Forum: Offtopic ibay: Angebot an unterlegenen Verkäufer


von Jeffrey L. (the_dude)


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Hallo, wollte gerade etwas im der bucht schießen, habe dann aber den 
Zuschlag für die Auktion nicht erhalten.
Interessanter Weise habe ich im gleichen Moment, in dem die Auktion zu 
Ende war 2 mails bekommen.
Mail Nr. 1 von ebay "Leider waren Sie nicht der höchstbietende, 
blablabla...".
Mail Nr. 2 kommt exakt zum gleichen Zeitpunkt und ist vom Verkäufer mit 
einem Angebot den Artikel bei ihm nun doch zu kaufen, für mein (zu 
niedriges) Maximalgebot.

Hört sich in meinen Augen ein wenig nach Preistreiberei an, oder? Wie 
kann der Verkäufer keine volle Minute nach Auktionsende ein Angebot an 
den unterlegenen Verkäufer machen? er muss doch mit dem Käufer der die 
Auktion gewonnen hat erstmal Kontakt aufnehmen und alles mit ihm 
abklären, oder?

Denkt Ihr auch dass das Preistreiberei ist oder aber gibt es durchaus 
plausible Gründe wieso man so etwas macht?
Vielleicht übersehe ich ja was?

Edit:
um es klar zu sagen: ich habe für diese Artikel nicht mehr Geld geboten 
als er mir Wert ist. Mit Preistreiberei meine ich, dass ich denke der 
Verkäufer hat mein Limit ausgetestet um zu schauen was er dafür bekommen 
kann, ohne den anderen Bieter hätte ich den Artikel zum halben Preis 
haben können.

von Hannes J. (pnuebergang)


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Es gibt da eine bekannte eBay-Betrugsmasche. Unterlegenen Bietern wird 
die Ware unter Umgehung von eBay direkt angeboten. Damit entfällt der 
Käuferschutz und der Verkäufer riskiert keine schlechte Bewertungen wenn 
er dich bescheißt.

PS: Wir reden nicht zufällig von einem MSO oder Spektrumanalysator?

von Dieter W. (dds5)


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Jeffrey Lebowski schrieb:
> Wie kann der Verkäufer keine volle Minute nach Auktionsende ein
> Angebot an den unterlegenen Verkäufer machen? er muss doch mit dem
> Käufer der die Auktion gewonnen hat erstmal Kontakt aufnehmen und
> alles mit ihm abklären, oder?


Nein, nicht zwingend. Der Verkäufer kann auch mehrere gleiche Artikel 
haben und die auf diese Weise verkaufen - ist mir gestern mit einem 
Inkremental-Drehgeber auch passiert.

von Icke ®. (49636b65)


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Jeffrey Lebowski schrieb:
> Mit Preistreiberei meine ich, dass ich denke der Verkäufer hat mein
> Limit ausgetestet um zu schauen was er dafür bekommen kann

Schaut ganz danach aus. Ich würde ablehnen...

von Lars B. (redeye)


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Jeffrey Lebowski schrieb:
> Denkt Ihr auch dass das Preistreiberei ist

Preistreiberei war das bestimmt, und warscheinlich bleibt es nicht 
einmal dabei. Vergiss nicht dass du keinen ordentlichen Kaufvertrag oder 
sonst einen "Zeugen" von dem Handel dieser Person hast wenn du ihm 
einfach so Geld überweisen solltest.

Halte dich von solchen Händlern fern!
Es ist auch nicht verkehrt so ein verhalten an e-bay zu melden, auch 
wenn diese nicht reagieren sollten.

von Guido B. (guido-b)


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Solche Angebote habe ich schon oft wahrgenommen. Die werden
immer als Sofort-Kaufen-Angebote realisiert und sind dann
genauso seriös wie das ursprüngliche Angebot. Der Vorteil ist
einfach, dass man noch mal überlegen kann, ob einem der Artikel
soviel wert ist, oder ob man lieber auf die nächste Auktion
wartet.

von Michael S. (technicans)


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Nach Abwägung des Sachverhalts den der TS da beschrieben hat, hat
der Verkäufer wohl über einen anderen Account kräftig mit geboten
was gar nicht erlaubt ist. Hab da vergleichbares erlebt und gemeldet
aber passiert ist nix. Daran kann man sehen wie ebay sich an seine
eigenen Regeln hält. Allerdings wird das auch Ebay nicht so ohne
weiteres immer erkennen können wenn Verkäufer unter anderen Namen
mit bieten. Verdenken kann man es keinem Verkäufer, wenn er sein
Zeug nicht "verschenken" will. Nur dann braucht man erst gar nichts
mehr da suchen weil man ja nie weiß ob die Regeln eingehalten werden.
Ich würde auf das Angebot auch verzichten, weil es stinkt.

von Hannes L. (hannes)


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Jeffrey Lebowski schrieb:
> Mail Nr. 2 kommt exakt zum gleichen Zeitpunkt und ist vom Verkäufer mit
> einem Angebot den Artikel bei ihm nun doch zu kaufen, für mein (zu
> niedriges) Maximalgebot.

Ist mir auch schon passiert. Ich habe dem Verkäufer dann mitgeteilt, 
dass es mir eigentlich gar nicht soviel wert ist und ihm eine Summe 
genannt, zu der ich es kaufen würde. Mal habe ich es zu dieser von mir 
vorgeschlagenen Summe (mit korrekter Kaufabwicklung über Ebay) bekommen, 
mal wollte man feilschen und ich habe dann großzügig abgelehnt. Man muss 
es ja nicht kaufen, denn man wurde ja überboten, da darf man den Spieß 
ruhig umkehren...

...

von Peter D. (peda)


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Vermutlich ein Trick, um Dein Maximalgebot zu erzielen, welches ja 
regulär (fast) nie erreicht würde.

In der Bieterliste siehst Du ja, wen Du überboten hast.
Fällt derjenige weg, der Dich überboten hat, ist das korrekte 
nächstniedrige Gebot also genau dasjenige + Mindestmehrgebot.
Dies würde ich ihm so erklären und akzeptieren.
Aber auch nur über Ebay und Paypal abgesichert.


Peter

von Daniel H. (Firma: keine) (commander)


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Michael S. schrieb:
> Verdenken kann man es keinem Verkäufer, wenn er sein Zeug nicht
> "verschenken" will.

Und ob ich das kann, das ist eine riesige Sauerei. Wenn er das Risiko 
nicht will soll er es als Sofortkauf einstellen. Leider besteht da 
natürlich das Risiko, dass sich findige Menschen vorher informieren und 
schnell merken, dass der verlangte Preis utopisch ist. Ich finde, solche 
Subjekte sollten durch ebay gnadenlos gesperrt werden, aber genau das 
passiert ja nicht.

von Jeffrey L. (the_dude)


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Hallo!
Danke für die rege Teilnahme an der Diskussion!

Ich habe dem Verkäufer jetzt mal gemail dass ich den Artikel als 
Sofort-Kauf zum halben Auktionspreis kaufen würde, aber nur als 
(offizieller) eBay-Kauf mit Sofort-Kauf Option und PayPal-Abwicklung.

Den halben Preis habe ich damit begründet, dass ich den Artikel sowieso 
um diesen Preis bekommen hätte, wenn der andere Bieter (welcher nun den 
zuschlag bekommen hat) nicht gewesen wäre.

Da bin ich ja mal gespannt ob er sich nochmal meldet ;-)

Der Auktionspreis den ich geboten hatte wäre (für mich) eigentlich auch 
OK gewesen, aber die ganze Nummer scheint mir doch sehr dubios zu sein, 
das kann ich auch ;-)

@Hannes Jaeger
Nein wir reden nicht von einem MSO sondern von einem 
Motorrad-Sammlermodell.

Wieso? machst Du das mit Deinen MSOs auch so!?  ;-)
#scnr#

von Michael D. (etzen_michi)


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von R. S. (qwerty)


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Nennt sich auch "shill bidding". Bei Angeboten an unterlegene Käufer 
würde ich immer extrem mißtrauisch sein ...es eigentlich prinzipiell 
immer ablehnen.

von Großes F. (112)


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>Michael S. schrieb:
>> Verdenken kann man es keinem Verkäufer, wenn er sein Zeug nicht
>> "verschenken" will.

>Und ob ich das kann, das ist eine riesige Sauerei. Wenn er das Risiko
>nicht will soll er es als Sofortkauf einstellen. Leider besteht da
>natürlich das Risiko, dass sich findige Menschen vorher informieren und
>schnell merken, dass der verlangte Preis utopisch ist. Ich finde, solche
>Subjekte sollten durch ebay* gnadenlos gesperrt werden, aber genau das
>passiert ja nicht.


Sehe ich klomplett anders herum!

In aller Regel sind die verkauften Gegenstände zwar nominell 
"gebraucht", stehen insbesondere bei hochwerigen Artikeln einem 
Neuartikel jedoch in ihrer Funktionalität und Qualität in keiner Weise 
nach. Da ist es absolut in Ordnung, wenn ein Verkäufer alle Register 
zieht, um möglichst nah an den Neupreis heranzukommen und dabei 
möglichst wenige Ebay-Gebühren bezahlt.

Mich kotzen regelmäßig Kunden an, die meinen bei Ebay alles geschenkt 
haben zu können. Wer gute Dinge haben möchte, der sollte sich eben auch 
überlegen, was die Dinge wert sind und eben diesen Preis auch bezahlen!
Bei Ebay herrscht unter den Kunden eine merkwürdige Grundeinstellung, 
nämlich erwarten diese grundsätzlich, mehr Leistung für weniger Geld zu 
bekommen, um "den großen Fang" gemacht zu haben. Das ist die 
Grundeinstellung, mit der die Leute die Ebay Auktionsplattform betreten. 
Nichts bezahlen, aber alles haben wollen...


Außerdem lieber Daniel.H:
Die Sofortkaufauktion ist mit wesentlich höheren Einstellgebühren 
verbunden, die auch dann anfallen, wenn die Artikel nicht verkauft 
werden. Dieses Risiko kann man keinem Verkäufer auflasten.

von Timm T. (Gast)


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Großes Fragezeichen schrieb:
> Da ist es absolut in Ordnung, wenn ein Verkäufer alle Register
> zieht, um möglichst nah an den Neupreis heranzukommen

Du hast aber schon denn Sinn einer Auktion verstanden?

Bei mir sind auch schon Bücher für 1 Euro weggegangen, lohnt das 
Einpacken nicht. Fazit: Wird es eben nicht mehr angeboten.

Aber über Zweitaccs mitbieten, um den Preis hochzutreiben ist ja wohl 
mies. Bei ner "richtigen" Auktion könntest Du Dir das auch nicht 
leisten.

Ablehnen, und Nachricht an ebay.

von Hannes L. (hannes)


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Großes Fragezeichen schrieb:
> Da ist es absolut in Ordnung, wenn ein Verkäufer alle Register
> zieht, um möglichst nah an den Neupreis heranzukommen und dabei
> möglichst wenige Ebay-Gebühren bezahlt.

Aha, Profitmaximierung mit faulen Tricks...

Großes Fragezeichen schrieb:
> herrscht unter den Kunden eine merkwürdige Grundeinstellung,
> nämlich erwarten diese grundsätzlich, mehr Leistung für weniger Geld zu
> bekommen, um "den großen Fang" gemacht zu haben.

Das ist das andere Extrem, ist genauso verwerflich.

Normal trifft man sich in der Mitte, da wo es für beide Seiten fair ist. 
Und das ohne Tricks auf beiden Seiten.

Natürlich bin ich gelegentlich auch an "Schnäppchen" interessiert. Dann 
biete ich exakt das, was es mir wert ist und kümmere mich nicht wieder 
darum. Email, dass ich überboten wurde, ist deaktiviert. Ich bekomme 
also die Mail, dass ich die Auktion gewonnen habe (dann bezahle ich und 
warte auf die Lieferung), oder ich bekomme diese Mail eben nicht und 
kümmere mich nicht weiter darum.

Wenn der Verkäufer mitbietet, dann soll er das Zeugs behalten, ich lasse 
mich nicht zum Überbieten provozieren. Wenn er mir nach Auktionsende ein 
"Angebot an unterlegene Bieter" macht, dann diktiere ich (nach Analyse 
der Bieterliste) den Preis oder verzichte großzügig, wobei ich bei der 
Kommunikation ganz bewusst auf Kraftausdrücke oder andere Zeichen von 
Aggressivität verzichte. Das ist nicht nur legal, sondern auch gerecht 
dem gegenüber, der mit faulen Tricks arbeitet. Und nein, ich muss nicht 
jedes Schnäppchen haben, ab einer gewissen Preisgrenze ist es für mich 
kein Schnäppchen mehr und ich gönne es dem, der bereit ist, den höheren 
Preis zu bezahlen.

Will ich Artikel kaufen, die ich wirklich brauche, also im Fachhandel 
kaufen würde wenn es ibäh nicht gebe, dann blende ich schon beim Suchen 
Auktionen aus und sortiere nach Preis+Versand. Und nicht immer kaufe ich 
beim Allerbilligsten. Damit bin ich bisher immer gut gefahren, ich kenne 
im Vorfeld Preis und Versandkosten und entscheide, ob es mir das wert 
ist. Ganz ohne jedes Gefeilsche und ohne jede Tricks.

Großes Fragezeichen schrieb:
> Die Sofortkaufauktion

Was ist das?
Entweder sofort kaufen
oder Auktion .
Beides zusammen wiederspricht sich irgendwie.

Großes Fragezeichen schrieb:
> Mich kotzen regelmäßig Kunden an,

Das sagt viel über Dich. Nenne mir doch mal Deinen ibäh-Namen, damit ich 
Dich meiden kann. Denn mit Leuten mit solch einer Einstellung möchte ich 
keine Geschäfte machen.

...

von Michael S. (technicans)


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Hannes Lux schrieb:
> Das sagt viel über Dich. Nenne mir doch mal Deinen ibäh-Namen, damit ich
> Dich meiden kann. Denn mit Leuten mit solch einer Einstellung möchte ich
> keine Geschäfte machen.

Biete immer nur einen Euro und du wirst nie in die Verlegenheit kommen
ihm einen Profit zu verschaffen, es sei denn der Artikel ist ohnehin
weniger wert.

von G. C. (_agp_)


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Jeffrey Lebowski schrieb:
> Hallo .., wollte gerade etwas im der bucht schießen, habe dann aber den
> Zuschlag für die Auktion nicht erhalten.
> Interessanter Weise habe ich im gleichen Moment, in dem die Auktion zu
> Ende war 2 mails bekommen.
> Mail Nr. 1 von ebay "Leider waren Sie nicht der höchstbietende,
> blablabla...".
> Mail Nr. 2 kommt exakt zum gleichen Zeitpunkt und ist vom Verkäufer mit
> einem Angebot den Artikel bei ihm nun doch zu kaufen, für mein (zu
> niedriges) Maximalgebot.
>
> Hört sich in meinen Augen ein wenig nach Preistreiberei an, oder?

Nö. So will das ebay eben. Der VK hat überhaupt keinen Einfluss auf die 
Höhe des Bieterpreises für ein Sofortkaufangebot EINES WEITEREN ARTIKELS 
GLEICHER ART. Da gibt es eine Maske in der das zuletzt abgegebene 
(höchste) Gebot des unterlegenen Bieters erscheint, welches nun mehr als 
Sofortkaufangebot unterbreitet werden kann.

> Wie
> kann der Verkäufer keine volle Minute nach Auktionsende ein Angebot an
> den unterlegenen Verkäufer machen?

Die Möglichkeit steht JEDEM VK offen, der mehr als einen Artikel der 
gleichen Art anbieten kann.

> er muss doch mit dem Käufer der die
> Auktion gewonnen hat erstmal Kontakt aufnehmen und alles mit ihm
> abklären, oder?

Nein wozu denn? Der erste Käufer bekommt doch was er ersteigert hat. Das 
Sofortkaufangebot geht an weitere Bieter. Berücksichtigt wird IMMER das 
zuletzt höchtste Gebot.

Mit Preistreiberei seitens des VK hat das nichts zu tun. Schlägt der 
Bieter dieses Sofortkaufangebot aus, bleibt der VK auf den 
Angebotsgebühren (sofern vorhanden) sitzen. Dann hat der VK zusätzliche 
Kosten für nichts und wieder nichts.

von Michael S. (technicans)


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g. c. schrieb:
> Mit Preistreiberei seitens des VK hat das nichts zu tun. Schlägt der
> Bieter dieses Sofortkaufangebot aus, bleibt der VK auf den
> Angebotsgebühren (sofern vorhanden) sitzen. Dann hat der VK zusätzliche
> Kosten für nichts und wieder nichts.

Wenn er selbst mit bietet, schon. Der VK kann wegen Nichtabnahme
den nichtverkauften Artikel wieder einstellen, die Gebühren werden 
gestundet, oder? Wenn der VK doch einen Dummen findet, dann dürften
ein bis zwei mal Gebühren zu verschmerzen sein.

von Hannes L. (hannes)


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Michael S. schrieb:
> Biete immer nur einen Euro und du wirst nie in die Verlegenheit kommen
> ihm einen Profit zu verschaffen, es sei denn der Artikel ist ohnehin
> weniger wert.

Nein, ich biete das, was es mir momentan wert ist. Und das ist selten 
das, was es anderen wert ist. Manchmal ist es auch nur 1 €, aber das 
ist eher selten. Ich biete ja nicht auf Dinge, die ich unbedingt haben 
will (da bevorzuge ich Sofortkauf), sondern nur auf "günstige 
Gelegenheiten". Und die sollen günstig bleiben, ansonsten soll sie der 
kaufen, der mich überbietet. Ich bin kein Spieler, der sich zum weiteren 
Bieten provozieren lässt, ich fühle mich auch nicht als Looser, wenn ich 
eine Auktion nicht gewinne.

Dein Tipp ist daher für die Katz', ich denke nunmal anders als Du. Und 
ich bin damit bisher nicht schlecht gefahren, habe weder mit ibäh noch 
mit PP Probleme.

...

von Jeffrey L. (the_dude)


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sehe ich eignetlich genau so!
Wenn jemanden einen Mindestebetrag für einen Artikel haben möchte, dann 
soll er ihn entweder als Sofortkauf anbieten oder eben auf 
Festpreisplattformen wie den Amazon Marketplace umsteigen!

Im Allgemeinen finde ich, dass eine Auktion nicht dazu dient Neuware zu 
verkaufen und dann darauf zu hoffen, dass man den entsprechenden Preis 
dafür erhascht.
Wenn ich etwas versteigere dann, weil ich es nicht mehr benötige und 
denke dass es vlt. jemand anderes brauchen kann. Dann ist das etwas, was 
mir zum wegwerfen zu schade ist!

Ob ich dann 10 oder 50 Euro bekomme ist sekundär, wenn ich aber explizit 
mindestens 100.- dafür haben möchte, dann setze ich das auch als als 
Mindestgebot an!
just my 2 cent!

von Peter D. (peda)


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Großes Fragezeichen schrieb:
> In aller Regel sind die verkauften Gegenstände zwar nominell
> "gebraucht", stehen insbesondere bei hochwerigen Artikeln einem
> Neuartikel jedoch in ihrer Funktionalität und Qualität in keiner Weise
> nach.

Niemand zwingt Dich, etwas für 1€ einzustellen. Den Mindestpreis hat der 
Verkäufer allein in der Hand.
Daß man für einen gebrauchten Artikel nicht mehr den Neupreis erhalten 
wird, dürfte auch jedem klar sein.


Großes Fragezeichen schrieb:
> Da ist es absolut in Ordnung, wenn ein Verkäufer alle Register
> zieht, um möglichst nah an den Neupreis heranzukommen und dabei
> möglichst wenige Ebay-Gebühren bezahlt.

Es ist absolut garnicht in Ordnung, Ebay und den Käufer zu bescheißen.
Es geht Dir garnicht um ein ausgewogenes Geschäft, sondern nur darum, 
möglichst viel Reibach zu machen. So ist Ebay nicht angelegt und so 
würde es auch nicht den Erfolg haben.


Großes Fragezeichen schrieb:
> Die Sofortkaufauktion ist mit wesentlich höheren Einstellgebühren
> verbunden, die auch dann anfallen, wenn die Artikel nicht verkauft
> werden. Dieses Risiko kann man keinem Verkäufer auflasten.

Niemand zwingt Dich, bei Ebay zu verkaufen. Wenn Dir die Gebühren zu 
hoch sind, laß es einfach.
Es gibt ja viele Sofortkaufaktionen und daher muß es sich für die 
meisten Verkäufer doch lohnen.
Ich kaufe da auch oft neuwertige Artikel, die man sonst nicht so einfach 
im Laden kriegt.


Peter

von Großes F. (112)


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...also ich verkaufe grundsätzlich nur Dinge die ich nicht mehr brauche. 
Dabei handelt es sich sehr häufig um Gegenstände, die drei, vier, 
vielleicht sogar zehnmal eingestellt werden müssen.
Wegschmeissen finde ich zu schade, erstens weil ich selber mal Geld 
dafür bezahlt habe, zweitens weil es eben immernoch jemanden gibt, der 
die Dinge gebrauchen kann.

Doof also, dass die Einstellgebühren grundsätzlich anfallen, wenn das 
Angebote ein Startgebot von mehr als 1,00 Euro besitzt. Daher muss die 
Entlohnung eben über die Versandkosten rein.

Lösung des Problems:
Nur Auktionen für 1 Euro Startgebot einstellen, weil diese für den 
Händler kostenlos sind, dafür die Versandkosten um 2 bis X Euro 
überhöhen. Der Kunde weis genau was er zu bezahlen hat, da ich ihm 
zutraue die Gesamtsumme aus Gebot + Versand zu berechnen. Außerdem 
fallen auf die Summe so weniger Ebay-Gebühren an, immerhin 10%.

Letztenendes zahle ich aus zeitlicher Betrachtung trotzdem drauf, weil 
pro Auktion inklusive Auktionserstellung, Bank, Verpackung und Versand 
fast 1 Stunde zeitlicher aufwand gerechnet werden muss.
Finde mein Vorgehen daher absolut in Ordnung und ärgere mich jedesmal, 
wenn die Kunden am Ende über die erhöhten Versandkosten rummosern... Das 
was ich verkaufe ist grundsätzlich hervorragend und detailliert 
beschrieben, da mache ich mir jedes mal Gedanken über jeden einzelnen 
Artikel um niemanden zu prellen.

Auf eigene Auktionen biete ich natürlich nicht. Mir geht es nur darum, 
einen Mindestertrag zu erhalten, der höher ist als 1 Euro, was dann 
ungefähr dem Artikelwert entgegenkommt. Bei der Zeit, die pro Auktion 
aufgewendet wird, halte ich das für gerechtfertigt.

Man ist schließlich nicht die Wohlfahrt, und da die Artikel eben nicht 
beim ersten mal verkauft werden, kann ich es mir natürlich nicht 
leisten, die Artikel mehrmals mit hohen Einstellgebühren reinzustellen.

Ich bescheisse dort niemanden, nichtmal Ebay, denn die kassieren 
trotzdem mehr als genug von mir, aber ich möchte auch nicht draufzahlen!

von Michael S. (technicans)


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Wenn man aber höhere Beträge als ein Euro bietet, spielt
man den Verkäufern, insbesondere denen, die mit bieten, nur
in die Tasche.

von Hannes L. (hannes)


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Michael S. schrieb:
> Wenn man aber höhere Beträge als ein Euro bietet, spielt
> man den Verkäufern, insbesondere denen, die mit bieten, nur
> in die Tasche.

Beide Extreme sind moralisch anstößig. Das Optimum liegt dazwischen. Der 
Verkäufer soll ja sein Geld bekommen, exakt soviel, wie mir die Sache 
wert ist. Wenn er mitbietet, dann bin ich raus, denn er ist bestimmt 
gieriger als ich (sonst würde er nicht mitbieten) und überbietet mich. 
Dann soll es der haben, der mich überboten hat. War es der Verkäufer 
selbst, dann soll er dran ersticken, dann will ich sein Zeugs nicht 
mehr.

Aber ich muss auch nicht alles für 1 € haben, man kann es mit dem Geiz 
auch übertreiben.

Großes Fragezeichen schrieb:
> dafür die Versandkosten um 2 bis X Euro überhöhen.

Natürlich eher X € als 2 €, stimmts?
Wenn ich das sehe, dann biete ich gar nicht erst. Und nein, ich will 
nicht überall kostenlosen Versand, es sollte aber fair bleiben, für 
beide Seiten. Wenn dem Verkäufer das zu aufwendig ist, dann soll er eben 
nix verkaufen.

Großes Fragezeichen schrieb:
> Dabei handelt es sich sehr häufig um Gegenstände, die drei, vier,
> vielleicht sogar zehnmal eingestellt werden müssen.

Also Zeugs, das keiner braucht. Nichtmal für 1 € will man es haben, weil 
man vor den überteuerten Versandkosten zurückschreckt.
Wundert Dich das? - Mich nicht...

Du passt schon in die Welt...

...

von G. C. (_agp_)


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Michael S. schrieb:
> g. c. schrieb:
>> Mit Preistreiberei seitens des VK hat das nichts zu tun. Schlägt der
>> Bieter dieses Sofortkaufangebot aus, bleibt der VK auf den
>> Angebotsgebühren (sofern vorhanden) sitzen. Dann hat der VK zusätzliche
>> Kosten für nichts und wieder nichts.
>
> Wenn er selbst mit bietet, schon.

Ein seriöser VK wird das nicht machen und alle Betrug zu unterstellen, 
naja das würde ich lieber gleich die Finger von ebay lassen ..
Außerdem hat das nichts mit dem besagten Sofortkaufangebot zu tun, wenn 
der höchste Bieter auch seine Ware erhält. Dann wäre der VK sein eigener 
Käufer und müsste dafür auch die Gebühren tragen. Der Aufwand und die 
Gefahr dabei aufzufliegen steht für seriöse VK in keinem akzeptablen 
Verhältnis.

> Der VK kann wegen Nichtabnahme
> den nichtverkauften Artikel wieder einstellen, die Gebühren werden
> gestundet, oder?

Bei abgelehnten Sofortkaufangeboten gibt dir keiner die Gebühren zurück. 
Das wäre mir neu bzw. dafür gibt es keine Maske des erneut einstellens.

>> Wenn der VK doch einen Dummen findet, dann dürften
>> ein bis zwei mal Gebühren zu verschmerzen sein.

Man muss aber nicht alle VK über einen Kamm scheren.

> Wenn man aber höhere Beträge als ein Euro bietet, spielt
> man den Verkäufern, insbesondere denen, die mit bieten, nur
> in die Tasche.

Möchtest du tatsächlich alles und jedes für EIN EURO haben? So kann auf 
Dauer kein Verkäufer überleben der gescheite Ware anbietet. Chinesische 
Preisverhältnisse kann sich hierzulande keiner auf Dauer leisten, oder 
es drohen chinesische Löhne.

Gibt es in Deutschland neuerdings "chinesische Gebührensätze"? Wäre mir 
jedenfalls neu.

;)

von G. C. (_agp_)


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Hannes Lux schrieb:
> Michael S. schrieb:
>> Wenn man aber höhere Beträge als ein Euro bietet, spielt
>> man den Verkäufern, insbesondere denen, die mit bieten, nur
>> in die Tasche.
>
> Beide Extreme sind moralisch anstößig. Das Optimum liegt dazwischen. Der
> Verkäufer soll ja sein Geld bekommen, exakt soviel, wie mir die Sache
> wert ist.

So sehe ich das auch. Einfach soviel bieten wie einem angemessen 
erscheint und gut ist. Wenn andere dann darüber hinaus steigern, dann 
ist das eben so (und kein Beinbruch). Mehr Chance halt beim nächsten 
mal.

;-)

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