Hallo an alle! Ich versuche gerade das Prinzip des Tastkopfs zu verstehen. Also die Frequenzunabhaengigkeit des Tastkopfs und seinen Abgleich habe ich verstanden, aber ich haette da eine Frage: wuerde ich einen 10:1 Tastkopf an eine Spannungsquelle von 100V "anschliessen", dann wuerde der Oszi ja nur 10V messen. Aber er misst es richtig, also 100V. Heisst das, dass der Oszi intern dann die tatsaechlich gemessene Spannung mit 10 multipliziert? Danke schon im Voraus!
Gast
#2449801
Ja genau, dazu sind die "Nippel" an dem BNC-Stecker des Tastkopfes. Diese kodieren den Teilerfaktor des angeschlossenen Tastkofpes, entweder durch einen Widerstandswert oder aber durch die Position/Drehwinkel. Beste Grüße, Marek
Marek N. schrieb: > dazu sind die "Nippel" an dem BNC-Stecker des Tastkopfes. Wobei das eine Eigenheit mancher teurer Marken ist. Weniger gut Betuchte stell es das ganz banal von Hand am Gerät ein.
Elecool Phix schrieb: > Heisst das, dass der Oszi intern dann die tatsaechlich gemessene > Spannung mit 10 multipliziert? Nein, nur die Anzeige wird passend eingestellt. Gruss Harald
Gast
#2451164
Elecool Phix schrieb: > Heisst > das, dass der Oszi intern dann die tatsaechlich gemessene Spannung mit > 10 multipliziert? Einigermaßen moderne zeigen einfach eine entsprechend andere Skalierung an. Bei (ganz) alten Skopes sitzt der Multiplizierer vor dem Gerät. Du, als Bediener, stellst 1V/div ein und weil du einen 10:1-Tastkopf angeschlossen hast, liest du 10V/div ab.
Hallo an alle, gibt es einen Tastkopf (egal ob passiv oder aktiv), der einen Eingangswiderstand von groesser als 70 Giga Ohm hat? Danke!
Gast
#2467030
Wahrscheinlich. Aber da darf dann im Umkreis von 1600m niemand mehr atmen. citb
Gast
#2467076
Da Skop-Eingänge nun mal 1 MOhm haben, brauchste nur einen 6999 MOhm Vorwiderstand und einen passend spannungsfesten aF-Trimmer.
Gast
#2467078
Hoppla: 69999 MOhm Vorwiderstand und einen passend spannungsfesten fF-Trimmer.
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