Da hatte ich heute eine Email von TIPP24 , eine Lottofirma, mit der ich vor 5 Jahren das letzte mal kontakt hatte. Eine Email versprach mir 2 Euro Guthaben und ich ging auf den Link. Dann dachte ich mir, okay.. da in der Adresszeile ein LTD zu sehen ist, wird es nicht gut sein und sah davon ab meine Passworte dort einzutragen. Dann ging ich auf die Seite der Internetpolizei, da ich es melden wollte. Ich kam auf die Seite der Bundespolizei und dachte, das wäre richtig. Nach 5 Minuten Studium der Seite konnte ich den Button "etwas melden wollen" nicht finden. Dann fand ich etwas.. ich könnte dort meinen Namen und meine Telefonnummer eintragen und einen kleinen Text in ein textfeld eintragen. Meine Screenshots kann ich aber nicht anhängen. Was solls also? Auf jeden Fall weiss ich jetzt, dass dort auch keiner mehr arbeiten will. Die Bundespolizei sucht an erster Stelle eine "Küchenhilfe" Wie jämmerlich. Screenshots im Anhang Gruss Klaus
>Wie jämmerlich.
jämmerlich sind eher leute, die glauben eine LDT wäre automatisch ein
betrüger-verein..
.. und ich hab meinen ehemaligen Geschäftspartner nochmal herausgesucht. es ist dieser hier: https://www.tipp24.de/app/impressum/index.html Da steht nix von LTD. Gruss k.
Klaus De lisson schrieb: > Die Bundespolizei sucht an erster Stelle eine "Küchenhilfe" Und ich dachte immer, die suchten einen Mann, der im Park Frauen belästigen geht. ;-)
sind die von der Behörde nicht sowieso schon Spanner ?
Was hält Dich davon ab, die Angelegenheit einfach der Polizei (und nicht der Bundespolizei) zu melden? Die Bundespolizei hieß vor kurzem noch Bundesgrenzschutz, vielleicht verrät das ja was über deren Selbstverständnis.
Bundespolizei? Wieso das denn? Geh zur Webseite Deiner lokalen Stasi-Behörde, äh ich meine zur Webseite der lokalen Polizei. Da gibt es Internetanzeigen. Kommt aber eh nix raus. Selbst mit viel eindeutigeren Sachen. Glaubst Du eigentlich auch, dass GmbHs, alles Betrugsfirmen sind? "Hallo Herr Polizist, ich habe eine GmbH in meinem Haus, die möchte ich wegen Betrugs anzeigen". Meines Erachtens nach eine ganz schöne Blockwartmentalität, aber das ist nur meine Meinung.
Rufus Τ. Firefly schrieb: > Die Bundespolizei hieß vor kurzem noch Bundesgrenzschutz, vielleicht > verrät das ja was über deren Selbstverständnis. Im Kalten Krieg waren die u.a. mit Maschinengewehren und Granatwerfern ausgerüstet und Mann konnte dort - so er kriegsgeil genug war - seinen "Wehr"-dienst ableisten. Der BGS war eine militärische Einheit und keine Polizeitruppe. Irgendwann wurde dann die Bahnpolizei abgeschafft und der durch das Ende des Kalten Krieges arbeitslos gewordene BGS firmierte zu Bundespolizei um und ist seither polizeilicher Lückenbüßer mit höchst bescheidener Bezahlung und überaus üppigen Einsatzplänen, die in der kühlenren Jahreszeit immer mal wieder mit Castor-Einsätzen garniert sind. j. c. schrieb: > "Hallo Herr Polizist, ich habe eine GmbH in meinem Haus, die möchte ich > wegen Betrugs anzeigen". Wobei der Gedanke mit Betrug doch eigentlich gar nicht so weit hergeholt ist - ist Lotto doch als legalisierter Betrug bekannt... Klaus, darüber solltest du dir Gedanken machen.
Nun regt euch doch bitte nicht auf. .. das Ihr immer alles in den falschen Hals bekommen müsst. Ich bin auf die Seite der Bundespolizei gestossen weil ich nach Internetpolizei gegoogelt hatte. Dabei fiel mir auf, dass die noch einen unterbezahlten Job zu vergeben haben. Bitte also ruhig Blut behalten. Klaus
Klaus De lisson schrieb: > Dabei fiel mir auf, dass die noch einen unterbezahlten Job zu > vergeben haben. Wo hast du denn gesehen, daß der Job unterbezahlt sein soll? Na, immerhin haben sie wohl anscheinend noch eigenes Küchenpersonal, das ist heute purer Luxus. Anderswo fängt man sich Küchenpersonal über Personaldienstleister ein, oder hat den Küchenbetrieb fremd verpachtet.
Sowas ist doch super. In der Großküche wo ich gelegentlich essen muss hauen mir irgendwelche Praktikanten und geistig Behinderte das Essen auf den Teller. Schön für sie, nur zahlen darf dafür garantiert wieder der Staat.
j. c. schrieb: > geistig Behinderte das Essen auf den Teller. Hast du ein Problem damit, daß Behinderte einen sinnvollen Job ausüben? Das einzig Sinnlose daran ist, solchen Leuten wie dir überhaupt was zu essen zu geben. mfg.
Thomas Eckmann schrieb: >> geistig Behinderte das Essen auf den Teller. > Hast du ein Problem damit, daß Behinderte einen sinnvollen Job ausüben? Das ist sicher in Ordnung so. Das Problem ist eher, dass die Firmen häufig diese und andere 'schwer vermittelbare' Arbeitskräfte praktisch zum Nulltarif anstellen und der Staat den Rest bezahlt. Es kann natürlich nicht sein, dass sich Firmen so Gratisarbeit holen. (Aktuelles Beispiel: Amazon)
Thomas Eckmann schrieb: > j. c. schrieb: >> geistig Behinderte das Essen auf den Teller. > Hast du ein Problem damit, daß Behinderte einen sinnvollen Job ausüben? > Das einzig Sinnlose daran ist, solchen Leuten wie dir überhaupt was zu > essen zu geben. > > mfg. Bist du "A" selbstständig und bezahlst deine Mitarbeiter ordentlich ? Hast du "B" behinderte Mitarbeiter in deinem Team ? Hast du "C" auch nur die leiseste Ahnung, welch riesige Geschäfte hier teilweise ablaufen? Was mich da etwas wurmt, wir haben hier eine große Werkstatt für Behinderte.( Nichts dagegen ) Im gesamten Gewerbegebiet kann sich keine Firma solche Gebäude oder Fahrzeuge leisten. Selbst die Geschäftsführer dieser Einrichtung fahren Autos, da träumt der mittelständischer Unternehmer von. Irgendwie hab ich doch was falsch gemacht.
j. c. schrieb: > hauen mir irgendwelche Praktikanten und geistig Behinderte Nöö. Diesen Personenkreis findet man z.B. auch teils sehr gehäuft in der Produktionsabteilung von Elektrobetrieben. Da sind sie auch schön vor Publikum verschlossen. Es muß nicht immer Küche sein. Nur, dort sind die Leute eher im Publikumsfokus. Und wo will man denn mit den Behinderten hin? Ausgrenzen, abkapseln, weg in die geschlossene Anstalt? Dann lieber gesellschaftliche Eingliederung. Es wird doch vieles dafür getan, daß diese Menschen der Allgemeinheit so nützlich sind, wie sie es eben können. Sie können für ihren Lebensunterhalt selbst sorgen, wenn auch nicht vollständig. Aber besser, als einen Anstaltsplatz, und den ganzen Tag in die Luft schauen. Das bezahlt der Staat dann auch vollständig, und macht garantiert auch schneller tot. Bernd Funk schrieb: > Irgendwie hab ich doch was falsch gemacht. Aber du kannst mal dort in so einer Einrichtung fragen, ob sie für dich einen Produktionsauftrag erledigen können. Sowas funktioniert oft. Hab ich in der alten Firma erlebt. Ein Elektrogehäuse, welches von verschiedenen Herstellern in Einzelteilen zusammenbestellt wird, und die montieren es zum Fertiggerät. Ist nicht kompliziert, aber doch sinnvolle Arbeit. Es ist ja wichtig, daß die Menschen in die Gesellschaft integriert werden, anstatt gleich unbrauchbar in die Anstalt abgeschoben. Ich hatte auch schon persönlichen Kontakt zu behinderten Menschen. Eine Familie aus meinem früheren Kundenkreis, mit denen ich ins Gespräch kam, die hatten eine spastisch gelähmte Tochter. Sie war geistig voll da, also überhaupt nicht in irgendeiner Art blöde. Man muß da etwas offen sein. Ja, und ich sagte mir tatsächlich, da kann man was machen. Ich mochte meine Kunden, und die sahen mich nicht immer nur als Außerirdischen vom fremden Planeten. Also fuhr ich Samstags Abends in meiner Freizeit mit dem Mädel in schöne Kölner Innenstadtlokale, was essen, oder einen Drink genießen, damit sie mal raus kommt. Und ich auch in Bewegung komme. Das war nicht einfach, die war wirklich völlig gelähmt, mit Rollstuhl, aber geistig voll fit. Ich machte das. Überwindung war es für mich erstaunlicherweise sogar gar nicht. Publikum, und was irgend jemand denken mag, mir völlig Wurscht. Ich fuhr sie mit dem Rollstuhl auch noch schön durch die Stadt. Irgendwann später wollte die junge Frau aber auch nicht mehr raus aus dem Elternhaus, obwohl ich mein bestes tat. Vielleicht fühlte sie sich mit mir Fremdem oder in der Stadt doch nicht wohl. Das muß ich eben so akzeptieren. Ich habe mehr Furcht vor mir selbst, falsch gekleidet unpassend irgendwo zu erscheinen. Aber nicht vor Menschen, egal was sie sind. Und übrigens: Wo ist die Grenze zu "normal"? Etwa in Tom Gerhards Kommödie "Voll Normaal"? Ja, da in dem Bereich Behinderte und schwer Erziehbare gibt es sicher subventionierten Unfug. Ich war 1975 mal im Lehrlingswohnheim, wo auch schwer Erziehbare wohnten. Einer von denen wurde während der Zeit ein ganz guter Freund. Die suchen ja auch was, irgend einen vertrauten Ruhepol. Da sind oft nur die Eltern geschieden, und sie wurden etwas verwahrlost am Bahnhof gefunden. Man muß hinter die Leute schauen. Eine kirchliche Einrichtung war das, wo ich als Azubi wohnte. Ich bekam da am Rande mit, daß die für den betreuten Wohnheimsplatz 2100DM monatlich kassierten. Und zwar für einen Platz in einem 3-Mann-Zimmer. Also 6300DM Monatsmiete für drei schwer Erziehbare auf einem 20-Quadratmeter-Zimmer im Militär-Look. Militär-Look: 3 Stahlrohrbetten, einen Tisch, und 3 Stühle. Reicht gerade zum Skatspiel. Wie im Mittelalter. Kein Radio, Fernsehen, nichts. Die Betreuung hielt sich schwer in Grenzen, kam vielleicht eine Stunde monatlich, um die Probanden höchstens mal auszuschimpfen. Mag sein, daß es heute besser ist. Aber 2100DM monatlich für einen Platz in einem Mehrbett-Wohnheimzimmer, was bei weitem kein Hotel ist, Mann, was war das eine Stange Geld, und 1975. Mehr als heute ein Platz im Pflegeheim.
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