Sabine schrieb:
> Im konkreten fall geht es um LV, LVT, FCT oder ACT.
Hallo,
dazu noch TTL,LSTTL,STTL,ALS... und wenigestens 10
Mikroprozessorfamilien, die ja ihre eigenen I/O-Definitionen haben, dazu
noch PLDs und FPGAs - sagen wir mal 30 Spezifikationen, jeweils von A
nach B und von B nach A, ergibt 30 x 30 x 2 = 1800 mögliche Interfaces -
wer soll so eine Liste aufstellen und pflegen, und wofür? Niemand im
Internet würde auch nur einen Cent dafür bezahlen.
Es gab mal eine Einführung von TI bezüglich der damaligen Umstellung auf
CMOS-Logik, aber die behandelte bloss TTL versus HC,HCT usw.
Da wirst du dir schon selbst die Mühe machen müssen, Datenblätter zu
lesen und die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen. Ausserdem lässt sich
z.B. die Frage nach ausreichendem Fanout sowieso nur im ganz konkreten
Fall beantworten, du könntest ja an einem µP-Port 2 TTLs, ein FPGA, 3
HCs anschliessen. Erwachsene CAD-Systeme können das überprüfen, aber
dazu muss man auch die Daten aller Bauteile ins System eingeben, das
kann auch schnell zur Arbeit entarten.
Von dynamischen Fragen wie Schaltzeiten, kapazitive Belastung usw. will
ich garnicht erst anfangen, da kommen dann noch die Eigenschaften der
Verbindungsleitungen dazu.
Gruss Reinhard