Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Pin 1 bis 30 - wo ist welcher?


von Mitch (Gast)



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Hallo zusammen, ich habe ein kleines Problem, das wahrscheinlich viele 
von euch schnell lösen können.
Und zwar möchte ich einen LCD-Monitor von einem alten Laptop 
wiederverwerten und möchte für diesen Zweck einen DVI-Adapter an den 
Bildschirm anschließen. Ich habe auch schon den Bildschirm ausgebaut und 
mithilfe des Datenblattes für den Bildschirm herausgefunden welche Pin 
des Display-Einganges an welche Pin des DVI-Kabels muss, aber mich 
verwirrt die Datenblatts-Tabelle doch ein wenig (Siehe Anhang). Und zwar 
steht da ja, dass CK- und CK+ auf Pin 17 und 18 sind, aber auf der 
Platine am Eingang sieht es aus als wenn CK- und CK+ irgendwo auf den 
ersten Pins sind. Danach kommen Differential Data Input Channel 2 bis 0, 
die aber auch woanders zu seinen scheinen. Oder irre ich mich? 
Vielleicht lese ich das auch einfach falsch. Wäre nett, wenn mir da 
jemand helfen könnte. Gibt bestimmt einige unter euch, die nur einmal 
raufgucken und schon bescheid wissen.
Außerdem habe ich gesehen, dass bei einer DVI-Schnittstelle eine Pin für 
+5 Volt und die dazugehörige Masse sind, der LCD-Bildschirm braucht aber 
+3,3 Volt. Kann ich dann einfach einen Spannungswandler dazwischenpacken 
und alles ist in Ordnung? Habe da einen gefunden, der einen Eingang von 
4,75 bis 34 V/DC in 3,3 Volt mit 0,5 Ampere umwandelt.
MfG Mitch

von Michael L. (michaelx)


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Die Aufdrucke beziehen sich auf die Testpunkte (4x2).

von Mitch (Gast)


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Heißt, ich kann mich auf das Verlassen, was da im Datenblatt steht?
Mich wundert nur auch, dass hier wirklich alle Pins genutzt werden, 
obwohl viele Pins im Datenblatt mit NC (Not Connected ?) markiert sind.

von Michael L. (michaelx)


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Klingt so, als hättest du nichts verstanden. Lötest du nur im blinden 
Glauben, dass irgendwas schon irgendwie passt, oder hast du irgendwelche 
verwertbaren Kenntnisse im Bereich Elektronik?

von Mitch (Gast)


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OK, kein Problem, wenn du keine Geduld hast mir weiterzuhelfen.

Jemand anderes, der mir meine letzte Frage noch kurz beantworten mag?

von holger (Gast)


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>Jemand anderes, der mir meine letzte Frage noch kurz beantworten mag?

Schon mal Gedanken über die Hintergrundbeleuchtung gemacht?
Mein Gott kauf dir nen Monitor und schmeiss den Sondermüll weg.

von Rufus Τ. F. (rufus) Benutzerseite


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Mitch schrieb:
> Und zwar möchte ich einen LCD-Monitor von einem alten Laptop
> wiederverwerten und möchte für diesen Zweck einen DVI-Adapter an den
> Bildschirm anschließen.

Das Display hat eine LVDS-Schnittstelle, und kann daher mit 
TMDS-Signalen, wie sie bei DVI verwendet werden, nichts anfangen.

> Außerdem habe ich gesehen, dass bei einer DVI-Schnittstelle eine Pin für
> +5 Volt und die dazugehörige Masse sind, der LCD-Bildschirm braucht aber
> +3,3 Volt.

Die 5V an der DVI-Schnittstelle sind ausschließlich dafür vorgesehen, 
das VESA-EDID-EEPROM im Monitor auszulesen, das den Rechner über dessen 
Timing informiert.

Damit kannst Du nicht das Display mit Strom versorgen, von der 
Hingergrundbeleuchtung (über die Du Dir anscheinend noch gar keine 
Gedanken gemacht hast), ganz zu schweigen.

Ohne Dir zu nahe treten zu wollen, aber Du hast Dich da etwas 
übernommen.

von Mitch (Gast)


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Naja, die Hintergrundbeleuchtung muss ja nur ihre Spannung bekommen.
Ich möchte die Helligkeit nicht regeln können. Ich dachte mir ich geb 
dem "Lamp Connector", der die Hintergrundbeleuchtung mit der nötig hohen 
Spannung versorgt einfach erst einmal Strom und gucke welche Helligkeit 
sich einstellt.
Ich möchte es auf jeden Fall versuchen. Wenn noch jemand einen Beitrag 
bringen möchte, der mir wirklich weiterhelfen könnte, bin ich sehr 
dankbar. Ansonsten mach ich mich bald mal an die Arbeit.
Achja, der Display ist kein Sondermüll, der funktioniert noch 
einwandfrei!

von Magnus M. (magnetus) Benutzerseite


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Mitch schrieb:
> Naja, die Hintergrundbeleuchtung muss ja nur ihre Spannung bekommen.

Hat das Display denn ein LED-Backlight?

von Mitch (Gast)


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Rufus Τ. Firefly schrieb:
> Das Display hat eine LVDS-Schnittstelle, und kann daher mit
> TMDS-Signalen, wie sie bei DVI verwendet werden, nichts anfangen.

Darüber habe ich mir natürlich schon Gedanken gemacht. In einem anderen 
Forum hatte jemand gefragt, ob ein LVDS-Display auch mit TMDS-Signalen 
arbeiten kann und anscheinend funktioniert es.
|
--> I have searched the internet over and over and come up with 
conflicts on whether the G5 LVDS will display from the TMDS feed. The 
connectors are the same. I can find the pin config for the LG-Philips 
but cannot find one for the G4's IDTECH display.
Well, I got me LVDS display in the mail today and it works on my TMDS. 
Although, I read one little blurb saying that the GPU may infact convert 
to LVDS when detected. I do not know if this is true or not but it works 
regardless I guess.

Naja, ich werde mich jetzt nicht weiter melden, sondern einfach 
ausprobieren. Ich melde mich auch nicht auf weitere Fragen. Denn langsam 
wird das hier zunehmend eine Diskussion, die mir nicht wirklich 
weiterhilft.

von Rufus Τ. F. (rufus) Benutzerseite


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Mitch schrieb:
> Ich dachte mir ich geb
> dem "Lamp Connector", der die Hintergrundbeleuchtung mit der nötig hohen
> Spannung versorgt einfach erst einmal Strom und gucke welche Helligkeit
> sich einstellt.

Das Display verwendet eine CCFL-Röhre als Hintergrundbeleuchtung. Da 
reicht es nicht, "einfach erst einmal Strom" zu "geben", da braucht es 
einer speziellen Ansteuerungselektronik, des sogenannten "Inverters". 
Der erzeugt die zum Zünden und zum Betrieb der Röhre erforderliche 
Hochspannung. Das sind ein paar hundert Volt, nicht ohne Grund ist das 
Lampenkabel so aufwendig mit Silikon isoliert.

> Wenn noch jemand einen Beitrag bringen möchte, der mir wirklich
> weiterhelfen könnte, bin ich sehr dankbar.

Dir fehlt ganz entschieden wichtiges Grundlagenwissen.
Du brauchst zwingend eine Ansteuerungelektronik für dieses Display, 
die die TMDS-Signale der DVI-Schnittstelle auf die vom Display 
benötigten LVDS-Signale umsetzt. Und diese Elektronik muss an das 
Display angepasst sein, d.h. das vom Display geforderte Timing erzeugen 
können.

Du brauchst zwingend die Hochspannungserzeugung für die 
Hintergrundbeleuchtung (den "Inverter").


> Ansonsten mach ich mich bald mal an die Arbeit.

Womit?

von Rufus Τ. F. (rufus) Benutzerseite


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Mitch schrieb:
> Naja, ich werde mich jetzt nicht weiter melden, sondern einfach
> ausprobieren. Ich melde mich auch nicht auf weitere Fragen.

Das muss man nicht mehr kommentieren.

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