, genauso die angekündigte
Logikanalyzerfunktion.
Aber gerade in Sachen Haptik vergleiche ich ja Äpfel mit Birnen, das
eine ist ein 500€ Gerät und das andere eins für rund 1500€, wobei ich
für den Preis dann eher zu der X Reihe von Agilent greifen würde. ;)
MFG Johannes
Ich möchte mit ein paar Fakten zum OWON 7102 V zur allgemeinen
Empfehlung beitragen:
- Mit Akku (ca. €60 Aufpreis) über 5 Stunden Laufzeit (netzunabhängig
!!!)
- LAN Schnittstelle serienmäßig (zumindest bei meinem SDS 7102 V
vorhanden)
- 800 x 600 Bildschirm ist SEHR Blickwinkelstabil
- mitgelieferte Tastköpfe sind sehr brauchbar
Gruß, Andreas
Hallo,
falls du ein sehr gutes, analoges 200MHz Tektronix Oszi suchst, hätte
ich eins abzugeben.
Bei Interesse einfach unter virus744@web.de melden!
Gruß