Gast
#2452657
Hi zusammen, ich arbeite seit einigen Monaten in der Entwicklung für ein großes Unternehmen in Bayern. Ich habe Informatik an einer Uni studiert und verfüge über knapp 6 Jahre Berufserfahrung, davon etwa 3 Jahre Auslandserfahrung. Eingestiegen bin ich mit EG10/b, was etwas weniger war, als ich vorher verdient habe, aber auf 35 Stunden gerechnet einem höheren Stundensatz entspricht als ich vorher hatte. Ich bin auf das Vertragsangebot seinerzeit eingegangen, weil ich mir gute Aufstiegschancen ausmale und ich für mehr Sicherheit auch einen kleinen Rückschritt in Kauf nehme. Allerdings habe ich vor einer Woche von einem Kollegen erfahren, der mit mir zusammen eingestellt wurde, dass er mit EG/12 eingestiegen ist (k.A. ob a oder b). Da er prinzipiell genau die gleiche Arbeit macht wie ich, finde ich das schon etwas unfair. Er hat auch nur ein Uni-Diplom (keine Promotion) und meines Wissens nach weniger Berufserfahrung. Deshalb mal meine Frage an Euch, wie ihr in so einer Situation vorgehen würdet? Soll ich meinen Chef darauf ansprechen? Wie sieht es generell aus mit einem Aufstieg durch die ERA-Stufen? So wie ich das verstehe findet jährlich eine Leistungsbeurteilung statt, die max. zu einer 28% Leistungszulage (anfangs wohl 14%) führt, danach gibt es scheinbar keine Steigerungsmöglichkeit außer die Umgruppierung in die nächsthöhere ERA-Stufe. Ist das korrekt? Was sind denn überhaupt übliche Steigerungsmöglichkeiten? Ich habe auch gelesen das die ERA-Einstufung immer an eine Stellenbeschreibung gebunden ist, ich kenne meine Stellenbeschreibung überhaupt nicht. Aber wenn das mit meinem Kollegen stimmt, müßten wir demnach unterschiedliche Stellenbeschreibungen haben. Danke für etwas Aufklärung! Grüße, Newbie