Hallo in die Runde, nachdem in den vielen Foren von Computerbild, Chip, PC-Welt usw. nur Unsinn auf meine Frage kommt stelle ich die hier mal bei Fachleuten. Bei mir gibt es schon seit etwas mehr als 10 Jahren einen DSL Anschluß in der Wohnung. Seit ich diesen Anschlluß habe, sind daran schon mindestens 20 verschiedene Router und Switches kaputtgegangen. Nachdem ich aber seit einer Woche hier im Forum mitlese und mir mal von den Elektrikern in der Firma ein Messgerät (So ein gelbes Fluke) ausgeliehen habe, da ist mir aufgefallen, dass beim Nachmessen an den Steckern, die hinten in die Router und Switches reingehen bei den ganzen so 5,02 reingehen, wenn ich das Messgerät auf V= schalte. Bei den kaputten Netzteilen springt der Balken unten im Display hin und her und die Zahlen kann man gar nicht ablesen, so schnell wechseln die. Einer von den Elektrikern meinte, dass da nur ein oder 2 Teile im Netzteil kaputt sein können, er mir aber nicht sagen will was, weil ich zu wenig Ahnung vom Strom hätte. Auf dem Meßplatz hat der dann die 20 Router und Switche nacheinander an so ein Laborteil geklemmt und bis auf einen Switch sind die Teile alle so gegangen wie die sollen. Der Elektriker meinte dann: "Kauf Dir ein vernünftiges 5 Volt Netzteil und hör auf Dir so billige Netzwerkteile zu kaufen." Also billig war keines von den DLINK Teilen. Nur leider ist nicht Eines davon innerhalb der Garantie kaputtgegangen. Sagt mal aus eurer Erfahrung: Wo kann man ein gutes 5 Volt Netzteil kaufen dass Dauerbetrieb aushält und für z.B. einen DLINK DI-604 oder DIR-100 oder DP-200 oder DI-804 zu gebrauchen ist ? Danke Jürgen
LOL! Ich denke eher, dass es sich bei den anderen Netzteilen um Wechselspannungsnetzteile handelt. Als folge dessen ist zu erkennen, dass hier gar keiner Ahnung von der Materie hat. Sorry, aber nicht böse gemeint.
Fabian schrieb: > LOL! > Ich denke eher, dass es sich bei den anderen Netzteilen um > Wechselspannungsnetzteile handelt. Als folge dessen ist zu erkennen, > dass hier gar keiner Ahnung von der Materie hat. Du schreibst sonst in den Foren von Computerbild, Chip, PC-Welt usw.?
Nochwas: Könntest du mal ein Foto von einen dieser angeblich defekten Netzteile hier reinstellen? (Also vom Typenschild)?!
Nein Fabian, es sind Netzteile wo sowas wie: 5V 1,25A draufsteht. Dahinter ist dann ein Gleichheitszeichen (=). Ja, ich verstehe wenig bis nix von der Materie, da hast Du recht ! Ich finde nur immer weniger Router mit den Funktionen, die ich haben will am Markt und deshalb will ich es nun mal so versuchen und mit einem 5 Volt Netzteil die "alten" Router wieder verwenden. Die haben nämlich die Funktionen die ich brauche und haben will. Jürgen
PC Freak schrieb: > Einer von den Elektrikern meinte, dass da nur ein oder 2 Teile im > Netzteil kaputt sein können, er mir aber nicht sagen will was, weil ich > zu wenig Ahnung vom Strom hätte. Da sind nur die Elkos ausgetrocknet, aber lass dennoch die Finger weg. Um dir wirklich passende Netzteile empfehlen zu können müsste man schon die genauen Daten der Originalnetzteile haben, inklusive Steckerbauform und Polarität.
Deine Fehlerbeschreibung ist ziemlich wirr. Was ist kaputt? Deine Router/Switche oder deine Netzteile? Sind deine Netzteile keine Originalteile zu deinen Routern/Switche? Wenn nein, wieso nimmst du andere Teile und bist du sicher dass es die richtigen sind? DLINK DI-604 benötigt laut Anleitung 5V Gleichsspannung bei 2A. Solche Netzgeräte kosten 4-5€
Der DLINK DI-604 hat ein DC (Gleichspannungs-) Netzteil (5V/2.4A). Der DIR-100 auch (DC 5V/1.2A). Die anderen Gerät sind bereits so alt, dass man in endlicher Zeit schwer Infos findet.
Also wenn ich dem Elektriker glauben kann, dann sind die Switche und Router wohl noch alle in Ordnung. Nur die Netzteile sind dann wohl kaputt. Für mich sieht es, wenn das Gerät keine Power LED mehr an hat und nicht mehr über das Netzwerk zu erreichen ist mit eingestecktem Netzteil, so aus als ob das Gerät kaputt ist. Aber so wie es aussieht sind die Geräte ganz, nur die Netzteile sind kaputt. Ich habe nur eine Spiegelreflexkamera mit Film. Die Handykamera macht nur unscharfe Bilder, da erkennt man nix drauf, wenn ich nahe rangehe und bei großer Entfernung kann man nix lesen, weil das Schild auf dem Netzteil zu klein ist. Wenn es hilft, hier ist der Text vom Typenschild: D-Link Model No.: AF605-E INPUT: 100 - 240 V~ 0.15A, 50 - 60 Hz LF OUTPUT: +5V/1.2A Die Zahl vor dem A bei OUTPUT ist bei einem Netzteil größer so 2,5 und bei einem anderen wieder kleiner, so 1. Jürgen
@hinz: Meinst Du nicht, dass der Elektriker an ein neues, gutes 5 Volt Netzteil den Stecker mit Kabel anschließen kann, dass es auf die Router bzw. die Switche passt ? Ja, ich schreibe sonst auch in Foren bei Computerbild, PC Welt und Chip. Was ist so schlimm daran ? Jürgen
Hier gibts Fotos mit Typenschild am Steckernetzteil http://www.ebay.de/itm/270872512588 Nein, ich kenne den Verkäufer nicht. Würde auch eher nicht bei ebay kaufen, weil die Teile dort zu teuer sind.
Wäre so ein Teil denn besser und würde nicht nach 2,5 oder 3 Jahren einfach so kaputtgehen ? Jürgen
1. Die Netzteile haben unterschiedlicher Leistungen. Die Leistung ist das Produkt aus Spannung und Strom. Die Zahlen auf den Netzteilen und den damit versorgten Geräten sollten überein stimmen. Also die Netzteile nicht wild mixen! Etwas mehr am Netzteil geht eher als zu wenig. 2. Die Anschlussstecker an den Netzteilen und die Anschlussbuchsen der damit versorgten Geräte müssen übereinstimmen. Wenn du einen Messchieber hast, kannst du zumindest den Aussendurchmesser und die Länge des Steckers messen. Den Innenstiftdurchmesser an der Anschlussbuchse bzw. den Lochdurchmesser am Stecker brauchst du auch noch. Mit beiden Infos kannst du die Kataloge der üblichen Verdächtigen (Reichelt, Conrad, Kessler... Elektroniklieferanten) wälzen. Wenn du so einen Laden in der Nähe hast, kannst du den auch mit dem zu ersetzenden Netzteil besuchen... Achte darauf, dass du ein stabilisiertes Netzteil kaufst.
> Meinst Du nicht, dass der Elektriker an ein neues, gutes 5 Volt Netzteil > den Stecker mit Kabel anschließen kann, dass es auf die Router bzw. die > Switche passt ? Er könnte Bedenken haben, weil er die rechtlichen Konsequenzen des Umbaus scheut. Es ist ein Unterschied was man sich selber bastelt und was man für andere Personen baut. Dein Elektriker könnte dich aber zumindest beraten, welches Ersatznetzteil du am besten kaufst, wenn du ihm eine Katalogauswahl vorlegst.
Das hört sich eher nach einem Problem mit Spannungsspitzen im Stromnetz an. Da gab es kürzlich erst einen Thread dazu. Ich habe das in einem Betriebsteil in einer Kleinstadt auch, Lösung war eine USV.
Danke Krapao, es lohnt sich doch, mal bei den Fachleuten zu fragen ... Ich werde dann mal bei Conrad, Reichelt (geht Pollin oder Alternate auch ?) oder so mal im Katalog schauen. Wenn da also 5V und = steht, dann ist richtig ? Den Stecker kann ich messen, wie ein Messschieber funktioniert hat mir der Azubi aus der Metallwerkstatt mal gezeigt. Hier im Büro bei der Personalabteilung haben wir ja weniger mit Werkzeugen zu tun. Dann muß ich nur noch darauf achten, dass die Zahl vor dem A (Stromstärke ?) mindestens so groß ist wie die auf dem Originalnetzteil oder größer ? Danke, Das hilft mir nun weiter. Jürgen
Soweit richtig. Du musst nur noch darauf achten, dass die Polung stimmt (also wo Plus und wo Minus ist), weil das ist leider nicht genormt und jeder Hersteller macht da was er will.
> es lohnt sich doch, mal bei den Fachleuten zu fragen ...
Von dem Gedanken habe ich mich befreit und kann dir nur das gleiche
empfehlen. Nur weil sich ein Krapao in einem µC.net Forum rumtreibt, ist
der noch lange kein Fachmann - ganz im Gegenteil! Viele Meinungen lesen,
bei Unklarheiten fragen... eine gesunde Skepsis schadet nie.
Hm, wenn ich das hier gerade mal so durchlese ... im Schnitt alle 1/2 Jahr nen Netzteil kaputt? Habe bisher auch seit 10 Jahren diverse Anschlüsse daheim (T-Com ADSL und Kabel von KD) mit sämtlicher Peripherie und und und. Kann mich aktuell nicht erinnern, das in dieser Zeit mal ein Netzteil kaputt gegangen ist. Mag jetzt auch garnicht zählen, wieviel Niederspannungs-Netzteile aktuell in diesem Zimmer hier in Betrieb sind. Es dürften schon so einige sein. Da liegt doch das Problem garantiert nicht an den Netzteilen - oder liegen die Netzteil während des Betriebs die ganze Zeit auf der Heizung Stufe 5? Das einzige Problem was ich mal in Sachen Spannungsversorgung hatte, war ein defektes ADSL Modum der T-Com (das ganz alte weiße Quadratische). Allerdings war dank Google schnell die Lösung gefunden, da ich das Modem für ein paar Minuten mal ausgesteckt hatte und die Kondensatoren eingetrocknet waren. Kurzerhand neue gekauft, umgelötet und schon hats wieder funktioniert. Aber in dem Problem hier, kanns doch nicht an den Netzteilen liegen...
Kaputte Steckernetzteile gibt es durchaus, die letzten beiden, die bei mir im Büro gestorben sind, waren zufälligerweise die von DLink-Produkten (ein kurz darauf stillgelegtes DSL-Modem und ein GBit-Switch). Merkwürdig, vor allem, da die Netzteile nicht von DLink selbst, sondern von irgendwelchen Zulieferern waren, wie das bei praktisch jedem anderem Gerät auch der Fall ist. Möglicherweise kauft DLink beim zu billigen Zulieferer ein.
Und um dem Tot des nächsten Netzteil dann auch gleich noch ein schnippchen zu schlagen, empfehle ich folgenden zwischenstecker http://www.elektrotresen.de/Installationsmaterial/Ueberspannungsschutz/Energietechnik/Ueberspannungsableiter/Phoenix-Contact-Ueberspannungsschutz-MNT-ISDN-D-WH.html
Neeeneenee, so viel Geld hau' da mal nicht für raus. Überspannungsschutz ist nicht so wirksam, dass sich die "Premiumgeräte" im Privatbereich lohnen würden. Schau' mal bei REdcoon/Conrad/... nach der Firma APC. Deine an deren Steckdosen angeschlossenen Geräte sind dann gegen Überspannung einigermaßen geschützt und gegen solche Schäden sogar versichert. Und die zahlen im Ernstfall sogar (durfte ich leider mal testen).
>> sondern von irgendwelchen Zulieferern waren
Hauptsache billig müssen die Teile sein und länger als 2 Jahre dürfen
die eh nicht mehr halten.
Gruss Ralf
Ralf G. schrieb: > Hauptsache billig müssen die Teile sein und länger als 2 Jahre dürfen > die eh nicht mehr halten. Geplante Osolenszenz klappt längst ganz prima.
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