Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik DAC als Poti nutzen


von Tilo (Gast)


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Hallo

Es gibt digitale Potis und DACs.

Der Aufbau ist soweit klar. Beim Poti hat man eine Reihe von Rs, bei 
12Bit z.B. 1023, mit Analogschaltern wird der Wiper dann zwischen zwei 
Rs verbunden.

Bei einem DAC ist der Aufbau ähnlich. Hier ist nur das eine Ende der 
R-Kette mit dem Bezugspunkt und das andere Ende mit VRef verbunden. Der 
Ausgang ist gepuffert, damit die Senke die R-Kette nicht belastet.

Gegeben wäre nun ein Signal, dessen Amplitude verkleinert werden soll, 
also ein klassischer Spannungteiler aber mit variablen Verhältnis. 
Spricht etwas dagegen dies mit einem DAC zu realisieren, in dem das 
Signal an VRef angelegt wird?
von Kevin K. (nemon) Benutzerseite


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von Purzel H. (hacky)


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Der Unterschied zwischen den Digitalpots und den DAC ist der 
Innenwiderstand. Daraus ergibt sich eine maximale Signalbandbreite. Und 
die ist beim Digitalport wahrscheinlich noch hoeher wie beim DAC. Beim 
DAC duerfen wir nicht die Samplerate betrachten, sondern wie schnell wir 
die Referenz aendern duerfen.

Wie schnell soll das Ganze denn sein ?
von Tilo (Gast)


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Mir gehts um Signale im Audiobereich, also recht langsam. Konkret 
geplant habe ich da noch nichts. Mir geht es aktuell um das Verständnis 
der Bauteile.
von Purzel H. (hacky)


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Im Audiobereich .. koennt noch machbar sein. Nehmen wir ein Pot mit 10k, 
dann darf die kapazitive Last noch 5nF sein. Einem DAC wuerd ich das 
nicht mehr zutrauen. Dabei waere noch abzuklaeren, ob die 
Referenzspannung des DAC beide Vorzeichen haben darf.
von Anja (Gast)


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Mikro Oschi schrieb:
> Einem DAC wuerd ich das
> nicht mehr zutrauen.

Es gibt multiplizierende DACs mit Stromausgang.
Da bestimmen im Wesentlichen die Parameter des 
Ausgangs-Operationsverstärkers die Bandbreite.

Tilo Lutz schrieb:
> Mir gehts um Signale im Audiobereich, also recht langsam.

Die meisten wollen da keine lineare sondern eine logarithmische 
Verstellung.

Gruß Anja
von Purzel H. (hacky)


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Richtig. Deshalb verwendet man da 18+ Bit DACs, da multipliziert man das 
signal mit der Lautstaerke digital. Der TO scheint allerdings analog 
multiplizieren zu wollen.
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