Hallo, Ich habe einen Temperaturlogger von Pearl, und wundere mich über sein Verhalten. Trotz abgeschalteter Heizung und der Abwesenheit von Personen in der Wohnung gibt es seltsame Spikes in sehr regelmäßigen Abständen. Immer nur 1 Messwert. Weiß jemand was das sein könnte? Selbsterwärmung? Immerhin sind 1 Grad nicht sonderlich wenig.... Die blaue Linie ist die Luftfeuchtigkeit, die durch die Temperaturmessung logischerweise mitbeinflusst wird (rel. Feuchte.)
j. c. schrieb: > Weiß jemand was das sein könnte? Es würde mich nicht wundern, wenn ein Software-Fehler wäre. Denn ich habe bei diesem Händler bisher nur Schrott bekommen und kaufe da schon lange nix mehr. ...
Auffällig 1: Die Luftfeuchte scheint eine Auflösung von 1% zu haben (sieht man an der Stufung!), die der Temperatur scheint geringer zu sein (kleinere Stufen sind sichtbar!). Auffällig 2: Die Peaks in Temperatur und Luftfeuchte passieren zum gleichen Zeitpunkt ! EI bzw. Huhn Frage: Was war eher da ?
Das sind die Momente, wo du versucht hast, an die Dose zu fassen.
visitor schrieb: > > Auffällig 2: Die Peaks in Temperatur und Luftfeuchte passieren zum > gleichen Zeitpunkt ! EI bzw. Huhn Frage: Was war eher da ? Da bist du aber der einzige, der sich das fragt...
Nein, niemand war in der Nähe des Geräts. Die Peaks der Luftfeuchtigkeit sieht man, weil die Temperatur mit der Feuchtigkeit die der Sensor liefert, verrechnet wird, um die rel. Feuchte zu bekommen. Auffllig ist, dass die Peaks in sehr regelmäßigen Abständen kommen. Softwarefehler denke ich eher nicht.
@nicht "Gast" Ja bei einer Analyse von solchen Phänomenen fragt man sich soetwas ! Grund: Es kann ein Zusammenhang bestehen ! So kann der Luftfeuchtemessung die Temp.Messung beeinflussen bzw. umgekehrt. Das Problem kann in HW als auch in SW liegen. Weiterhin ist der Abstand der der Peaks auffällig, hier kann u.U. ein Timer zuschlagen und ggf. die beiden Werte beeinflussen.
j. c. schrieb: > Softwarefehler > denke ich eher nicht. Genau das denke ich allerdings doch. Oder aber irgendwas im Gerät wird in regelmässigen Abständen eingeschaltet und heizt dann kurzfristig mal den Logger an. Wo loggt den der Logger? Kann es sein, dass der in diesen Abständen seinen Arbeitsspeicher zb auf einer SD-Karte dumpt und dafür ein paar Subsysteme hochfährt, die kurzfristig ein wenig mehr Strom verbrauchen und so die Abwärme im Logger höher wird?
Es könnte aber auch sein, dass für eine gewisse Zeit Daten gesammelt werden und dann in nahezu regelmäßigen Abständen gespeichert werden, in einem Moment, wo wieder gemessen wird. Und das Schreiben bringt die Meßwerterfassung zu bestimmten Zeiten durcheinander. Sieht für mich wier ein Softwarefehler aus (siehe zweiter Beitrag).
Ja, soetwas denke ich auch. Ich denke nur, dass es kein Fehler in der Auswertsoftware ist, sondern eher in der Firmware. Interessant ist aber, dass der Logger nur eine Knopfzelle hat und mit der ewig läuft. Daher kommt es mir komisch vor, dass er die Temperatur um 1 Grad erhöhen kann.
j. c. schrieb: > dass der Logger nur eine Knopfzelle hat schon mal auf Spannungseinbruch während des Schreibens geachtet? Das würde meine Theorie bestätigen. Evtl. eine "kräftigere" Spannungsquelle versuchen. Sonst könntest du bei der Auswertung diese Spikes ja "rausinterpolieren", wenn du es z.B. mit Excel machst. Dann wäre die (Temperatur)welt ja wieder in Ordnung.
Genau. Das könnte es sein! Danke. Die Spikes selbst sind kein Problem, ist nur zur Überwachung der Heizung.
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