usb 2.0 auf bau der datensignale

#2461757
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Gesendet wird auf den beiden Datenleitungen, D+ und D-, uns zwar 
differenziell. D.h. wenn die eine Leitung high geht, geht die andere auf 
Low und umgekehrt.

Das USB Protokoll selbst ist ausserst komplex. Ich schaetze mal dass man 
so mindestens 300 Seiten braucht um alles zu erklaeren. Man den USB 
Standard (eigentlich die Standards) von usb.org herunterladen.

Die Komplexitaet von USB im Vergleich zu z.B. RS232 ist wohl so wie ein 
Fahrrad im Vergleich zu einem modernen Verkehrsflugzeug :-)

Frage mich aber ob es wirklich das ist was Du willst ? Was genau willst 
Du erreichen ?

ZigZeg
Gast #2461785
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Was wollte ich machen?
Im großen und ganzen das USB Kabel entfernen und die Datenübertragung 
über Laserpointer bewerkstelligen.

Ok...es gibt ja libusb mit dem man bei usb senden bzw. auch empfangen 
kann.

Ok....das würde folgendes beim senden/empfangen bedeuteten:

Senden/Empfangen:
PC1:
Ein Mikrocontroller wertet die Datenleitungen + und - von der USB 
Schnittstelle aus u. sendet dann ein neutrales Signal "ist ja wurscht" 
über den Laserpointer zum Fototransistor beim PC 2.

PC2:
Der Fototransistor ist wiederum mit einem Mikrocontroller verbunden.
Nun erzeugt dieser Mikrocontroller dann die Signale, welche ursprünglich 
beim PC1 abgegeben wurden bei den Datenleitungen + u. - .

Logische 1 ist doch so oder?
Datenleitung + high, Datenleitung - low

Logische 0:
Datenleitung + low, Datenleitung - high
Persönliche Seite #2461791
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uff schrieb:
> Im großen und ganzen das USB Kabel entfernen und die Datenübertragung
> über Laserpointer bewerkstelligen.

Das geht nicht, da es keine gerichteten Datenleitungen wie bei der 
seriellen Schnittstelle gibt. Deine Laserpointer müssten also beide 
gleichzeitig bidirektional arbeiten.

Das ist das Grundproblem, an dem auch alle Versuche scheitern, eine 
galvanische Trennung für USB2.0 selbstzubauen.
Gast #2461804
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Hm wieso denn nicht, die Signale werden ja bei den Mikrocontroller 
ausgewertet u. in einem anderen Signal per Laserpointer übertragen.

auswerten bedeutet:
Das was von USB kommt, also die parallelen high u. low Pegel in ein 
anderes Signal versetzen, was dann wiederum per Lasperpointer übertragen 
wird.

Das was dann der Laserpointer zum Mikrocontroller überträgt "also das 
andere Signal" wird dann wiederum in die parallelen high u. low Pegel 
zur USB Schnittstelle gegeben.

Generell wollte ich dies jedoch bei 2 USB Schnittstellen bei PC1 u. PC2 
bewerkstelligen, die alle per libusb angesteuert werden.

Warum:
1 USB Schnittstelle nur zum senden
1 USB Schnittstelle nur zum empfangen
Gast #2461820
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Ich weis gerade was ihr meint...

Wenn ich ja z.B. eine Datei von einem USB Stick lade, dann sende ich ja 
Anforderungen zum USB Stick...
Dieser wiederum schaufelt ja nicht in einem Stück die Datei rüber, 
sondern sendet es in Pakete...

Daher muß der Anfrager immer wieder neue Anfragen senden und der 
Absender ihm die Pakete senden

Diese Pakete werden dann wiederum beim Anfrager zu eine vollständige 
Datei zusammengesetzt.


hm...ich hatte aber gedacht, das man bei libusb einfach mal so, ohne hin 
u. her z.b 512 byte über die datenleitungen schicken kann, ohne 
Protokoll
Moderator Persönliche Seite #2461838
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uff schrieb:
> Ich weis gerade was ihr meint...

Das glaube ich dir nicht.

Du hast nämlich offenbar noch keinen einzigen Gedanken darauf
verschwendet, wie man über nur zwei Drähte differenziell (!, d. h.
man braucht beide Drähte sowohl fürs Senden als auch das Empfangen,
nicht etwa einen Draht für die hinlaufenden und den anderen für die
rücklaufenden Daten) Daten und Takt gleichermaßen in beide Richtungen
überträgt.

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